► Hinweis - Blogposts ◄
Links in meinen Posts kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Diese Info erfolgt aufgrund der DSGVO. Diese können zu anderen Webseiten, sei es Verlags- oder Autorenseiten, Facebook oder andere Blogs führen. Ebenso Coverabbildungen. Mein Blog ist ein Hobbyblog. Von daher erfolgen diese Links ohne jedweden Auftrag oder eine Bezahlung. Ich habe keine Affiliate-Links in meinen Posts eingefügt. Rezensionsexemplare geben meinen persönlichen Leseeindruck wieder. Ich erhalte hierfür kein Geld oder jedweden anderen Obolus. Die Bücher werden gemäß §2 Nr. 5 TMG deklariert bzw. mit Danksagung an den Verlag für das Exemplar.
In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
Posts mit dem Label Kimberley Wilkins werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kimberley Wilkins werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. Dezember 2013

(Rezension) Der Wind der Erinnerung - Kimberley Wilkins


http://www.droemer-knaur.de/buch/7773757/der-wind-der-erinnerung


Kimberley Wilkins
Der Wind der Erinnerung
Taschenbuch
Knaur TB
01.11.2013
496 S.
ISBN: 978-3-426-51139-8
€ 9,99






Cover / Buchinfo - Verlag -

Klappentext:
Tasmanien 1933: Die alleinerziehende Mutter Beattie verdingt sich als Dienstmädchen auf Wildflower Hill – sie ahnt nicht, wie sehr dieses Landgut ihr Schicksal bestimmen wird. Sein Besitzer Ralph Blanchard ist als Wüstling bekannt, für den eine anständige Frau nicht arbeiten sollte, doch Beattie hat keine Wahl. Erst recht nicht, als der Vater ihrer Tochter Lucy droht, ihr die Kleine wegzunehmen. Verzweifelt lässt Beattie sich auf ein Pokerspiel um alles oder nichts mit Ralph Balnchard ein. Ihr Einsatz: Eine Liebesnacht mit ihr, seiner: Wildflower Hill.
London 2009: Ein schwerer Sturz beendet die Karriere der berühmten Primaballerina Emma Blaxland. Emma kann und will das nicht akzeptieren, ein Leben ohne Tanz ist für sie undenkbar. Widerwillig kehrt sie in ihre Heimat Australien zurück und erfährt dort, dass ihre verstorbene Großmutter Beattie ihr ein Haus in Tasmanien vererbt hat, ein Landgut namens Wildflower Hill ...
Persönliches Vorwort:
„Der Wind der Erinnerung“, dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und ich bin dem Verlag sehr dankbar für das Leseexemplar. Im ersten Moment war es die Postkarte als Cover, die mich neugierig machte, dann wiederum der Klappentext, sehr vielversprechend. Vor längerer Zeit fiel mir eine sehr alte Postkarte in die Hand, die sich in einem Karton auf dem Dachboden des Hauses befand. Eine New York-Ansicht von vor über 100 Jahren – eine Idee setzte sich fest. Mal schauen, was sich daraus entwickelt J. Mehr als über 100 Seiten sind schon geschrieben.

Statement:
„Der Wind der Erinnerung“ erzählt die Geschichte von Emma – Gegenwart – und ihrer Großmutter Beattie – Vergangenheit. Zwei Hauptprotagonistinnen, eine Familiengeschichte!
In Emmas Leben gibt es nur eins, ihren Beruf als Ballerina. Schon als Kind hatte sie diesen Traum, das Tanzen bedeutete ihr sehr viel. Emma ist elf Jahre, als ihre Großmutter Beattie ihr etwas Wichtiges mit auf den Weg gibt. Das Versprechen, wenn sie Ballerina wird, würde sie ihr etwas Kostbares schenken. Aber auch die mahnenden Worte, sie möge daran denken, dass Erfolg nicht alles ist.
London im Jahre 2009 und Emma ist inzwischen eine gefragte Ballerina. Obwohl sie in einer Beziehung mit Josh lebt, gilt für sie: Hartes Training, immer und immer wieder. Daran zerbricht die Liebe, Josh zieht aus und ist bald darauf mit einer neuen Frau zusammen. Emma vergißt sich und trainiert immer mehr, bis sie an einem Tag so unglücklich stürzt, dass es das Aus ihrer Ballerinakarriere bedeutet.
Fern der Heimat Australien, fern von ihrer Familie, muss sie nun damit klar kommen. Doch durch eine List holt ihre Mutter sie heim. Denn nur wenn Emma nach Australien zurückkehrt, kann sie Großmutter Beatties Erbe antreten. Und es ist etwas ganz Besonderes, das Landgut in Tasmanien „Wildflower Hill“.
Beattie und Emma, ihre Geschichten werden jeweils im Wechsel erzählt, wobei die der Großmutter weitaus ausführlicher ist.
Das Leben einer Frau, die sich zur damaligen Zeit nicht unterkriegen lässt, sich über Vorurteile hinwegsetzt, und das Leben sie zu einer starken Frau macht. Beatties Lebensgeschichte hier noch ausführlicher zu beschreiben, würde endlos werden.
Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Doch die damalige Zeit sprach gegen Beattie. Nicht nur, dass sie ein uneheliches Kind hatte, den Vater von Lucy verließ und sich mit der Tochter dann allein durchs Leben schlug mit harter Arbeit, sie setzte dem noch eins drauf. Als sie „Wildflower Hill“ in einem Pokerspiel von dem Besitzer gewinnt, holt sie den Farbigen Charles als Vorarbeiter zurück. Charles – Beatties große Liebe.
Auf Wildflower Hill wird Emma mit einem Haus voller Kartons, Erinnerungen konfrontiert, alles aus Beatties altem Leben. Und nur langsam lüftet sich das Geheimnis um Beatties Zeit in Tasmanien. Auch Emma muss erst einen Schritt zurückgehen, um zu erkennen, wo ihre wahre Liebe, ihre Heimat ist. Ein Anruf von Josh in Tasmanien, und sofort sitzt sie im Flugzeug nach England. Doch während ihres Aufenthalts dort erkennt Emma, wo sie hingehört.

Fazit:
Diese Familiensaga läßt einen nicht mehr los
Kimberley Wilkins hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Es braucht nicht immer Spannung oder Romantik, die Art und Weise, wenn es um Gefühle geht, das Schaffen passender Charaktere, kann etwas Einzigartiges entstehen.
Je mehr die Geschichte fortschreitet, Vergangenheit, Gegenwart, umso schneller ist man leider am Ende und möchte mehr. Schade, schon durch! war mein erster Gedanke.
„Der Wind der Erinnerung“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, mit Tiefgang, nicht langweilig, exzellent geschrieben, sehr empfehlenswert.
Ich war begeistert und habe soeben mir „Das Haus am Leuchtturm“ in meiner Buchhandlung vor Ort bestellt!
Auch das Cover gefällt und spricht an – siehe persönliches Vorwort.

 Fünf Lesegenuss-Bücher und Top-Ten 2013!

 

► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.