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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Sonntag, 6. Oktober 2019

"Die Hüterin der Lieder" ~ Ilka Tampke [Rezension]

Keltische Legenden erwachen zum Leben: Noch nie wurde dieses beliebte Zeitalter so opulent erzählt.

Im Jahr 47 nach Christus besetzt Rom das südöstliche Britannien. Während die Siedlungen der Kelten brennen, hält sich die junge Ailia in den walisischen Bergen versteckt. Sie ist eine Kendra, eine Gereiste, die zwischen den Welten wandern kann. Doch nun muss Ailia zu den Menschen zurückkehren und an der Seite von Kriegsfürst Caradog kämpfen. Denn dieser ist der einzige, der die Römer zurückzuwerfen vermag - doch nur, wenn Ailia ihm ein einzigartiges Geschenk macht: die magischen Lieder ihres Volkes. Denn wenn es Ailia und Caradog gelingt, die Macht der Vergangenheit gegen die Feinde aus der Gegenwart heraufzubeschwören, kann das alte Britannien der Legenden überleben.


Ilka Tampke || Die Hüterin der Lieder
Verlag: Penhaligon Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (26. August 2019)
ISBN-13: 978-3764531461  || Broschiert: 480 Seiten
Originaltitel: Songwoman (The Song of the Kendra 02)
Barbara Ostrop (Übersetzer), Regina Jooß (Übersetzer)
€ 14,00
Gelesen 09/2019

💚💚💚

Das Buch beginnt mit einem kurzen Rückblick in das Vergangene und beginnt nunmehr ein Jahr nach den dramatischen Ereignissen. Es ist nicht nur die Geschichte von Ailia, die hier erzählt wird. Es ist der Blick in die Geschichte der römischen Invasion Britannies des ersten Jahrhunderts nach Christus. Das junge Mädchen Ailia ist eine Kendra, und um was es sich da handelt, wird erzählt. Und nun muss Ailia, nachdem sie ein Jahr versteckt in den Bergen mit ihrem Hund gelebt hat, zurück. Ihre Mission, dem Kriegsfürsten zur Seite zu stehen bei dem Kampf gegen die Römer. Ihre Mission, sie musste mit ihm einen Krieg gewinnen. Und Caradog, der Kriegsfürst, braucht er sie. Er muss dem Gesang der Mütter, den magischen Liedern des Volkes zuhören. Schon sehr bald hinterschaut man den Protagonisten Caradog. Was für wechselhafte Launen er unterliegt, dahinter erkennt man dann auch eine weitere Person, die ihn nicht zum guten beeinflusst. Und dieser stellt die Kendra, Ailia, bloß. Doch diese findet schnell einen Freund, den Sänger am Hof.

Zitat S. 45
... Ich bekam große Augen. Rhains Stimme war stark wie eine Flamme. Er strahlte eine Macht aus, als weise sein Körper keinerlei Entstellungen auf. Wo hatte er diese Anmut erworben?
In der Halle wurde es still.  …  Er sprach in Rätseln, um die Aufmerksamkeit des Publikums in die Tiefe zu lenken.

Beim ersten Treffen singt Rhain ihre, Ailias, Geschichte. Wie hatte er davon erfahren können? Denn sie war nur wenigen bekannt. Doch er verriet sie nicht, ihr Geheimnis.

Die Handlung spielt in Britannien im fünften Jahrzehnt nach Christus. In ihrem Nachwort weist die Autorin auf die geschichtlichen Ereignisse hin. Egal ob Mythen, Sagen, Lieder, Gedichte, es ist magisch. Es gehört ebenso viel Fantasie dazu, den Leser in ein derart opulentes Werk zu entführen. In eine Zeit, für uns so nicht vorstellbar. Doch hier hat man alles bildlich vor Augen.
Diese Geschichte ist faszinierend zu lesen. Ein historischer Roman, der sehr anschaulich dargestellt wird.  Sehr, sehr beeindruckend.
Die Auferstehung eines Zeitalters, was durch die Beschreibungen eine außergewöhnliche Atmosphäre ausströmt. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, bis man es zu Ende gelesen hat. Ich liebe Bücher, bei denen man merkt, dass das Schreiben selbiger dem Autor ein Bedürfnis war. Dies ist gehört mit dazu.
Zum Schluss gibt es noch eine Leseprobe zum ersten Band "Das Lied der Kendra". Es sei aber gesagt, man kann dieses Buch auch allein lesen ohne vorheriges.

"Die Hüterin der Lieder"  überzeugt durch einen glatten, unterhaltsamen Erzählstil. Sehr schwungvoll und flüssig geschrieben,  schafft die Autorin Ilka Tampke es eine hinreißend spannende Geschichte mit gut recherchierten, historischen Fakten zu verweben.
Ich lasse mich gerne von einer Geschichte gefangen nehmen, diesem Buch ist es gelungen.

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5  Lesegenuss-Bücher


Rechte: Cover / Info  - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung  Verlag Penhaligon
Vielen Dank an  den Verlag  und das Bloggerportal


Ein unglaublich gutes Buch

Sonntag, 10. Juli 2016

|| Rezension || Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint ~ Joelle Charbonneau

Joelle Charbonneau
Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (24. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531193
ISBN-13: 978-3764531195
Originaltitel: Graduation Day (Book III)
Marianne Schmidt (Übersetzer)
€ 16,99

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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Sie ist bereit zu kämpfen – aber allein hat sie keine Chance ...
- das große Finale der Auslese-Trilogie - 


❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Lesemeinung  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀ 

Die Romanidee zur Trilogie "Die Auslese" hat mich von Anbeginn begeistert. "Nichts ist, wie es scheint" ist nun (leider) schon der Abschlussband.

Hauptcharaktere ist Cia Vale, die bisher die Auslese überstanden hat, während einige Freunde nicht überlebten bzw. irgendwie verschwunden waren.
Cias Entschluss, dass die Auslese ein Ende finden muss, steht fest. Allerdings weiß sie auch, dass viele nicht für Abschaffung sind.
Es ist zwar etwas länger her, dass ich den zweiten Band gelesen habe, trotz allem kam ich gut in die Geschichte hinein. Wie schon zuvor wird diese aus der Sichtweise von Cia erzählt. Sie ist für mich als Protagonistin sehr gut aufgestellt un dihre Entwicklung, ihr Reifeprozess, von der Autorin gut beschrieben Cia ist eine sympathische Hauptperson, die man ins Herz schließt, mit ihr fühlt und leidet. Auch wenn ich nicht immer ihre Gedankengänge nachvollziehen konnte. Sie wägt vieles ab, Für und Wider, doch gerade dieses ist im weiteren Verlauf der Handlung nachvollziehbar. Cias Vater hatte ihr mit auf den Weg gegeben, zu überlegen, wem sie vertrauen kann. "Nichts ist, wie es scheint", und das zeigt sich auch in dieser Story. Verständlich, dass Cia viel hinterfragt, Wenn und Aber abwägt, und vor allem, wen kan sie noch vertrauen, ist verständlich. Allerdings sind etliche Passagen doch etwas langatmig geworden.
Das Cover - wieder einmal ein Hingucker, als auch (fast alle) Charaktere haben mich begeistert, und natürlich auch der Schreibstil der Autorin. Alle drei Bände harmonisieren von der Covergestaltung und sind eine absolute Bereicherung meines Buchregals, nicht nur wegen der Cover, sondern auch als Gesamtes. Hauptsächlich spielt die Handlung in Tosu-Stadt, auf dem Universitätscampus.  Während die erste Hälfte der Geschichte sich (leider) etwas hinzieht, ist der Rest spannend und aufschlussreich. Man erfährt noch mehr Details, offene Fragen werden beantwortet und für  mich war das Ende in Ordnung.
Ich hatte es ja schon einmal geschrieben, dass gerade Dystopien nicht ganz meine Leserichtung sind. Aber ! nach dem ersten Band "Nur die Besten überleben" war ich total überzeugt und musste/wollte natürlich die komplette Trilogie lesen. Das habe ich zu keiner Sekunde bereut, auch wenn der Abschlussband nicht ganz an die ersten beiden Teile herankommt.

Kauf- und Leseempfehlung - 
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Vier  Lesegenuss-Bücher Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Vielen Dank an den Verlag penhaligon für das Buch.


Meine Rezension zu Band 1 ► hier 
Meine Rezension zu Band 2 ► hier

❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Vita  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀

Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.

❀•.Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  Buchinfo  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ.•❀

Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?

Sonntag, 22. Februar 2015

(Rezension) Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben - Joelle Charbonneau





Joelle Charbonneau
Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
(12. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764531188
Originaltitel: Independent Study (Book II)
€ 16,99
eBook
13,99

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Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar
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Sie allein kennt die Wahrheit über die Auslese
Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ...


Meine Meinung:
Im August 2013 erschien der erste Band zur Trilogie „Die Auslese. Insofern eine lange Wartezeit, wie es nun weitergeht in Band 2 „Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben“. Doch das Ende war mir noch so präsent, weil es mit einem fiesen Cliffhanger endete. Nach der „Auslese“ wird den Überlebenden, denjenigen die den Test bestanden haben, ein Medikament verabreicht, um ihnen die Erinnerung daran zu nehmen. Ohne Cia damals darauf vorbereiten zu können, was sie an der Akademie erwartet, ahnte sie, warum der Vater sich in Schweigen gehüllt, als sie ihn immer wieder mit Fragen nach seiner damaligen Zeit an der Akademie nervte. Viele Fragen, doch nur ganz selten erhielt Cia eine Antwort. Nun heißt es für Cia noch die Aufnahmeprüfung zu bestehen, eigentlich Tests, die sie gern mochte, wo sie zeigen konnte, wie hart sie gearbeitet hatte. Doch jetzt war ihr nicht klar, wenn sie den Test nicht bestand, ob sie den Tag überleben würde. Zu viele waren schon gestorben.
Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern hatte sich unauslöschlich in Cias Gehirn eingebrannt, was ihr die Aufnahmen des Kommunikators erzählten. Es war ihre Stimme, die sie da hörte und Cia all die schrecklichen Ereignisse der „Auslese“ erzählten. Und nur sie kannte die Wahrheit. Im ihrem Kopf war nur  ein Gedanke: Sie musste die Auslese stoppen, ein für allemal beenden. Aber das würde sie nicht allein schaffen. Doch wie kann sie Tomas, ihrer Liebe, vertrauen?

Wem konnte sie überhaupt vertrauen?

Inzwischen waren sechs Monate nach der „Auslese“ vergangen und heute war der Tag der Entscheidung für die zwanzig Prüflinge gekommen, den zukünftigen Führungskräften des Vereinigten Commonwealth.
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Cia befindet man sich direkt in der Handlung. Überhaupt hat mir die Entwicklung der Protagonistin gut gefallen. Dass sie eine starke Persönlichkeit besitzt, war mir schon im ersten Teil aufgefallen. Ihre authentische Weiterentwicklung hat die Autorin durch ihre klaren Worte, ihrem Schreibstil, gut zum Ausdruck gebracht. Ebenso Tomas, der zwar einiges verbirgt, brilliert als Charakter. Aber in keinster Weise überlagern sich beide Protagonisten in der Handlung. Die Nebencharaktere, falls sie denn welche sind, sind gut ausgearbeitet.
Die Grundidee der Trilogie hat mich schon im ersten Band fasziniert. Und dass auch hier Rebellen ein Wort mitzureden haben am weiteren Handlungsverlauf, lag nah. Denn wie sonst könnte Cia ihr Ziel umsetzen, die „Auslese“ zu stoppen.

„Nichts vergessen und nie vergeben“ ist vom Handlungsverlauf ruhiger, nicht so brutal wie der erste Band, aber dennoch fühlt man die Gefahr, die überall lauert.
Man kann es fast ahnen, dass auch der zweite Band mit einem Cliffhanger endet. Allerdings abgeschwächter als ich erst vermutete. Und das ist auch gut so.
Es ist zu hoffen, dass im finalen Band nicht wieder so ein langer Zeitraum liegt. Ich mag das nicht :-)

„Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben“ ist ein rundum gelungener zweiter Teil der Trilogie. Wie ich schon bei anderen, vorher gelesenen Trilogien egal welches Genre, feststellen musste, ist der Mittelband teilweise ein Sorgenkind mancher Autoren. Zum einen haben sie das Ende des Abschlussbandes vor Augen, aber nicht zu viel darf davon in den zweiten, es ist irgendwie immer ein Balanceakt. Doch dies ist hier nicht der Fall. Es ist davon auszugehen, dass die Autorin den Leser mit einem fulminaten Abschluss überraschen wird.

Absolute Kauf- und Leseempfehlung - ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher*****

Vielen Dank an den Verlag penhaligon für das Buch. Vorsorglich sei dazu angemerkt, dass das keinen Einfluss auf meine Bewertung hatte!

Meine Rezension zu Band 1 "Die Auslese - Nur die Besten überleben" 

Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.

Mittwoch, 14. August 2013

[Rezension] "Die Auslese - Nur die Besten überleben" - Joelle Charbonneau

Mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages darf diese Rezension schon veröffentlicht werden!
Joelle Charbonneau - Die Auslese - Nur die Besten überleben

 

Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
 (26. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764531171
Originaltitel: The Testing (Book I)   


Verlagsinfo:
Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …
Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!

Statement:
Sie wurde auserwählt – um zu führen – oder zu sterben, dass wurde Cia vor Augen geführt, nachdem ihre Zimmergenossin in Tosu-Stadt sich das Leben genommen hatte.
Für die sechzehnjährige Cia geht ein Traum in Erfüllung: Sie gehörte zu den Auserwählten, die sich für die Auslese qualifiziert hatten. Am Abend vor ihrer Reise nach Tosu-Stadt allerdings erfährt sie von ihrem Vater, dass er ebenfalls diese Prüfung hinter sich gebracht hatte. Sein gesprochener Satz „Du hättest nie ausgewählt werden dürfen.“ (S. 43) brachte Cia für den Moment ins Schwanken, denn ihr Vater brach nunmehr sein selbst auferlegtes Schweigen und erzählt von seinen Albträumen.


Wahrheit – Wirklichkeit – Halluzinationen – Träume?

Doch es war eine Ehre im Commenwealth zu den Ausgewählten zu gehören. Verheerende Kriege hatten die USA zerstört, vernichtet, verseucht. Was von der Bevölkerung übrig geblieben war, hatte sich in Kolonien zusammengetan, denn nur gemeinsam konnte man überleben. Vor allem galt es, einen neuen Staat aufzubauen. Allerdings soll die neue Gesellschaft von kompetenten, hochqualifizierten Leuten geführt werden. Nur die Besten würden die Tests des Programms „Die Auslese“ bestehen und zur Universitätausbildung zugelassen werden. Getroffene Entscheidungen können nicht rückgängig gemacht werden. Die Art und Weise, genau die Entscheidung zu treffen, eigennütz, egoistisch, zum Wohle der gesamten Gesellschaft, am Ende wird sich herausstellen, wer prädestiniert war als Führer.

Das Buch ist geschrieben aus der Perspektive von Cia. Gerade hierdurch katapuliert die Autorin den Leser direkt in die Handlung, er erlebt beklemmende Momente, Spannung, Emotionen, Gefühle pur. Nach anscheinend unverfänglichem Anfang ist es einem wie ein Raketenschub und man fühlt sich mitten drin im Geschehen.
Cia lebt mit ihrer Familie, den Eltern und Brüdern, in der Kolonie Five Lakes. Es ist schon einige Jahre her, dass jemand aus dieser Kolonie für die Auslese ausgewählt wurde, aber nun gehörte sie mit Malachi, Zendri und Tomas dazu. Die sechszehnjährige Cia, intelligent, wissensdurstig, und eine junge, heranwachsende Frau. Der Wille zum Überleben, mit Bedacht und einer gesunden Vorsicht geht sie an ihre gestellten Aufgaben heran, besteht ihre Tests und erlebt, welche Folgen das Versagen, einer getroffenen (Fehl-)Entscheidung mit sich bringen. Trotz ihrer Selbstzweifel verliert sie nicht den Mut, erinnert sich immer wieder an die letzten Worte ihres Vaters beim Abschied „Cia, du darfst niemanden vertrauen.“ (Zitat S. 62)

Wohl wissend, dass ich NICHT  dem Hype von Dystopien erlegen bin, auch nicht „Die Tribute von Panem“ gelesen geschweige gesehen habe, hat das Buch „Die Auslese“ mich in seinen Bann gezogen, und selbst beim Schreiben meines Leseeindrucks halte ich zeitweise noch den Atem an.

Zitat S. 103

Ich kenne diesen Raum.

Weiße Wände.

Weißer Boden.

Schwarze Tische.

Dies ist der Prüfungsraum aus den Albträumen meines Vaters.


WEM kann ich vertrauen?

Fazit:
Das Buch ist unglaublich spannend. Nichtwissend, wer am Ende eines Tests überlebt, wie es weitergeht, und am Ende kann man nur auf den Satz zurückgreifen: „.. vertraue niemanden – nur dir selbst!“
Sicherlich werden Dystopie-Bücher nicht dazu beitragen, ein totales Umdenken der jetzigen Menschheit zu bewirken. Aber der Samenkorn ist schon lange gelegt, um solche Szenarien wie sie u. a. in „Die Auslese“ geschildert wurden, Kriege von unvorhersehbaren Ausmaße, zu verhindern.
Inhaltlich ein Erlebnis, und das beeindruckende Cover ein Hingucker.  „Die Auslese“ – ein  Buch mit Bestseller-Potenzial! Nein - für mich ist es ein Bestseller!

Absolute Kauf- und Leseempfehlung - ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher*****
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar  

 

Samstag, 8. Oktober 2011

Rezension (93) Jägermond Im Reich der Katzenkönigin



Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.


Andrea Schacht
Jägermond

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 376453072
€ 14,99

Bastet Merit, Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer ster­benden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch es kommt zur Katastrophe: Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist so nicht nur in der Menschenwelt gefangen, sondern auch im Körper einer einfachen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist Gesas Enkelin Felina, doch die Seniorin hat es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzube­reiten. Feli und der Nachbarsjunge Finn ahnen nicht, was auf sie zukommt – bis drei ziemlich wilde Jungkater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin auftauchen.
Statement:
Bastet Merit, ihres Zeichens die Katzenkönigin von Trefélin, geht mit Hilfe ihres magischen Ankh , und in Begleitung von Mafed, dem Kater, der die Wege für die Verstorbenen in der Dunkelheit erschließt, an einem Abend in die Welt der Menschen, um sich von ihrer Freundin Gesa zu verabschieden. Gleichzeitig will sie dafür sorgen, dass Gesas Seele wohlbehütet zu den Goldenen Steppen gelangt. Die goldenen Steppen sind eine Art Ruheort der Katzenseelen. Doch was hat eine Menschenseele dort zu suchen?
Diese Frage bleibt hier unbeantwortet, denn in einer Rezension soll ja nicht alles verraten werden. Portale, Übergangsportale spielen ja oft eine große Rolle in Fantasiegeschichten, so auch hier.
Als die Katzenkönigin in ihr Reich zurückkehren will, werden sie und Mafed von Jugendlichen angegriffen. Doch da ist Finn, der ihr die Flucht ermöglicht, Bastet Merit allerdings ihr Ankh dabei verliert. Mafed währenddessen gelingt der Übergang und der Rat des Königreiches der Katzen schickt Nefer zurück, an seiner Seite drei junge Kater, die für reichlich Wirbel sorgen.
Felina, Gesas Enkelin, wacht derzeit am Bett ihrer Großmutter, als Bastet Merit dort in menschlicher Gestalt auftaucht. Was im ersten Moment als unscheinbar erscheint, der Ohrring der Großmutter, der für Felina bestimmt ist, erweist sich später als ein unschätzbares Stück, nicht nur für die Geschichte, nein für Felina selbst.
Sich selbst und seine eigenen Werte erkennen, ist nur eins, was die Geschichte herausbringt.
„… Es lag ein solches Flehen in den waldseegrünen Augen, dass Feli der Kätzin über die Stirn streicht.    …. „Ich werde dir vertrauen, Schnuppel. Was immer passiert. Ich verspreche es dir.“ (S. 317)
Im lockeren und unterhaltsamen Stil bringt Andrea Schacht die Geschichte dem Leser nahe. Die Charaktere gut beschrieben, und der Wink mit dem Zaunpfahl, die Umgangsweise zwischen Mensch und Haustier.
Das Cover ist farblich sehr schön, zumal die Farbtöne schon eine gewisse Mystik herüber bringen. Ich erinnerte mich spontan an das Pergamonmuseum in Berlin. Wer schon einmal durch die Hallen und das Ischtar-Tor gegangen ist, erinnert sich an die Blau- und Goldtöne und fühlt ein Stück der Fantasy und das Mystische.
Ebenso noch der Hinweis zu den Innenklappen des Buches, die als Landkarte dargestellt sind. In Form einer Katze sieht der Leser das Land Trefélin. Am Schluss findet sich ebenso eine Auflistung der Charaktere aus dem Buch.
Die Autorin hat mit „Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin“ mir einige entspannende Lesestunden bereitet.
Dem Leser, der so oder so ein Katzenliebhaber ist und sich auf eine Mischung von Magie, Fantasie einlässt, ist das Buch zu empfehlen, für den Routinier unter den Fantasielesern eine Überlegung wert, es zu lesen.
Ich vergebe 4 Bucheulen.

Sonntag, 28. August 2011

Rezension (81) Evernight - Hüterin des Zwielichts

Evernight - Hüterin des Zwielichts
Claudia Gray
Gebundene Ausgabe
Seiten: 384
Verlag: Penhaligon
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3764530532
€ 17,99
Deutsch von Marianne Schmidt

Verbunden für immer – auf ewig verdammt
Ich hatte mich entschieden: Ich wollte keine Menschen aussagen und zum Vampir werden – ich wünschte mir ein Leben an Lucas’ Seite. Auch wenn das bedeutete, mit meiner eigenen Familie brechen zu müssen. Aber ich ahnte nicht, dass das, was mir wirklich bevorstand, noch weit schrecklicher war …
Statement:
Wenige Tage, nachdem die Vampirjäger des Schwarzen Kreuzes die Akademie Evernight durch ein Feuer vernichtet hatten, geht es spannend im dritten Band „Evernight – Hüterin des Zwielichts“ mit den beiden Protagonisten Bianca und Lucas weiter. Claudia Gray schreibt die Story aus der Perspektive von Bianca. Nach einer gewissen Anlaufzeit liest man sich in die Handlung ein. Bianca und Lucas befinden sich nunmehr im Kreis des Schwarzen Kreuzes, eine gefährliche Situation, da Biancas zweites inneres Ich immer mehr nach Blut schreit, ihre Vampirnatur gewinnt so langsam immer mehr Raum. Nur Lucas weiß um ihr Geheimnis. Biancas Volljährigkeit steht vor der Tür und damit auch die Erfüllung ihres Schicksals, der durch einen Pakt ihrer Eltern besiegelt wurde. Bianca, ein Teil von ihr eine Vampirin, und Lucas, der Mensch, der sie liebt und den sie liebt. Was erst als eine Nebensächlichkeit aus der Vergangenheit erschien, dass Bianca ihn, Lucas, bereits schon einmal gebissen hat, erweist sich am Ende als ein Schicksal. Für wen?
Beiden ist wichtig, dass sie ein Leben miteinander führen können, bereit um ihre Liebe zu kämpfen, denn Bianca ist ein dummer Fehler unterlaufen. Es bleibt nur der Weg nach New York, um sich der dortigen Gruppe des Schwarzen Kreuzes anzuschließen. Doch die dortige Organisation hat strenge Regeln. Bianca schwebt in höchster Gefahr und ihre vampirische Seite wird immer stärker. Als sie beim Bluttrinken erwischt wird, fliegt sie auf und flieht mit Lucas, dank Balthazars Hilfe, nach Philadelphia.
Hier kommen sie für den Moment zur Ruhe und können ihr Glück für einige Zeit unbeschwert genießen. Doch, wie Balthazar es ihnen schon mit auf den Weg gab, Charity, seine Schwester, ist hinter ihnen her. Und dann sind da noch die Geister, von denen Bianca seit Verlassen Evernights begleitet, verfolgt, wird. Sie warten im Hintergrund auf den Tag der Volljährigkeit.
Bianca und Lucas, zwei sympathische Charaktere, eine Handlung, die den Leser fesselt, ein Ende, welches so nicht vorhersehbar war. Irrungen, Wirrungen, Romantik, Liebe und Spannung, alles ist vorhanden.
Ende gut, alles gut???

Rechte: Cover / Info  - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
Danke an den Verlag - Penhaligon - für das Rezensionsexemplar.
Ich vergebe 4,5 Bucheulen.

Donnerstag, 25. August 2011

Buchzuwachs (113) Jägermond Im Reich der Katzenkönigin


Vor kurzem erhielt ich die Anfrage, ob ich das Buch Jägermond als Rezensionsexemplar wünschte.
Und vorgestern lag es dann in meiner Post.
Hier nun nähere Informationen:
Andrea Schacht
Jägermond. Im Reich der Katzenkönigin
Klappenbroschur
448 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3072-3
€ 14,99

Abenteuer und Magie im Reich der Katzen
Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten.
Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte ...
(von Verlagsseite)
Mehr Informationen: www.andrea-schacht.de
Auf der Homepage des Verlages findet Ihr eine Leseprobe und ein kleines Video
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

Freitag, 29. Juli 2011

Rezension (67) Magyria - Die Seele des Schattens



Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Lena Klassen
Magyria – Die Seele des Schattens
Gebundene Ausgabe
576 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764530790

Buchtext:
Mttim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den guten König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit gerettet, um ihn jetzt wieder zu verlieren? Da steht Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren Budapests. Und plötzlich muss Hanna nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe kämpfen – auch das Überleben des Guten in Magyria steht auf dem Spiel!
Statement:
Dem Verlag sei Dank, dass ich beide Teile zur gleichen Zeit in der Hand hielt und so die Bücher fortlaufend lesen konnte. Nach dem eigentlich in sich abgeschlossenen ersten Teil geht es weiter mit Hanna, dem deutschen Au-pair Mädchen in Budapest, sowie der Parallelwelt Magyria, und mit ihrer Liebe Mattim.
Lena Klassen hat nach „Magyria – Das Herz des Schattens“ nunmehr eine exzellente Fortsetzung geschrieben, die den Leser wiederum diese andere Art von Vampirromanen erleben lässt. Und es bereitet wenig Unbehagen, mehr noch, ein tolles Lesevergnügen, sich in dieser anderen Fantasiewelt zu bewegen.
Geschrieben in zwei Handlungssträngen, geht es nur zwei Wochen nach Rékas Geburtstag mit der Geschichte weiter. Zur Erinnerung, Réka ist die Tochter der Gastgeberfamilie von Hanna. Die geheimnisvolle russische Gräfin übergibt Réka eine Kette mit einem goldenen Herz, welches sie an ihrem Geburtstag bei ihr vergessen haben soll. Doch Réka kann sich nicht erinnern, wie so oft hat sie diese merkwürdigen Erinnerungslücken.
Hanna, die in Mattim, den Prinzen des Lichts, ihre große Liebe gefunden hat, wird in die Geschehnisse, in den Kampf gezogen. War Mattim davon ausgegangen, dass die Pforte zwischen Magyria und Budapest geschlossen war, tauchen doch immer mehr Schatten auf. Doch wie konnte das nur angehen? Kunun, Mattims Bruder, taucht mit einer großen Schar Vampire auf und bringt sie in starke Bedrängnis. Mattims Vater, der König von Magyria, misstraut Mattim und verurteilt ihn zum Tode. Die Idee seines Sohnes, Menschen und Vampire zu versöhnen, miteinander friedlich umzugehen und zu leben, ist für ihn Verrat am Land. Und auch Hanna soll hingerichtet werden.
Es hat einige Kapitel gebraucht, bis die Handlung flüssig zu lesen war. Die Geschichte entwickelt sich von Kapitel zu Kapitel, bis ein Komplex entstanden war, den Leser bis zum Schluss fesselt. Letztendlich bleiben doch noch einige Fragen unbeantwortet.
Obwohl Hanna und Mattim auch hier wieder einfach zu lieb und irgendwie so naiv herüberkamen, desto überzeugender und faszinierter war für mich die phantastische Welt von Magyria. Die Autorin überzeugt durch ihren Schreibstil, dieses besondere Fingerspitzengefühl, die erforderlichen Worte im richtigen Moment bildlich zu beschreiben.
Fazit:
Das Cover ist wiederum ein Hingucker. Es ist hervorzuheben, dass wie auch schon beim ersten Teil mit dem matten, türkisfarbenen Ton, hier in Silber und Brombeerfarbe gearbeitet wurde. Es gibt Top Grafiker bzw. Covergestalter, aber auch der normale Durchschnitt, diese hier kann man, wie ich es bei einigen anderen Rezensionen schon hervorgehoben habe, zu der Ersten Liga zählen. Ohne es besonders hervorzuheben, weiß ich wovon ich hier schreibe.
„Magyria – Die Seele des Schattens“ eine klasse Fortsetzung des ersten Teils, dass nicht nur Spannung enthält, sondern auch eine das Herz berührende Liebesgeschichte, und vor allem dem Leser auch zeigt, was in uns allen steckt: Das Gute und das Böse.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Ich vergebe 5 Bucheulen

Samstag, 9. Juli 2011

Rezension (60) Bernie & Chet


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (10. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 9783764530709 
ISBN-13: 978-3764530709

© Cover Info - Rechte zum Zeitpunkt der Rezension VERLAG

Buchrücken:
Ein unwiderstehlicher Schnüffler auf vier Pfoten …
Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz und gar für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?
Statement:
„Bernie & Chet“, ein Hundekrimi, so steht es auf dem Cover. Das Wort Hundekrimi kann man so stehen lassen, aber es ist noch weitaus mehr, so mein Ergebnis nach dem Lesen dieses tollen Buches. Der Roman ist aus der Sicht des Michlingshundes Chet geschrieben und ein gut gelungener Debütroman des Autors Spencer Quinn. Es stand wohl nicht umsonst monatelang in der New-York-Times-Bestsellerliste.
Chet und Bernie, zwei sehr unterhaltsame Charaktere, prägen den gesamten Verlauf der unterhaltsamen Handlung, angereichert durch Spannung und Dramatik, aber auch das gewisse  Etwas von Komik kommt nicht zu kurz. Die Sprache der Tiere, in diesem Fall von Chet, hat mir sehr gut gefallen. Leser, die einen Hund halten oder besaßen, wird es eine Freude sein, die Kommunikation zwischen Mensch und Tier zu verfolgen. Vor allem, wie viel Liebe und Treue von einem Vierbeiner ausgeht, Einfluss nimmt auf das Leben seiner Besitzer.
Ein vierbeiniger Kumpel, Freund und Partner – ein Geheimnisträger all der Botschaften, die sein Besitzer, sein Herrchen oder Frauchen, ihm/ihr anvertrauen.
Nur wenige Tage, bevor ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhielt, mussten wir unsere treue vierbeinige Gefährtin nach über zwölf Jahren in unserer Familie einschläfern lassen. Es hat gedauert, ehe ich das Buch gelesen habe. Und ich muss sagen, ich habe keine einzige Sekunde bereut. Obwohl es an einigen Stellen tief in meiner offenen Wunde gebohrt hat, das Buch tat gut und zeigte mir eine weitere, neue Einstellung zum Leben.
Bernie & Chet, zwei sehr sympathische Protagonisten. Bernie arbeitet derzeit als Privatdetektiv, zusammen mit seinem Partner, dem Hund Chet. Sie können gerade so leben, offene Rechnungen stapeln sich, eben alltägliche Sorgen.
Auf der Suche nach einem verschwundenen Mädchen im Teenageralter beginnt die Handlung etwas geheimnisvoll zu werden, denn mit einem Mal ist sie wieder da um am nächsten Tag wieder verschwunden zu sein. Und immer wieder liest/hört man die wunderbare Sprache von Chet, dem so viel daran gelegen ist, Bernie abzulenken von seinen Sorgen, über die Traurigkeit seiner Scheidung und der Trennung von seinem Sohn. Als beide noch im Polizeidienst aktiv waren, wurde Chet speziell als Spürhund für vermisste Kinder ausgebildet. Ist das Mädchen nur weggelaufen oder ist es entführt worden?
Geheimnisse sind dafür da, um gelöst zu werden, Partner stehen füreinander ein, sich zu helfen, egal in welcher Lage. Jeder hat in seinem Leben eine neue Chance verdient; Chet und Bernie haben sie genutzt und gelöst. Sie hatten einen schwierigen Fall zu lösen gehabt, mit vielen Wenn und Aber, doch letztendlich lasse ich das Ende offen …. lesen Sie selbst.
Der Roman überzeugt durch den Schreibstil seines Autors, der Darstellung beider Charaktere und ist äußerst unterhaltsam.
Fazit:
Das Cover, in warmen Brauntönen gehalten sowie als Hingucker der schwarze Hund macht neugierig auf das, was sich im Inneren des Buches verbirgt. Die Geschichte ist gut geschrieben und lässt sich mühelos lesen.
Spencer Quinn hat eine erfrischende Art zu schreiben – Genießen Sie das Leseerlebnis/Leseabenteuer „Bernie & Chet“. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

Ich vergebe 4 Bucheulen

Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.

Dienstag, 7. Juni 2011

Buchzuwachs (85) Magyria - Die Seele des Schattens


Und hier nun das zweite Buch aus dem Buchpaket




Lena Klassen
Magyria - Die Seele des Schattens
Penhaligon Verlag
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
€ 18,99


Infoangabe von der Verlagsseite:

Nur ihre Liebe kann ihn retten
Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Doch durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Vielen Dank an den Verlag Penhaligon für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Buchzuwachs (80) Bernie und Chet


Aufgrund einer sehr netten Mail von Herrn Rothfuss
durfte ich dann auf dieses Buch zurückgreifen.
Ein Hundekrimi.
Auch bei einem Verlust sollte man immer vorwärts schauen!

Ganz lieben Dank !!!

Spencer Quinn
Bernie & Chet
Penhaligon

(Das Cover habe ich von der Verlagsseite)


(Text ist ebenfalls von der Verlagsseite, normalerweise schreib ich alles selbst, aber ausnahmsweise .....)

Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz und gar für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Suzie Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?

Das erste Abenteuer von Privatdetektiv Bernie Little und seinem Hund Chet.

Mein DANK gilt dem Verlag, besonders Herrn Rothfuss, für die Bereitstellung des Leseexemplars.