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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Sonntag, 23. Oktober 2016

(Rezension) Haus der tausend Spiegel ~ Susanne Gerdom

Susanne Gerdom
Haus der tausend Spiegel  
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: cbt (12. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570310744
ISBN-13: 978-3570310748
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
€ 12,99

Cover - Info - Verlag






Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Spieglein, Spieglein, an der Wand, …

❀• Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ  •❀

Das Cover ist definitiv ein Blickfang. Mystisch, düster, so erscheint es auf den ersten Blick. Der Schriftzug des Titels - gut gewählt, wobei man im ersten Moment den Eindruck hat, er sei hervorgehoben. Das Cover hat mich gleich angesprochen, denn es passt wunderbar zur Geschichte.  Ein Lob an den Designer des Covers!

Die Geschichte spielt in Antwerpen. Dort wird die 19-jährige Hexe Annik, mit richtigen Namen Annabelle Joncker, in das Haus des Mijnheer van Leuven geschickt. Begleitet von ihrem Chamäleon-Gny Ybbas, bewirbt sie sich um die Stelle als Kindermädchen. Vom Hexenviertel in das ,pompöse Operettenviertel', wie ihr Vater immer sagt. Annik war vom Weißen Rad geschickt, denn in dem Haus galt es ein Rätsel zu lösen. Dass war ihre Aufnahmeprüfung, bevor sie im Herbst ihr Studium zur Chaosmagie und Buchzauber beginnen würde. Kindermädchen für den kleinen Jungen Elias, Sohn des Mijnheern, das stellt Annik bald vor eine fast unlösbare Aufgabe. Denn - welches Rätsel galt es zu lösen? Zwischen ihrem gregelten Tagesablauf geht Annik immer wieder in das große Bibliothekzimmer. Auch dort warten Überraschungen auf sie.

Die Autorin schafft es immer wieder, mich mit ihren besonderen Geschichten zu überraschen. Sie schreibt so eindrucksoll, so dass man mitten in der Geschichte drin ist und die Anwesenheit der Charaktere spürt. Die Personen sind ganz toll ausgearbeitet,  jeder einzelner Charakter, sei es Haupt- oder Nebendarsteller, haben ihre ganz eigenen Charakterzüge und Eigenarten. "Haus der tausend Spiegel" hat es geschafft, mich in die Geschichte mit einzubeziehen.
Eine spannende Handlung, dramatisch-spektakulären Entwicklungen, ein eindrucksvolles Setting und lebendige Charaktere machen das Buch zu einem Highlight! Eine goßartige Mischung aus Fantasie, Magie, Mysterie und auch Romantik findet ihren Platz. Es gibt einige unvorhersehbare Überraschungen, spannend, fesselnd. 


Susanne Gerdom hat eine ganz eigene Weise zu erzählen und ihre Geschichte in das Herz ihrer Leser zu tragen. Man taucht einfach nur in ihre Welt ab. 


"Haus der tausend Spiegel" hat mich gepackt, denn hier vermischt sich eine intelligente Geschichte mit viel Mystik und Fantasie zu einem fulminanten Ganzen, das einfach nur Spaß macht, gelesen zu werden! Ich war fasziniert, gefesselt und begeistert. Ja, es gibt so viele Bücher - du siehst sie und weißt, dass du sie lesen musst! "Haus der tausend Spiegel" gehört definitiv dazu!

Ein weiteres Lesehighlight 2016!

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5  Lesegenuss-Bücher  Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ   


Die perfekte Mischung aus Hingabe, Authenzität und Spannung



Buchinfo:
Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss ...

Sonntag, 5. Oktober 2014

║Rezension║ "Queen of Clouds - Die Wolkentürme" ~ Susanne Gerdom



Susanne Gerdom
Queen of Clouds
Die Wolkentürme
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: bloomoon (3. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3845802077
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 14,99

auch als EBOOK erhältlich

Cover zum Zeitpunkt Veröffentlichung Rezension







Meine Meinung zu „Queen of Clouds – Die Wolkentürme“

Aus der Feder von Susanne Gerdom stammt das mir vorliegende Buch mit einer persönlichen Widmung. „Es steht geschrieben,“ … mit diesen drei Worten beginnt jede Kapitelüberschrift.
Titel und  Cover, harmonisch, vielversprechend, magisch, trotz des sehr dunklen gehaltenen Hintergrunds. Die bis in die Wolken ragenden zwei leicht erhellten Türme werfen keine Schatten, und scheinbar langsam aber sichtbar erobert sich der Bodenraum mit seinen Bäumen und Grün die monumentalen Bauwerke.
Irgendwie kam ich beim Betrachten des Covers auf das alte Mayavolk. Aber das ist nur eine kleine Randbemerkung.
Utopie, Vision, Fantasie?

Während in den Türmen den adligen Bewohnern sämtlicher Luxus zur Verfügung steht, leben tief unten in den Wäldern das Volk der Schluchter. Sie dienen den Adligen, haben ein schweres, entbehrungsreiches Leben, und das nur zum Wohl derjenigen in den Wolkentürmen. Die Welt, in der die Geschichte um die Schluchter und den Adligen spielt, ist  ein sehr gegensätzliches Leben – Reichtum und Armut.

Valentin, der Sohn des Panarchen, wird auf die Nachfolge für das Reich des Wolkenturms vorbereitet. Der alternde Panarch hält sich neben seiner Frau auch etliche Liebschaften. Seine derzeitige Favoritin ist Melania, die aus dem unteren Volk der Schluchter stammt. Ihr Auftreten erinnert irgendwie an eine Wildkatze.
Alban ist Valentins Erzieher, der dem Alkohol gern zuspricht. Doch er ist weise, vorausschauend und erinnert Valentin immer wieder daran, jeder könnte sein Feind sein und nach seinem Leben trachten. Und das ist auch der Fall.
Die Rolle der Melania an der Seite des Panarchen ist anfangs sehr mysteriös, doch im Laufe der Geschichte zeigt sich mehr denn je ihre Klugheit.

Das Leben der Schluchter ist hart, von Armut geprägt. Doch über allem steht die Liebe und familiäre Fürsorge. Diese erfährt Valentin in seinem Wolkenturm nicht. Das junge Mädchen Elster wartet noch immer darauf, dass sich ihre Magie zeigt. Sie glaubt nicht mehr daran, dass es passieren wird, denn bei ihrer Zwillingsschwester Winter ist dies schon vor einem Jahr geschehen. Nun lebt diese seitdem bei den Schamanen und erhält ihre Ausbildung. Nur ab und an kommt sie ins Dorf. An Elsters Seite stets zu finden, Indigo, treuer Gefährte und Retter in manch brenzliger Situation.
Immer wieder von Neugier getrieben, auf der Suche nach alten Artifakten, bestehen  beide so manches Abenteuer. Als jedoch eines nachts das Dorf wieder einmal von Adligen überfallen wird und eine Frau geraubt werden soll, kommt es zum Eklat und endet für Elster traumatisch. Nunmehr wartet sie auf ihre Bestrafung durch das Prinzip, dem Anführer der Schluchter. Allerdings hatte sie nicht mit dem gerechnet, was da nun auf sie zukommen würde. Zusammen mit Valentin, der seit Kurzem mit Leona verlobt ist, und einigen Gefährten sollen sie einer sehr alten Prophezeiung nachkommen und den Turm NULL finden.
Vieles hatte sich im Leben der beiden Gesellschaften im Laufe der vergangenen Jahre verändert. Und ganz gravierend war, dass immer weniger Kinder geboren wurden. Eines Tages würde beider Volk ausgestorben sein.

Wie viel Zukunftsvisionen in der Idee enthalten sind, vermag man nur erahnen, auch wenn man „Queen of Clouds“ in das Genre Fantasie einordnet.
Susanne Gerdom hat hier eine Welt geschaffen, so nah und hoffentlich noch ganz fern.

Und das ist es, was die Autorin mit ihren Büchern immer wieder schafft, der Überraschungseffekt, das Wow!-Erlebnis. Von Beginn an ziehen dich die schwarzen Buchstaben, Wörter, Sätze, die Charaktere magnetisch an und lassen nicht los.

„Queen of Clouds – Die Wolkentürme“ ist aufgeteilt in vier Bücher:
Erstes Buch – Das Erbe
Zweites Buch – Die Schwestern
Drittes Buch – Der Turm
Viertes Buch – Der ewige König
Sehr bemerkenswert sind die jeweiligen Zitate unter den inneren Buchtiteln. Allerdings würde ich hier zu viel spoilern, wenn ich sie aufliste.
Diese Story  zu lesen, im Kopf bildlich sehr gut vorstellbar, war wieder einmal absoluter Lesegenuss. Auch wenn es in sich (fast) abgeschlossen ist, einiges blieb offen und kann mir daher gut eine Fortsetzung vorstellen!
"Es steht geschrieben … "



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Un-fucking-fassbar – ein charmanter Ausspruch von Rea Garvey und von mir nur positiv gemeint!
Das konntet Ihr schon in meiner Rezension zu "Dracyr – Das Herz der Schatten" lesen. Ich wiederhole mich gern! Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte!
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Vita:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.

Montag, 25. Februar 2013

(Post It 07) Projekt Armageddon - Susanne Gerdom



Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an die Autorin

Susanne Gerdom
Projekt Armageddon
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 896 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 424 Seiten
Verlag: edition nusquam (5. August 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B008TFGB2O
€ 4,99



Kurzinfo: (lt. Amazon)
Warnhinweis:
Nicht für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet. Enthält Sex, Drogen & Götter.
Metatron, i.A. des HErrn
Bestens für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet. Was die Götter betrifft: GIYF
A. Antagonistides, Oberster Dämon
Lernt erst mal sterben.
Odin, Allvater
Ashley Fraxinus findet sich nach ihrem Tod unvermutet zwischen den Fronten eines seit Jahrtausenden tobenden Machtkampfes zwischen Göttern und Menschen, Engeln und Dämonen wieder. Der PLAN für ein geordnetes Weltende läuft, der Countdown tickt. Derweil kochen die dämonische Bürokratie und das Himmlische HQ ihr eigenes Süppchen. Mit im Spiel ist auch noch der in seinem Exil schmollende Luzifer, der eifrig intrigierend in der Quantenmetaphysik herumrührt. Die längst in Rente gegangenen Götter Odin und Loki, zerstrittene Brüder mit einem gemeinsamen Feind, versuchen, ihre eigene Haut und nebenbei die Welt zu retten. Und wer hat nun eigentlich wirklich Iduns goldene Äpfel gestohlen?
Ash macht sich auf, die Rätsel zu lösen und Armageddon zu verhindern. Oder wenigstens bis zum Kaffee wieder zu Hause in ihrem alten Leben zu sein …
Autor:
Susanne Gerdom, geboren in Düsseldorf, lebt, wohnt und arbeitet im Familienverband mit vier Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein, bezeichnet sich selbst als „Napfschnecke“, die ungern ihr Haus verlässt, und ist während ihrer wachen Stunden im Internet zu finden. Wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal auch, während sie schreibt. Sie schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene für die Verlage Piper, ArsEdition und Ueberreuter. Man findet sie dort auch unter den Pseudonymen Frances G. Hill und Julian Frost.

Statement:
 
>> Götter, worauf habe ich mich da bloß eingelassen <<
„Projekt Armageddon“, der Countdown läuft ... die Uhren ticken ... der PLAN ist angelaufen. Eine Vorstellung, von dem was sie als Leser erwartet? Lassen Sie es!
Ash und Ravi, die beiden Protagonisten der Story, brechen zu einer letzten Spritztour mit dem Motorrad auf, bevor Ravi für Jahre hinter den Mauern eines besonderen Internats verschwindet. Dabei verunglücken beide tödlich. Ihre „Seelen“ finden sich in einer aufregend, spannend geschilderten Story wieder. In dieser anderen, dunkel-düsteren geschilderten Welt, zwischen Engel und Dämonen tobt der Kampf, arbeitet der PLAN.
Man muss sich nicht in der Mythologie besonders gut auskennen, Götter, Namen, ihre Bedeutung. Die gelungene Kombination zwischen Mythos und Fantasie, und doch so verrückten Geschichte, ich habe noch nie so etwas in der Art gelesen.
Aus einer grandiosen Idee ist eine Story geworden, vor der ich innerlich meinen Hut ziehe, „Projekt Armageddon“.
Die Entwicklung der Charaktere ist etwas, was der Autorin wieder einmal sehr gut gelungen ist. Man lebt mit ihnen, leidet und sieht ihre Fortschritte. Und Ash, die  nun einmal die Enkeltochter von Allvater Odin ist, er sich nach ihrem Unfalltod auf die Suche nach ihr begibt, denn er braucht sie, um den Schlusspunkt hinter dem PLAN zu verhindern.
Ich habe gelitten, geschmunzelt, mich teils gegruselt durch gewisse Szenen im Limbus, den Kopf geschüttelt, mich selbst für verrückt erklärt, doch es gibt nichts, rein gar nichts, was an dieser Geschichte zu kritisieren sei.
Fakt ist, dass mich wieder einmal die Autorin mit einem Buch überrascht hat, an dessen Ende ich verblüfft und so was von zufrieden die elektronisch letzte Seite zugeklappt habe.
„Projekt Armageddon“, auf dem Reader zu lesen, ab und an wäre mir das Buch in der Hand lieber gewesen.
Ich denke, es hätte mich verschlungen, reingerissen in die Szenen.
„Projekt Armageddon“ – ist es wirklich zu Ende?
„Projekt Armageddon“ – so was von gut, mehr als gut. Es stellt sich hier die Frage, ob die Autorin Susanne Gerdom als Gottheit sich unter die Menschen begeben hat, um uns diese Geschichte präsentieren zu können.
Ich weiß, dies ist keine Rezension wie erwartet. Muss ich auch nicht.

Wer „Projekt Armageddon“ bisher noch nicht gelesen hat, tut es!
Es ist das erste Buch auf meiner TopTen-Liste 2013.

  Vielen Dank an Susanne Gerdom, dass ich dieses Buch lesen durfte, trotz meiner "Allergie" gegen Ebooks. 
"Projekt Armageddon", an das ich mich bislang nicht rangewagt hatte.