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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Mittwoch, 29. Mai 2013

[Rezension] Garantiert wechselhaft - Fanny Wagner + Carolin Birk




Fanny Wagner
Garantiert wechselhaft
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: rororo (2. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499258985
€ 9,99








Verlagsinfo:
Nina hat endlich einmal Glück: Sie erbt einen alten Gasthof in der Fränkischen Schweiz. Kurz entschlossen zieht sie mit ihrer Tochter von Berlin nach Wiestal, um auf dem Land ganz neu durchzustarten. Jedenfalls ist das der Plan. Das Haus entpuppt sich allerdings als ziemliche Bruchbude, die Dorffrauen lassen sie eiskalt abblitzen und der schöne Schreiner Christian hat nur Augen für die marode Kellertreppe. Aber eine Frau mit Hitzewallungen kann keiner stoppen – nicht einmal Amor persönlich.


Die 16jährige Marie und ihre Mutter Nina sind auf den Weg in die Fränkische Schweiz. In Wiestal, einem kleinen Ort, steht der alte Gasthof von Ninas verstorbenem Onkel Hubert. Nina war nun neue Eigentümerin.

Raus aus Berlin – weg von ihren Ex-Ehemann und Stefan, ihrem Mitbewohner, der die achtundvierzigjährige Nina fast in den Wahnsinn treibt.
Nur gut, dass sie Elke hatte,  Chefsekretärin der Agentur ihres Ex,  aber auch gleichzeitig ihre beste Freundin. Wozu sind gute Freundinnen da!?

Der Schock sitzt tief, als die beiden den alten Gasthof erblicken, vor  allem aber die Abgeschiedenheit, weit weg von der Zivilisation, meint man. Für Nina sind es die Erinnerungen an ihre frühere Kindheit, denn oft hatte sie ihre Ferien verbracht. Es war das Haus, in dem sie sich immer so wohl gefühlt hatte.
Punktum, es war Zeit für einen Neustart.
Diese Erbschaft kam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Ninas Ex Volker, für den sie ja weiterhin Aufträge bearbeitete, erklärte das Vorhaben umzuziehen für hirnrissig.
Der Gasthof im Wiestal, nein, es gibt keine Zimmernummern, dafür hängen aber überall gestickte Sprüche, Onkel Huberts Leidenschaft.
Nach dem anfänglichen Schock anderes Wort dafür, der die beiden eben auch innen erwartete, findet selbst Marie, die total auf Gothic steht und sich auch so kleidet, es echt  cool hier.
Viel Arbeit liegt vor beiden, dass muss Nina nach einem kurzen Check feststellen.
Außerdem ist der Gasthof  ziemlich reparaturbedürftig, denn außer dass die Heizung nicht geht, gibt es noch eine kaputte Kellertreppe, alte Fenster, die Liste ist schier unendlich.

Gut, dass nebenan eine nette Nachbarin wohnt, Gundi, die ihnen nicht nur seelisch zur Seite steht, immer einen flotten Spruch auf der Lippe hat, natürlich in Fränkisch, über Internet verfügt, denn auch der Telefonanschluss ist „tot“.
Auch wenn das Fränkische sich anfangs als klitzekleine Barriere entpuppt, es bringt den Leser zum Schmunzeln, wenn man es erst einmal verstanden hat.

Als ob sie noch nicht genug Probleme hat, verguckt sich Nina ausgerechnet auch noch in den hilfsbereiten Schreiner Christian. Ihr Enthusiasmus, sich schnellstens in die Dorfgemeinschaft integrieren zu können, wird ebenfalls voll abgeblockt. Es gibt da ein paar Frauen, bei denen sie auf totale Ablehnung stößt und zu allem Übel verhindern diese auch noch, dass die Handwerker ihre Arbeit aufnehmen können.

Zitat S. 150

Zwölf

Eine aktuelle Unwetterwarnung:

Konfrontationen erreichen im Laufe des Abends Orkanstärke. Es muss mit heftigen Turbulenzen gerechnet werden.

Auf einer Versammlung, zu der jeder Haushalt des Ortes ein Mitglied schickt, hofft Nina nunmehr die Handwerker direkt ansprechen zu können. Allerdings hat sie nicht mit den zickigen Frauen gerechnet.  Nun platzt Nina der Kragen.

Zitat S. 154

Und bevor ich begriff, was passierte, explodierte ich.

„Vielleicht könnt ihr mir zu Abwechslung mal verraten, warum ihr euch so beschissen aufführt?!“

Die Handlung beginnt im Monat März und endet im August. Jedes der dreißig Kapitel beginnt mit der jeweiligen Vorhersage des Tages. Nein, es ist nicht das Wetter gemeint, auch wenn neben der jeweiligen Kapitelzahl eine Froschillustration ziert.

„Garantiert wechselhaft“ ein Gemeinschaftswerk der beiden Autorinnen Wagner und Birk, herrlich erfrischend, humorvoll, gute Laune vorprogrammiert. Geschrieben in der Ich-Erzähl-Perspektive von Nina, der End-Vierzigerin mit an den unpassendsten Momenten leidenden Hitzewallungen, ist es ein Vergnügen, sich in diese Charaktere hineinzuversetzen.  Aber auch alle anderen Charaktere haben etwas eigenes und ergeben so zusammengefügt ein echt gutes Buch!
Aber mehr möchte ich gar nicht verraten, es erhält meine Leseempfehlung – wunderbare Unterhaltung ist gegeben. Garantierter Lesegenuss – taucht ab und genießt es.
Absolute Kaufempfehlung!
 Ich vergebe fünf Lesegenuss-Bücher.


Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 

Donnerstag, 23. Mai 2013

Buchnachschub der letzten Tage


Ich hatte ja gerade erst Anfang Mai meinen Lesenachschub gepostet, aber bevor es wieder in Vergessenheit gerät, hier noch ein paar Verlagsbücher :-)

Ellen Berg - Ich koch dich tot

Buchinfo:
Schmeckt’s dir nicht, Schatz?
Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen: Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch – und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg – ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schuft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt ...
Mit todsicheren Rezepten fürs Jenseits


© Cover und Info von Verlagsseite = Klick



Hannah Tunnicliffe
Der Duft von Tee
Buchinfo:
„Es war Zeit für mich, ein eigenes Leben zu finden. Es war das Ende der Hoffnung und auch ihr Anfang.“
Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern …

hmmmmm yummi Macarons :-)


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 Ulrike Schweikert - Das Reich der Finsternis - Verwunschen


Bestsellerautorin Ulrike Schweikert mit einer neuen fantastischen Kinderbuchreihe
Ein langer Sommer auf dem Gut der Großmutter in Irland! Was gibt es Herrlicheres? Aber die beiden Geschwister Mona und Patrick merken schon bald, dass etwas Umheimliches hinter den Kulissen von Ashford Castle vorgeht. Nicht nur der mysteriöse Unfall ihrer Großmutter, der sie erst einmal nahezu auf sich gestellt in dem alten Gemäuer zurücklässt, weckt ihr Misstrauen. Als dann auch noch nachts schaurige Gestalten ihr Unwesen im Haus treiben, ist für die beiden klar: Wenn ihnen ihr Leben lieb ist, müssen sie das Rätsel von Ashford Castle ergründen!




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Brigitte Melzer - Geistwandler - Wesen der Nacht



Ein geheimnisvolles Wesen. Ein junges Mädchen. Eine einzigartige Verbindung.
Auf dem Nachhauseweg wird die 16-jährige Serena von jungen Männern überfallen und in ein Auto gezerrt. Sie kann sich gerade noch retten. Kurz darauf hört sie eine Stimme in ihrem Kopf – eine wohlbekannte Stimme, die sie lange erfolgreich verdrängt hat. Doch allmählich beginnt sie zu begreifen: Cale, der vermeintliche »unsichtbare Freund« aus ihrer Kindheit, ist in Wirklichkeit ein – sehr attraktives – Wesen aus einer anderen Welt. Er ist in Gefahr und nur sie kann ihm helfen. Hals über Kopf macht sie sich auf den Weg, ihn zu retten. Sie ahnt nicht, auf welches gefährliche Spiel sie sich einlässt …
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Anika Beer - Wenn die Nacht in Scherben fällt


Bildgewaltig, unglaublich atmosphärisch und absolut mitreißend.
Schon immer waren Träume für Nele etwas ganz Besonderes, denn sie besitzt die Fähigkeit, sie zu steuern, wie es ihr gefällt. Doch als sie mit ihren Eltern von München nach Erlfeld zieht, taucht auf einmal jemand in ihrem Traum auf, den sie selbst nicht erschaffen hat: Seth, ein junger Mann, den sie unheimlich und zugleich anziehend findet. Aber was macht er in ihrem Traum? Als Nele sich in der neuen Schule mit Jari anfreundet, hofft sie, in ihm jemanden gefunden zu haben, dem sie sich anvertrauen kann. Doch dann verschwindet Jari wie vom Erdboden verschluckt. Nele macht sich auf die Suche nach ihm, und findet heraus, dass nicht nur er in Gefahr ist – sondern die gesamte Traumwelt zu zerbrechen droht …



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Vielleicht sagt dem einen oder anderen ja meine kleine Auswahl zu und findet etwas passendes.

Liebe Grüße Hanne

Sonntag, 19. Mai 2013

{Rezension} Ein Brief aus England - Brigitte Beil



Brigitte Beil
Ein Brief aus England
Taschenbuch
288 Seiten
Verlag: btb Verlag (9. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442745722
€ 8,99





 
Verlagsinfo:
Es sind die Geheimnisse früherer Generationen, die uns ein Leben lang prägen.
Die erfolgreiche Münchner Geschäftsfrau Sigrid findet eines Abends beim Nachhausekommen ihre Tochter völlig verstört vor. Judith, Mitte zwanzig, stürzt ohne Erklärung aus der gemeinsamen Wohnung. Auf dem Küchentisch entdeckt Sigrid einen geöffneten Brief. Ein Amtsschreiben, in dem steht, dass eine Mrs Linda Hamstad, ehemals Macksiepen, in Manchester gestorben sei und die Verwandtschaft gebeten werde, wegen der Nachlassregelung mit den dortigen Behörden Kontakt aufzunehmen. Linda ist Sigrids Mutter, die kurz vor Kriegsende plötzlich verschwand. Von der Sigrid stets behauptet hatte, sie wäre längst tot. Der sorgsam gehütete Mythos, ihr Schutzwall gegen die unheilvolle Vergangenheit, droht brüchig zu werden. Ist es an der Zeit, ihre Tochter in die Familiengeheimnisse einzuweihen?
Vita:
Brigitte Beil, aufgewachsen in Münster, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik und arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin. Schwerpunkte ihrer zahlreichen Sachbücher sind soziale und psychologische Themen. Brigitte Beil hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in München. Zuletzt erschien bei btb ihr Roman »Eiswinter«.

Statement:
Der Titel „Ein Brief aus England“, vielversprechend, allerdings wenn man sich dann den Klappentext durchliest, ahnt man, es könnte kein leichter Stoff zum Lesen werden. Obwohl, der Inhalt verrät schon einiges.
Was genau verbirgt sich nun hinter dem Titel, was für eine Handlung, welche Charaktere erwarten den Leser?
Sigrid, erfolgreiche Geschäftsfrau in München, zu hause wird sie mit einem Brief aus England konfrontiert, der geöffnet und von ihrer erwachsenen Tochter Judith gelesen, sie nunmehr knallhart mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Mrs. Linda Hamstad – ehemals Macksiepen – verstorben – Nachlassregelung – Behörden Kontakt aufnehmen.
Dieser amtliche Brief rüttelt mit einer solchen Gewalt an der Rüstung, die Sigrid vor unendlichen Jahren angezogen hatte. Nun bekam diese Beulen, ein Hammerschlag nach dem anderen.

Zitat S. 20 „ ... dass dies der Moment war, in dem mein Schutzpanzer die ersten Sprünge bekam und tief vergrabene Erinnerungen, dumpfe Ahnungen von längst Vergangenem herauszusickern begannen.“
„Ein Brief aus England“ ist geschrieben in der Ich-Perspektive von Sigrid und es geht um  die Familiengeschichte der Macksiepen. Rückblicke in die Nazizeit, Sigrid und ihre Tochter in der Gegenwart, Freud und Leid, es zeigt sich immer wieder, wie dicht diese nebeneinander liegen.
Mutter und Tochter führen jede für sich ihr eigenes Leben, bilden so eine Art Zweckwohngemeinschaft, unterstützt und ruhender Pol ist Karola. Solange Sigrid sich zurückerinnert, immer ist diese da, hält ihre unsichtbaren Schutzflügel über sie.
Sigrid und Judith, Mutter und Tochter, Wärme, Liebe, all das liest und spürt man kaum zwischen den Zeilen.
Und dann ist da der Herr Mondschein, der sich schon seit vielen Jahren um Judith kümmert, wann immer er Zeit hat.
Nach diesem Brief, den Erklärungen wer denn nun Linda Hamstad gewesen war, fährt Judith für unbestimmte Zeit nach Berlin.Unglücklicherweise trifft sie dort auf eine ehemals „beste Freundin“ von Sigrid und wird von dieser eiskalt mit den Geschehnissen, dem Leben, der Vergangenheit der Mutter, dessen Familie konfrontiert.
Zitat S. 62 „ ... Und gestern Harry. Er sagte: ,Schau mir in die Augen, Kleines, damit mir schön kalt wird.“
Mit jedem Schritt zurück in die Vergangenheit, den Erinnerungen, bricht der Eispanzer, diese Rüstung, um Sigrid, bringt sie ihrer Tochter mit ganz kleinen Schritten näher.

„Ein Brief aus England“, dessen Inhalt erst einmal sacken musste, von dem sich nicht einfach ein Leseeindruck schreiben lässt. Es ist eine andere Art, sei es der Schreibstil, diese klare nüchterne Sprache, die mich schon nachdenklich machte.
„Ein Brief aus England“, ein Familiengeheimnis der Vergangenheit bis in die Gegenwart bewahrt, und nunmehr für einen Neuanfang auf- bzw. abgearbeitet werden musste.
Bereit für einen Neuanfang.

Ich gebe gute vier Lesegenuss-Bücher


Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 

Samstag, 18. Mai 2013

{Rezension} Tiamat - Liebe zwischen den Welten - Tanja Heitmann




Tanja Heitmann
Tiamat Liebe zwischen den Welten
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
448 Seiten
Verlag: cbt (22. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161203
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 
Ab 13 Jahren
€ 16,99


Cover / Infos von Verlagsseite " Klick "

Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension





Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

Verlagsinfo:
Was Liebe verband, können Welten nicht trennen.
Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus »Himmelshoch«, in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie überall als ihren Bruder ausgibt – in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt.
Kurzvita
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie arbeitet in einer Literaturagentur und lebt mit ihrer Familie auf dem Land. Ihr Debütroman "Morgenrot" war ein sensationeller Erfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Traumsplitter". Die "Schattenschwingen"-Reihe, ihre erste Jugendfantasy, wurde von Presse und Publikum ebenfalls begeistert aufgenommen.

 
Statement:
“Blogeintrag von torwächter“ = Mein Name ist Anouk Parson. Mein Vater war, wie Generationen der Parsons zuvor, ein Wächter. Ein echter Wächter. ... “
Zitat S. 442

Ein Auszug aus dem Ende des Buches. Ungewöhnlich für den Beginn einer Rezension bzw. der Meinung eines Leseeindrucks. Mag sein, aber es zeigt auch auf, dass „Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ schon etwas Besonderes ist. Gerade weil der Klappentext schon sehr viel vom Inhalt, der Handlung verrät, die Idee eines unterirdischen Maelstrom, welcher sich in den Kellergewölben hinter einem Tor zu einer anderen Welt liegt, das allein verspricht schon eine interessante Lesereise.
Mit ihrem Vater und Sander, der etwa zwei Jahre ältere Bruder von Anouk leben diese in einem alten Herrenhaus, welches den Namen Himmelshoch trägt. Anouk ist dazu auserwählt, die Nachfolge ihres Vaters, einem mächtigen Wächter, zu werden.
Wer oder was sind diese Wächter, die dazu bestimmt sind, wie hier Anouks Vater, Tore zu bewachen? Ob die Frage am Ende gelöst wird?
Anouk als zukünftige Wächterin, leider besitzt sie nicht die besten Voraussetzungen dafür. Und Sander, ihr vermeintlicher Bruder, welches Geheimnis birgt er?
Zitat S. 93 „ Du und ich – wir könnten gar nicht verschiedener sein. Allein vom Äußeren her sind wir wie Tag und Nacht. Offenbar sehen die Leute nur das, was sie sehen wollen.“

Schon seit einiger Zeit zeigen sich Veränderungen im Herrenhaus, unliebsame Besucher, die einen Weg durch das langsam bröselnde Tor gefunden haben, glipschen durch das Haus. Anouk wird gleich zu Beginn der Handlung hiermit konfrontiert.
Nach einem guten Anfang entspannt sich die Handlung und geht in ruhigere Phasen über.

Alexander kam ins Haus, als Anouk fünf Jahre jung war. Die Erklärung, wieso und was mit ihm geschehen war, interessant und erklärend geschrieben.
Wie schreibt Tanja Heitmann so schön „tabula rasa“ :-)
Die Autorin läßt Anouk die Geschichte von „Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ aus ihrer Perspektive erzählen. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache der Jugend – passt. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Obwohl Anouk die Hauptcharaktere in dem Buch spielt, Sander (Alexander) ist und bleibt der Schlüssel zum Geheimnis, auch um das Verschwinden der Mutter.

„Tiamat – Liebe zwischen den Welten“, besticht durch ein wunderbares Cover, die Gestaltung, einer tollen Idee – gut umgesetzt. Aufgeteilt in 48 kurze Kapitel, beginnend mit dem Prolog, endend mit dem Epilog und einer Danksagung, ist es ein gutes Jugendbuch, welches meine Leseempfehlung erhält. Auch für Erwachsene, die dieses Genre lieben.
„Tiamat – Liebe zwischen den Welten“ – auch wenn es ein Einzelband ist, es hat sehr viel ungenutztes Potential für eventuelle Fortsetzung. Man kann gespannt sein, ob die Autorin uns nicht damit auch noch überrascht.
 Ich gebe 4,5 Lesegenuss-Bücher


Montag, 13. Mai 2013

(Rezension) Das Mädchen mit dem Stahlkorsett - Kady Cross



Kady Cross
Das Mädchen mit dem Stahlkorsett
Taschenbuch
464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453314641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel:
  The Girl in the Steel Corset - Steampunk Chronicles Book 1

€ 8,99





 
Verlagsinfo:
Eine Heldin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat
Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …

Vita:
Schon von klein auf war es Kady Cross' größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wobei die Fantasy u.a. schon früh eine große Rolle spielte. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringt Kady Cross ihre Zeit mit lesen oder der Herstellung ihres eigenen Make-ups. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Rudel Katzen in Connecticut.

Statement:
Es ist der Trend, Steam Punk im Fantasygenre. So allmählich entwickelt sich dies auch bei mir zu einer meiner Favoriten im Lesebereich.
Finley Jayne, ein sechszehnjähriges Mädchen aus bürgerlichem Haus, verliert ihre Anstellung als Dienstmädchen, da sie die Gouvernante geschlagen hatte. Diese wiederum hatte gerade den kleinen Sohn des Hauses geohrfeigt. Nur Finleys Schlag war nicht angemessen, sondern er war auch von solcher Kraft, dass Miss Clarke leider die Zähne ausfielen.
„Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ spielt im Viktorianischen Zeitalter in England, genauer gesagt in London. So kehrt Finley heim zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, die einen Buchladen betreiben. Über Finleys leiblichen Vater hüllt die Mutter sich in Schweigen. Doch Finley bleibt nicht lange ohne Job. Lady Morton kommt in das Geschäft und bietet ihr an, als Gesellschafterin ihrer Tochter Phoebe in ihrem Haus zu dienen. Warum gerade sie, dass fragt sich Finley schon. Genau wie sie sich darüber Gedanken macht, irgendwie doch nicht ganz normal zu sein. Sie kann sich ihre Kräfte nicht erklären, geschweige kann sie diese kontrollieren.
Fanny, ein Roboter, der im Laden Staub putzt, Bücher aufräumt, Kutschen, die mit Maschinen angetrieben werden, fließendes Wasser u.v.a. mehr, das gehört mit zu Steam Punk. Man stelle sich die damals wirkliche Zeit mit diesen Errungenschaften vor, irgendwie toll oder!
Ein schönes neues Leben für Finley, hübsche Kleider, doch gibt es noch das andere ICH in ihr. Und wenn diese dunkle Seite zum Vorschein kommt, ist es vorbei. Das macht ihr Angst, allerdings ist genau dieses dunkle Ich in Finley, die sie vor Lord Raynes sexuellem Übergriff rettet. Auf ihrer Flucht wird sie unglücklicherweise von Griffin King angefahren. Der wiederum nimmt sie mit zu sich. Was Finley nicht weiß ist, dass Griffin als der reichste Mann Englands gilt, und das gerade mal mit achtzehn Jahren.
Bei ihm lernt sie den Rest des Hauses kennen, sei es die junge Emily Ryan, Tante Cornelia Mardsen, die telepathische Fähigkeiten besitzt, Sam Morgan, Griffins Freund, der ebenso übernatürliche Kräfte besitzt und noch einige andere. Eine buntgemischte Truppe, jede Charaktere mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Das ist die Hilfe, die Finley benötigt, zum einen, dass sie lernt ihre dunkle Seite zu kontrollieren, aber auch mit den Gefährten den immer stärker werdenden Automaten nachzugehen. Was hat es damit auf sich?
Letztendlich stellt sich heraus, dass eine gewaltige Verschwörung in Gang gesetzt wurde, bei der es nicht nur um die derzeit herrschende Königin Viktoria geht, sondern um viel mehr.

Die Geschichte um Finley hat mir gut gefallen. Protagonisten, herzig, frisch, eben sympathisch. Natürlich gibt es auch in dieser Handlung mal wieder eine Person, mit der ich mich so gar nicht anfreunden konnte.
Das gesamte Buch lässt sich gut lesen, was zum einen mit an der leichten Schreibart der Autorin zusammenhängt, flüssig, dem Lesealter angepasst, Spannung, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Viele Geheimnisse, viele Fragen, vor allem wieso Finley diese launische unkontrollierte Kraft besitzt. Interessant das Einbinden der Geschichte von der Reise zum Mittelpunkt der Erde. Doch lest einfach selbst und lasst euch überraschen.
Vor allem bildet euch selbst ein Urteil und gebt nicht immer etwas auf negative Rezensionen.

Fazit:
Empfehlenswertes Jugendbuch, ein guter Einstieg in diese Richtung des Fantasygenres.

Den Folgeband habe ich schon vorliegen – dort geht Finley Jayne nach Amerika.
„Das Mädchen mit dem Flammenherz.“

Ich gebe vier Lesegenuss-Bücher.

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 


Donnerstag, 9. Mai 2013

[Frage] Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes) - wer hat es schon gelesen ?

...
Wer hat es schon gelesen? - Was für eine Frage, werden einige denken.

Da diese Woche nicht so ganz lief wie geplant, bin ich am Dienstag in meiner Lieblingsbuchhandlung gewesen. Jepp, die kennen mich schon mit Namen.
Frustkauf - ja kann man irgendwie so sagen. Welche zwei Bücher ich mir zugelegt habe, poste ich in den nächsten Tagen.

Aber - und das hat mich richtig gefreut, außer dass ich in dieser Buchhandlung (nein ! es ist nicht Thalia, da gibt es nix) mir wieder Lesezeichen (doppelt, dreifach) und Leseproben mitnehmen durfte, lagen an der Kasse auch noch Postkarten.

Klick - Postkarten - da war doch noch was... giggle. Liebe Postkartenfreunde - ein anderes Mal.

Wenn Ihr mögt, erhalten drei von euch eine Postkarte - siehe Abbildung.

 Die Aktion startet jetzt und endet morgen, 10. Mai 2013, 24.00 Uhr.




Buchnachschub der letzten KW's






Und wie schon beim letzten Mal - ohne irgendwelche Bilder. Mit dem Klick gelangt ihr auf alle weiteren Informationen.
Drei Bücher habe ich davon schon gelesen - Rezis kommen dieses Wochenende. Und zwei weitere lese ich gerade :-)

Natasa Dragnic - Immer wieder das Meer: Roman (RZ)
Kady Cross - Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (RZ)
Brigitte Beil -  Ein Brief aus England: Roman (RZ)
Antje Szillat -  Asphaltspuren  (über FB bei der Autorin gewonnen)
Hannah Richell - Geheimnis der Gezeiten: Roman (RZ)
Tanja Heitmann -  TIAMAT - Liebe zwischen den Welten (RZ)
Fanny Wagner -  Garantiert wechselhaft (RZ)
und gestern kam dann noch
Kady Cross -  Das Mädchen mit dem Flammenherz: Roman (RZ)

Nebenbei gesagt, auf meinen SuB schau ich schon gar nicht mehr. Aber mein Stapel RZ-Bücher, der ist für mich jetzt endlich auf einem zufriedenstellenden Level!

Tja, und in einem anderen Post zeige ich euch dann noch was dabei herauskommt, wenn man FRUST hat ...

Habt einen schönen Tag

Montag, 6. Mai 2013

[Rezension] Watersong - Sternenlied - Amanda Hocking




Amanda Hocking
Watersong – Sternenlied
Gebundene Ausgabe
320 Seiten
Verlag: cbt (25. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570161593
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
·  Originaltitel: Watersong 1 - Wake
€ 16,99

 Cover und Infos von Verlagsseite
Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 


Verlagsinfo:
Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...

Vita
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.

Statement:
Amanda Hocking hat mit ihrem Auftaktband „Sternenlied“ zur Reihe „Watersong“ nach „Vampirmond“ und der „Tryll-„Reihe erneut ein vielversprechendes Jugendbuch auf den Markt gebracht. Diese Autorin überrascht mich immer wieder.
Eher distanziert zu „Vampirmond“ fand ich die „Tryll“-Reihe schon besser, aber mit „Watersong – Sternenlied“ hat die Autorin genau meinen derzeitigen Lesegeschmack getroffen.
Zitat S. 8 – Prolog „ ... und hinterließ einen schrecklichen Geschmack in ihrem Mund. Denn diesmal wusste sie, woher das Blut kam. ... Thea schwieg einen Augenblick lang und lauschte dem Lied, das der Ozean für sie sang. Die Wassermelodie rief nach ihr.
Ein leichter Vorgeschmack auf das, was den Leser erwartet J
Das Cover – ein Highlight ! – schürt die Neugier und wenn man den Schutzumschlag von innen betrachtet, eine verlockende, verführerische Welt öffnet sich.
„Sternenlied“ ist jeweils aus der Sicht von Gemma und Harper, den beiden Hauptcharaktere, geschrieben. In einer ähnlichen Form hatte ich schon das eine oder andere Buch gelesen, von daher nicht neu, meiner Meinung passt es hier richtig gut.

Es ist ein kleiner Küstenort, in dem die Schwestern Gemma und Harper wohnen. Alles scheint so friedlich, Wasser, das Meer, das ist das Element der 16-jährigen Gemma. Hier fühlt sie sich wohl.
Wenn Gemman nichts anderes vorhat, verbringt sie viel Zeit mit ihrer älteren Schwester Harper und dessen guten Freund Alex.
Dieser Sommer sollte anders werden in dem Küstenörtchen Capri. Drei junge Frauen tauchen auf, wahre Schönheiten, doch was steckt dahinter?
Schönheit blendet!
Verführerische, verlockende Worte, betörend, mit all ihrer Macht versuchen Lexi, Thea und Penna Gemma in ihren Bann zu ziehen  ... du gehörst zu uns ...
Zu allem kommt noch hinzu, dass Gemma sich in Alex verliebt hat.
Seit der Anwesenheit der drei Fremden häufen sich die Unglücke, Jugendliche verschwinden und auch Gemma sind diese anfangs unheimlich, zumal sie sich immer in ihrer Lieblingsbucht aufhalten.
Als Gemma trotz allem wieder einmal allein schwimmen geht, trifft sie auf die drei Mädchen, die sich in einer Grotte aufhalten.
Meerjungfrauen, Sirenen, man kennt es aus der griechischen Sage her, nicht neu, aber hier als Idee wirklich gut umgesetzt.
Gemma, natürlich wird sie angelockt von den betörenden Stimmen. Erst zu Hause stellt Gemma fest, dass sie auf einmal anders ist. Was war auf dem Fest in der Grotte passiert?
Tja, Gemma, was hast du wohl getrunken?

Nach einem für ein Jugendbuch und empfohlenen Lesealter doch heftig, blutig geschilderten Prolog geht die Geschichte erst einmal in ruhigeren Bahnen los. Und irgendwann steckt du als Leser mitten drin, magst, kannst einfach nicht aufhören, vorausahnend, dass die Autorin am Ende dich ganz schön in der Luft hängen lässt.
Egal, nein nicht wirklich – und bitte schnellstmöglich die Fortsetzung.

Zitat S. 283 „Wir besitzen ewige Jugend und eine unvergleichbare Schönheit. Wir können uns in magische Zauberwesen verwandeln. Und wir leben von menschlichem Blut.“

Fazit:
Spannung und Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.
Obwohl das Thema Meerjungfrauen bzw. Meereswesen für mich nicht neu war (z. B. gelesen Meerestochter von Serena David), zieht man seine Vergleiche, sollte dies aber möglichst vermeiden, denn jedes Buch ist ein eigenes Individuum.

Ich gebe 4,5  Lesegenuss-Bücher (leider habe ich keine Logos mit 1/2)

(Rezension) Léonide - Charlotte Schaefer




Charlotte Schaefer
Léonide
Broschiert
228 Seiten
Verlag: Sieben-Verlag (März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3864431326
€ 14,90


© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Sieben Verlag







Verlagsinfo:
Die neunzehnjährige Léonide Géroux wächst im Arles/Südfrankreich des 19. Jahrhunderts im Haus ihrer Eltern auf. Als ihr Bruder, der Maler Willem Géroux, in der Hitze des mediterranen Sommers dem Fieberwahn verfällt, beschließt sie, den renommierten, aber ebenso gefürchteten italienischen Mediziner und Alchimisten Costantini um Hilfe zu bitten. Nach und nach beginnen Wahn und Wirklichkeit zu verschwimmen. Wer ist Costantini und welche Rolle spielt er in Willems Leben? Als Léonide sich auf die Suche nach Antworten macht, begegnet sie nicht nur der Liebe, sondern auch dem Tod.
Zur Autorin:
Charlotte Schaefer wurde 1988 in Engen im Hegau geboren. Bereits als Kind hat sie sich gerne Geschichten ausgedacht und sie aufgeschrieben. Zu verdanken hat sie diese Eigenschaft ihren Eltern, die sie mit ihrer Liebe zur Literatur ansteckten, und den vielen Büchern, die bei ihnen zu Hause in den Regalen standen.
Heute lebt sie in der Nähe von Freiburg, wo sie auch studiert. Neben dem Schreiben und Lesen liebt sie Musik, gutes Essen, Kinobesuche, alles Schokoladige, Gewitter, Tiere und ihre Schwestern, Eltern und Freunde. Cedars Hollow ist ihr erster Roman.


Statement:
Mit den Zeilen Vincent van Goghs an seinen Bruder beginnt „Léonide“.
„Mancher hat ein großes Feuer in seiner Seele, doch niemand kommt jemals, sich daran zu wärmen; und die Vorübergehenden gewähren nur ein klein wenig Rauch oben über dem Schornstein und gehen ihres Weges von dannen.

Vincent van Gogh an Theo van Gogh, Borinage, Juli 1880“

Die Geschichte „Léonide“ spielt im 19. Jahrhundert im Süden Frankreichs, dem kleinen Ort Arles.
Der Ort Arles – sicherlich bewußt gewählt von der Autorin, denn hier hat Vincent van Gogh im Jahre 1888 gelebt. Im heißen August 1888 beginnt auch die Geschichte um Léonide, ihrer Familie, ihrem Bruder Willem, der Künstler, Maler, sehr talentiert. Er leidet wahnsinnig unter der Hitze des Sommers und seine Fieberschübe, Wahnvorstellungen werden immer schlimmer.
(Nur wenige Zeit später hatte Vincent van Gogh, so schreibt es die Geschichte, sich sein linkes Ohr abgeschnitten.)
Hilfe holt sich Léonide bei dem kauzigen Mediziner Constantini, der ihr ein Mittel gibt, welches Willems Leiden lindern soll.
Von Anfang an wird der Leser durch ausführliche Beschreibungen in eine Handlung entführt, auf die man sich einlässt bzw. einstellen sollte. Constantini verspricht, dass es Willem bald besser gehen wird, doch Léonide sollte ganz genau die Dosierung einhalten. Alles andere wäre sonst tödlich für ihren Bruder. Léonide hat große Schwierigkeiten zu verstehen, wieso ihr Bruder sich immer wieder innerhalb von kurzer Zeit so dermaßen verändert. Es war, als habe ein anderer Geist von seinem Körper Besitz ergriffen.
Zitat S. 11 „Immer schneller malt eine fremde Kraft, Falten, Formen und Farben in sein Gesicht.“
Wirklichkeit und Fantasie vermischen sich in der Geschichte, dass man teils verwirrt durch die Handlung „läuft“. Weil ich so gar nicht warm wurde mit dem Buch, habe ich es erst einmal zur Seite gelegt und es nunmehr neu gelesen.
Die Zeit des 19. Jahrhunderts, die damaligen Lebensumstände, die Charaktere des Buches, mit anderen Augen, anderen Gefühlen habe ich mich auf „Léonide“ eingelassen.
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Léonide, darauf hätte die Autorin besser verzichtet, gerade bei so einer Geschichte. Als Leser möchte ich eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, was hier sich leider als sehr schwierig gestaltete.
Willem mit seinen zwei Gesichtern, sowie Léonide, stark und doch so schwach, was kann die menschliche Seele alles aushalten!
Nicht ganz einfach „Léonide“, sehr eigen, und wird sicher nicht jedem gefallen.
Ich gebe meine Leseempfehlung – allerdings mit der Vergabe der Bewertung halte ich mich zurück und gebe gut gemeinte 3,5 Lesegenuss-Bücher.

Sonntag, 5. Mai 2013

Book Treasure || Kein schöner Land - Das große Buch unserer beliebtesten Volkslieder



Ich habe mal wieder in der Bücherkiste gekramt und dabei fiel mir dieses Buch in die Hand

"Kein schöner Land - Das große Buch unserer beliebtesten Volkslieder"

 Das Buch ist schon etwas älter, wie man anhand des Scans ersehen kann.


Gebundene Ausgabe
208 Seiten
Verlag: Bassermann, Edition (April 1993)
ISBN-13: 978-3809400011

Text lt. Buchrücken:
Diese Sammlung der 100 bekanntesten und beliebtesten Volkslieder ist mit wunderschönen farbigen Zeichnungen illustriert und wird allen an unserem LIedschatz Interessierten den persönlichen Zugang freudebringend erschließen.
Am linken Rand jedes Liedes findet sich der historische Text und gibt Auskunft über die verwendete Quelle.
Während ich diesen Post vorbereitet habe, bin ich dadurch sehr abgelenkt worden. Man sieht und liest heute doch vieles mit anderen Augen.

Vielleicht für den einen oder anderen von euch eine kleine Anregung - Singen macht Freude - auch wenn man meint, keine gute Stimme zu haben. Das macht doch gar nichts!

Samstag, 4. Mai 2013

Zusatzaufgabe Monat Mai zur " Ultimative SuB-Abbau-Challenge *2013*



Ich nehme ja an der Challenge "Ultimative SUB-Abbau Challenge 2013" von Anetts Bücherwelt teil. Übrigens eine Challenge, bei der ich bislang die meisten "Haken" setzen konnte.

Nun gibt es für den Monat Mai 2013 eine Zusatzaufgabe. Nun, da muss ich dann doch mal durch meine Bücher gehen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Wortlaut Anett:


Zusatzaufgabe Mai

Lese und rezensiere ein Buch mit einem weißen Cover (das Cover muss mind. 75% weiss sein!)

[Rezension] Elvancor - Das Land jenseits der Zeit - Aileen P. Roberts





Aileen P. Roberts
Elvancor –
Das Land jenseits der Zeit
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442478767
€ 12,99

Kauflink " Verlag "
oder bei einem Buchhändler Eures Vertrauens





© Cover & Infos von Verlagsseits  Zum Zeitpunkt der Rezensionsveröffentlichung

Vita:

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.




Eine geheimnisvolle Höhle, ein fernes magisches Land und eine Liebe, stärker als der Tod – der Beginn einer wunderbaren fantastischen Reise


Statement:
„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“, der Beginn einer Reise, die Suche nach der Lösung eines Rätsels, das Geheimnis einer alten Liebe. Elvancor, allein der Name klingt schon so mysteriös, fantasievoll und nach der Weltennebel-Reihe, die ich von der Autorin gelesen hatte, war ich gespannt auf ein weiteres Buch von ihr. Mit Blick auf das Cover hat es den Anschein, den Leser erwartet wieder etwas Großes, Magisches und der Eindruck vertieft sich, wenn man den Buchdeckel aufklappt. Gleißende Lichtstrahlen, über einen Wasserfall in einer dunklen Höhle und dann ein Hinweis, der keltische Anhänger.
Die 18-jährige Lena hatte nach ihrem Abitur sich ihren Sommer ganz anders vorgestellt. Doch ihr jetziger Exfreund hatte nach einer Party Lena mit dem Auto ihres Vaters sie nach Hause gefahren. Mit seinem Hang zur Raserei und Angeberei fuhr er das Auto zu Schrott. Lena wiederum nahm alle Schuld auf sich, ohne die Folgen zu beachten. Von nun hat bekam sie es in ihrer Familie zu jeder passenden Gelegenheit zu hören, was für einen Mist sie gebaut hatte. Außerdem musste sie Sozialstunden in einem Seniorenheim leisten, für ihre Clique hatte sie so gut wie keine Zeit mehr. Wäre da nicht Oma Gisela, die einzige in der Familie, die für Lena Verständnis aufbrachte, war sie doch in ihrer Jugend alles andere als normal. Und Frau Winter im Seniorenheim, die ihr wundersame Geschichten zu den gemalten Bildern an den Wänden in ihrem Zimmer erzählt. Wären diese beiden nicht gewesen, Lena hätte nur zu gern die Wahrheit erzählt. Doch diese Geschichte von einem magischen Land und diesem Amulett, der der Schlüssel zu dem Reich, dem Land jenseits der Zeit sei, Lena ist es fast unheimlich, aber doch gefangen von der Erzählung. Und da wäre noch Ragnar, der Enkel von Frau Winter, aus Island ist er gekommen. Schon seit geraumer Zeit arbeitet er auf einem nahe gelegenen Reiterhof und verdingt sich dort als Pferdepfleger. Ja, von Pferden versteht er eine ganze Menge.
(Besonders berührend die Stelle mit dem Pferd Devera, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Derjenige, der das Buch gelesen hat, weiß was ich meine.)
Lena und Ragnar, über die Bilder und der Erzählung zu einem sagenhaften Schatz finden sie einen gemeinsamen Weg um das Rätsel, die fehlenden Teile zum Amulett zu finden. Es war der Herzenswunsch von Frau Winter, dass Lena mit Ragnar zusammen auf die Suche geht.
Zur Charaktere Lena habe ich mich ab und an gefragt, kann man sich wirklich so verhalten oder teils so unreif wirken? Mir kam es ab und an vor, als hätte sie sich nach dem Crash in eine Art Schneckenhaus zurückgezogen. Allerdings, man muss schon seine Füße etwas still halten, wenn man zu Hause wohnt, dem Ernährer das Auto zu Schrott fährt (bzw. zu Schrott fahren läßt), doch mir wurde das Verhalten der Eltern Lena gegenüber arg zu viel.
Ragnar, der geheimnisvolle Junge aus Island, ziemlich weltfremd dargestellt, keine Kenntnisse von der neuen Technik, gut, bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Doch wirklich angemessen, zeitgemäß? Fällt so einer denn nicht auf?
Außer dass Lena sich ihre Gedanken über ihn macht, überwiegen da wirklich seine Arbeitskraft und sein Umgang mit Pferden? Wobei hier dann gleich der nächste Kritikpunkt meinerseits kommt. In ihrem Jugendbuch hat die Autorin die Liebe zu Tieren, den Pferden sehr, sehr viel Platz gegeben. Ragnar auf dem Reiterhof, wollen wir ausreiten, lass uns dort hinreiten, da hin und dort hin, es war zuviel des Guten. Der eine mag es, der andere nicht. Doch mich hat es nach über zwei Drittel des Buches fast nur noch genervt. Auch wenn man im Nachhinein feststellt, dass sich manche Wege wohl schneller auf dem Rücken eines Pferdes bewältigen lassen, doch wie schon zuvor geschrieben.

Es ist ein langer Weg nach „Elvancor“, auch wenn sich nach einem gelösten Puzzlestück wieder ein neues Rätsel auftut. Oft sucht man ein Teil, es fehlt, doch „Das Land jenseits unserer Zeit“ wird sicher im zweiten Teil keine Lücken mehr aufweisen.
„Elvancor“, leider erhält der Leser im ersten Teil so ziemlich am Schluss einen Einblick.
Ein gutes Jugendbuch, gut zu lesen, anders als erwartet und trotz meiner Kritiken bin ich neugierig auf die Fortsetzung bzw. den Abschluss.
"Elvancor - Das Reich der Schatten" erscheint im August 2013.
" LINK" 
Wirklich gut gemeinte VIER Lesegenuss-Bücher.





Freitag, 3. Mai 2013

Freitags-Füller # 214






Das Wochenende steht vor der Tür und Zeit für den Freitags-Füller.
Wie immer kann jeder daran teilnehmen - alles zwanglos -
Link zu Barbaras Seite: ........ Scrap-Impulse - Freitags-Füller


1.  Manchmal bin ich neidisch auf Menschen, die diszipliniert ihre Vorhaben erledigen, aber auch nur "manchmal". - Ich bin so wie ich bin - .

2.  Konkret derzeit noch keine Urlaubspläne.

3.  Irgendwas ist schiefgegangen wenn  im Kopf das reinste Chaos herrscht.

4.  Ich sollte öfter mal Blogs durchforsten, doch es fehlt wie so oft an der Zeit .

5.  Heute scheint die Sonne - Auto muss in die Werkstatt -  :-(

6.  WAHNSINN! Aber diese "Bayern" gehen mir echt auf die NERVEN!
   Champions League 2013.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Grillen , morgen habe ich Tapezieren geplant und Sonntag möchte ich relaxen !

Ich wünsche euch einen schönen Freitag.


Donnerstag, 2. Mai 2013

[Rezension] Das Unkrautland - "Auf den Spuren der Nebelfee" - Stefan Seitz





Stefan Seitz
Das Unkrautland
Auf den Spuren der Nebelfee
Band 1
€ 7,99
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Carlsen (Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551311504
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre





Cover / Buchinfo - "Verlag "

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Vita:

Stefan Seitz, geb. 1972 in München, studierte Innenarchitektur und ist Experte für 3-D-Animation sowie Computervisualisierung. Mit seiner Vorliebe für Geheimnisse und rätselhafte Geschichten hat er eine fantasievolle Spukwelt erschaffen, die nicht zuletzt durch ihre eindrucksvollen Grafiken begeistert: das Unkrautland. Die Ideen dazu entsprangen vor allem Mythen und Legenden – so wartet auch „Das Unkrautland“ mit einem großen Mysterium auf, das es zu lösen gilt.
Kurzinfo:

Primus lebt in einem Turm am Ende des Finsterwaldes. Er kann sich, wann immer er will, in eine Fledermaus verwandeln und fliegt dann gerne rüber nach Klettenheim, um in der Bäckerei Kuchen zu stibitzen. Bei einem seiner Ausflüge trifft Primus auf die Hexe Plim. Mit ihr zusammen macht er sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Mondsichel. Und ehe er sich versieht, steckt Primus mitten in einem gefährlichen Abenteuer - Auge in Auge mit dem finsteren Ruven Rabenstein.

 Statement:
„Das Unkrautland“ von Stefan Seitz, über die Webseite bin ich darauf aufmerksam geworden und fand es sehr interessant. Ein Kinder-/Jugendbuch, welches letztendlich auf meiner Wunschliste landete. Der Carlsen_Verlag hat nunmehr den ersten Band „Auf den Spuren der Nebelfee“ als Taschenbuch herausgegeben.
Primus, Sir Bucklewhee, ein staatlich geprüfter Präzisionsweckvogel, wie er sich selbst tituliert, und Snigg, ein kugelrunder orangefarbener Kürbis, mit diesen drei Gestalten beginnt die Handlung und lässt Jung und Alt eintauchen in einen liebevollen und ungewöhnlichen Fantasyroman. Wer nun ist Primus, von dem die Leute im Ort schon seit vielen Jahrzehnten bzw. Jahrhunderte, sagen ein geheimnisvoller Schatten bewohne den alten Turm am Rande des Finsterwaldes. Nun, Primus ist nicht nur der „Schatten“, er ist auch kein Vampir. Primus ist eine Gestalt aus Fleisch und Blut. Und wann immer er ins Dorf hinunterfliegt, um leckere Kuchenstücke aus der Konditorei zu stiebitzen, verwandelt er sich in eine Fledermaus. Dabei kann er es auch nicht lassen, die Dorfbewohner zu ärgern. „Es soll im Norden Nebel geben“, mit diesen Worten von Snigg macht er sich auch heute wieder auf den Weg und erlebt ein kleines Abenteuer, denn die Bewohner haben sich eine Falle für ihn ausgedacht.
Stefan Seitz läßt seine Figuren leben, mit detaillierten Beschreibungen, so dass der Leser eine sehr gute Vorstellung von den Protagonisten erhält. Das ist meines Erachtens ein wichtiger Punkt, denn oft vermisse ich dies in guten Kinder- und Jugendbüchern.

In der Nähe vom alten Turm lebt die Hexe Plim, die letztendlich sich mit den Bewohnern aus dem Turm zusammenschließt, um das Geheimnis der verschwundenen Mondsichel, der Nebelfee im Mondenlicht zu lösen. Sie machen sich gemeinsam auf, um den Ort zu suchen, an dem die Splitter der Mondsichel liegen sollten, denn die Hexe ist im Besitz eines kleinen Splitters.

Zitat S. 9 „ Doch dann, mit einem lauten Schlag vom Himmel fiel der Mond herab. Zersprang, zerbrach mit Blitz und Sturm, die Erde riss, der Wald fiel um • “


Ein tragisches Gedicht um eine Fee, die in eine Falle tappt, eine geheimnisvolle Gestalt mit einer Krone aus Eis, eine Mondsichel, die zerbarst, so der Beginn, der Prolog des Buches.
Doch hinter allem verbirgt sich mehr, nicht nur die Suche, das Abenteuer, sondern die Handlung zeigt auf, wie wichtig ein Zusammenhalt ist, Freundschaften verbinden, stärken!

Fazit:
„Das Unkrautland“, ungewöhnliche Orte, außergewöhnliche Namen, Wesen, eine wahrlich gelungene Mischung aus Fantasy, Märchen und Spannung, vielen Geheimnissen und Überraschungen. Es ist mehr als nur ein Kinder-/Jugendbuch, es ist eine Bereicherung, deren Folgebände ich sicher lesen werde.
Wer mag, dem empfehle ich die Webseite vom Unkrautland, einfach tolle Illustrationen und Informationen gibt es ebenfalls.
Begebt euch auf die Lesereise in „Das Unkrautland“, ihr werdet es nicht bereuen.
 Ich gebe fünf Kinderbuch-Feen *****

Mittwoch, 1. Mai 2013

[SMS] Qindie, das Autorenkorrektiv - Qualität + Independent ~ eine neue Internet- Plattform ist online * INDIE *



Als ich vor einiger Zeit auf Qindie aufmerksam gemacht wurde, war mein erster Gedanke - oh nein, ich bin doch gar nicht der typische Leser von E-Books und sehr wählerisch, was gerade die Indie-AutorInnen betrifft. Doch nicht die Gruppe der Leute, die hinter Qindie steht, hat mich überzeugt, es war mehr.
Wie soll ich - nach einer Negativerfahrung - ein gutes Buch aus der großen Masse herausfiltern, finden? Die Masse der selbstpublizierenden AutorInnen nimmt immer mehr zu und wie soll man da die "Schätze" finden!
Qindie -

möchte nicht nur Buchblogger ansprechen, die ein offenes Ohr für Indies haben, sondern Qindie bietet mehr.
Ich bezeichne mich ja selbst als Hobbyschreiberin, die im stillen Kämmerlein über ihren Manuskripten sitzt, doch der letzte Schritt ist noch nicht getan und muss auch genauestens überlegt werden. Motivation ist da, eine kleine Kurzgeschichte für einen Schreibwettbewerb hatte ich auch schon abgeliefert, aber nun liegt sie da - auf der Festplatte. Mal schaun ...


 Qindie über sich:


Das musste jetzt mal jemand machen: Qindie – geprüfte Qualität fürs E-Book

Zauberhafte Liebesromane, spannende Krimis oder knackige Erotik – das alles gibt es jetzt dank E-Books und Self-Publishing zum verdammt kleinen Preis!
Aber ist der Lesestoff auch gut? Hat er Sogwirkung? Und besitzt er neben dem Unterhaltungswert auch Klasse und Stil?
Jeder, der schreiben kann, kann heute auch ein Buch herausgeben. Das könnte eine großartige Bereicherung der bisherigen Buchwelt sein: Self-Publishing umfasst die ganze Bandbreite vom veganen Kochbuch bis zum Erotikthriller. So entsteht eine Vielfalt, die sich nicht in ein enges Verlagskorsett zwängen muss.
Die Deutschen sind nicht nur ein leselustiges, sondern auch ein schreiblustiges Volk. Die Fülle an Independent-Produktionen, die den Buchmarkt stürmen, macht es LeserInnen schwer, Gutes von Schlechtem zu unterscheiden. Oder besser gesagt: lesbare Bücher von unverdaulichem Mist.
„Wir sind keine Scharfrichter“, sagt die Autorin Susanne Gerdom, die Qindie ins Leben gerufen hat. „Aber wir wollen einen Mindeststandard an Qualität, für uns Autorinnen und Autoren und für die LeserInnen.“
Qindie, so heißt das neue Qualitätssiegel, will in dem für die LeserInnen immer unübersichtlicher werdenden Markt einen Haltepunkt, eine Orientierungshilfe bieten.
Leipzig-Award-Preisträgerin Nikola Hotel und E-Book-BestsellerautorInnen wie Katelyn Faith, Stefanie Maucher, Ruprecht Frieling, Birgit Kluger, Melanie Hinz, Inka Loreen Minden und andere renommierte Autorinnen und Autoren sind Qindies der ersten Stunde.
„Unser Angebot ist für LeserInnen und AutorInnen völlig kostenlos. Wir investieren unsere Zeit und unser Know-how in das Qindie-Siegel“, sagt Susanne Gerdom.
Eine schräge Geschichte, ein ungewöhnliches Buch oder einfach nur gute Unterhaltung: Anders als die Printverlage schielt Qindie nicht auf den nächsten Trend oder mögliche Verkaufszahlen, sondern nur auf die Lesbarkeit.
Damit aus einem Meer von Büchern ein Mehr an Büchern wird.
Denn was für einen bekannten Discounter sein Grünzeug ist, sind für uns Bücher. Wir lieben Bücher!
Qindie, das Autorenkorrektiv

www.qindie.de

Ich wünsche euch einen schönen 1. Mai