Aileen P. Roberts
Elvancor –
Das Land jenseits der Zeit
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442478767
€ 12,99
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© Cover & Infos von Verlagsseits Zum Zeitpunkt der Rezensionsveröffentlichung
Vita:
Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia
Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren
durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss
sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits
mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras
Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten
"Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem
Mann in Süddeutschland.
Eine geheimnisvolle Höhle, ein fernes magisches Land und
eine Liebe, stärker als der Tod – der Beginn einer wunderbaren fantastischen
Reise
Statement:
„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“, der Beginn einer
Reise, die Suche nach der Lösung eines Rätsels, das Geheimnis einer alten
Liebe. Elvancor, allein der Name klingt schon so mysteriös, fantasievoll und
nach der Weltennebel-Reihe, die ich von der Autorin gelesen hatte, war ich
gespannt auf ein weiteres Buch von ihr. Mit Blick auf das Cover hat es den
Anschein, den Leser erwartet wieder etwas Großes, Magisches und der Eindruck
vertieft sich, wenn man den Buchdeckel aufklappt. Gleißende Lichtstrahlen, über
einen Wasserfall in einer dunklen Höhle und dann ein Hinweis, der keltische
Anhänger.
Die 18-jährige Lena hatte nach ihrem Abitur sich ihren
Sommer ganz anders vorgestellt. Doch ihr jetziger Exfreund hatte nach einer
Party Lena mit dem Auto ihres Vaters sie nach Hause gefahren. Mit seinem Hang
zur Raserei und Angeberei fuhr er das Auto zu Schrott. Lena wiederum nahm alle
Schuld auf sich, ohne die Folgen zu beachten. Von nun hat bekam sie es in ihrer
Familie zu jeder passenden Gelegenheit zu hören, was für einen Mist sie gebaut
hatte. Außerdem musste sie Sozialstunden in einem Seniorenheim leisten, für ihre
Clique hatte sie so gut wie keine Zeit mehr. Wäre da nicht Oma Gisela, die
einzige in der Familie, die für Lena Verständnis aufbrachte, war sie doch in
ihrer Jugend alles andere als normal. Und Frau Winter im Seniorenheim, die ihr
wundersame Geschichten zu den gemalten Bildern an den Wänden in ihrem Zimmer
erzählt. Wären diese beiden nicht gewesen, Lena hätte nur zu gern die Wahrheit
erzählt. Doch diese Geschichte von einem magischen Land und diesem Amulett, der
der Schlüssel zu dem Reich, dem Land jenseits der Zeit sei, Lena ist es fast
unheimlich, aber doch gefangen von der Erzählung. Und da wäre noch Ragnar, der
Enkel von Frau Winter, aus Island ist er gekommen. Schon seit geraumer Zeit
arbeitet er auf einem nahe gelegenen Reiterhof und verdingt sich dort als Pferdepfleger.
Ja, von Pferden versteht er eine ganze Menge.
(Besonders berührend die Stelle mit dem Pferd Devera, auf
die ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Derjenige, der das Buch gelesen
hat, weiß was ich meine.)
Lena und Ragnar, über die Bilder und der Erzählung zu einem
sagenhaften Schatz finden sie einen gemeinsamen Weg um das Rätsel, die
fehlenden Teile zum Amulett zu finden. Es war der Herzenswunsch von Frau
Winter, dass Lena mit Ragnar zusammen auf die Suche geht.
Zur Charaktere Lena habe ich mich ab und an gefragt, kann
man sich wirklich so verhalten oder teils so unreif wirken? Mir kam es ab und
an vor, als hätte sie sich nach dem Crash in eine Art Schneckenhaus
zurückgezogen. Allerdings, man muss schon seine Füße etwas still halten, wenn
man zu Hause wohnt, dem Ernährer das Auto zu Schrott fährt (bzw. zu Schrott
fahren läßt), doch mir wurde das Verhalten der Eltern Lena gegenüber arg zu
viel.
Ragnar, der geheimnisvolle Junge aus Island, ziemlich
weltfremd dargestellt, keine Kenntnisse von der neuen Technik, gut, bis zu
einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Doch wirklich angemessen, zeitgemäß?
Fällt so einer denn nicht auf?
Außer dass Lena sich ihre Gedanken über ihn macht,
überwiegen da wirklich seine Arbeitskraft und sein Umgang mit Pferden? Wobei
hier dann gleich der nächste Kritikpunkt meinerseits kommt. In ihrem Jugendbuch
hat die Autorin die Liebe zu Tieren, den Pferden sehr, sehr viel Platz gegeben.
Ragnar auf dem Reiterhof, wollen wir ausreiten, lass uns dort hinreiten, da hin
und dort hin, es war zuviel des Guten. Der eine mag es, der andere nicht. Doch
mich hat es nach über zwei Drittel des Buches fast nur noch genervt. Auch wenn
man im Nachhinein feststellt, dass sich manche Wege wohl schneller auf dem
Rücken eines Pferdes bewältigen lassen, doch wie schon zuvor geschrieben.
Es ist ein langer Weg nach „Elvancor“, auch wenn sich nach
einem gelösten Puzzlestück wieder ein neues Rätsel auftut. Oft sucht man ein
Teil, es fehlt, doch „Das Land jenseits unserer Zeit“ wird sicher im zweiten
Teil keine Lücken mehr aufweisen.
„Elvancor“, leider erhält der Leser im ersten Teil so
ziemlich am Schluss einen Einblick.
Ein gutes Jugendbuch, gut zu lesen, anders als erwartet und
trotz meiner Kritiken bin ich neugierig auf die Fortsetzung bzw. den Abschluss.
"Elvancor - Das Reich der Schatten" erscheint im August 2013.
" LINK"
Wirklich gut gemeinte VIER Lesegenuss-Bücher.

Das Buch reizt mich vom Klappentext her sehr, allerdings sagt mir das Cover überhaupt nicht zu :-/
AntwortenLöschenEs läßt sich leicht lesen - allerdings bin ich von der Autorin besseres gewohnt. Das Cover ist immer eine Geschmacksache und da haben Autoren oft keinen Einfluss drauf
LöschenLiebe Grüße Hanne
Ich persönlich finde die Story trotz einiger Klischees spannend und mal anders verpackt. Die Sprache von A.P.Roberts gefällt mir nicht so gut, weil sie ziemlich einfach schreibt aber trotzdem warte ich mit Freude auf den 3. Teil.
AntwortenLöschenSicherlich meintest du Teil 2 oder??? Denn der ist gerade auf den Markt
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