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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Montag, 9. März 2015

(Rezension) Das Buch der Nacht - Deborah Harkness


Deborah Harkness
Das Buch der Nacht 
Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764505271
Originaltitel: The Book of Life
€ 19,99

Weitere Ausgaben:
Hörbuch - EBOOK

 Cover / Info / Vita -
VERLAG




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Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar

Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst ...
Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden …

Der krönende Abschluss der großen Saga.



Fast zwei Jahre mussten die Fans von Deborah Harkness auf den Abschlussband der All Souths Trilogie warten. Um den roten Faden der Geschichte um Diana Bishop, Matthew Clairmont und das Manuskript Ashmole 782 wieder aufzugreifen, habe ich meine eigenen Rezensionen von den ersten beiden Bänden gelesen.
Etwas Wehmut tat sich allerdings auch auf, das Wissen hier geht wieder einmal eine tolle Reihe zu Ende. Und diese gehört mit zu meinen Lieblingstrilogien. Kann man überhaupt unter dieser Voraussetzung eine normale Lesermeinung schreiben? Ich versuche es.
Aus der Vergangenheit, sprich dem Mittelalter, zurück in die Gegenwart, ihrer Heimat Sept-Tours werden die Hexe Diana und der Vampir Matthew von ihrer Familie in Empfang genommen. Doch Freud und Leid liegen dicht nebeneinander, denn die Familie musste einen Verlust verkraften. Freude, Diana war schwanger mit Zwillingen. Das verschollene Manuskript Ashmole 782  war zwar im vergangenen Zeitalter gefunden, doch es in die Gegenwart zu transportieren, ging nicht.
Das Manuskript Ashmole 782 ist ein verzaubertes, alchemistisches Manuskript, das Buch des Lebens, welches für die Gestalten, egal ob Hexe, Vampir oder z. B. Dämonen, von großer Bedeutung war. Denn auch die bösen Mächte waren auf der Suche.
Der verstoßene Sohn von Matthew hegt böse Absichten und es liegt an Diana, sich vor ihm mit ihrer besonderen Kraft zu schützen. Enorme Probleme, die bewältigt werden müssen, und diese zehren an Dianas Kräften. 
Die Entwicklung der Charaktere als auch der Nebencharaktere ist richtig gut geschrieben, alle sind sie sympathisch.
Zum Ende hin gibt es eine Reihe von Überraschungen.
Und wieder geht eine außergewöhnliche Trilogie zu Ende und hat mit dem dritten Band „Das Buch der Nacht“ einen würdigen Abschluss gefunden hat.  Ich hoffe sehr in Zukunft noch mehr von Deborah Harkness lesen zu dürfen.
Ich vergebe 5 Lesegenuss-Bücher

Vita
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).

Nach Die Seelen der Nacht und Wo die Nacht beginnt ist Das Buch der Nacht der krönende Abschluss der großen Saga der Erfolgsautorin.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Rezension (111) Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness
Die Seelen der Nacht
ISBN 978-3-7645-0391-8
Gebundene Ausgabe
Seiten: 800
Verlag: Blanvalet Verlag (26. September 2011)
Sprache: Deutsch
€ 19,99

Eine Liebe größer als das Leben selbst …
Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines alten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir, und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …
Statement:
„Ein unwiderstehliches Leseerlebnis!“ so steht es auf dem Buchrücken und von daher war ich schon sehr gespannt auf das Buch.
Vampire, Hexen, Dämonen, ein scheinbar begehrtes Thema bei Autoren. So hat sich nunmehr auch Deborah Harkness diesem gewidmet und dem Leser „Die Seelen der Nacht“ präsentiert.
Für diese knapp 800 Seiten umfassende Lektüre empfehle ich Zeit, um wirklich entspannt, aber auch gespannt, die Story zu lesen.
„Die Seelen der Nacht“ handeln unter anderem auch von einer anderen Art Vampiren, die nicht dem bisherigen Klischee entsprechen. Beeindruckt war ich allerdings nicht davon, da mir Vampire, die auch tagestauglich sind, in diesem Jahr schon von einer deutschen Autorin in ihrem Buch begegnet sind.
Die Hauptcharaktere der Geschichte, Diana Bishop, eine junge und ziemlich erfolgreiche Historikerin, hält sich oft zwecks Recherchearbeiten in der Bodleain-Bibliothek von Oxford auf, dem hier werden endlos alte Schriften aufbewahrt.
Der Anfang des Buches lässt nichts von dem erahnen, wie sich der Lauf der Geschichte entwickelt.
Diana wurde schon als kleines Kind zur Waise, nachdem ihre Eltern ermordet wurden. Beide Elternteile gehörten zur Art der Hexen, der Vater war ein Hexenmeister und ihre Mutter eine sehr mächtige Hexe. Doch Diana wollte nichts mehr damit zu tun haben und erlernte nicht den Umgang mit ihrer besonderen Gabe, der Magie der Hexen und insbesondere ihrer Macht. Doch eines Tages hält sie ein ganz besonderes Schriftstück in der Hand „Ashmole 782“, dem sie sich nicht entziehen kann. Es galt schon als sehr lange verschollen und war mit einem enormen Hexenbann belegt. Hinter diesem Schriftstück sind sie nun alle hinterher, die Guten und die Bösen, denn hier drin sollen die Geheimnisse des Ursprungs und die Zukunft der Welt der Hexen, Vampire und Dämonen geschrieben stehen. Doch Diana entscheidet sich gegen das Manuskript und belässt es in der Bibliothek. Aber sie muss nun neue Wege gehen, denn ihre Gabe lässt sich nicht mehr verleugnen. Und so trifft sie auf Matthew Clairmont, diesem 1500 Jahre alten Vampir.
Sie fühlten sich verbunden, doch eine Verbindung zwischen den beiden ist ihnen untersagt. Vor vielen Jahrhunderten haben dieses die Drei (Hexen, Dämonen und Vampire) in einem Pakt beschlossen.
Romantik hin, Pakt her, beide – sowohl Diana und auch Matthew gehen ein großes Risiko ein, einmal mit ihrer zwischenmenschlichen Beziehung, und dann das Geheimnis um „Ashmole 782“.
Die Liebe zwischen einem Vampir und einer Hexe, „Verbotene Liebe“.
Der sehr gradlinige zuweilen ziemlich detaillierte Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig.  Alles in allem war der Handlung anzumerken, mit wie viel Liebe und sachlichem Wissen die Autorin ihrer Geschichte Leben einhauchte.
Ihren Charakteren hat sie Schwächen und Fehler verpasst, so dass diese nicht zu perfekt herüber kamen.
Überzeugend für mich vor allem das fundierte Hintergrundwissen der Autorin, was allerdings manchmal doch sehr, sehr langatmig wurde und viel Raum in der Handlung einnahm.
Fazit:
Das Ende spricht für eine Fortsetzung, doch ein kleiner Hinweis sei gestattet: Manchmal ist weniger mehr – sprich, die 800 Seiten waren ein bisschen zu viel.
„Die Seelen der Nacht“ von Deborah Harkness ist ein romantisches, intelligentes, aber auch spannendes Buch, und erhält von mir auf jeden Fall eine absolute Kaufempfehlung.
Das Cover:
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war das Cover. Das Buch hätte eine wirklich bessere Titelgestaltung verdient!

Die Autorin Deborah Harkness ist Professorin für Europäische Geschichte und Wissenschaftsgeschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie mehrfach Stipendien und Auszeichnungen.
Deborah Harkness schreibt außerdem einen preisgekrönten Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).
Auch ihr Wissen um edle Weine findet Eingang in „Die Seelen der Nacht“, wo der eine oder andere gute Tropfen olfaktorisch zelebriert wird. Und wie ihre Protagonistin Diana hat Deborah Harkness selbst ein vermisstes Manuskript in der Bodleian-Bibliothek entdeckt
http://www.deborah-harkness.de/

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