Sarah Beth Durst
Die Macht der verlorenen Träume
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Loewe (18. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785585837
ISBN-13: 978-3785585832
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
11 - 13 Jahre
Übersetzt von Nadine Mannchen
€ 14,95
Cover - Info - VERLAG
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Erster Satz: "Sophie hatte in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen Traum gestohlen."
Mit ihren Eltern wohnt Sophie in einem leuchtend gelben Haus. Im Erdgeschoss befindet sich der Buchladen "Traumfänger". Darüber in den beiden Stockwerken die privaten Zimmer. Allerdings waren überall Bücher gestapelt. Und im Buchladen gab es immer leckere Muffins, die Sophies Mutter buk. Dann war da noch der Keller, kein Zutritt für normale Kunden. Dort kauften und verkauften die Eltern Träume. Viele Träume wurden aufgearbeitet. Dafür gab es eine spezielle Maschine. Jede der Flaschen hatte eine Nummer und ein Datum und es wurde genau Buch geführt darüber. Nur einmal, mit sechs Jahren, überkam Sophie die Neugier und sie öffnete eine Flasche ohne Etikett. Es war nämlich so, dass Sophie nicht träumen konnte. Als Endergebnis aus dem Traumtrank blieb ein kleines, zotteliges Monster, was viel Ähnlichkeit mit einem Oktopus hatte. Ab da hatte die Familie einen neuen Mitbewohner, Sophie einen Freund - Monster. Kurz vor Sophies 12. Geburtstag wird im Laden eingebrochen.
"Die Macht der verlorenen Träume" ist ab dem Lesealter von 11 Jahren. Von Beginn an war ich von der Geschichte fasziniert. Sie hat mich neugierig gemacht auf den weiteren Verlauf. Zum einen durch die Idee, der ganzen Fantasie als auch den Charakteren. Natürlich möchte man als Leser irgendwie gleich alles wissen, was genau sich hinter all den Flaschen mit ihren Träumen, dem unbekannten Schattenmann verbirgt. Und immer an Sophies Seite (außer in der Schule) Monster, eine Charaktere, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Einfach knuddelig. Träume, es gibt die guten Träume, und dann wiederum die Albträume. Die müssen eingefangen werden und dafür verteilt Sophie heimlich in der Schule Traumfänger.
Dann tritt Ethan in Sophies Leben. Er ist ein neuer Schüler und durch ihn lernt sie die Bedeutung von Freundschaft. Allein dieses und die Gedankenwelt haben mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst ist flüssig, lebendig und lässt Bilder zum Leben erwecken. Ein wunderschön geschriebenes Kopfkino. Ich habe es Seite für Seite genossen. Was natürlich hinzukam, ist dass mir die Geschichte richtig gut gefallen hat und es eine Freude war, sie zu lesen.Neben sympathischen Protagonisten gibt es auch interessante Nebenfiguren, die mit der Handlung harmonisieren.
Das Cover .- ein Eyecatcher. Es ist einerseits ziemlich düster, dann wiederum durch die Farbgestaltung mittig sehr auffällig. Rundum gelungen!
Alles in allem hält das Buch was es verspricht und das nicht nur für das empfohlene Lesealter. Für mich ein All Age Fantasyroman, den ich uneingeschränkt empfehle! Auch für jung gebliebene Erwachsene, die diesem Genre offen gegenüber stehen.
Die Autorin Sarah Beth Durst hat mit "Die Macht der verlorenen Träume" eine fantastische Geschichte geschrieben.
5 Lesegenuss-Bücher
Bevor Sarah Beth Durst beschloss, Kinderbücher zu schreiben, wollte sie unbedingt Wonderwoman werden. Sie wäre aber auch mit einer Karriere als Prinzessin zufrieden gewesen. Heute ist sie eine erfolgreiche Autorin und lebt in einer Kleinstadt im Staat New York zusammen mit ihrem Mann, ihren Kindern und einer Katze mit schlechten Manieren.
Ein zauberhafter Kinderroman über das Träumen und ein fantasievolles Spiel mit der Frage, was passiert, wenn die Wesen aus unseren Träumen lebendig werden.
Im Buchladen von Sophies Eltern gibt es nicht nur Bücher zu kaufen – sondern auch Träume. Sowohl schöne als auch böse Träume werden hier destilliert, in Flaschen abgefüllt und verkauft. Aber das Traumgeschäft ist gefährlich und streng geheim, denn mit Träumen ist nicht zu spaßen! Ausgerechnet an Sophies zwölftem Geburtstag wird im Buchladen eingebrochen. Sämtliche Flaschen mit Albträumen werden gestohlen. Und Sophies Eltern werden entführt!
Zusammen mit ihrem Freund Ethan macht sich Sophie auf die Suche nach ihren Eltern und den verlorenen Träumen.
Ein spannendes und fantasievolles Kinderbuch - großartig!
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Dienstag, 3. Oktober 2017
Sonntag, 4. November 2012
Rezension (226) IVY - Steinerne Wächter
Sarah Beth Durst
Ivy - Steinerne Wächter
Broschiert mit Klappe
352 Seiten
Verlag: Lyx; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586033
Originaltitel: Enchanted
Ivy
€ 12,99
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Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Kurzinfo (ebenfalls von Verlagsseite)
DER SCHLÜSSEL ZU EINER MAGISCHEN WELT …Die sechzehnjährige Lily träumt davon, an der Princeton University zu studieren. Dazu muss sie einen geheimnisvollen Test bestehen und einen Schlüssel finden, der angeblich ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Eigentlich glaubt Lily überhaupt nicht an Magie – bis sie von einem unheimlichen Wesen angegriffen wird und sich plötzlich zwischen den Fronten eines Konfliktes zwischen Menschen und magischen Kreaturen wiederfindet. Bald steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, auch ihre Familie gerät in größte Gefahr ...
Statement:
Immer wieder hatte ich in den vergangenen Monaten
begeisterte Meinungen vom ersten Buch “Ice- Hüter des Nordens” von Sarah Beth
Durst gelesen. Ich wurde neugierig und war, als ich „Ivy – Steinerne Wächter“
erhielt, gespannt wie es mir gefallen würde.
Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, also einzeln zu
lesen. Die Inhaltsangabe von „Ivy – Steinerne Wächter“ war interessant und nach
den ersten Seiten hatte mich die magisch-fantastische Story gepackt und in eine
andere Welt entführt.
„Ivy – Steinerne Wächter“ spielt rund um die Universität
Princeton. Lily, die sechszehnjährige Protagonistin, fährt mit ihrem Grandpa
und ihrer nicht gesunden Mutter zur Jahresfeier nach Princeton. Schon ihr Großvater ging dort zur
Universität und auch Lily wollte dorthin. Der Grandpa spielt eine wichtige
Rolle in Lilys Leben, einerseits durch ihre Mutter, die an Gedächtnisstörungen
leidet, und zum anderen ... wird dies der Leser am Ende der Geschichte
erfahren.
Lily ist eine liebenswürdige Charaktere, die von der Autorin
sehr authentisch, glaubhaft beschrieben wird, halt ein Mädchen, dass zwar mit
beiden Beinen im Leben steht, doch hin und wieder kommt ihr unschuldiges Denken
zum Vorschein und dadurch lassen sich Stolpersteine in ihrem Leben nicht vermeiden.
Das wird sich auch an diesem Wochenende der Jahresfeier in Princeton zeigen.
Dort angekommen, erfährt Lily, dass sie auserwählt wurde,
genau an diesen drei Tagen einen Test abzulegen. Sollte sie ihn bestehen, dann
stünde ihrer Aufnahme in Princeton nichts entgegen.
Lily muss „Ivy Key“ (Ivy = Efeu) finden, einen mysteriösen
Schlüssel. Tye und Luke, zwei Jungen von Campus, von deren Seite erhält sie
nunmehr Hilfe, die sie zur Lösung der Rätsel annehmen wird.
Doch immer wieder passieren unglaubliche Dinge und
schließlich gerät Lily in eine Fantasiewelt mit vielen Fabelwesen.
Die Geschichte spielt – wie schon gesagt – sich an drei
Tagen ab, dem besagten Wochenende der Jahresfeier. Sarah Beth Durst zieht den
Leser immer wieder durch die nicht ganz abreißende Spannung in das Geschehen
hinein. Die Autorin schreibt gut, fantasievoll, vor allem aber mit einem
umfassenden Wortschatz, sehr lebendig.
Lily’s Mutter, eine sympathische, an „Hirnhicksern“ leidende
Frau, liebevoll kümmert sich die Tochter um sie.
Man muss sie gern haben, die Charaktere in „Ivy – Steinerne Wächter“,
egal ob es die Hauptpersonen oder Nebencharaktere betrifft.
Die Geschichte ist in 18 Kapiteln aufgeteilt, wobei jedes
neue Kapitel auf der Buchseite mit einer Efeufanke (Efeu = Ivy) verziert ist.
Am Ende der Geschichte erklärt sich die Autorin zum einen in
einer Danksagung und einem sehr ausführlichen Interview.
Das Cover – allein der Blick darauf regt die Fantasie des
Lesers an, absolut ein Highlight.
Fazit:
„Ivy – Steinerne Wächter“ hat mich sehr fasziniert und mir
eine einmalig schöne Lesereise gegeben. Die Autorin überzeugt durch gut
beschriebene Charakter, einer sehr guten Idee, den wirklich tollen bildhaften
Beschreibungen.
Doch das Buch hat auch eine Botschaft, welche die Autorin dem
Leser mitgibt.
Lest selbst und erkennt ...
Mit ihrem Buch „Ivy – Steinerne Wächter“ hat es die Autorin
Sarah Beth Durst in meine persönliche TopTen 2012 geschafft, wobei dazu gesagt
werden muss, dass das I-Tüpfelchen für meine Entscheidung das Cover war.
Und schnellstmöglich werde ich mir noch „Ice – Hüter des
Nordens“ zulegen. Ich bin mir ganz sicher, dass das eine sehr gute Entscheidung
ist.
Themen:
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TopTen 2012
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