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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)
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Dienstag, 3. Oktober 2017

Rezension || Die Macht der verlorenen Träume ~ Sarah Beth Durst

Sarah Beth Durst
Die Macht der verlorenen Träume
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Loewe (18. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785585837
ISBN-13: 978-3785585832
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
 11 - 13 Jahre
Übersetzt von Nadine Mannchen
€ 14,95

Cover - Info - VERLAG





Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Erster Satz: "Sophie hatte in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen Traum gestohlen."
Mit ihren Eltern wohnt Sophie in einem leuchtend gelben Haus. Im Erdgeschoss befindet sich der Buchladen "Traumfänger". Darüber in den beiden Stockwerken die privaten Zimmer. Allerdings waren überall Bücher gestapelt. Und im Buchladen gab es immer leckere Muffins, die Sophies Mutter buk. Dann war da noch der Keller, kein Zutritt für normale Kunden. Dort kauften und verkauften die Eltern Träume. Viele Träume wurden aufgearbeitet. Dafür gab es eine spezielle Maschine. Jede der Flaschen hatte eine Nummer und ein Datum und es wurde genau Buch geführt darüber. Nur einmal, mit sechs Jahren, überkam Sophie die Neugier und sie öffnete eine Flasche ohne Etikett. Es war nämlich so, dass Sophie nicht träumen konnte. Als Endergebnis aus dem Traumtrank blieb ein kleines, zotteliges Monster, was viel Ähnlichkeit mit einem Oktopus hatte. Ab da hatte die Familie einen neuen Mitbewohner, Sophie einen Freund - Monster. Kurz vor Sophies 12. Geburtstag wird im Laden eingebrochen.
"Die Macht der verlorenen Träume" ist ab dem Lesealter von 11 Jahren.  Von Beginn an war ich von der Geschichte fasziniert. Sie hat mich neugierig gemacht auf den weiteren Verlauf. Zum einen durch die Idee, der ganzen Fantasie als auch den Charakteren.  Natürlich möchte man als Leser irgendwie gleich alles wissen, was genau sich hinter all den Flaschen mit ihren Träumen, dem unbekannten Schattenmann verbirgt. Und immer an Sophies Seite (außer in der Schule) Monster, eine Charaktere, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Einfach knuddelig. Träume, es gibt die guten Träume, und dann wiederum die Albträume. Die müssen eingefangen werden und dafür verteilt Sophie heimlich in der Schule Traumfänger.
Dann tritt Ethan in Sophies Leben. Er ist ein neuer Schüler und durch ihn lernt sie die Bedeutung von Freundschaft. Allein dieses und die Gedankenwelt haben mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst  ist flüssig, lebendig und lässt Bilder zum Leben erwecken. Ein wunderschön geschriebenes Kopfkino. Ich habe es Seite für Seite genossen.  Was natürlich hinzukam, ist dass mir die Geschichte richtig gut gefallen hat und es eine Freude war, sie zu lesen.Neben sympathischen Protagonisten gibt es auch interessante Nebenfiguren, die mit der Handlung harmonisieren.
Das Cover .- ein Eyecatcher. Es ist einerseits ziemlich düster, dann wiederum durch die Farbgestaltung mittig sehr auffällig. Rundum gelungen!

Alles in allem hält das Buch was es verspricht und das nicht nur für das empfohlene Lesealter. Für mich ein All Age Fantasyroman, den ich uneingeschränkt empfehle!  Auch für jung gebliebene Erwachsene, die diesem Genre offen gegenüber stehen.
Die Autorin Sarah Beth Durst hat mit "Die Macht der verlorenen Träume" eine fantastische Geschichte geschrieben.
 5 Lesegenuss-Bücher


Bevor Sarah Beth Durst beschloss, Kinderbücher zu schreiben, wollte sie unbedingt Wonderwoman werden. Sie wäre aber auch mit einer Karriere als Prinzessin zufrieden gewesen. Heute ist sie eine erfolgreiche Autorin und lebt in einer Kleinstadt im Staat New York zusammen mit ihrem Mann, ihren Kindern und einer Katze mit schlechten Manieren.


Ein zauberhafter Kinderroman über das Träumen und ein fantasievolles Spiel mit der Frage, was passiert, wenn die Wesen aus unseren Träumen lebendig werden.
Im Buchladen von Sophies Eltern gibt es nicht nur Bücher zu kaufen – sondern auch Träume. Sowohl schöne als auch böse Träume werden hier destilliert, in Flaschen abgefüllt und verkauft. Aber das Traumgeschäft ist gefährlich und streng geheim, denn mit Träumen ist nicht zu spaßen! Ausgerechnet an Sophies zwölftem Geburtstag wird im Buchladen eingebrochen. Sämtliche Flaschen mit Albträumen werden gestohlen. Und Sophies Eltern werden entführt!
Zusammen mit ihrem Freund Ethan macht sich Sophie auf die Suche nach ihren Eltern und den verlorenen Träumen.

Ein spannendes und fantasievolles Kinderbuch - großartig!

Sonntag, 4. November 2012

Rezension (226) IVY - Steinerne Wächter




Sarah Beth Durst
Ivy - Steinerne Wächter
Broschiert mit Klappe
352 Seiten
Verlag: Lyx; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802586033
Originaltitel: Enchanted Ivy
€ 12,99

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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension




Kurzinfo (ebenfalls von Verlagsseite)
DER SCHLÜSSEL ZU EINER MAGISCHEN WELT …Die sechzehnjährige Lily träumt davon, an der Princeton University zu studieren. Dazu muss sie einen geheimnisvollen Test bestehen und einen Schlüssel finden, der angeblich ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Eigentlich glaubt Lily überhaupt nicht an Magie – bis sie von einem unheimlichen Wesen angegriffen wird und sich plötzlich zwischen den Fronten eines Konfliktes zwischen Menschen und magischen Kreaturen wiederfindet. Bald steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, auch ihre Familie gerät in größte Gefahr ...



Statement:
Immer wieder hatte ich in den vergangenen Monaten begeisterte Meinungen vom ersten Buch “Ice- Hüter des Nordens” von Sarah Beth Durst gelesen. Ich wurde neugierig und war, als ich „Ivy – Steinerne Wächter“ erhielt, gespannt wie es mir gefallen würde.
Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, also einzeln zu lesen. Die Inhaltsangabe von „Ivy – Steinerne Wächter“ war interessant und nach den ersten Seiten hatte mich die magisch-fantastische Story gepackt und in eine andere Welt entführt.
„Ivy – Steinerne Wächter“ spielt rund um die Universität Princeton. Lily, die sechszehnjährige Protagonistin, fährt mit ihrem Grandpa und ihrer nicht gesunden Mutter zur Jahresfeier nach Princeton.  Schon ihr Großvater ging dort zur Universität und auch Lily wollte dorthin. Der Grandpa spielt eine wichtige Rolle in Lilys Leben, einerseits durch ihre Mutter, die an Gedächtnisstörungen leidet, und zum anderen ... wird dies der Leser am Ende der Geschichte erfahren.
Lily ist eine liebenswürdige Charaktere, die von der Autorin sehr authentisch, glaubhaft beschrieben wird, halt ein Mädchen, dass zwar mit beiden Beinen im Leben steht, doch hin und wieder kommt ihr unschuldiges Denken zum Vorschein und dadurch lassen sich Stolpersteine in ihrem Leben nicht vermeiden. Das wird sich auch an diesem Wochenende der Jahresfeier in Princeton zeigen.
Dort angekommen, erfährt Lily, dass sie auserwählt wurde, genau an diesen drei Tagen einen Test abzulegen. Sollte sie ihn bestehen, dann stünde ihrer Aufnahme in Princeton nichts entgegen.
Lily muss „Ivy Key“ (Ivy = Efeu) finden, einen mysteriösen Schlüssel. Tye und Luke, zwei Jungen von Campus, von deren Seite erhält sie nunmehr Hilfe, die sie zur Lösung der Rätsel annehmen wird.
Doch immer wieder passieren unglaubliche Dinge und schließlich gerät Lily in eine Fantasiewelt mit vielen Fabelwesen.
Die Geschichte spielt – wie schon gesagt – sich an drei Tagen ab, dem besagten Wochenende der Jahresfeier. Sarah Beth Durst zieht den Leser immer wieder durch die nicht ganz abreißende Spannung in das Geschehen hinein. Die Autorin schreibt gut, fantasievoll, vor allem aber mit einem umfassenden Wortschatz, sehr lebendig.
Lily’s Mutter, eine sympathische, an „Hirnhicksern“ leidende Frau, liebevoll kümmert sich die Tochter um sie.
Man muss sie gern haben, die Charaktere in „Ivy – Steinerne Wächter“, egal ob es die Hauptpersonen oder Nebencharaktere betrifft.
Die Geschichte ist in 18 Kapiteln aufgeteilt, wobei jedes neue Kapitel auf der Buchseite mit einer Efeufanke (Efeu = Ivy) verziert ist.  
Am Ende der Geschichte erklärt sich die Autorin zum einen in einer Danksagung und einem sehr ausführlichen Interview.
Das Cover – allein der Blick darauf regt die Fantasie des Lesers an, absolut ein Highlight.

Fazit:
„Ivy – Steinerne Wächter“ hat mich sehr fasziniert und mir eine einmalig schöne Lesereise gegeben. Die Autorin überzeugt durch gut beschriebene Charakter, einer sehr guten Idee, den wirklich tollen bildhaften Beschreibungen.
Doch das Buch hat auch eine Botschaft, welche die Autorin dem Leser mitgibt.
Lest selbst und erkennt ...
Mit ihrem Buch „Ivy – Steinerne Wächter“ hat es die Autorin Sarah Beth Durst in meine persönliche TopTen 2012 geschafft, wobei dazu gesagt werden muss, dass das I-Tüpfelchen für meine Entscheidung das Cover war.
Und schnellstmöglich werde ich mir noch „Ice – Hüter des Nordens“ zulegen. Ich bin mir ganz sicher, dass das eine sehr gute Entscheidung ist.