Das ist eine Postkarte vom September 1907 - gefunden im Nachlass meines Schwiegervaters.
Es waren noch zig andere alte Postkarten darunter, ob aus 1915 und später, aber diese war etwas besonderes. Zumal dann auch noch eine Babyfotografie aus New York in dem Karton sich befand.
Nachdem wir diese ganzen Sachen erst einmal gesondert aufbewahrt haben, bin ich vor kurzem dabei gegangen, interessanterweise war auch noch eine alte Hausbibel von 1898 dabei - mit gut erhaltenen Bildern. Und eben dieser Postkarte. Das ließ mir irgendwie keine Ruhe, beschäftigte mich tagelang.
Endlich hatten wir jemanden gefunden, der uns dann den Text "verdeutschen" konnte, denn das ist eine Handschrift, die ich und auch mein Mann nicht mehr lesen können - leider nicht gelernt.
Auch auf den anderen vorhanden Postkarten waren so interessante Mitteilungen, das die irgendwie verwertet werden mußten.
Und so habe ich mich dann hingesetzt und angefangen, die "Flasche" allmählich zu füllen.
Meine Charakteren haben Namen, die Handlung steht, nur der Ort oder das Land, da sind "wir" - mein Inneres und Ich - uns noch nicht einig. "Wir" müssen darüber noch mal intensiv nachdenken, inwiefern es in Amerika spielen sollte.
Und das "Knochengerüst" (mein persönlicher Spitzname für das Manuskript) hat schon einiges aufzuweisen.
Herrlich zu sehen, wie die Seiten wachsen.
So, das wollte ich euch gern mitteilen. Habt alle noch ein schönes Wochenende
Liebe Grüße Hanne
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Samstag, 10. März 2012
Freitag, 9. März 2012
Freitags-Füller # 154
Letzte Woche gab es ja hier keinen Freitags-Füller von mir, aber jetzt :-)
Wie immer findet Ihr alle Informationen, wer daran teilnehmen möchte, unter den ausgefüllten Fragen.
1. Heute werde ich auf jeden Fall genau das umsetzen, was auf meiner ToDo-Liste steht.
2. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann möchte ich gern einmal quer durch Amerika reisen .
3. Als ich gehört habe, ... eigentlich wollte ich ja nichts mehr zum Thema "W..." schreiben, aber: Wie muss er sich gestern wohl gefühlt haben? Die Beharrlichkeit seiner Person schreit schon zum Himmel.
4. Natürlich kommt der Frühling bald.
5. Was macht eigentlich mein fressendes Sockenmonster? Momentan kommen immer alle Strümpfe komplett wieder aus der Waschmaschine, unfassbar.
6. Ich hasse Eierkocher.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf oh das weiß ich noch nicht , morgen habe ich Tapeten abreißen geplant und Sonntag möchte ich mit Mann und Hund eine Tagestour machen - wenn das Wetter mitspielt !
Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Freitag.
Liebe Grüße Hanne
Wie immer findet Ihr alle Informationen, wer daran teilnehmen möchte, unter den ausgefüllten Fragen.
1. Heute werde ich auf jeden Fall genau das umsetzen, was auf meiner ToDo-Liste steht.
2. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann möchte ich gern einmal quer durch Amerika reisen .
3. Als ich gehört habe, ... eigentlich wollte ich ja nichts mehr zum Thema "W..." schreiben, aber: Wie muss er sich gestern wohl gefühlt haben? Die Beharrlichkeit seiner Person schreit schon zum Himmel.
4. Natürlich kommt der Frühling bald.
5. Was macht eigentlich mein fressendes Sockenmonster? Momentan kommen immer alle Strümpfe komplett wieder aus der Waschmaschine, unfassbar.
6. Ich hasse Eierkocher.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf oh das weiß ich noch nicht , morgen habe ich Tapeten abreißen geplant und Sonntag möchte ich mit Mann und Hund eine Tagestour machen - wenn das Wetter mitspielt !
Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-) Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken."
Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Freitag.
Liebe Grüße Hanne
Donnerstag, 8. März 2012
Rezension (144) Pionierin der Arktis
Cornelia Gerlach
Pionierin der Arktis
Gebundene Ausgabe
352 Seiten
Verlag: Kindler (16. Januar 2012)
Rowohlt Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3463406299
€ 19,95
Kurzinfo:
Dieses Buch erzählt die faszinierende Lebensgeschichte von Josephine Peary: von den Strapazen im ewigen Eis und langen Polarnächten, davon, wie es ist, 13 Breitengrade unterhalb des Nordpols sein Baby auf die Welt zu bringen und mit Inuit-Frauen die Polarausrüstung zu nähen – und nicht zuletzt vom immerwährenden Bann der Arktis.
Josephine Peary war die erste Frau, die je an einer Polarexpedition teilgenommen hat.
Statement:
Bei den Vorbereitungen zu ihrer Reise im Sommer 2010 in die Arktis stieß die Autorin auf Unterlagen von Josephine Peary. In ihrem Vorwort informiert Cornelia Gerlach den Leser über das Leben des Ehepaars Peary, die seit deren ersten Expedition 1891 in Amerika bekannt wurden. Vieles ließ sich aus dem Nachlass von Josephine lesen, doch wohl nur das, was die Öffentlichkeit lesen durfte.
Das über 350 Seiten umfassende Buch zeichnet nicht nur die damaligen Lebensumstände auf, die Leidenschaft für das Extreme, sondern gibt dem Leser auch den Einblick in das Leben der Inuit, das Leben an einem der extremsten Orte der Welt.
Die Karten im Buchdeckel geben die Möglichkeit, sich die Wege, die Orte vor Augen zu führen.
Als Robert E. Peary die Expedition in die Arktis umsetzen will, beschließt seine Frau Josephine, an dieser teilzunehmen. Für sie war es selbstverständlich, an der Seite ihres Mannes zu sein. Doch das verursachte enorme öffentliche Reaktionen. Zum Teil Unverständnis für Jos Verhalten, zum anderen machten die damaligen Medien einen Hype daraus. Eine Expedition in eine fremde Welt, fremde Sprache, und das als Frau, schier unvorstellbar.
Spoiler: Vorwort – Und man begreift einmal mehr: Hinter einem erfolgreichen Mann steht oft eine starke Frau.
Robert E. Pearys Ziel war seit eh und je den Nordpol zu erobern. Doch bei einer nächsten Expedition sind die Umstände für Josephine, deren Eltern deutsche Einwanderer sind, anders; denn Jo ist schwanger.
Äußerst lebendig und spannend schildert die Autorin hier das Gefühlsleben, das Für und Wider der Teilnahme von Josephine an der Expedition. Am 12. September wird das Kind geboren. Was man schon vielleicht aus anderen Büchern oder Berichten weiß, war es zur damaligen Zeit nicht gerade einfach, eine Expedition zu finanzieren. Josephine hatte ihre vorangegangenen Aufzeichnungen vermarktet und u. a. durch den Verkauf des Buches, später dann mehr, mit dazu beigetragen, dass der Traum ihres Mannes verwirklicht werden konnte.
1920 starb Robert E. Peary.
Fazit:
„Pionierin der Arktis – Josephine Pearys Reisen ins ewige Eis“ ist ein besonderes Buch, anderes, als man vielleicht erwartet oder denkt. Ich kann das Buch von Cornelia Gerlach empfehlen. Es ist wunderbar geschrieben, der Schreibstil der Autorin, die Wiedergabe des Lebens der Pearys macht das Buch zu einem Erlebnis. Ebenfalls finden sich Fotos der Pearys hierin, die der Autorin freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Das Buch wird am Schluss ergänzt durch den Nachweis der Literatur, Anmerkungen sowie den Bildnachweisen.
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Verlag
Vielen Dank an den Verlag
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