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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Dienstag, 20. November 2012

Rezension (230) Liebe kommt auf sanften Pfoten


Lucy Dillon
Liebe kommt auf sanften Pfoten
Cover von Verlagsseite
::
Lucy Dillon
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
 (17. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442477586
Originaltitel: Walking back to Happiness
€ 8,99



Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Autoreninfo:
Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.

Statement: 
Immer wieder gern bietet das Thema einer Liebe, dem Verlust und die Chance auf einen Neuanfang Stoff für einen Roman – und mittendrin in der Handlung ein Hund oder auch mehrere. So auch in dem Buch „Liebe kommt auf sanften Pfoten“ von Lucy Dillon.
Angesprochen von dem Cover, aber auch der Kurzbeschreibung, und weil ich sowieso gern Bücher, in deren Handlung Hunde eine Rolle spielen, gern lese, freute ich mich auf diesen Frauenroman. Vor gut acht Monaten verlor Juliet ihren Mann Ben, ihre Jugendliebe. Zurück blieb sie mit dem Vierbeiner Minton, dem Jack-Russell-Terrier. Aber nicht nur ihn, sondern auch einem Haus, in dem die Renovierungsarbeiten seit dem Tod von Ben zum Stillstand gekommen waren.
Seit dem Verlust ist nichts mehr so wie es vorher war. Juliet hatte nicht nur Ben verloren, auch ihre Lebenslust, ihre Kraft, die sonst so tägliche Routine, alles ging an ihr vorbei, ohne dass es irgendetwas gab, dass sie aus ihrer Lethargie herausholte. Doch sie hatte nicht mit ihrer Familie gerechnet, vor allem ihrer Mutter, und dann waren da auch noch ihre Nachbarn. Ja, und auch noch der Hund der Mutter, denn diese ergreift wieder einmal die Initiative und bittet Juliet, ihren Hund zu beaufsichtigen. Juliet, eine junge Frau, deren Zukunftsträume mit ihrer Liebe Ben wie eine Seifenblase durch seinen Tod zerplatzten.

 Ein Haus voller Kinder – mit Ben – vorbei.
 Ein Leben mit Ben – vorbei.
 Ben – aus dem Leben gerissen durch einen Herzinfarkt - vorbei.

Doch Juliets Mauer fängt so langsam an zu bröckeln und sie findet ihren Weg wieder zurück, Stück für Stück, in die Normalität. Ein ganz wichtiger Begleiter auf diesem Weg ist Minton, der Jack Russel Terrier aus der Auffangstation und eigentlich Doger hieß, gab sein Bestes und von dem Moment an war es Bens Hund gewesen. Nach und nach ergeben sich immer wieder neue Momente, Lichtblicke für Juliet. Und das nicht nur durch den netten Nachbarn von nebenan, der unbedingt ihr das Badezimmer renovieren und somit wieder benutzbar machen möchte. All das hilft Juliet, Schritt für Schritt zurück in ein fast normales Leben, die Verarbeitung ihres Verlustes von Ben und der Trauer um ihn.

Fazit: 
„Liebe kommt auf sanften Pfoten“ ist ein Buch für Leser, die diese Art von Frauenromanen lieben, sich nicht scheuen, sich auch mit der Thematik Verlust und Trauer auseinanderzusetzen. Vor allem aber zeigt es auch auf, welche Rolle ein Vierbeiner in einem Leben spielen kann, denn diese schenken uns ihr volles Vertrauen und geben so viel Liebe wieder.

 Zitat: 
Hunde tragen ihr limbisches System auf dem Gesicht. In den Gesichtern von Hunden kann man die genaue Gefühlswelt wiederentdecken und finden so direkt einen Weg in unser Gehirn. Das Glück von ihnen macht auch uns glücklich. 
(Patricia B.McConnell)
  

Montag, 19. November 2012

Bücher u. a. abzugeben

Es wird Zeit - zum Aufräumen und Aussortieren.

Ich habe einen Post erstellt, wo ich etliche Bücher u. a. online gestellt habe.

Solltet Ihr Interesse haben, bitte benutzt

     >>> diesen Link <<<

Er führt euch zu meinem Zweitblog, mein Anfangsblog :-)

Ich werde nach und nach noch einiges hinzufügen.

LG Hanne

Samstag, 17. November 2012

Rezension (230) Perlentöchter

:: Jane Corry Perlentöchter ::

Jane Corry
Perlentöchter
Gebundene Ausgabe
544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
(27. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764504335
Originaltitel:
The Pearls
€ 19,99




Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Info Verlag:
Auch die schönsten Perlen bergen ein dunkles Geheimnis ... Sie waren Mütter und Töchter. Sie fanden die große Liebe. Und teilten ein Schicksal ... London, 1918. Die junge Rose verliebt sich in den charmanten, weltgewandten Kriegsheimkehrer Charles. Nach einer Blitzhochzeit reist sie mit ihm nach Borneo, wo er eine Plantage leitet. Doch Roses anfängliche Euphorie über ihr neues Leben legt sich schnell: Sie muss Verrat und Enttäuschungen überwinden und um ihr Glück kämpfen. Nur die Perlenkette ihrer Großmutter spendet ihr immer wieder Kraft und Trost. Jahrzehnte später erbt Roses Enkelin Caroline die Perlen – und mit ihnen ein dunkles Geheimnis …
Eine große Familiensaga vor der Steilküste Südenglands.
Autoreninfo: 
Nach ihrem Englischstudium arbeitete Jane Corry für Medien wie The Times, The Daily Telegraph, The Daily Mail und Woman. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrem Mann an der Küste im englischen Devon. Perlentöchter beruht zum Teil auf den wahren Geschichten ihrer Ahninnen, die in Borneo eine Kautschuk-Plantage besaßen. Von ihrer Großtante erbte sie eine Perlenkette, die sie niemals ablegt.


Statement:
Aus “Epilog”: 
Um die Vergangenheit zu weinen, ist nutzlos.
Um die Gegenwart zu weinen, trübt nur den Blick,
und man sieht weniger klar in die Zukunft.“

„Perlentöchter" ist eine Familiensaga, die über mehrere Generationen erzählt. 
Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Einstieg zu Louisa in der Zeit von 1897 – 1898. Die weiteren Protagonistinnen sind Caroline, Helen und Rose. „Perlentöchter“ erzählt die Geschichte dieser drei Frauen, die etwas miteinander verbindet, zum einen die Liebe zur Malerei und dann die Perlenkette.
Ihre Geschichte, ihr Leben wird jeweils aus der Sicht der Frauen erzählt.
 Als Carolines Tante Phoebe stirbt, ist sie es, die die Perlenkette erbt. Grace, ihre Schwester, erhält Wilfried, ein Labradorhund. Alles andere, das Haus und Inventar, muss verkauft werden, um Phoebe Isobel Wrights Schulden zu tilgen.
Es kommt dann so, wie Caroline es geahnt hatte. Natürlich wollte Grace die Kette und sie, Caroline, sollte den Hund nehmen. Doch das kam nicht in Frage. Unterstützt durch Simon, Carolines Mann, nehmen sie also auch noch Wilfried mit zu sich. Im Laufe der weiteren Handlung stellt sich heraus, dass Simon eine Geliebte hat.
Im Nachlass ihrer Tante flüchtet Caroline in eine andere Welt. In den Briefen und Tagebüchern zeigt sich, dass es bereits schon in der Vergangenheit Affären gab.
Und so liest Caroline über das Schicksal von Rose, die Tochter von Louisa, mit der „Perlentöchter“ beginnt. Rose, die mit ihrem Mann England verlässt und einen neuen Lebensabschnitt auf Borneo beginnt. Charles leitet dort eine Plantage. Doch Rose’s Leben ist nicht einfach. Sie wurde nicht auf das Leben vorbereitet, auf das was sie erwartet, zum einen als Frau, Ehefrau und auch als Mutter. Rose’ Tochter Helen wird ebenfalls keinen einfachen Weg gehen.
Und auf aller drei Frauen Weg wird die Perlenkette weitergerecht, die Kette von Louisa.
Carolines Mutter Helen, welches Glück findet sie?
Welche Auswirkungen haben diese alten Briefe von Tante Phoebe auf das weitere Leben von Caroline?
Welchen Weg wird sie gehen?
Mit oder ohne Simon?
Jane Corry hat mit „Perlentöchter“ eine eindrucksvolle Geschichte geschrieben, wobei die von ihr geschaffenen Charaktere gut dargestellt wurden.
Das Cover passt ausgezeichnet, man kann sich sehr gut vorstellen, wie sehnsüchtig die Frau in die Ferne schaut und zeigt trotzdem eine Ausstrahlungskraft, Würde und Stolz.
Fazit:
„Perlentöchter“ schildert eine Familiensaga mit dem Hintergrund, welche Rolle nimmt die Frau in der Gesellschaft ein, zum einen vor über hundert Jahren bis hin zur heutigen Zeit. Welchen Status hat die Frau und welche Entwicklung nimmt sie.
„Perlentöchter lässt sich gut lesen, trotz der enormen Seitenzahl. Aber das kenne ich ja bereits schon von anderen Familiensagen.
Das Buch hat mich „abgeholt“, um es mal mit den Worten einer bekannten Musikerin zu beschreiben, und in seinen Lesebann gezogen. Man wird intensiv in den das Leben dieser Frauen mit hineingezogen.
„Perlentöchter“ erhält meine Leseempfehlung.