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Freitag, 3. Mai 2013
Freitags-Füller # 214
Das Wochenende steht vor der Tür und Zeit für den Freitags-Füller.
Wie immer kann jeder daran teilnehmen - alles zwanglos -
Link zu Barbaras Seite: ........ Scrap-Impulse - Freitags-Füller
1. Manchmal bin ich neidisch auf Menschen, die diszipliniert ihre Vorhaben erledigen, aber auch nur "manchmal". - Ich bin so wie ich bin - .
2. Konkret derzeit noch keine Urlaubspläne.
3. Irgendwas ist schiefgegangen wenn im Kopf das reinste Chaos herrscht.
4. Ich sollte öfter mal Blogs durchforsten, doch es fehlt wie so oft an der Zeit .
5. Heute scheint die Sonne - Auto muss in die Werkstatt - :-(
6. WAHNSINN! Aber diese "Bayern" gehen mir echt auf die NERVEN!
Champions League 2013.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Grillen , morgen habe ich Tapezieren geplant und Sonntag möchte ich relaxen !
Ich wünsche euch einen schönen Freitag.
Donnerstag, 2. Mai 2013
[Rezension] Das Unkrautland - "Auf den Spuren der Nebelfee" - Stefan Seitz
Stefan Seitz
Das Unkrautland
Auf den Spuren der Nebelfee
Band 1
€ 7,99
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Carlsen (Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551311504
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Cover / Buchinfo - "Verlag "
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Vita:
Stefan Seitz, geb. 1972 in München, studierte Innenarchitektur und ist Experte für 3-D-Animation sowie Computervisualisierung. Mit seiner Vorliebe für Geheimnisse und rätselhafte Geschichten hat er eine fantasievolle Spukwelt erschaffen, die nicht zuletzt durch ihre eindrucksvollen Grafiken begeistert: das Unkrautland. Die Ideen dazu entsprangen vor allem Mythen und Legenden – so wartet auch „Das Unkrautland“ mit einem großen Mysterium auf, das es zu lösen gilt.
Kurzinfo:
Primus lebt in einem Turm am Ende des Finsterwaldes. Er kann
sich, wann immer er will, in eine Fledermaus verwandeln und fliegt dann gerne
rüber nach Klettenheim, um in der Bäckerei Kuchen zu stibitzen. Bei einem
seiner Ausflüge trifft Primus auf die Hexe Plim. Mit ihr zusammen macht er sich
auf die Suche nach einer geheimnisvollen Mondsichel. Und ehe er sich versieht,
steckt Primus mitten in einem gefährlichen Abenteuer - Auge in Auge mit dem
finsteren Ruven Rabenstein.
Statement:
„Das Unkrautland“ von Stefan Seitz, über die Webseite bin
ich darauf aufmerksam geworden und fand es sehr interessant. Ein
Kinder-/Jugendbuch, welches letztendlich auf meiner Wunschliste landete. Der
Carlsen_Verlag hat nunmehr den ersten Band „Auf den Spuren der Nebelfee“ als
Taschenbuch herausgegeben.
Primus, Sir Bucklewhee, ein staatlich geprüfter
Präzisionsweckvogel, wie er sich selbst tituliert, und Snigg, ein kugelrunder
orangefarbener Kürbis, mit diesen drei Gestalten beginnt die Handlung und lässt
Jung und Alt eintauchen in einen liebevollen und ungewöhnlichen Fantasyroman.
Wer nun ist Primus, von dem die Leute im Ort schon seit vielen Jahrzehnten bzw.
Jahrhunderte, sagen ein geheimnisvoller Schatten bewohne den alten Turm am
Rande des Finsterwaldes. Nun, Primus ist nicht nur der „Schatten“, er ist auch
kein Vampir. Primus ist eine Gestalt aus Fleisch und Blut. Und wann immer er
ins Dorf hinunterfliegt, um leckere Kuchenstücke aus der Konditorei zu
stiebitzen, verwandelt er sich in eine Fledermaus. Dabei kann er es auch nicht
lassen, die Dorfbewohner zu ärgern. „Es soll im Norden Nebel geben“, mit diesen
Worten von Snigg macht er sich auch heute wieder auf den Weg und erlebt ein
kleines Abenteuer, denn die Bewohner haben sich eine Falle für ihn ausgedacht.
Stefan Seitz läßt seine Figuren leben, mit detaillierten
Beschreibungen, so dass der Leser eine sehr gute Vorstellung von den
Protagonisten erhält. Das ist meines Erachtens ein wichtiger Punkt, denn oft
vermisse ich dies in guten Kinder- und Jugendbüchern.
In der Nähe vom alten Turm lebt die Hexe Plim, die
letztendlich sich mit den Bewohnern aus dem Turm zusammenschließt, um das
Geheimnis der verschwundenen Mondsichel, der Nebelfee im Mondenlicht zu lösen.
Sie machen sich gemeinsam auf, um den Ort zu suchen, an dem die Splitter der
Mondsichel liegen sollten, denn die Hexe ist im Besitz eines kleinen Splitters.
Zitat S. 9 „ Doch dann, mit einem lauten Schlag vom Himmel
fiel der Mond herab. Zersprang, zerbrach mit Blitz und Sturm, die Erde riss,
der Wald fiel um • “
Ein tragisches Gedicht um eine Fee, die in eine Falle tappt,
eine geheimnisvolle Gestalt mit einer Krone aus Eis, eine Mondsichel, die
zerbarst, so der Beginn, der Prolog des Buches.
Doch hinter allem verbirgt sich mehr, nicht nur die Suche,
das Abenteuer, sondern die Handlung zeigt auf, wie wichtig ein Zusammenhalt
ist, Freundschaften verbinden, stärken!
Fazit:
„Das Unkrautland“, ungewöhnliche Orte, außergewöhnliche
Namen, Wesen, eine wahrlich gelungene Mischung aus Fantasy, Märchen und
Spannung, vielen Geheimnissen und Überraschungen. Es ist mehr als nur ein
Kinder-/Jugendbuch, es ist eine Bereicherung, deren Folgebände ich sicher lesen
werde.
Wer mag, dem empfehle ich die Webseite vom Unkrautland,
einfach tolle Illustrationen und Informationen gibt es ebenfalls.
Begebt euch auf die Lesereise in „Das Unkrautland“, ihr
werdet es nicht bereuen.
Ich gebe fünf Kinderbuch-Feen *****
Themen:
Carlsen
,
Jugendbuch
,
Kinderbuch
,
Rezensionen
Mittwoch, 1. Mai 2013
[SMS] Qindie, das Autorenkorrektiv - Qualität + Independent ~ eine neue Internet- Plattform ist online * INDIE *
Als ich vor einiger Zeit auf Qindie aufmerksam gemacht wurde, war mein erster Gedanke - oh nein, ich bin doch gar nicht der typische Leser von E-Books und sehr wählerisch, was gerade die Indie-AutorInnen betrifft. Doch nicht die Gruppe der Leute, die hinter Qindie steht, hat mich überzeugt, es war mehr.
Wie soll ich - nach einer Negativerfahrung - ein gutes Buch aus der großen Masse herausfiltern, finden? Die Masse der selbstpublizierenden AutorInnen nimmt immer mehr zu und wie soll man da die "Schätze" finden!
Qindie -
möchte nicht nur Buchblogger ansprechen, die ein offenes Ohr für Indies haben, sondern Qindie bietet mehr.
Ich bezeichne mich ja selbst als Hobbyschreiberin, die im stillen Kämmerlein über ihren Manuskripten sitzt, doch der letzte Schritt ist noch nicht getan und muss auch genauestens überlegt werden. Motivation ist da, eine kleine Kurzgeschichte für einen Schreibwettbewerb hatte ich auch schon abgeliefert, aber nun liegt sie da - auf der Festplatte. Mal schaun ...
Qindie über sich:
Das musste jetzt mal jemand machen: Qindie – geprüfte Qualität fürs E-Book
Zauberhafte
Liebesromane, spannende Krimis oder knackige Erotik – das alles gibt es jetzt
dank E-Books und Self-Publishing zum verdammt kleinen Preis!
Aber
ist der Lesestoff auch gut? Hat er Sogwirkung? Und besitzt er neben dem
Unterhaltungswert auch Klasse und Stil?
Jeder, der schreiben kann, kann heute auch ein Buch
herausgeben. Das könnte eine großartige Bereicherung der bisherigen Buchwelt
sein: Self-Publishing umfasst die ganze Bandbreite vom veganen Kochbuch bis zum
Erotikthriller. So entsteht eine Vielfalt, die sich nicht in ein enges
Verlagskorsett zwängen muss.
Die Deutschen sind nicht nur ein leselustiges,
sondern auch ein schreiblustiges Volk. Die Fülle an Independent-Produktionen,
die den Buchmarkt stürmen, macht es LeserInnen schwer, Gutes von Schlechtem zu
unterscheiden. Oder besser gesagt: lesbare Bücher von unverdaulichem
Mist.
„Wir sind keine Scharfrichter“, sagt die Autorin
Susanne Gerdom, die Qindie ins Leben gerufen hat. „Aber wir wollen einen
Mindeststandard an Qualität, für uns Autorinnen und Autoren und für die
LeserInnen.“
Qindie, so heißt das neue Qualitätssiegel, will in
dem für die LeserInnen immer unübersichtlicher werdenden Markt einen Haltepunkt,
eine Orientierungshilfe bieten.
Leipzig-Award-Preisträgerin Nikola Hotel und
E-Book-BestsellerautorInnen wie Katelyn Faith, Stefanie Maucher, Ruprecht
Frieling, Birgit Kluger, Melanie Hinz, Inka Loreen Minden und andere renommierte
Autorinnen und Autoren sind Qindies der ersten Stunde.
„Unser
Angebot ist für LeserInnen und AutorInnen völlig kostenlos. Wir investieren
unsere Zeit und unser Know-how in das Qindie-Siegel“, sagt Susanne Gerdom.
Eine schräge Geschichte, ein ungewöhnliches Buch oder
einfach nur gute Unterhaltung: Anders als die Printverlage schielt Qindie nicht
auf den nächsten Trend oder mögliche Verkaufszahlen, sondern nur auf die
Lesbarkeit.
Damit
aus einem Meer von Büchern ein Mehr an Büchern wird.
Denn was für einen bekannten Discounter sein Grünzeug
ist, sind für uns Bücher. Wir lieben Bücher!
Qindie,
das Autorenkorrektiv
www.qindie.de
Ich wünsche euch einen schönen 1. Mai
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