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Freitag, 4. Oktober 2013
Freitags-Füller # 236
Hier kommt nun der "Freitags-Füller".
Derzeit läuft ja die Themenwoche "Sieben Tage ohne ... 1-2-3-Fragen an ..." Schaut doch mal vorbei.
Wer die Reihe "1-2-3-Fragen an ..." bislang verfolgt hat, weiß worum es geht.
Wie immer kann jeder am Freitags-Füller teilnehmen - alles zwanglos.
Link zu Barbaras Seite:« Hier »
1. Wie man sieht baut sich mein Stapel ungelesener Bücher nicht ab :-( .
2. Kommt der Winter wirklich bald (?)
3. Ich kaufe gerne Bücher, aber auch passende Dekoartikel .
4. Nächsten Monat gibt es für mich ganz viele Geschenke.
5. Was ist denn los mit diesen bestechlichen Politikern!?
6. Es kribbelt in den Fingerspitzen, und ich müsste dringend mal ein paar Bücher aussortieren.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf "Thor" , morgen habe ich Besuch geplant und Sonntag möchte ich einiges auf meinem Blog erledigen!
Ich wünsch euch allen ein wunderbares Wochenende. Genießt die Sonne und hockt nicht nur drinnen.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
(NEWS] 1, 2, 3 - Fragen an die Autorin ♥ Susanne Gerdom ♥ "Sieben Tage ohne"
Heute zu Gast:
Sieben Tage ohne
a) Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
b) Handy (auch kein Internet!)
c) Internet
d) Fernsehen
e) Fasten
f) leben, ohne Müll zu produzieren
g) Alkohol / Rauchen
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Für was würdest du dich entscheiden?
Susanne: "Ohne Auto (o. ä.) entspricht meinem normalen Alltag. Ich bin eine Fußgängerin. Und manchmal geh ich zwei Wochen lang nicht aus dem Haus (außer zum Laufen). Mein Glück: ein Familienmitglied übernimmt das Einkaufen.
Ohne Handy: Entspricht meinem normalen Alltag. Ich besitze so ein Gerät, es liegt abgeschaltet herum, ich benutze es nur, um die Tans meiner Bank zu empfangen.
Ohne Fernsehen - aber logger. Fernsehen ist nett, aber nichts, worauf ich nicht leicht verzichten könnte.
Fasten? Ja, wo ist das Problem? Wichtig dabei, wenn man es versucht: Vorher eine gründliche Darmreinigung, damit man nicht die ersten Tage mit üblen Kopfschmerzen verbringt.
Ohne Müll zu produzieren - dann müsste ich meine Katzen so lange auslagern. Ansonsten lebe ich schon relativ müllfrei (allerdings wären die Papiertaschentücher echt ein Problem, ich bin eine Schniefnase. Und ich brauche meinen Drucker - aber bedrucktes Papier wird auch auf der anderen Seite noch mal benutzt.) (Das mache ich auch, Susanne :-)
Ohne Alkohol/Rauchen - wieder so eine einfache Übung. Ich habe noch nie geraucht und seit ich nicht mehr mit Theater und Regie beschäftigt bin, trinke ich kaum noch Alkohol (zu der Zeit aber allerdings kräftig.) Aber man wird älter und da bedeutet schon ein Glas Wein unter Umständen eine Herausforderung.
Was ja an sich nicht schlecht ist ;-)"
Warum hast du dich für c) INTERNET entschieden?
Susanne: "Ich habe das Internet genommen, weil das a) für mich die schwierigste Herausforderung ist und b) mir viel Zeit freischaufelt, die ich in andere Dinge investieren kann."
Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?
Susanne: "Ja. Warum sollte ich das nicht können? Wenn man es nicht schafft, auf Dinge zu verzichten, dann lässt man zu, dass eben diese Dinge einen beherrschen.
Mir sind allerdings zwei Dinge eingefallen, auf die ich nicht verzichten könnte - die dürfen mich gern beherrschen, alles ist gut. *g* (Das eine kommt in der nächsten Frage.) Das zweite ist - glücklicherweise wieder! - Sport. Ich habe aus verschiedenen Gründen ein sportloses Jahr hinter mir und das hat es geschafft, dass ich mich körperlich und mental wie eine alte Frau gefühlt habe. Seit ich wieder zum Gewichttraining gehe, das Boxen dazugenommen habe, schwimme, Yoga mache und laufe - ich muss zugeben, ich bin Schönwetterläuferin - fühle ich mich wieder gut, ich hab den Stresspegel im Griff und weiß wieder, wie schön es ist, Muskelkater zu haben statt Rückenschmerzen. Darauf möchte ich auch nicht eine Woche lang verzichten müssen."
Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?
Susanne: "Nein. Und da kannst du jetzt keine lange Antwort von mir erwarten. Einfach nein. Ich lese, seit ich es in der Schule gelernt habe und habe nicht vor, damit aufzuhören. Eher versuche ich, das Atmen einzustellen."
Ganz zum Schluss noch eine Frage:
Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?
Susanne: "Eins? Tausende. :-) Allerdings gehört dein Buch nicht dazu, das habe ich angefangen und als so todlangweilig empfunden, dass mich jede Lust verlassen hat, es nochmal zu probieren. Vielleicht das Lied von Eis und Feuer (neudeutsch: Gäme of Thrones). Das ist so ein Kultbuch bzw. eine Kultbuchserie, die ich bisher verweigert habe. Vielleicht schaffe ich das ja in diesem Leben noch. Vielleicht. *g*"
Liebe Susanne, ebenfalls ganz lieben Dank für die ausführliche Beantwortung der Fragen. Ich finde es immer spannend, wenn mich die Rückantworten erreichen. Nichts desto trotz was mein Buch betrifft, lassen wir meiner Mutter das Vergnügen, es mir zum Geburtstag zu schenken.
Alle bislang erschienenen Posts zu "1-2-3-Fragen an ..."
Ich könnte hier jetzt noch einen unendlichen Post machen zu all den Aktivitäten, Büchern usw. von Susanne Gerdom. Macht euch auf den Weg und besucht ihre Webseite, und vergeßt Qindie nicht.
Egal, was ich bislang von der Autorin - ob Pseudo oder nicht - gelesen habe, es gibt dieses eine "verdammte" Buch, was mich wirklich bald an den Rand des Wahnsinns gebracht hat, aber das meine ich freundlich - "Projekt Armageddon". Aber lest selbst meinen Leseeindruck dazu - hier -.
Ein weiteres Buch habe ich ins Herz geschlossen und das ist "Elidar - Magierin der Drachen". Hier wünschte ich mir so sehr irgendwie mehr davon *** Klick hier für meinen Leseeindruck.
http://susannegerdom.de/
Und nicht zu vergessen ist QINDIE - (Susannes Baby). Klickt auf das Wort und erfahrt alles darüber.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
(Rezension) Die Wünsche meiner Schwestern - Lisa Van Allen

Lisa Van Allen
Die Wünsche meiner Schwestern
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (19. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3352008696
€ 16,99
© Rechte:
Cover / Infos Verlag Rütten&Loening
Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
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Buchrückentext:
Woraus ist unser Glück gestrickt?
Seit langer Zeit hüten die Frauen der Van Rippers das Geheimnis ihrer Magie und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und auch sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen?
Die bescheidene Strickerin sitzt
zwischen Himmel und Erde.
Susan Gordon Lydon,
The Knitting Sutra
Statement:
Tarrytown im Staate New York, USA, Handlungsort von "Die Wünsche meiner Schwestern". Schon seit Jahren lebt die fast dreißigjährige Aubrey dort mit ihrer Tante Mariah. Ihre beiden Schwestern Bitty und Meggie sind vor Jahren ausgezogen. Die Strickerei der Van Rippers war schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Das Haus vernachlässigt, Reparaturen wurden nicht ausgeführt, es war alles ziemlich alt. Doch noch immer war es etwas Besonderes, was die Frauen der Van Rippers hüteten. Denn sie haben eine besondere Gabe. Wie auch immer man es erklären sollte, es war die Magie, Wünsche mit in die Wolle zu weben und - wahr werden zu lassen. Je nachdem.
Durch den plötzlichen nicht vorhersehbaren Tod steht Aubrey vor einer großen Herausforderung, denn zum einen hatte die Tante den drei Schwestern alles hinterlassen, zum anderen aber will die Stadt schon lange in dem Viertel ein Zentrum bauen, und das hieß, die geliebte Strickerei würde dem zum Opfer fallen.Was war das Besondere an der Hüterin der Magie - des Strickens? Jede von ihnen hatte ein eigenes Erkennungsmerkmal. So wie es bei Tante Mariah der Duft von Blütenblättern war, der aus ihren Hautporen ausströmte, bei Aubrey waren es die Augen.
S. 22
Seit Aubrey dreizehn war und ihre Augen ein Blau angenommen haten, das schlicht ein medizinisches Wunder war, wusste sie, dass sie eines Tages mit der Strickerei vermählt sein würde, so wie ihre Tanta Mariah, und davor ihre Großmutter und ....
Durch den Tod der Tante ändert sich Aubreys Leben. Ihre Schwestern, durch einen Familienstreit außer Haus, kehren zurück.
Drei Schwestern, drei unterschiedliche Charaktere, wobei die Autorin ihre Personen klar vor Augen präzise diese dem Leser beschreibt.
Tanta Mariahs Tod stellt Aubrey vor eine schwere Entscheidung, denn sie muss ihre Schwestern Bitty und Meggie davon überzeugen, dass das Haus, die Strickerei, nicht verkauft werden soll.
"Aus dem Großen Buch im Flur" - S. 352
Stricken bedeutet, "Probleme zu erkennen und sie dann zu lösen. Knoten müssen entwirrt werden. Es besteht die Schwierigkeit der Übertragung - Anleitungen müssen gedeutet werden, man muss sie visualisieren und umsetzen."
Dieses Buch ist wie ein Zauberbuch mit seinen Sprüchen.
Die Magie der Van Rippens liegt im Stricken.
Es ist Aubreys Wunsch, dass diese alte Familientradition nicht unterbrochen geschweige beendet wird. Doch dann tritt Vic in ihr Leben. Sie verliebt sich, weiß nicht, für was sie sich entscheiden soll. Nun muß sich zeigen, ob die drei Schwestern es wirklich zusammen schaffen, der Zusammenhalt ist gefragt. Blutsverwandte halten zusammen, sagt man. Blut ist dicker als Wasser, sagt man. Ob es hier auch der Fall sein wird, wird sich herausstellen.
Fazit:
"Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein Buch, welches den Leser schon von Anfang an auf eine merkwürdig faszinierende Art in seinen Bann zieht. Streß, Hektik, irgendwie fällt alles von einem ab, wie ein Schleier legt sich die Handlung um einen.
Hervorheben möchte ich noch die jeweiligen Kapitelüberschriften, die natürlich mit dem Stricken zu tun haben.
Kapitel 16 - Stricke eine Wickelmasche -
Ich war bis vor vielen Jahren eine begeisterte Strickerin und ehrlich, zu gern hätte ich beides miteinander kombiniert, zum einen das Buch lesen und Stricknadeln zur Hand genommen.
Am Ende hat die Autorin Sarah Addison Allen ein Interview mit Lisa Van Allen geführt, viele Fragen, tolle Antworten. Und es gibt schon den Hinweis auf einen weiteren Roman von Lisa Van Allen :-) In ihrer Anmerkung / Danksagung lässt sich einiges nachlesen über das Hudson-Tal, den Ort Tarrytown. Ich liste das jetzt hier nicht extra auf.
Fazit:
Lisa Van Allen hat es mit ihrer Sprache, ihrem Schreibstil verstanden, den Leser mit ihrem Buch zu fesseln. Es braucht nicht immer Spannung oder Romantik, die Art und Weise, wenn es um Gefühle geht, das Schaffen passender Charaktere, kann etwas Einzigartiges entstehen.
Das Ende naht schnell und man möchte noch mehr davon lesen. Schade, schon durch! war mein erster Gedanke.„Die Wünsche meiner Schwestern“ kann ich nur empfehlen. Es ist ein Buch, dass man nicht so schnell aus der Hand legt, eben ein besonderes Buch, nicht langweilig, exzellent geschrieben, sehr empfehlenswert.
Ich war begeistert.
Auch das Cover gefällt und spricht an.
Ich vergebe FÜNF Lesegenuss-Bücher.
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