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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 20. April 2014

(Rezension) FOREVER - Das ewige Mädchen ~ Rebecca Hamilton

Rebecca Hamilton
Forever - Das ewige Mädchen
Broschiert
416 Seiten 
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862788392
€ 12,99


Buchinfo lt. Verlag 
Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an – der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist …

Statement:
Vampire, Hexen ... beliebt für Fantasybücher. „Forever – Das ewige Mädchen“ ist der Auftaktband zur „Forever-Reihe“. Das Cover ist faszinierend, auch irgendwie geheimnisvoll, allein schon durch die Farbkombination ein Eyecatcher. Die junge Sophia Parsons lebt allein im Haus ihres verstorbenen Großvaters. In der Gemeinde war sie eine Außenseiterin, galt als Hexe ... Alle Versuche, sie aus dem geerbten Haus zu vertreiben, schlugen fehl. Am giftigsten war Mrs. Franklin, derem Wahn auch Sophias Mutter verfallen war. Aber nicht nur das war eines von Sophias Problemen, da war das ständige Summen in ihrem Kopf, seitdem sie achtzehn Jahre alt war. Sophia, nun sie war eine Wicca, der Begriff ist ja nicht unbekannt, fährt nach Cripple Creek in das dort ansässige Wicca-Fachgeschäft. Die Besitzerin Paloma, kannte Sophia, denn sie war auch ihre Mentorin. Bei ihrem heutigen Besuch schenkte diese Sophia ein ganz altes handgeschriebenes Buch. Paläografie war Sophias Spezialgebiet auf dem College gewesen. Die Geschichte ist in der Ich-Erzählperspektive von Sophia geschrieben. Was anfangs als sehr detailliert und vermeintlich zählflüssig geschrieben scheint, umso hilfreicher ist das Verstehen später. Einmal in diese spannende Geschichte eingetaucht, lässt es sich sehr gut lesen. Für einen Jugendroman optimal.
Neue Fantasiekreaturen hat die Autorin erschaffen, die den einzelnen Elementen wie z. B. Erde zugeordnet werden. Aber es gibt auch noch die Mischlinge und zu den Blendlingen gehört Charles. Ihn lernt Sophia auf einer Party kennen. Anfangs war mir diese Charaktere irgendwie fremd, doch im Laufe des Geschehens legt sich das. Vieles ist zwar nicht nachvollziehbar, doch warum er sich Sophia immer auf Distanz hält, lest am besten selbst.
Fazit:
Rebecca Hamilton vereint in ihrem Buch sehr viele übernatürliche Wesen, die Verbindung zu den Elementen und neuen Kreaturen fand ich spannend bzw. sehr interessant. Alles in allem wenig Kritik an diesem Auftaktband! Ich bin neugierig, wie es in dieser Reihe weitergeht. Hoffentlich verpasse ich den Anschluss nicht.

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

(Rezension) Liebeszauber am Willow Lake - Lakeshore Chronicles 1-3 - Susan Wiggs


Susan Wiggs
Liebeszauber am Willow Lake
Lakeshore Chronicles 1-3
Gebundene Ausgabe
988 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862788460
Originaltitel:
  Summer At Willow Lake / The Winter Lodge / Dockside
€ 12,99



Knapp 1000 Seiten erwartet den Leser mit den Lakeshore-Chronicles 1-3
Buch 1 – Versprechen eines Sommers
Buchinfo:
Camp Kioga – der Name weckt in Olivia Erinnerungen an die unbeschwerten Sommer ihrer Kindheit, den Duft von Pinien und das klare Wasser des Willow Lake. Doch der einstige Sommersitz der reichen New Yorker ist inzwischen völlig verwildert und zugewachsen. Um ihn für die große Familienfeier der Bellamys im Sommer wieder herzurichten, engagiert Olivia den örtlichen Bauunternehmer. Und kann es nicht glauben, wer da mit einem Mal vor ihr steht: Connor Davis, ihre Jugendliebe. Ihre Gefühle für einander sind nie wirklich erloschen, auch wenn sie sich damals gegenseitig sehr verletzt haben. Gemeinsam schaffen sie es, dem Camp neues Leben einzuhauchen – und geben sich dabei ein Versprechen, das weit über das Ende des Sommers hinaus halten wird.
Statement:
Schon Roosevelt sagte einmal: „Amerikas größter Beitrag in der Welt sind die Sommercamps.“ Camp Kioga, das Sommercamp gehörte den Großeltern von Olivia Bellamy und sie war jeden Sommer hier gewesen. Nun, zur goldenen Hochzeit der Großeltern, wollte sie das inzwischen leerstehende Camp wieder herrichten. Dazu hatte sie den ortsansässigen Bauunternehmer angerufen. Sie trifft auf Connor, in dem sie sich vor Jahren im Camp verguckt hatte. Nach über zehn Jahren treffen sie sich am Fahnenmast des Camps wieder. Doch es braucht, bis Connor Olivia erkennt, denn aus dem hässlichen Entlein war inzwischen ein schöner Schwan geworden.
Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitzonen. Rückblicke in die Sommercamps mit allem, was dazu gehört, in die Vergangenheit. Aber auch die Gegenwart spielt eine große Rolle. Olivia, die aus New York zurück nach Willow Lake kehrt, möglichen Ballast hinter sich lassend, Connor und sein Bruder, alles wirklich gut geschriebene Charaktere. Der Bellamy-Clan, obwohl Olivias Eltern geschieden, traditionsreich und vermögend, man lernt noch mehr interessante Leute kennen. Und ein Geheimnis birgt Olivias Vater. Da das Camp Kioga sich im Besitz der Bellamys befindet, setzt Olivia alles daran, es wieder herzurichten. Connor an ihrer Seite ist allerdings eine zusätzliche Herausforderung. Interessant ist, dass die Autorin schon die Protagonistin aus dem nächsten Band, Jenny Majesky mit einbindet.
Man wird sehen, was daraus wird.

Buch 2 Das Geheimnis meiner Mutter
Buchinfo:
In der längsten Nacht des Jahres verliert Jenny Majesky ihren gesamten Besitz in einem alles zerstörenden Feuer. Nur wenige Habseligkeiten kann sie aus der Asche retten. Ihr alter Freund Rourke McKnight eilt ihr zu Hilfe – und weckt damit Gefühle, die es zwischen ihnen nicht geben darf. Jenny zieht sich alleine in die kleine Holzhütte am See zurück. Hier, in der Stille und Einsamkeit der winterlichen Landschaft will sie endlich das Buch über ihre Familie schreiben. Dabei entdeckt sie unter ihren Habseligkeiten einen Schatz, dessen Herkunft ihr völlig rätselhaft ist. Gemeinsam mit Rourke macht sie sie daran, das Geheimnis zu ergründen. Es betrifft ihre verschwundene Mutter, ihren neu entdeckten Vater und einen Mann, der nicht zögern würde, sie für immer zum Schweigen zu bringen.
Statement:
Avalon, die Kleinstadt und ihr Polizeichef, der nicht nur sexy aussieht, sondern auch seinem Ruf als Casanova gerecht wird. Jenny Majesky bleibt nicht viel übrig nach dem verheerenden Brand, nur noch die geerbte Bäckerei ihrer Großmutter. Auch im zweiten Band wechselt Susan Wiggs zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Es geht um Jenny und um ihre Mutter, die irgendwie spurlos verschwunden ist. Was aber hat der Polizeichef damit zu tun?
Der zweite Band knüpft nahtlos an „Versprechen eines Sommers“ an. Offenes klärt sich teils, Dinge werden zurechtgerückt. Alles in allem hält die Autorin die Geschichte auf einem Level, und nimmt den leser mit auf eine wunderbare Lesereise.

Buch 3 Bewahre meinen Traum
Buchinfo:
Seitdem sie mit fünfzehn Mutter wurde, hat Nina Romano ihr ganzes Leben ihrer Tochter gewidmet. Doch die ist nun aus dem Haus, und Nina ist bereit für neue Träume. Der größte davon ist es, das alte Hotel am See wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Sie träumt schon von Seidentapeten und wertvollen Antiquitäten, als ihr Greg Bellamy das Haus vor der Nase wegschnappt. Der Hotelier ahnte nichts von Ninas Plänen und möchte mit dem Hotel einen Neuanfang wagen. Widerwillig beschließt Nina, sein Angebot, ihm als Hotelmanagerin zur Hand zu gehen, anzunehmen. Je länger sie zusammen arbeiten, desto mehr fühlen sie sich zu einander hingezogen. Bis Nina einen folgenschweren Fehler begeht.
Statement:
Was macht eine ehemalige Bürgermeisterin von Avalon, alleinerziehende Mutter, wenn sie sich ihren Traum verwirklichen will? Nina Romano will das alte Hotel am Lake kaufen. Doch Greg Bellamy macht ihr einen Strich durch die Rechnung und will das Inn am See selbst restaurieren. Er bietet Nina den Job als Managerin an. Doch diese verneint. Sie kann doch nicht mit ihm zusammenarbeiten, ihrem heimlichen Schwarm. Wieder treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Auf der einen Seite der vermögende Greg Bellamy, dann die normale Nina, die lange für ihren Traum gespart hatte. Doch es sollte wohl nicht sein, denn so ganz hatte das Gesparte nicht gereicht – oder?
Mit „Bewahre deinen Traum“ schließt die Autorin die Familiensaga um Willow Lake ab.
Rundum ein gelungens Finale, deren Hauptanteil sich nicht nur durch die Idee, sondern auch dem Erzählstil der Autorin auszeichnet.

Fazit zur gesamten Ausgabe:
Susan Wiggs hat mich total begeistert. Ich liebe ja Familiengeschichten. Und Willow Lake, Avalon, die Gegend,  fiktive Orte, aber so wunderbar beschrieben, man muss sich einfach wohlfühlen.

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Samstag, 19. April 2014

(Rezension) Vom Küken, das wissen wollte, wer seine Mama ist - Brigitte Endres

http://www.amazon.de/gp/product/390594541X?adid=1S2RAXVQ2SPJEDJG5KE5&camp=1410&creative=6378&creativeASIN=390594541X&linkCode=as1&tag=lesebookloun-21


Brigitte Endres
Vom Küken, das wissen wollte, wer seine Mama ist.
Gebundene Ausgabe
28 Seiten
Verlag: aracari verlag ag; Auflage: 1 (20. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3905945416
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
€ 14,90

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© Rechte: Cover / Info - aracari Verlag
Vielen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar!




Buchinfo:
Ein verlorenes Ei – und eine lebenswichtige Frage. «Wer ist meine Mama?», möchte das Küken wissen. Auf der Suche nach einer Antwort erntet es aber immer nur Kopfschütteln. Geduldig erklären ihm die Tiere und Pflanzen wie sie ihre Kinder bekommen und großziehen – aber dem Küken hat keiner von ihnen das Lebengeschenkt. Doch da flattert etwas großes Weißes über den Weg…Eine spannende Geschichte über die Vielfalt des Wunders Leben.

Statement:
An einem hellen Sommermorgen rollte etwas über die Wiese. 
Rollte und rollte und blieb unter einem Fliederbusch liegen. 
Es war nicht sehr groß und weiß und glatt.

Aus einem weißen Ei schlüpft ein kleines gelbes Küken, doch wo war nur ihre Mama? Und so macht es sich auf die Suche. Zuerst begegnet es der Schnecke, die dem Küken erklärt, dass ihre Kinder als Eier in der Erde abgelegt werden und schleimig, wabbelig sind. Nein, sie war nicht ihre Mama.
Naiv und unbekümmert geht das Küken weiter und trifft auf eine Katze. Die wiederum erklärt ihr, dass ihre Kinder im Bauch heranwachsen.
„Mama!“, piepste das Küken, „Mama!“
Ziemlich unschuldig wird diese Begegnung mit der Katze beschrieben, denn normalerweise hätte diese das Küken doch gefressen. Aber sie lässt es ziehen.
Auf den ersten Blick erscheint die gesamte Geschichte simpel und einfach, doch es steckt eine ganze Menge mehr in dem Inhalt wie z. B. die Begegnungen des Kükens mit den verschiedenen Tieren. Diese und auch die Pflanzen werden hier in kurzen Textabschnitten gut erklärt und immer dabei die Frage: „Wo ist meine Mama?“
Jeweils über eine Doppelseite wird die Geschichte von einem Tier oder Pflanze erzählt, und dabei erfährt nicht nur das Küken, woher denn die Tierkinder kommen.
Bis das Küken endlich seine Mama gefunden hat, schreibt die Autorin mit wirklich gut gewählten Worten die Geschichte. Die zwar auf den ersten Blick erscheinenden schlicht gehaltenen Illustrationen sind detailreich und aus einer Geschichte können noch viel mehr entstehen. Hier ist die Fantasie gefragt, aber in dem empfohlenen Lesealter sollte das ja kein Problem sein. Bei den Illustrationen finden sich auch kleine Sprechblasen, z. B. wenn die Biene im Text „Tss, tss“, summt, steht dies ebenso neben der gezeichneten Biene. Die Idee finde ich richtig gut.  Ebenso eignet sich das Buch auch gut zum Vorlesen und man kann dabei auf eine tolle Entdeckungsreise gehen.
„Vom Küken, was wissen wollte, wer seine Mama ist“, ein Kinderbuch für jede Jahreszeit, keine 08/15-Geschichte.
 Ich vergebe fünf Kinderbuch-Feen