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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 15. August 2014

[Kurzreport] Frau Rosenberg legt los - Ursula Schröder


Ursula Schröder
Frau Rosenberg legt los
Taschenbuch
256 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423215176
€ 9,95
 Cover / Info Quelle Verlag









 Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Kurzinfo:

»Die letzten Worte meines Mannes lauteten: ›Was bist du nur für eine blöde Kuh!‹ Und damit war eindeutig ich gemeint.« Isa Rosenberg kann den Tod ihres Mannes kaum betrauern. Roger war kein Märchenprinz, auch wenn er der Familie ein komfortables Leben ermöglicht hat. In ihrer neuen Situation als Witwe und Firmenerbin muss sie sich erst zurechtfinden. Tatkräftige Hilfe in Haus und Garten leistet der junge Yuri, in Fragen der Firma ist ihr Schwager zur Stelle. Rasch zeigt sich, dass nicht alles so ist, wie es scheint …

Meine Meinung:

Nein, Trauer empfand Isa Rosenberg nicht gerade, als sie durch ihren Schwager Roderick erfuhr, dass ihr Mann Roger den Autounfall nicht überlebt hatte. Nach außen hin wirkte die Familie ganz normal, doch wie die Wirklichkeit war, das erfährt man im Laufe der Geschichte. Roger war sehr dominant gewesen, und so ist die Entwicklung von Isa nach seinem Ableben zu sehen, einfach zu toll zu lesen. Sie, die dumme, unselbständige Frau und Mutter, alles nachvollziehbar. Was dieses „dumme Blondinchen“ nach und nach auf die Beine stellt, ihre eigene Meinung vertritt, schildert die Autorin in ihrer Geschichte, ab und an mit einem Augenzwinkern. Natürlich gibt es Haken an der ganzen Sache, und die fangen nicht nur bei Mona, Isas bester Freundin an. Diese hatte einfach mal so während Isas Krankenhausaufenthalts Yuri bei ihr einquartiert.
Haushaltshilfe, Bodygard – eben ein Mann für (fast) alle Fälle.
Immer wieder taucht das Problem verschwundener Dokumente auf. Die gemeinsame Firma von Roger und Roderick steckt anscheinend in Schwierigkeiten, und ohne die Papiere sieht es ziemlich düster aus. Ohne Moos nix los.
Weitere Charaktere wie Isas Mutter als auch der Bestatter Georg sind lebensnah beschrieben. „Frau Rosenberg legt los“ ist unterhaltsam, die Geschichte ohne Schnörkelei erzählt, halt aus dem Leben gegriffen, wie jemand von nebenan.

Das Leben neu anpacken, oft hilft schon der Besuch beim Friseur, wie bei Isa.

Fazit:
Ein Buch, dass sich wirklich gut lesen läßt, humorvoll, lädt es ein zu entspannenden Lesestunden.

Vita:
Ursula Schröder, geboren 1957, veröffentlichte Kurzgeschichten, Sachtexte und schreibt erfolgreiche Frauenromane. Sie arbeitet als PR-Beraterin in ihrer eigenen »Text- & Ideenwerkstatt«, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Mittwoch, 13. August 2014

(Rezension) Sommer in Sepia - Marie Velden



Marie Velden
Sommer in Sepia
Taschenbuch
344 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423215183
€ 9,95

auch als EBOOK erhältlich

Kauflink " Verlag "





Quelle  dtv Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension



Buchinfo:
Hinter der Fassade seines intakten Familien- und Berufslebens ist der 45-jährige Psychotherapeut Thomas Bachmann ein einsamer Mann. Die Ehe mit Veronika ist schal, seine Kinder gehen bereits eigene Wege, sein bester Freund stirbt. Erst die Begegnung mit der geheimnisvollen Florentine weckt verblasste Sehnsüchte und holt ihn zurück ins Leben. Gemeinsam erleben sie einen Sommer, der ihnen eine große Liebe, aber auch deren Zerbrechlichkeit offenbart. Schließlich ist es Veronika, die eine Entscheidung trifft, mit der sie alle und vielleicht sogar sich selbst am meisten überrascht.

Meine Gedanken zum Buch:
„Sommer in Sepia“, ein Titel, bei dem man leicht eine Liebesgeschichte dahinter vermutet. Doch es ist mehr, weitaus mehr, als man in Worte niederschreiben kann. Der Anfang erstaunte mich sehr, denn es beginnt mit der Todesnachricht von Michael Jackson. Weiter geht es mit Zitaten aus John Fowles „Der Ebenholzturm“, die mehrfach die Kapitel der Protagonisten unterbrechen. Was dann folgt, lässt den Leser eintauchen in eine Welt, einer Geschichte mit so viel Poesie, einer Sprache, für die Worte zu finden, mir sehr schwer fällt.

Die Autorin Marie Velden schreibt nicht einfach nur so dahin. Sie hat ihre eigene Sprache, ihren eigenen Schreibstil. Und  die Geschichte „Sommer in Sepia“ ist wahrlich etwas Besonderes, was ich in dieser Richtung noch nicht gelesen habe bzw. mich nicht erinnern kann.
Allerdings gibt es eine deutsche Autorin, von der ich in 2012 ein wunderbares Buch gelesen habe, welches ich mit Marie Velden’s Buch auf eine Stufe stelle: Zum einen  von der Sprache, ihrem Ausdruck, ihrem Stil  Simone Keil’s Buch  „Corvidæ”. Ein anderes Genre, aber trotzdem.

„Sommer in Sepia“, die Geschichte einer Beziehung, Thomas und Veronika, jeder lebt sein eigenes Leben, mit den zwei Kindern Paul und Julie.
Bis Thomas Florentine trifft.
Von da an stellt er sein Leben in Frage. Will er so weiterleben?
Als Florentine in sein Leben tritt, ist auch sie bereit, ihren Schutzpanzer zu öffnen, was nicht so ganz einfach war. Denn Florentine hatte ihre große Liebe Ben bei einem Tsunami verloren und seitdem niemanden an sich herangelassen.
Doch wie sollte es mit ihnen weitergehen?
Kämpfen oder aufgeben?
Andere verletzen oder selbst verletzt zu werden?
Lohnt es sich, um seine Liebe zu kämpfen und/oder können Träume wahr werden?

Fazit:
Mit „Sommer in Sepia” hat die Autorin Marie Velden, die mir bis dato nicht bekannt war,  ein wunderbares Buch auf den Markt gebracht, welches mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat. 
 Sechs Lesegenuss-Bücher gibt es nur in Ausnahmefällen.

Vita:
Marie Velden wuchs in einem kleinen Ort in der bayerischen Rhön auf. Sie volontierte bei einer Tageszeitung und arbeitete als Dramaturgin und Regieassistentin am Theater. Ihr Roman ›Lilienrupfer‹ war ein großer Erfolg. Sie lebt mit ihrer Familie in München.


 Vielen Dank an den Verlag für diese Überraschungspost!

Dienstag, 12. August 2014

(Lesenachschub) Vom Glück, azurblauer Insel, Froschschenkel und dem Meer und ...

Was alles noch so an LE-Bücher im Juli ankam, mache ich jetzt mal kurz und schmerzlos.
Auf die Einstellung von Covern habe ich heute verzichtet.

Alle © Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei den Verlagen
Mit dem jeweiligen Klick gelangt Ihr zu weiteren Verlaginfos:

Sheila Rance – Sonnentochter – Das Lied der Seide   ET 25. 8. 2014
Quelle: Verlag
Von singender Seide und Sonnenschlaf, von einem vergifteten Reich und schwerer Verantwortung erzählt Sheila Rance in „Sonnentochter – Das Lied der Seide“, das am 25.August bei cbj erscheint. „Das Lied der Seide“ ist der originelle und poetische Beginn eines großen Abenteuers in fernen Welten für Leser ab 11 Jahren. Sheila Rance gewann mit diesem vielversprechenden Roman-Debüt auf Anhieb den United Artists Preis. 
Info:
Feuer und Eis: Im Reich der Sternenkönigin
Fremde waren sie schon immer – Maia und ihr Vater Tareth, der Seidenweber, die einst an Land gespült wurden wie Strandgut und beim Klippenvolk eine neue Heimat fanden. Doch was ihr wahres Schicksal ist, erfährt Maia erst an ihrem 13. Geburtstag: Sie ist die Sonnenfängerin, die verloren geglaubte Prinzessin eines fernen Reiches. Ein Reich, das vergiftet ist von Hass und Eifersucht und das nur Maia allein retten kann. So tritt sie eine Reise an, die sie ans andere Ende ihrer Welt führen wird, durch unglaubliche Abenteuer und tödliche Gefahren. Sie wird lernen, wer ihre wahren Freunde sind und wer ihre schrecklichsten Feinde. Und sie muss sich entscheiden: Ist sie bereit, ihr Schicksal anzunehmen – auch wenn sie damit verliert, was ihr am teuersten ist?


Sylvia Lott - Die Glücksbäckerin von Long Island  -  ET 21. Juli 2014
Quelle - Verlag:
Am anderen Ende des Himmels wartet das Glück
Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz – und das Rezept für einen köstlichen Käsekuchen. Sie ahnt nicht, dass sie damit New York im Sturm erobern wird … Jahrzehnte später begleitet die Hamburger Fotografin Rona ihren Großvater nach Long Island, wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte eine Geschichte an, die deren Leben verändert…

Die nächsten beiden Bücher  kamen als Überraschungpost vom dtv - Verlag:
Matthias Praxenthaler – Froschchenkel auf Kraut    
Quelle: Verlag
Jonas, Mitte 30, hat eine Mission: Auf seinem BMW-Motorrad will er nach Frankreich, um den Souvenir-Eiffelturm zurückzubringen, den er vor vielen Jahren als Austauschschüler seiner Gastfamilie gestohlen hat. Die Reise wird zu einer Reihung skurriler Erlebnisse, die Jonas witzig und politisch höchst unkorrekt kommentiert. Und l'amour bleibt auch nicht aus …

Rosemarie Bus – Gefährliches Gelände  
Quelle: Verlag
Schliersee im Sommer: An den bekannten Josefstaler Wasserfällen wird ein Toter gefunden. Schnell entpuppt sich der scheinbare Unfall als hinterhältiger, trickreicher Mord. Die Journalistin Stella erkennt den Toten, der mit der einflussreichen Familie Hochstetten in Verbindung gestanden hat. Stella beginnt zu recherchieren und freundet sich mit der ermittelnden Polizistin an. Welche Rolle spielt Brigitte Hochstetten, deren Geliebter der Tote war? Und was führt der Koch der Familie, den Stella so attraktiv findet, im Schilde?

Sommerlektüre vom Verlag - gleich drei Bücher für den Lesesommer

Steffanie Burow   - Vulkantöchter
Quelle: Verlag
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Kirsty Wark – Der Gesang der Wellen nach dem Sturm   
Quelle: Verlag
Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands, lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat.
Kurze Zeit später erlebt Martha die Über­raschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermach 


Luanne Rice – Die azurblaue Insel   
Quelle: Verlag
Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu ­haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …
 


Bettina Storks – Das Haus am Himmelsrand    ET 15. 9. 2014
Quelle: Verlag
Ein Geheimnis aus finsteren Zeiten und eine Liebe, die alles wiedergutmachen kann
Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit!
Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in die 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.
 
 Eine ganze Menge Bücher - die Regale biegen sich. Alles nicht so schlimm, demnächst wird umgeräumt, aufgeräumt, "BILLY" muss her - so habe ich es Ende Juni geschrieben.
Bei dem schwedischen Möbelhaus waren wir noch immer nicht, aber im September ist Urlaub angesagt und auch ein Einkauf ...

Ich liebe halt Bücher im Regal und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.

Habe ich euch neugierig gemacht?
Liebe Grüße