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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 13. März 2015

(Buchzitat) aus ♥ Dracyr - Das Herz der Schatten ♥

© Cover / Info - Verlag

Er seufzt, ohne es zu bemerken, und lehnt sich gegen die Wand. Wie der Zorn in ihren Augen geflammt hatte! Sie hatte Angst, ihr Körper bebte vor Furcht, aber sie ballte ihre Fäuste und drohte mit ihrer Gegenwehr, mit ihrem Fluch. Wie köstlich.Wie rührend und wie reizvoll. Wenn er in der Lage wäre, etwas zu empfinden, dann wäre dies der Zeitpunkt, an dem sein Herz oder seine Seele zu  ihm sprechen dürfte.
Er legt die Hand auf den Türpfosten, fühlt das weiche, glatte Holz, liebkost es wie einen menschlichen Leib. Manchmal vergisst er, dass er keine Seele besitzt und sein Herz ein Klumpen totes Gestein ist. Etwas schmerzt in seinem Inneren, das er nicht benennen kann.
Für weitere Infos (meine Rezension) klickt »  hier «

Donnerstag, 12. März 2015

Top Ten Thursday #199

Aktion von Steffis BücherBloggeria

10 Bücher, die du als nächstes lesen möchtest
Diese Woche nehme ich an der Aktion wieder teil und möchte euch meine Leselektüre für die nächste Zeit vorstellen. Einige Bücher, wie z. B. "Ein Laden, der Glück verkauft" muss ich unbedingt lesen. Das schaut mich schon seit längerer Zeit an und will vom SuB runter.


Davidson, MaryJanice – Drachenstern – Beseelt    
Lobato, Carmen – Die Stadt der schweigenden Berge  
Maybach, Katja – Die Nacht der Frauen  
Hasselbusch, Birgit – Der Mann im Heuhaufen   
Gravett, Emily  Noch mal!   
Shari Shattuck  - Tage wie Salz und  Zucker
Winter, Judith – Lotusblut  
Tempel, Katrin - Holunderliebe     
Hofmann, Beth - Ein Laden, der Glück verkauft 
Menschig, Diana - So finster, so kalt 

 Und was lest ihr so in der nächsten Zeit?

Mittwoch, 11. März 2015

(Rezension) Die sieben Schwestern - Lucinda Riley



Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
Gebundene Ausgabe
544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442313945
Originaltitel: The Seven Sisters 1 - Maia
€ 19,99

© Cover / Info - Verlag






Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.
Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

Meine Lesemeinung:

„Die sieben Schwestern“, das neueste Werk von Lucinda Riley, ist ein fiktives Werk mit historischem und mythologischem Hintergrund. Worum geht es nun in dieser neuen Reihe? Riley nimmt Bezug auf den Mythos um den Sternhaufen der Plejaden, auch Sieben Schwestern genannt. Aber auch in der Kultur der Maya, Aborigines und den alten Griechen finden sich Hinweise auf die Plejaden.
Das erste Buch handelt von Maia, die wie ihre anderen Schwestern adoptiert wurde von „Pa Salt“, wie sie ihn liebevoll nannten. Großgeworden waren sie auf dem Familiensitz am Genfer See, auch „Atlantis“ genannt. Eine Mutter gab es nicht, dafür aber eine mütterliche Haushälterin. Als die Schwestern vom Tod des Vaters erfahren, treffen sie sich dort, um zu erfahren, dass dieser schon auf See bestattet worden war. Doch für jede von ihnen hatte er einen Brief hinterlassen, der ihnen einen Hinweis gab auf ihre wahre Herkunft. „Die sieben Schwestern“, doch eigentlich sind es nur sechs, den Merope fehlt und hier beginnt schon das erste Geheimnis.

Maia d’Apliese ist die Älteste und so beginnt die Reise zu ihren eigenen Wurzeln in Brasilien. Es wird eine Reise in die Vergangenheit. Zum einen in das Rio de Janeiro vor ca. 80 Jahren, als auch in das damalige Paris. Zu dem Zeitpunkt lebte in Brasilien der Bildhauer Paul Landowski aus Frankreich dort und arbeitete mit dem Brasilianer Heitor da Silva Costa zusammen. Dieser war Ingenieur.
Maias Adoptivvater hatte diese nach Brasilien geschickt mit dem Hinweis, dass dort ihre Urgroßmutter Izabela Bonafacio gelebt hatte. Der historische Hintergrund zum Bau der 30 m hohen Christusstatue, dem Transport über das Meer und der Aufbau auf dem Berg Corcovado, all das erlebt man hautnah mit, so authentisch hat die Autorin geschrieben.
Ebenso die Handlungsorte Paris und Rio de Janeiro. Man spürt die Tropenhitze Brasiliens, schlendert gedanklich über den Montmartre in Paris, alles sehr lebendig.
Die Geschichte um Maia und Izabel ähneln sich auf eine gewisse Art. Beide erlebten die Liebe durch Verlust. Maia ist eine sensible als auch nachdenkliche Charaktere, und ihre Reise zu den Wurzeln soll ihr zeigen, dass sie nicht ein Leben lang für etwas leiden soll. Ihre Geschichte ist wunderbar mit den Erinnerungen der Vergangenheit – wie ein gut gewebtes Tuch – verflochten. Lucinda Riley hat eine ganz besondere Art, die Geschichte so zu schreiben, dass man mitten in die Handlung hineinversetzt wird und nicht aufhören kann zu lesen.

Lob zur Covergestaltung. Der Ausblick über den See mit Blick auf die Berge, Sterne blinken am Himmel und ganz oben ein großer Mandelblütenzweig. Wer vermutet schon solch eine Geschichte dahinter?
Das Buch ist ein weiteres Schmuckstück in meinem Buchregal, wobei der Inhalt der Geschichte nicht vom Cover oder Titel erkennbar ist. Eben ein besonderer Roman, auf dessen Fortsetzung ich nun bis zum Jahresende warten muss.

Informationen zur Romanidee und Bibliografie sind am Ende des Buches aufgeführt.

Ich gebe 5 Lesegenuss-Bücher.

Vita:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.