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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 4. März 2012

Buchzuwachs - Maerz 2012-02

Vor einiger Zeit empfahl mir Frau K. das Buch "Die Mondspielerin" von Nina George.
Von der Autorin hatte ich bisher kein Buch gelesen, aber der Tipp war supergut.
Von dem zweiten Buch hatte ich im letzten Jahr bei einer Blogfreundin die Rezension gelesen und überhaupt, ich liebe Märchen so oder so.
Nina George - Die Mondspielerin
Verlag: Knaur
Gebundene Ausgabe

Kurzbeschreibung:
Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris von der Pont Neuf in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will es anders – sie wird gerettet. Die sechzigjährige Deutsche, die kein Wort Französisch spricht, flüchtet vor ihrem lieblosen Ehemann bis in ein kleines Fischerdorf in der Bretagne. Dort will sie eigentlich ihrem Leben im Meer ein Ende setzen, doch es scheint an jedem Tag etwas dazwischenzukommen … Eine Geschichte voller Hoffnung, Weisheit und bretonischem Zauber; eine Geschichte über das eigene Leben, für das es nie zu spät ist.
Die Autorin:
Nina George, am 30. August 1973 geboren, lebt in Hamburg, glaubt an Universumsbestellungen, Liebe auf den dritten Blick, die Ehe und die Macht erstklassiger italienischer Küche.
Unter ihrem Pseudonym Anne West sind Sachbücher rund um Liebe, Lust und Partnerschaft erschienen. Seit 1993 ist sie als Journalistin tätig - zunächst für Penthouse , dann für das Hamburger Abendblatt . Heute schreibt sie freiberuflich als Kolumnistin u.a. für Cosmopolitan , TV Movie und MISS-Die Junge Wienerin .

Susanne Straßer
Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte
Verlag Hinstorf
Gebundene Ausgabe 40 Seiten
Kurzbeschreibung:
Sie ist klein, sehr klein. Und sie ist unzufrieden, ziemlich riesig unzufrieden. Denn ihr Märchenbuch ist dick und schwer und schwer und dick und doch fehlt das Entscheidende: Denn nirgends und nirgendwo wird von ihr erzählt, der kleinen, sehr kleinen Prinzessin. Was zu ändern ist!!! Nur wie? Wie kommt man in so ein Märchenbuch? Wie wird man Teil eines Märchens?
Ein Buch für Kinder und Erwachsene, für alle, von denen gesagt werden kann: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute! Und können sie lesen und betrachten, die Geschichte der kleinen Prinzessin.
Die Autorin:
Susanne Straßer, geboren 1976 in Erding, lebt heute in München. Seit 2003 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin: Susanne Straßer veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher, u.a. zu Texten von Marjaleena Lembcke und Helmut Krausser. Ihre Arbeiten wurden 2007 für die Teilnahme an der Biennale in Bratislava ausgewählt. Das von ihr mit Bildern ausgestattete Buch »Ein neuer Stern« war Teil der Kollektion für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2009.

Samstag, 3. März 2012

Buchzuwachs - Maerz 2012-01

Da ich im Februar nicht zu weiteren Post gekommen bin, hier nun zwei Bücher, die ich mir letztlich gekauft hatte. Einige Gutscheine waren noch immer nicht verbraucht, und die Leseproben hiervon klangen sehr interessant.
Zum einen der Mystery-Thriller von Rebecca Lim - Gefangen. Hier sind schon weitere Bücher erhältlich, allerdings werde ich erst einmal dieses lesen und dann entscheiden.
Mercy 01 - Gefangen
Ravensburger Buchverlag
Kurztext:
Mercy weiß nicht, woher sie kommt und wer sie ist. Nur eines ist gewiss: Mercy liebt Ryan und er braucht ihre Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. "Souljacking" heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich - zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.

Das andere Buch ist von Colleen Houck - Kuss des Tigers
erschienen bei Heyne fliegt
Januar 2012
Hier geht es zur Leseprobe
Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! Doch ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert ihr Leben ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, dem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt Kelsey, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht.
Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert sie keine Sekunde, ihren Schützling zu begleiten. In dem fremden Land angekommen, erfährt sie, dass Ren ein tragisches Geheimnis verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Im Laufe der Zeit hat er die Hoffnung aufgegeben, jemals Erlösung zu finden – bis er in Kelsey das Mädchen kennenlernt, das hinter die Fassade der wilden Bestie zu blicken vermag. Doch finstere Mächte wollen Rens Befreiung verhindern. Wird die Liebe Kelseys zu ihrem Tigerprinzen ausreichen, um Ren zu helfen?

Rezension (143) Ein Hauch von Ewigkeit


Jacqueline Sheehan
Ein Hauch von Ewigkeit
Verlag: blanvalet
Deutsche Erstausgabe Januar 2012
ISBN: 978-3-442-37586-8
Übersetzt von Barbara Röhl
€ 8,99











Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Text Verlagsseite
„Manchmal muss man sehr weit reisen, um die Liebe wiederzufinden …
Das Leben der Amerikanerin Anna O’Shea ist an einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Sie ist frisch geschieden, hat ihren Job an den Nagel gehängt und muss sich obendrein um ihren aufsässigen 16-jährigen Neffen Joseph kümmern. Eines Nachts passiert das Unvorstellbare: Anna und Joseph reisen durch Zeit und Raum und erwachen im Irland des 19. Jahrhunderts. Trotz der verstörenden Umstände entdecken sie vollkommen neue Stärken und Fähigkeiten an sich, und sie begegnen beider Liebe …
Selbst wenn sie könnten, würden sie überhaupt wieder zurück in die Gegenwart wollen?“
Statement:
Seit den Zeitreisebüchern von Diana Gabaldon bin ich erklärter Fan von dieser Art Romanen. Mit „Ein Hauch von Ewigkeit“ geht die Zeitreise nicht wie man es aus vorgenannten Büchern kennt nach Schottland, nein diesmal in das 19. Jahrhundert Irlands.
Die Protagonistin Anna begibt sich nach der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann mit ihrer Freundin auf einen Trip durch Europa, wo sie u. a. auch Irland besuchen. Nach einer Schlossbesichtigung wird Anna von einer alten Frau angesprochen, die wie sie sagt, schon sehr lange auf Anna gewartet hat. Diese alte Frau übergibt Anna nunmehr ein in Papier gewickeltes Bündel. Anna nimmt die Worte der Frau gar nicht richtig wahr. Sicher, ihre Vorfahren waren aus Irland, aber warum sei denn so viel Zeit vergangen?
Zurück in den USA erfährt unsere Protagonistin nunmehr, dass ihr Bruder einen schweren Autounfall hatte und im Koma liegt. Nicht nur, dass es um Anna selbst nicht gut steht, seelisch ziemlich angeschlagen, muss sie sich nunmehr auch noch um ihren Neffen Joseph, Patricks Sohn, kümmern. Wegen eines dummen Jungenstreichs sitzt dieser im Gefängnis. Anna holt ihn dort heraus und nimmt ihn zu sich mit nach Haus in ihre Wohnung. Anna ertappt Joseph dabei, dass er ihre Taschen durchwühlt. Es kommt zu einer Rangelei und mit einem Mal findet Joseph das Päckchen der alten Irin. Anna erwacht an einem Küstenstrand. Joseph ist nicht zu sehen. Sie wird von Dorfbewohnern gefunden und zu deren Haus gebracht. Dort wird sie gepflegt, denn Anna hat sich durch die Zeitreise verletzt. Es sind ärmliche Verhältnisse, in denen die Gemeinschaft dort lebt. Anna ist geschockt, als sie erfährt, dass die derzeit im Jahre 1844 lebt.
Mit dem historischen Hintergrund um das Leben im 19. Jahrhundert in Irland hat die Autorin dem Roman einen eigenen Stempel aufgedrückt. Eins sei nur gesagt, man sollte „Ein Hauch von Ewigkeit“ nicht mit denen von der Gabaldon vergleichen. Dass der Gedanke hin und wieder auftaucht, sieht man schon allein daran, dass die Autorin Gabaldon hier ihren Platz in der Rezension findet.
Doch die Autorin Jacqueline Sheehan hat mich, nach einem etwas langsamen Lesestart, dann doch mit ihrer Story gefesselt. Der angenehme Schreibstil ist erwähnenswert, ebenso fand ich es überhaupt nicht tragisch, dass die Liebe hier nicht zu ausschweifend behandelt wurde. Der Hintergrund, das Leben der Menschen in Irland, die große Hungersnot und die Herrschaft der Engländer über Irland, der Leser erfährt hierüber sehr viel.
Fazit:
„Ein Hauch von Ewigkeit“, mein erstes Buch von der Autorin Jacqueline Sheehan, die mir bis dato nicht bekannt war. Es war eine angenehme Lesereise mit liebevollen Charakteren und von daher absolute Leseempfehlung.
Ich vergebe 4 Bucheulen.