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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 29. März 2013

Freitags-Füller # 209 – Frohe Ostern und etwas Gemixtes


Freitags-Füller # 209
Heute bin ich wirklich spät dran ... warum, dass könnt Ihr morgen lesen.

Wie immer könnt Ihr bei dem Freitags-Füller mitmachen, alles kostenlos :-)
Näheres erfahrt Ihr bei Hier

1. Kann man eigentlich oder muss ich eigentlich immer so funktionieren wie andere das wollen?.
2.  Hier fällt mir doch echt nichts zu ein ... in der Mitte.
3.  Der Osterhase ist mir einfach schon wieder alles zu kommerziell.
4.  Gibt es bei jedem von euch heute am Karfreitag Fisch?
5.  Als nächstes muss ich mich vom PC lösen, denn sonst wird meine ToDo-Liste noch länger .
6. Ich liebe  Schmorgurken gefüllt mit Hack .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf weiß ich noch nicht , morgen habe ich den ganzen Tag unser Enkelkind, also nichts geplant und Sonntag möchte ich SONNE !


Morgen macht die Blogtour - siehe  rechts - bei mir Halt - also verpaßt den Post nicht.

Mal schaun, wann ich eine bestimmte Zahl erreicht habe, einige Bücher suchen ein neues Zuhause.
Also Verschenkaktion ist angesagt.
Die Blogvorstellungen werden auch weitergehen. Es hat mir viel Spass gemacht. Außerdem gibt es bald eine neue Rubrik ***
Ach ja, und bei allem natürlich das Lesen nicht vergessen. Allerdings hat bei mir das Privatleben oberste Priorität.

Ich wünsche euch allen ein paar wunderbare Ostertage - auch wenn jedermann - mich eingeschlossen - über das Wetter jammert. Mal ehrlich, was haben die Leute vor vielen Jahrzehnten gemacht, wo es auch schon dieses Wetter gegeben hat. Das Wort Erderwärmung, Klima usw. ich kann es bald nicht mehr hören.

FROHE OSTERN


Donnerstag, 28. März 2013

(Rezension) In dieser ganz besonderen Nacht - Nicole C. Vosseler






Nicole C. Vosseler
In dieser ganz besonderen Nacht
€ 18,99
Gebundene Ausgabe
576 Seiten
Verlag: cbj (25. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570155349
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren






Quelle - Cover / Infos - Verlag



Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Eine hinreißend romantische Geistergeschichte vor der beeindruckenden Kulisse San Franciscos

Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …

Zur Website der Autorin
www.nicole-vosseler.de

Vita:
Nicole C. Vosseler, geboren 1972 in Villingen-Schwenningen, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit ihren Romanen „Unter dem Safranmond“, „Sterne über Sansibar“ und „Der Himmel über Darjeeling“ feierte sie große Erfolge. Die Autorin lebt am Bodensee – mit knapp zweitausend Büchern unter einem Dach.

Statement:
Nach dem Verlust ihrer Mutter, die vor kurzem an Krebs verstorben war, folgt nun ein weiterer, wie Amber meint, schlimmer Einschnitt in ihrem Leben. Ihr Vater, Amerikaner, nimmt sie mit in die USA. Ihre neue Heimat wird San Francisco. Das bedeutet den Verlust ihrer Freunde, ihres Freundes, der Großeltern, der vertrauten Umgebung, einfach alles.
Amber kannte ihren Vater kaum und im Buch nennt sie ihn Ted.
Für viele ein Traum, raus in die weite Welt.
Doch wie erlebt, verarbeitet ein junges Mädchen dieses Trauma, den Verlust von geliebten Menschen? Amber staunt nicht schlecht, als sie in der Wohnung von Ted eine ganze Bildergalerie von sich und ihrer Mutter vorfindet. Doch die Gefühle, die hier wohl aufkommen sollten, dringen nicht durch ihre Hülle ins Innere. Ihr Vater hatte sie immer geliebt, sie und die Mutter. Doch sie kannte es nicht, diese Vaterliebe.
Die Großeltern hatten ein Übriges dazugetan, denn nie hatten sie diese vermeintliche Liebe mit den Folgen (Amber) akzeptiert. Für sie war Ted ein Fremdköärper, der die Tochter mit einem Babny hatte sitzen lassen. Und nun nahm er ihnen auch noch das Enkelkind.
Doch war dem wirklich so?
Nicht umsonst besaßen beide Elternteile von Amber das Sorgerecht.
Zitat S. 129: Dann hatte Mam ein paarmal schwer durchgeatmet. Unser Mädchen wird dich bald brauchenm, Ted. Ich weiß noch gar nicht, wie ich’s ihr sagen soll ...“

Amber macht es sich selbst nicht einfach in San Francisco, zu sehr ist sie verletzt. In der neuen Schule findet sie zwar recht schnell Anschluss, ihr Vater bemüht sich intensiv um sie, was oft sehr schwierig ist aufgrund seines Berufes.
Durch nicht besonders gute Umstände gelangt Amber eines Tages in ein scheinbar verlassenes Haus. Sie spürt, dass hier etwas anders ist, eine Verbindung zwischen ihr und dem Haus baut sich sofort auf. Es stellt sich heraus, dass sich noch jemand hier drinnen aufhält – Nathaniel. Es hat den Anschein, dass Amber hier ihren Frieden findet. Diese besondere Atmosphäre, der besondere so anders wirkende Junge, und so schafft Amber sich ihren eigenen Rückzugsort.
Zitat S. 157: „Dieser Blick. Es war dieser Blick, mit dem sie mich angesehen hatten. Genauso hatte mich Nathaniel angeschaut, als wir uns zum ersten Mal begegnet waren, und ich zitterte noch heftiger. – Ich sehe tote Menschen.“

Dann wäre da noch Matt,  scheinbar ein durchgeknallter Typ. Wie sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird, verbindet Amber und ihn etwas.
„In dieser ganz besonderen Nacht“ wird aus der Sicht von Amber erzählt, wobei die Geschichte immer wieder durch die Gedanken von Nathaniel unterbrochen wird.
Die Charaktere sind alle einfach wunderbar, so unterschiedlich und doch fühlbar beschrieben. Die einzelnen Hintergründe zu ihrer Vergangenheit sind gut erklärt, nachvollziehbar und dennoch gleitet die Geschichte nicht zu tief in einen unsichtbaren Schlund.
Gekonnt hat die Autorin dem Leser das Gefühl vermittelt, sich in San Francisco aufzuhalten. Detaillierte Beschreibungen führen den Leser Step by Step durch die Handlung, durch die Straßen von San Francisco. Man hat einfach immer das Gefühl, mitten in Geschehen dabei zu sein.

„In dieser ganz besonderen Nacht“ eine traurige, aber doch wiederum sehr, sehr gelungene Geschichte. Es zieht einen in den Bann und man kann sich dem kaum entziehen. Eine Lesereise, die ich so was von genossen habe (wenn ich jetzt Herzchen machen könnte, würden die hier jetzt stehen!)


Ich vergebe fünf Lesegenuss-Bücher.

Vielen Dank an den Verlag für dieses tolle Leseexemplar.

(Rezension) Die Time Catcher - Richard Ungar





Richard Ungar
Die Time Catcher
€ 14,99
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: cbj (25. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570155745
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 
Ab 11 Jahren







Quelle - Cover / Infos - Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Es ist Zeit für neue Helden!

Durch die Zeit zu reisen, um unbezahlbare Objekte aus der Vergangenheit zu klauen, ist das Größte – solange nicht ein anderer Time Catcher versucht, einem die Beute abzujagen sowie die beste Freundin auszuspannen und der eigene Boss plant, Kinder zu kidnappen, um sein florierendes Diebesunternehmen auszubauen. Mehr als ein Grund für Caleb über Flucht nachzudenken. Bloß ist kein Ort der Welt – in Vergangenheit und Zukunft – sicher vor den Schergen des Boss’. Und Abtrünnigen droht die härteste Strafe von allen. Wird Caleb alles riskieren, um in der Zukunft zu landen, die er sich erträumt?

Statement:
„Edles für die Ewigkeit“
Zitat S. 9: Mein Herz setzt einen Schlag aus. Ich frage mich, wie sich der Junge jetzt fühlt. Bestimmt sicher und geborgen. Das muss wundervoll sein.  ... Zu wissen, dass man einer richtigen Familie angehört.“
Gedanken von Calep, einem 13 Jahre alten Jungen, Vollwaise und letztendlich ein Zeitreisender. Doch Caleb ist mehr, er ist ein zeitreisender Dieb. Seine „Familie“ war jetzt der „Onkel“, der Calep und noch ein paar andere Kinder adoptiert hatte. Der Onkel war auch der Lehrer, nannte sich nunmehr Boss. Und seit geraumer Zeit hatte sich dieser sehr verändert, negativ.
„Die Time Catcher“, geschrieben in der Ich-Perspektive von Caleb, ein Zeitreiseroman. Nun, ich hatte schon in der Richtung Bücher gelesen und war sehr gespannt auf diesen Roman.
Die Handlung beginnt im Jahre 2060, und es gibt gleich einen Vorgeschmack auf das, was den Leser noch erwartet. Die Zeitreisenden, es ist ja nicht nur Caleb, da wäre noch Abbie, mit der er ein Team bildet, Raoul, Lydia, Mario ... Diese Jugendlichen reisen in die Vergangenheit und Zukunft, um Kostbarkeiten zu stehlen. Einzelne jetzt aufzuführen, einfach zu schade, denn das Drumherum um die Objekte war sehr interessant zu lesen.
Obwohl die Handlung an Spannung gut durchzogen ist, allerdings, war es auch nicht ganz so außergewöhhnlich.
Die Charaktere sind allesamt sympathisch, auch wenn der erste Blick manchmal trübt.
Von der Handlung zeigt sich der Hintergrund ab der Mitte und so langsam kommt Licht ins Geschehen. Wie schon geschrieben, das Buch lebt durch seine Protagonisten, denen der Autor Richard Unter mit seinem schönen Schreibstil Lebendigkeit gegeben hat.
Es sind manchmal die kleinen Geheimnisse, die dazu beitragen, eine Geschichte gut werden zu lassen. Jede Charaktere wächst und verändert sich. Etliches hätte in der Handlung meiner Meinung nach jedoch gekürzt werden können, manches war einfach zu lang gezogen, langatmig, doch das ist kein großer Kritikpunkt.
„Die Time Catcher“, ein Jugendbuch, welches sich gut lesen lässt, sicher aber für das vom Verlag empfohlene Lesealter. Für jung gebliebene Erwachsene, die diese Art von Genre liest, eventuell etwas zu flach.
Fazit:
Das Buchcover springt sofort ins Auge des Betrachters, ebenfalls der Titel.
Ich gebe meine Leseempfehlung, denn „Die Time Catcher“ ist ein spannendes Jugendbuch mit kleinen Mankos. Aber das ist nur mein Empfinden. Die jüngeren Leser dürfte dieses nicht stören.