Malcom McNeill
Der Wald der träumenden Geschichten
Gebundene Ausgabe
544 Seiten
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (21. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596856701
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Originaltitel: The
Beginning Woods
€ 16,99
Cover Info Fischer Verlag
Drachenfeuer, magische
Wesen und düstere Geheimnisse – sie alle führen zum Ursprung aller Geschichten:
in Den Wald des Anfangs. Dorthin bricht der Waisenjunge Max auf, um seine
wahren Eltern zu finden. Es wird die abenteuerlichste und gefährlichste Reise
seines Lebens …
Meine Meinung:
Von „Der Wald der
träumenden Geschichten“ hatte ich schon die unterschiedlichsten Meinungen
gelesen, umso mehr freute ich mich über die Überraschungspost des Verlags.
Titel, Covergestaltung als auch die Infos hatten mich schon angesprochen und
ich war neugierig geworden. Irgendwie hatte sich dann auch mal das Wort
„Märchen“ festgeheftet. Doch selbst als ältere Leserin hatte ich anfangs einige
Schwierigkeiten mit der Handlung als auch der Sprache. Das empfohlene Lesealter
– ab 10 Jahre – sprich ein Kinderbuch, ist nicht gut gewählt. Allerdings heißt
es aber auch: Ab 10 Jahren.
Alles dreht sich um Max,
der in einem Waisenhaus lebt und nicht nur durch sein ungewöhnliches Aussehen
auffällt. Keiner will ihn haben, bis er schließlich von liebevollen Personen
adoptiert wird. Doch er zeigt sich undankbar, stellt immer wieder die Frage
nach seinen wahren Eltern. Das Aussehen von Max könnte man fast mit einem
kleinen Pixie vergleichen. Und er wurde von seinen neuen Eltern geliebt, was er
allerdings ignoriert. Er verkriecht sich hinter Büchern und sucht nach dem
Verschwinden. Dies alles zieht sich leider endlos lang ehin, bis nach dem fast
einem Drittel endlich der Stein ins Rollen kommt.
Aller Anfang findet sich
im Wald des Anfangs. Hier lebten die Fantasiegestalten und hier wurden die
Geschichten geschrieben: Geschichten für die Träume. Erst als seine
Adoptiveltern auf einmal verschwunden sind, zeichnet sich in der Handlung ab,
dass es interessant wird. Das Verschwinden der Erwachsenen, wohin sind sie, was
passiert mit ihnen?
Für Max beginnt nunmehr
eine abenteuerliche Reise.
„Der Wald der träumenden
Geschichten“
ist in drei Teile aufgeteilt, mit wenigen Kapiteln, die jedoch
auch noch kleine Abschnitte mit einer Überschrift beinhalten. Tja, und dann ist
man auf einmal auf der Seite 430 angelangt und schaut ganz verdutzt. Was ist
hier passiert? Eine fast leere rechte Seite, auf der nur der Buchstabe – T –
abgedruckt ist. Und so geht es fast sieben Seiten, bis sich ein Wort
vervollständigt hat. Buchstabensalat? Nein, es ist mehr, aber darauf
einzugehen, würde den Rahmen sprengen.
Teil Eins – Das
Verschwinden
Teil Zwei – Der Wald des
Anfangs
Teil Drei – Der
Drachenjäger
Es braucht eine Zeit, bis
Max zu sich auf der Suche nach dem Glück, der alles klärenden Frage „Wer bin
ich?“ findet. Ihm zur Seite der Dunkle Mann und das kleine Geistermädchen
Martha. Freunde zu haben, ist ebenfalls Glück. Geschichten, aufgeschrieben und
gedruckt in Büchern, sind ein wertvolles Gut. All das sollten wir nicht vergessen.
Daher gebe ich aufgerundet gute vier Lesegenuss-Bücher.
Vita:
Malcolm McNeill, geboren
1976 in Newcastle, England, wuchs in Glasgow und Edinburgh auf. Nach seinem
Literaturwissenschafts- und Schauspielstudium trug er Post in London aus,
putzte Toiletten in Berlin und arbeitete als Englischlehrer in der ganzen Welt,
zuletzt in Vietnam. ›Der Wald der träumenden Geschichten‹ ist sein
internationales Debüt.
► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.



