Winter, Glitzern und Glück
Georgine liebt die Vorweihnachtszeit. Die Planung für das Weihnachtsspiel in ihrem Dorf lenkt sie von den Sorgen ab, die ihr die Schulden ihres Exfreundes bereiten. Ihr Helfer bei den Proben ist Joe Blackthorn. Auch wenn Joes wechselnde Stimmungen ihr Rätsel aufgeben, spürt sie so ein besonderes Wunderkerzenflackern im Herzen. Doch dann holt auf einmal die Vergangenheit sie ein und alles, was sie sich selbst erarbeitet hat, ist bedroht. Wird es für Georgine zum Fest ein Liebesgeschenk geben?
Sue Moorcroft || Wunderkerzenzauber
Fischer TB, 448 S. || ISBN-13: 978-3596705214
„A Christmas Gift“ Tatjana Kruse (Übersetzer) || € 9,99
Gelesen 09/2019
***
Titel und Cover versprachen eine kurzweilige und süße Winter- bzw. Weihnachtsgeschichte. Auch der Klappentext sprach dafür.
Die Geschichte handelt von Georgina France, die an der Akademie für darstellende Künste arbeitet. Das ist ihr Zufluchtsort, denn die Gläubiger ihres Exfreundes wollen all seine Schulden bei ihr eintreiben. Und das weil er sich immer noch nicht mit der Adresse bei ihr abgemeldet hatte. Dabei hat sie genug Geldprobleme, denn sie muss auch für den Aufenthalt ihres kranken Vaters im Heim aufkommen. Immer wieder drückt sich Aidan, der Ex vor seiner Verantwortung. Bei dem Direktor der Schule, Oggie genannt, wird ihr der neue Mitarbeiter Joe vorgestellt. Er wartet derzeit noch auf sein Zertifikat. Dieser erkennt Georgina sofort. Sie waren früher zusammen zur Schule gegangen, in einer anderen Zeit. Da war Georgina das Mädchen aus reichem Haus und er Joe, lebte in ärmlichen Verhältnissen in einem Viertel, das seinen Namen weg hatte.
Es geht auf Weihnachten zu und Georgina ist mit der Organisation der Weihnachtsaufführung beschäftigt. Nunmehr mit dem wortkargen Joe an ihrer Seite. Joe tritt mit einem anderen Namen auf, wird aber bald aufgeklärt. Doch können die beiden ihre Mißverständnisse klären?
Dass es in diesem Buch nicht nur um eine leicht-lockere Lektüre handelt, zeigt sich. Ein relevantes soziales Problem, früher wie heute. Es sind die finanziellen Probleme, die Georgina hat und noch erschwert werden, als ihre Schwester bei ihr einzieht. Diese kann überhaupt nicht mit Geld umgehen. Auch Joe, ihr Schulfreund, hat sein Päckchen zu tragen.
Man kann sagen, dass zwar eine gewisse Anziehung zwischen Georgina und Joe zu spüren ist, aber beide hüten ihre Geheimnisse, so dass es eine lange Zeit braucht, in Lesestimmung zu kommen. Bei all der ganzen Handlung fehlte mir dann aber irgendwie die winter-weihnachtliche Stimmung. Das Buch hat zwar mein Interesse geweckt durch die Hintergrundgeschichten, aber es fehlte etwas. Auch ein Bild zu den Charakteren hat sich leider nicht so richtig aufgebaut.
"Wunderkerzenzauber" konnte seinen Zauber leider nicht voll in mir entfachen. Allerdings sei gesagt, man sollte das Buch selbst lesen und sich einen Eindruck verschaffen.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 3,5 Lesegenuss-Bücher
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Fischer Verlag
Vielen Dank an den Verlag
Konnte seinen Wunderkerzenzauber leider nicht zu 100% versprühen.
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Montag, 30. September 2019
Sonntag, 22. September 2019
EDEN ~ Jeanne M. Blasberg
Charleston, Champagner und eine mondäne Villa am Meer - der Sommer ist ein Fest!
Seit sie denken kann, hat Becca Fitzpatrick die Sommer in »Eden« verbracht, jener prächtigen Villa, die ihr Vater in den 1920er Jahren in Rhode Island erbauen ließ. Und noch heute lebt Becca – Matriarchin und Herz der weit verzweigten Familie – in dem spektakulären Anwesen am Meer. Doch ihre vermeintlich wohl geordnete Welt gerät ins Wanken, als ihr Mann stirbt und ihr gewaltige Schulden hinterlässt. Und dann erhält sie auch noch einen Anruf, der alte Wunden wieder aufreißt. Denn es gibt einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit – und Becca steht vor der Frage, ob sie die Fehler ihrer Mutter wiederholen oder ein lange gehütetes Geheimnis lüften will ...
Jeanne M. Blasberg || Eden || Broschiert, 448 S.
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (19. August 2019)
ISBN-13: 978-3442205820 || Originaltitel: Eden
Christine Strüh (Übersetzer) || € 14,00
Gelesen 09/2019
🌻🌻🌻🌻🌻
Mein Leseeindruck:
Long Harbour ist ein kleiner Ort an der amerikanischen Küste Neuenglands. Dort besitzt die Familie Meister eine prächtige Villa, "Eden". Ein Paradies, vor allem im Sommer und nicht zu vergessen die dort stattfindenden Parties. Aber nicht nur Glanz, auch Schatten wohnt dort.
Am Anfang findet sich der Stammbaum der Familie, eine schöne Orientierungshilfe. Es beginnt mit Bunny und Sadie. Sie haben drei Söhne und dann ist da noch Becca. Die Eltern von Bunny, dessen richtiger Name Bernhard ist/war, stammten aus Deutschland.
Der Roman beginnt im Jahr 2000, geht in Zeitabschnitten zurück in die Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. So erfährt der Leser um die Geschichte der handelnden Charaktere in rund acht Jahrzehnten. "Eden" ist eine historische Geschichte. Durch das pendeln zwischen den Jahren baut sich eine gewisse Spannung auf. Ebenso spielen die geschichtlichen Ereignisse wie der Börsencrash als auch der Zweite Weltkrieg mit eine Rolle. Die Geschichten der Charaktere sind gut ausgeführt und faszinieren teils durch ihre Entwicklung.
Das Cover ist ein Blickfang und fällt nicht nur durch die Gestaltung, sondern auch durch die Farbharmonie auf.
Kurz zurück zum Inhalt. Man mag vielleicht gewisse Vorstellungen von dem Leben der damaligen Zeit haben, Fakt ist auch, dass hier die gesellschaftlichen Zwänge sich in den Familien manifestierten. Zum 4. Juli 2000 werden sich die Familien in "Eden" treffen. Für Becca ist es an der Zeit, ein sorgsam gehütetes Geheimnis zu lüften.
Der Aufbau des Romans hat mir gut gefallen. Auch die Rolle der Frau der Zeit war sicher eine andere als heute. Aber es ist nicht immer nur der Mann, der über die Frau bestimmte. Auch die Familien, wenn es um ihr gesellschaftliches Ansehen ging, traf Entscheidungen. Und die waren oft nicht zum Wohl der Frau. Sicher gab es Ausnahmen, aber ansich war es die Regel.
Der Roman vermittelt viele Stimmungen, lebendig, bedrückend und auch etwas dramatisch. Die Story entwickelt sich wirklich gut, der Handlungsaufbau ist so gestaltet, dass man dem gut folgen konnte.
"Eden" von der Autorin Jeanne M. Blasberg, eine unterhaltsame historische Familiensaga mit einem überraschenden Ende. Ich würde gern mehr von der Autorin lesen.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Goldmann
Vielen Dank an den Verlag und Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
Eindrucksvolle Familiensaga, die den Leser fasziniert
Seit sie denken kann, hat Becca Fitzpatrick die Sommer in »Eden« verbracht, jener prächtigen Villa, die ihr Vater in den 1920er Jahren in Rhode Island erbauen ließ. Und noch heute lebt Becca – Matriarchin und Herz der weit verzweigten Familie – in dem spektakulären Anwesen am Meer. Doch ihre vermeintlich wohl geordnete Welt gerät ins Wanken, als ihr Mann stirbt und ihr gewaltige Schulden hinterlässt. Und dann erhält sie auch noch einen Anruf, der alte Wunden wieder aufreißt. Denn es gibt einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit – und Becca steht vor der Frage, ob sie die Fehler ihrer Mutter wiederholen oder ein lange gehütetes Geheimnis lüften will ...
Jeanne M. Blasberg || Eden || Broschiert, 448 S.
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (19. August 2019)
ISBN-13: 978-3442205820 || Originaltitel: Eden
Christine Strüh (Übersetzer) || € 14,00
Gelesen 09/2019
🌻🌻🌻🌻🌻
Mein Leseeindruck:
Long Harbour ist ein kleiner Ort an der amerikanischen Küste Neuenglands. Dort besitzt die Familie Meister eine prächtige Villa, "Eden". Ein Paradies, vor allem im Sommer und nicht zu vergessen die dort stattfindenden Parties. Aber nicht nur Glanz, auch Schatten wohnt dort.
Am Anfang findet sich der Stammbaum der Familie, eine schöne Orientierungshilfe. Es beginnt mit Bunny und Sadie. Sie haben drei Söhne und dann ist da noch Becca. Die Eltern von Bunny, dessen richtiger Name Bernhard ist/war, stammten aus Deutschland.
Der Roman beginnt im Jahr 2000, geht in Zeitabschnitten zurück in die Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. So erfährt der Leser um die Geschichte der handelnden Charaktere in rund acht Jahrzehnten. "Eden" ist eine historische Geschichte. Durch das pendeln zwischen den Jahren baut sich eine gewisse Spannung auf. Ebenso spielen die geschichtlichen Ereignisse wie der Börsencrash als auch der Zweite Weltkrieg mit eine Rolle. Die Geschichten der Charaktere sind gut ausgeführt und faszinieren teils durch ihre Entwicklung.
Das Cover ist ein Blickfang und fällt nicht nur durch die Gestaltung, sondern auch durch die Farbharmonie auf.
Kurz zurück zum Inhalt. Man mag vielleicht gewisse Vorstellungen von dem Leben der damaligen Zeit haben, Fakt ist auch, dass hier die gesellschaftlichen Zwänge sich in den Familien manifestierten. Zum 4. Juli 2000 werden sich die Familien in "Eden" treffen. Für Becca ist es an der Zeit, ein sorgsam gehütetes Geheimnis zu lüften.
Der Aufbau des Romans hat mir gut gefallen. Auch die Rolle der Frau der Zeit war sicher eine andere als heute. Aber es ist nicht immer nur der Mann, der über die Frau bestimmte. Auch die Familien, wenn es um ihr gesellschaftliches Ansehen ging, traf Entscheidungen. Und die waren oft nicht zum Wohl der Frau. Sicher gab es Ausnahmen, aber ansich war es die Regel.
Der Roman vermittelt viele Stimmungen, lebendig, bedrückend und auch etwas dramatisch. Die Story entwickelt sich wirklich gut, der Handlungsaufbau ist so gestaltet, dass man dem gut folgen konnte.
"Eden" von der Autorin Jeanne M. Blasberg, eine unterhaltsame historische Familiensaga mit einem überraschenden Ende. Ich würde gern mehr von der Autorin lesen.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Goldmann
Vielen Dank an den Verlag und Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
Eindrucksvolle Familiensaga, die den Leser fasziniert
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Goldmann
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Jeanne M. Blasberg
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Motto-Challenge2019
Freitag, 20. September 2019
Katie Wildheart - Zaubern ohne Furcht und Tadel ~ Stephanie Burgis
Magie liegt in der Luft
Katie Wildheart ist ein ganz normales Mädchen - bis auf die geheimen Zauberkräfte, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Endlich soll Katie zu einer Hüterin ausgebildet werden, die die Menschen vor böser Magie bewahrt. Doch Lord Ravenscroft, der mächtigste Zauberer in England, will das um jeden Preis verhindern. Katie ahnt, dass der Lord Böses im Schild führt. Als sie sich gegen ihn stellt, gerät sie in große Gefahr …
Stephanie Burgis || Katie Wildheart
Zaubern ohne Furcht und Tadel (Bd. 2)
Geb. Ausgabe, 400 S.
Verlag: FISCHER KJB;
Auflage: 1. (28. August 2019)
ISBN-13: 978-3737341684
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Sigrid Ruschmeier (Übersetzer) || € 15,00
Gelesen 98/2019
*****
Der Tag der Hochzeit von Katies ältester Schwester Elissa war angebrochen. Gerade als die Trauung beginnen sollte, platzt Frederick Carlyles Mutter in die Kirche. Er lebte seit geraumer Zeit hier und war in Angeline, der anderen Schwester verliebt. Beide hatten Gefühle füreinander. In dem Glauben ihr Sohn würde heiraten, war die Mutter angereist, um die Hochzeit zu verhindern. Angeline sei eine Hexe, so ihre Aussage. Zur Vorkenntnis, die Mutter der Geschwister war eine Hüterin, aber es kam zu einem Zwischenfall. Und es ist bekannt, dass sie die Gabe der Hüterin weitervererbt hatte.
Nach dem großartig gelungenen Auftakt dieser schönen Kinderbuch-Reihe um Katie Wildheart erlebt der Leser erneut ein fantastisches Abenteuer.
Die Familie reist überstürzt ab in den Badeort Bath. Außer Elisse, die auf Hochzeitsreise geht. Doch vorher nutzt Katie noch einmal die Kraft des Spiegels ihrer Mutter. Sie ist mehr als wütend auf die Intrige von Lady Fotherington, ebenfalls eine Hüterin. Die aber verhindern will, dass Katie ausgebildet wird.
In Bath kommen sie bei den Verwandten Wingate unter. Die haben zwei Töchter. Und mit Lucy freundet sich Katie an. Diese wird in das bevorstehende Abenteuer eine wahnsinnig abenteuerliche Rolle spielen. Eine weitere Sache ist, dass Angeline von Frederick getrennt wird und ihn auch nicht heiraten soll. Ihre Stiefmutter ist also auf Suche nach einem passenden Kandidaten. Nicht gut, denn Angeline hat einen Plan. Den zu verhindern, gilt für Katie. Nur was sie nicht bedacht hat, dass sie nicht mehr zaubern soll. Und dann ist da noch Lord Ravenscrot, der entschieden hat, dass Katie keine Hüterin werden darf. Zur gleichen Zeit wie die Familie ist auch der Lord in Bath. Was hat das zu bedeuten?
Diese Geschichte hat mich wieder von Beginn an in ihren Bann gezogen. So viele Begebenheiten wie auch der historische Hintergrund zur Quelle in Bath haben mich auf seine eigene Art und Weise verzaubert. So habe ich mich auf dieses magische, zauberhafte Abenteuer eingelassen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Auch das Cover ist wiederum liebevoll und detaillreich gestaltet. Es hat Wiedererkennungswert.
Stephanie Burgis ist mit dem zweiten Band der Katie Wildheart-Reihe erneut ein wundersames, zauberhaftes und magisches Buch gelungen. Es ist ein actionreiches Abenteuer, so viel kann ich euch schon versprechen. Die Handlung entwickelt sich überraschend schnell und glänzt bis zum Ende mit einer enormen Vielfalt an Fantasie und Spannung.
Die gezeichneten Charaktere sind sehr gut zu beobachten. Im gewissen Sinn spürt man immer den Zauber, den das Buch inne hat.
Nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.
Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher
Zitat S. 15
"Mama war freilich nicht nur ein e Hexe, sondern insgeheim noch etwas viel Selteneres gewesen, etwas, von dem die meisten Menschen nie gehört haben: eine Hüterin, die von Natur aus die Macht, aber auch die Verantwortung besitzt, die Gesellschaft vor bösen Zauberern zu beschützen. Und diese Macht erbt nur ein einziges Kind einer Hüterin oder eines Hüters."
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplars.
Rechte: Cover / Info / Zitat - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag
So richtig schön schaurig, spannend und zauberhaft.
Katie Wildheart ist ein ganz normales Mädchen - bis auf die geheimen Zauberkräfte, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Endlich soll Katie zu einer Hüterin ausgebildet werden, die die Menschen vor böser Magie bewahrt. Doch Lord Ravenscroft, der mächtigste Zauberer in England, will das um jeden Preis verhindern. Katie ahnt, dass der Lord Böses im Schild führt. Als sie sich gegen ihn stellt, gerät sie in große Gefahr …
Stephanie Burgis || Katie Wildheart
Zaubern ohne Furcht und Tadel (Bd. 2)
Geb. Ausgabe, 400 S.
Verlag: FISCHER KJB;
Auflage: 1. (28. August 2019)
ISBN-13: 978-3737341684
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Sigrid Ruschmeier (Übersetzer) || € 15,00
Gelesen 98/2019
*****
Der Tag der Hochzeit von Katies ältester Schwester Elissa war angebrochen. Gerade als die Trauung beginnen sollte, platzt Frederick Carlyles Mutter in die Kirche. Er lebte seit geraumer Zeit hier und war in Angeline, der anderen Schwester verliebt. Beide hatten Gefühle füreinander. In dem Glauben ihr Sohn würde heiraten, war die Mutter angereist, um die Hochzeit zu verhindern. Angeline sei eine Hexe, so ihre Aussage. Zur Vorkenntnis, die Mutter der Geschwister war eine Hüterin, aber es kam zu einem Zwischenfall. Und es ist bekannt, dass sie die Gabe der Hüterin weitervererbt hatte.
Nach dem großartig gelungenen Auftakt dieser schönen Kinderbuch-Reihe um Katie Wildheart erlebt der Leser erneut ein fantastisches Abenteuer.
Die Familie reist überstürzt ab in den Badeort Bath. Außer Elisse, die auf Hochzeitsreise geht. Doch vorher nutzt Katie noch einmal die Kraft des Spiegels ihrer Mutter. Sie ist mehr als wütend auf die Intrige von Lady Fotherington, ebenfalls eine Hüterin. Die aber verhindern will, dass Katie ausgebildet wird.
In Bath kommen sie bei den Verwandten Wingate unter. Die haben zwei Töchter. Und mit Lucy freundet sich Katie an. Diese wird in das bevorstehende Abenteuer eine wahnsinnig abenteuerliche Rolle spielen. Eine weitere Sache ist, dass Angeline von Frederick getrennt wird und ihn auch nicht heiraten soll. Ihre Stiefmutter ist also auf Suche nach einem passenden Kandidaten. Nicht gut, denn Angeline hat einen Plan. Den zu verhindern, gilt für Katie. Nur was sie nicht bedacht hat, dass sie nicht mehr zaubern soll. Und dann ist da noch Lord Ravenscrot, der entschieden hat, dass Katie keine Hüterin werden darf. Zur gleichen Zeit wie die Familie ist auch der Lord in Bath. Was hat das zu bedeuten?
Diese Geschichte hat mich wieder von Beginn an in ihren Bann gezogen. So viele Begebenheiten wie auch der historische Hintergrund zur Quelle in Bath haben mich auf seine eigene Art und Weise verzaubert. So habe ich mich auf dieses magische, zauberhafte Abenteuer eingelassen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Auch das Cover ist wiederum liebevoll und detaillreich gestaltet. Es hat Wiedererkennungswert.
Stephanie Burgis ist mit dem zweiten Band der Katie Wildheart-Reihe erneut ein wundersames, zauberhaftes und magisches Buch gelungen. Es ist ein actionreiches Abenteuer, so viel kann ich euch schon versprechen. Die Handlung entwickelt sich überraschend schnell und glänzt bis zum Ende mit einer enormen Vielfalt an Fantasie und Spannung.
Die gezeichneten Charaktere sind sehr gut zu beobachten. Im gewissen Sinn spürt man immer den Zauber, den das Buch inne hat.
Nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.
Ӝ̵̨̄Ʒ 5 Lesegenuss-Bücher
Zitat S. 15
"Mama war freilich nicht nur ein e Hexe, sondern insgeheim noch etwas viel Selteneres gewesen, etwas, von dem die meisten Menschen nie gehört haben: eine Hüterin, die von Natur aus die Macht, aber auch die Verantwortung besitzt, die Gesellschaft vor bösen Zauberern zu beschützen. Und diese Macht erbt nur ein einziges Kind einer Hüterin oder eines Hüters."
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplars.
Rechte: Cover / Info / Zitat - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag
So richtig schön schaurig, spannend und zauberhaft.
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