Leonora Christina Skov
Das Turmzimmer
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: btb Verlag;
Auflage: btb Verlag (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442744756
Originaltitel:
Silhuet
af en synder (Silhouette of a Sinner)
€ 9,99
Cover & Info von Verlagsseite
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Info:
Was geschah wirklich auf Liljenholm?
Dänemark, Anfang des 20. Jahrhunderts. An einem kalten Novembertag kehrt Nella als einzige Erbin in das Haus ihrer Familie zurück. Als junges Mädchen lebte sie dort zurückgezogen mit ihrer Mutter, der Autorin Antonia von Liljenholm. Begleitet wird Nella von ihrer Freundin Agnes, mit der sie gemeinsam das einst so prachtvolle Anwesen erkundet. Unter den knarrenden Dielenböden entdecken sie die Tagebücher der verstorbenen Verwalterin von Liljenholm und erkennen nach und nach, welche erschreckenden Geheimnisse das dunkle Haus jahrzehntelang verbarg. Doch die Geheimnisse lauern nicht nur in der Vergangenheit. Denn auch Agnes verschweigt ihrer Freundin etwas …
Dänemark, Anfang des 20. Jahrhunderts. An einem kalten Novembertag kehrt Nella als einzige Erbin in das Haus ihrer Familie zurück. Als junges Mädchen lebte sie dort zurückgezogen mit ihrer Mutter, der Autorin Antonia von Liljenholm. Begleitet wird Nella von ihrer Freundin Agnes, mit der sie gemeinsam das einst so prachtvolle Anwesen erkundet. Unter den knarrenden Dielenböden entdecken sie die Tagebücher der verstorbenen Verwalterin von Liljenholm und erkennen nach und nach, welche erschreckenden Geheimnisse das dunkle Haus jahrzehntelang verbarg. Doch die Geheimnisse lauern nicht nur in der Vergangenheit. Denn auch Agnes verschweigt ihrer Freundin etwas …
Ein langer Abschied (S. 152)
Persönliches Vorwort:
Eine weitere Familiengeschichte, ein Familiendrama. Doch
seit einiger Zeit schwimme ich auf dieser Welle, genau solche Bücher lesen zu
wollen. Im folgenden rez. Buch geht es ebenfalls um ein Tagebuch, bzw. mehrere.
Hier nun mein Eindruck zu „Das Turmzimmer“ von Leonora
Christina Skov:
Nella kehrt nach Jahren mit ihrer Freundin Agnes zurück nach
Liljenholm. Das Anwesen sah schon von weitem verlassen aus, der Zahn der Zeit
hatte seine Spuren hinterlassen.
Der Anfang zum Buch beginnt schon etwas ungewöhnlich, zumal
man den Eindruck hat, es geht um Nella, die Tochter der Hausbesitzerin. Dem ist
schon so, aber erzählt wird die Geschichte von Agnes, geschrieben in der
Ich-Perspektive, die mit dem Haus, der Familie, etwas verbindet.
Nella und Agnes, sie waren hier, um den Nachlass, das Erbe
von Nellas Mutter Antonia zu regeln, die Papiere zu ordnen, um letztendlich das
Anwesen zu verkaufen. Doch halt, ganz so einfach ist es nicht, und „Das
Turmzimmer“ auch nicht mal eben so ein Buch, dessen Eindruck in einem Statement
zu fassen, ebenso nicht. Ein Titel passend zum Cover, macht aber den Leser mehr
als neugierig – mir persönlich erging es so.
Die von der Autorin gewählte Schreibweise, den Leser mit in
die Handlung einzubeziehen, ihn direkt anzusprechen, hat anfangs verblüfft, es
war etwas neues.
Denn wer erst einmal mit "Das Turmzimmer"
angefangen hat, mag das Buch nicht aus der Hand legen.
Interessant wieder einmal, dass die Handlung sich über
mehrere Zeitebenen abspielt, ob es die Rückblicke waren, oder die Gegenwart.
Ich möchte hier nicht zu viel aus dem Buch preisgeben, denn
die Geschichte „Das Turmzimmer“ ist nicht so einfach in Worte zu fassen.
Die Autorin hat auf eine ganz besondere Art und Weise, „Das
Turmzimmer“ dazu gebracht, seine Geschichte erzählen zu lassen. Zu umständlich
– nein, ganz toll.
Die Charaktere sind
sehr unterschiedlich, klar gezeichnet.
Ein Familiengeheimnis –
Ein Familiendrama –
Eine gute Geschichte mit klitzekleinen
Schwachstellen, über die man einfach hinwegsehen sollte
Es steckt so viel in dem Buch „Das Turmzimmer“, von daher
wird es irgendwann noch einmal den Weg in meine Hände finden, um noch einmal
gelesen zu werden. Mit anderen Augen – aus einer anderen Sicht – bestimmt.
Zitat S. 199
„Ich habe mich auf diesen Augenblick gefreut, liebe Leser.
Hier beginnt nun nämlich mein Teil an der Geschichte ... Wenn ich Sie wäre,
würde ich allmählich vor Neugier platzen. Wer bin ich, zum Beispiel? ... „
Fazit:
Für mich ist es wichtig, nicht nur ausschließlich auf die
Handlung, ihre Protagonisten oder gar den Schreibstil in einer Rezension
einzugehen.
„Das Turmzimmer“, spannend, auch
etwas gruselig, erhält meine Leseempfehlung, zum einen weil die Geschichte mich
in ihren Bann gezogen hat und zum anderen ist es auch ein Buch für Leser, die
sich gern mal auf etwas Neues einlassen. Ich gebe vier Lesegenuss-Bücher.


Eine schöne Rezension! Und es macht mich neugierig, obwohl es eigentlich nicht so sehr mein Genre ist...
AntwortenLöschenLiebe Melissa - danke für deinen Kommentar. Wenn ich es dir ausleihen soll, schreib mir
LöschenIch habe ja derzeit "Lesestimmungsschwankungen", also von daher mag ich diese Art momentan gern lesen.
:-) Hanne
Toll!!! Das klingt wunderbar, weil es so vielseitig ist. Ich glaube, dass passt gut in mein Beuteshema! Und das Cover finde ich auch total gelungen - ich bin ja so ein Cover-Fan.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Oh ich freue mich wahnsinnig! Und gestehe, ich bin auch ein Cover-Fan - absolut... Lieben Dank und willkommen als meine neue Lserin, worüber ich mich noch mehr freue.
LöschenViel Spass beim Lesen!
LG Hanne
(deren Buchregale sich immer mehr füllen)