Dracyr – Das Herz der Schatten
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: cbj (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570402245
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
€ 14,99
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© Rechte: Info - cbj Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!
Buchinfo:
Ein mächtiger Drachenmagier herrscht mit seinen
Schattenreitern über Albrastor. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay
ihre Familie – und schwört Rache. Unter falschem Namen schleicht sie sich bei
den Drachenherren ein. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers,
Gefallen an ihr. Und auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein
gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen
verliert: den Tod des Drachenlords. Aber ihr wahres Schicksal wartet tief unter
der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie
immer wieder ihre Stimme. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas ...
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Un-fucking-fassbar – ein charmanter Ausspruch von Rea Garvey
und von mir nur positiv gemeint!
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Meine Meinung:
Das Ende ist immer wieder ein neuer Anfang!
Die ersten zwei Seiten beginnen düster, furchterregend, was
mich dazu bewog, mit dem Ende, den Personen und dem Glossar anzufangen.
Drachen sind so faszinierende Geschöpfe und seit langem lese
ich sehr gern Fantasiegeschichten über diese Wesen.
Drachen – Urtiere – Fabelwesen, wer sich einmal in sie
verliebt, kommt (selten) davon los.
Der neue Roman von Susanne Gerdom spielt im Land Albrastor,
welches seit der Ermordung unter der Knechtschaft des Dracyrmeisters und Hexer,
Lord Houron Harrynkat, leidet. Wer sich gegen ihn auflehnt, gilt als Rebell und
wird zum Tode verurteilt. Der Lord war dermaßen verhasst, ebenso gefürchtet wie
seine Schattenreiter. Sich gegen sie zu stellen, hieß Kopf ab und dieser wurde
dann öffentlich rund um die Burgmauer aufgespießt. Und das waren nicht wenige
Köpfe oder ihre Reste, die dort zu sehen waren. Des einen Leid, den Raben zur
Freud.
Nach der Ermordung ihres Bruders als Rebell läßt sich die
junge, erst sechzehn Jahre alte Lady Karolyn als normales Hausmädchen im Schloss
unterbringen. Sie will Rache. Ziemlich mutig für so eine junge Lady. Karolynne
Donne, kurz Kay genannt, gerät dann auch gleich ins Visier des Dracyrmeisters.
Zitat S. 24
Der Dracyrmeister nickte nachdenklich. „Ich werde dich im
Auge behalten, Karolyn. Du hast etwas an dir, was mich verwirrt.“
Seltsames passiert auf der Burg und Kay macht Bekanntschaft
mit Damian, dem Sohn des Dracyrmeisters, der sogleich von ihrer Art angezogen
wird. Für Kay ist es nicht ganz einfach, ihre wahre Herkunft, ihre Erziehung zu
unterdrücken. Welches Mädchen vom Land gab sie so wie sie? Doch ihr Vorsatz,
Rache zu üben, verliert sie nicht aus den Augen, trotz der schweren
körperlichen Arbeit, die sie verrichten muss.
Was hatte es mit der Stimme auf sich, die sie seit kurzem
hörte und wer oder was ist Gormandel?
Welche Furcht Damian vor seinem Vater hat, zeigt sich schon
bald.
Die Drachen – Dracyr – haben eine anz besondere Bindung zu
ihren Reitern. Und Damian liebt seinen Drachen, aber auch um die nachwachsende
Generation. Diese muss zwar noch erzogen, abgerichtet werden, aber er lehnt die
pure Gewalt ab. Denn schon sehr früh beginnt die Verbindung, das Vertrauen von
Mensch zum Tier und umgekehrt. Für Dramian ist sein Drache alles, hier findet
er die Wärme und Liebe, die Geborgenheit, auf die er sein Leben lang verzichten
musste.
In „Dracyr“ sind es nicht nur die Hauptpersonen, hier haben
die Drachen eine klare, bedeutende Stellung in der Handlung. Wer den
Schreibstil der Autorin kennt, den verwundert es nicht, wenn wieder einmal ein
derart kompaktes Bildkino entsteht. Um es ganz geschwollen auszudrücken, eine 3-D-Brille
reicht nicht aus.
Es gibt Szenen im Buch, wo man sich fast als die Person
fühlt, wie gerade beschrieben. Einzigartig und dann wiederum gefühlvoll führt
die Autorin den Leser an das „Tier“ Drachen – Dracyr – heran. Mit ihm eins zu
werden, das Verschmelzen beider so
unterschiedlichen Arten, Mensch und Tier, kaum mit Worten zu beschreiben. Das
ist hohe Schreibkunst!
Habe ich euch zu wenig von der Handlung, von den Charaktere
erzählt? Das macht nichts. Ich kann euch nur raten, das Buch zu lesen oder
vorab die Leseprobe.
Was auch immer noch nach „Dracyr“ kommt, ich habe keine
Ahnung, wie die Autorin das toppen will.
„Dracyr“ ist eins von meinen TopTen Büchern 2014 und erhält
die höchste Buchanzahl, die es bei mir gibt – nämlich sechs Lesegenuss-Bücher.
Cover – Top
6*
Schreibstil
– Top 6*
Inhalt –
Top 6*
Vita:
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.

Hallo und guten Morgen,
AntwortenLöschenja bei Susanne bekommen die Drachen, einen ganz anderen Stellenwert/Wertigkeit
als man es als Leser normalerweise erwartet oder vermutet.
Habe das Buch selber schon gelesen und kann es wirklich jedem nur ans Herz legen.
LG..Karin..
Guten Morgen Karin,
Löschenschön dich zu lesen. Jepp, also hier sind die Drachen einfach nur "haben will" ...
Ich wünsche dem Buch wirklich viel viel mehr Käufer/Leser.
LG HANNE
Sehr schöne Rezension und wunderbar auf den Punkt gebracht. Ich hoffe ja sehr, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn es gibt sicher noch so einige tolle Ideen, die umgesetzt werden wollen. Und die Dracyr sind so tolle Wesen. Ich bin wirklich begeistert
Löschen:-) Ich hatte dir ja schon meine Meinung geschrieben zu deiner Rezi .. Warten wir es mal ab, ob es einen zweiten Teil geben wird. Hatte ich ja so bei "Elidar" auch gehofft, aber leider ...
LöschenLiebe Grüße Hanne