Micaela Jary
Das Haus am Alsterufer
Taschenbuch
576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442480289
€ 9,99
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auch als eBook erhältlich
Cover/Info Goldmann Verlag
Meine Meinung zu "Das Haus am Alsterufer":
Als im Jahr 1911 eine junge Frau bei der Reedersfamilie
Dornhain klingelt und mit einem Empfehlungsschreiben um Stellung bittet,
versetzt das einige Familienmitglieder in Erstaunen. Die Dornhains, das ist der
verwitwete Reeder mit seinen drei Töchtern und der im Haushalt lebenden
Großmutter. Ebenso das dazugehörige Dienstpersonal nicht zu vergessen.
Die Geschichte handelt aber nicht nur von Klara, die Victor
Dornhain als drittes Dienstmädchen einstellt, sondern den drei Schwestern
Ellinor, Nele und Lavinia, kurz Livi genannt. Jede Charaktere hat eine eigene
Thematik. Die hamburgischen Dornhains zählten zu den alteingesessenen
hanseatischen Familien.
Nele wohnte derzeit in München, wo sie Kunst studiert. Für
die damaligen Verhältnisse und dann noch als Reederstochter gewiss nicht üblich
– Standesdünkel halt.
Als Älteste der drei Schwestern lag es nahe, dass Ellinor
die Nachfolge des Vaters antreten würde. Eine starke Persönlichkeit mit Interesse an der Arbeit der Firma und
sie setzt sich für die Rechte der Frauen ein. Das aber alles mit klugem
Verstand, halt zurückhaltend, nicht auffallen.
Lavinia, die Jüngste des Trios, das Küken, aber auch
diejenige, die immer ihren Willen durchsetzen will.
Über sieben Jahre begleitet der Leser die Hamburger
Reedersfamilie Dornhain. Welche Rolle das Dienstmädchen Klara in der Familie
spielt, gehört zur Geschichte. Deshalb gehe ich auch nicht näher auf den Inhalt
ein. Wer mehr wissen möchte, kann auch einfach nur den Klappentext lesen oder
halt sehr ausführliche Rezensionen, in denen sehr viel preisgegeben wird.
Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der Krieg selbst und die
Umbruchzeit danach, richtungsweisend für eine Demokratie, gegen eine
Räterepublik, all diese Themen finden sich in der Handlung wieder.
Doch nicht nur die damaligen Zeiten, auch ihre lebendig
beschriebenen Charaktere lassen den Leser voll in die Geschichte eintauchen,
miterleben.
Meiner Meinung kein normaler historischer Roman, auch keine
normale Liebesgeschichte, aber Herz und Schmerz sind miteinander verbunden.
Das Buch fängt die Stimmung des 20. Jahrhunderts zu Zeiten
des Ersten Weltkriegs gut ein, ebenso das der hanseatischen Oberen
Gesellschaft, die frei von materiellen Sorgen in ihren Villen leben.
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem
Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete
viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei
widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre
Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine
erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris
heute mit Mann und Hund in München und Berlin.
► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Hallo und guten Tag,
AntwortenLöschenhm, dass es ja genau ein Roman nach meinem Geschmack.
LG..Karin..
Ich denke schon Karin :-)
LöschenLG Hanne
interessanter post :)
AntwortenLöschenxo Lizz - theperksofbeinglizzy.blogspot.de
Vielen Dank für das Lesen der Rezension und deinen Kommentar.
LöschenHab ein schönes Wochenende
:-) LG Hanne