Christine Vogeley
Die Liebe zu so ziemlich allem
Gebundene Ausgabe
464 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426653470
€ 19,99
auch als EBOOK erhältlich
Cover Info Quelle Verlag
Info:
In einer kleinen Stadt in Deutschland gibt es ein Museum,
das seinesgleichen sucht – so viele seltsame, bunte Dinge stehen dort herum und
in heimnisvoller Verbindung zueinander. Die sehr nette Kuratorin Carlotta
Goldkorn sitzt dort gerade dem sehr netten Schweden Gösta Johansson gegenüber,
der dem Museum ein Gemälde leihen will.
Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick.
Alles gut? Keineswegs. Denn das schwedische Gemälde, über
hundert Jahre alt, löst eine Kettenreaktion dramatischer Ereignisse aus. Und
die Welt gerät ins Wanken …
Meine Meinung:
„Die Liebe zu so ziemlich allem“ kam als Überraschungsbuch
zu mir. Auf Anhieb war ich schon von dem Cover begeistert.
Oft sind es die kleinen Gesten, die glücklich machen. In
diesem Fall die Geschichte um das fiktive Museum, welches der als exzentrisch
geltende August Gayette vor weit über
hundert Jahren gegründet hatte. Dieser Mann hatte alles gesammelt, von A bis Z.
Seinen Nachfahren bzw. der Nachwelt hatte er ein wahrlich einzigartiges Museum
hinterlassen.
Für mich macht ein gutes Buch aus, dass ich es mit
Sicherheit nach 40/50 Seiten unbedingt
weiter lesen muss. Das trifft auf „Die Liebe zu so ziemlich allem“ zu.
Zwei Frauen, genauer gesagt zwei Gayette-Nachfahren im
Museum. Zum einen die Amerikanerin Susan, hervorragende Malerin und
Restauratorin, und schon seit über zehn Jahren vor Ort.
Dann ist da Dr. Carlotta Goldkorn, deren Großonkel August
Gayette war.
Das Gayette-Museum Fichtelbach soll um eine weitere
Attraktion reicher werden. Dazu reist der Schwede Prof. Gösta Johansson an, im
Gepäch ein Gemälde von Jasper Johansson. Dieser hatte zu Lebzeiten im Auftrag
von August Gayette alles auf Leinwand gebracht, wo die voN Gayette finanzierten
Expeditionen hinführten.
Allein schon die Beschreibung der Ausstellungsstücke ist so
bildhaft, dass man meint, man nimmt an einer Führung teil. Vielleicht sollte
man die Idee dieses fiktiven Museums aufgreifen und verwirklichen.
Carlotta Goldkorn und Gösta Johansson – zwei verwundete
Seelen, um die es innerhalb von Sekunden geschehen war. Liebe auf den ersten
Blick.
Dreh- und Angelpunkt ist das Gayette-Museum. Doch alle
anderen Charaktere fügen sich spielerisch in die Handlung ein, die von Carlotta
und Gösta angeführt wird. Die Liebesgeschichte in diesem Roman ist nicht zu
dick aufgetragen bzw. kitischig.
"Die Liebe zu so ziemlich allem" war mein erstes Buch von der Autorin Christine Vogeley, sicherlich nicht mein letztes. Für mich war das pure Unterhaltung, eine tolle Idee mit dem Museum, weg vom Alltagsstress, abtauchen und genießen.
► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.


Hallo Hanne,
AntwortenLöschenfreut mich, dass dir "Die Liebe zu so ziemlich allem" auch so gut gefallen hat.
Liebe Grüße
Sabine
Oh ja, das war ein wahrhaft tolles Buch
LöschenLiebe Grüße von einer "verseuchten" Hanne
Nur Antibiotika hilft momentan
LG