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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Montag, 17. November 2014

(Rezension) Die Liebe zu so ziemlich allem - Christine Vogeley


Christine Vogeley
Die Liebe zu so ziemlich allem
Gebundene Ausgabe
464 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426653470
€ 19,99

auch als EBOOK erhältlich

Cover Info Quelle  Verlag 




Info:
In einer kleinen Stadt in Deutschland gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht – so viele seltsame, bunte Dinge stehen dort herum und in heimnisvoller Verbindung zueinander. Die sehr nette Kuratorin Carlotta Goldkorn sitzt dort gerade dem sehr netten Schweden Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will.
Ja, natürlich. Liebe auf den ersten Blick.
Alles gut? Keineswegs. Denn das schwedische Gemälde, über hundert Jahre alt, löst eine Kettenreaktion dramatischer Ereignisse aus. Und die Welt gerät ins Wanken …

Meine Meinung:
„Die Liebe zu so ziemlich allem“ kam als Überraschungsbuch zu mir. Auf Anhieb war ich schon von dem Cover begeistert.
Oft sind es die kleinen Gesten, die glücklich machen. In diesem Fall die Geschichte um das fiktive Museum, welches der als exzentrisch geltende  August Gayette vor weit über hundert Jahren gegründet hatte. Dieser Mann hatte alles gesammelt, von A bis Z. Seinen Nachfahren bzw. der Nachwelt hatte er ein wahrlich einzigartiges Museum hinterlassen.

Für mich macht ein gutes Buch aus, dass ich es mit Sicherheit nach 40/50 Seiten unbedingt  weiter lesen muss. Das trifft auf „Die Liebe zu so ziemlich allem“ zu.

Zwei Frauen, genauer gesagt zwei Gayette-Nachfahren im Museum. Zum einen die Amerikanerin Susan, hervorragende Malerin und Restauratorin, und schon seit über zehn Jahren vor Ort.
Dann ist da Dr. Carlotta Goldkorn, deren Großonkel August Gayette war.
Das Gayette-Museum Fichtelbach soll um eine weitere Attraktion reicher werden. Dazu reist der Schwede Prof. Gösta Johansson an, im Gepäch ein Gemälde von Jasper Johansson. Dieser hatte zu Lebzeiten im Auftrag von August Gayette alles auf Leinwand gebracht, wo die voN Gayette finanzierten Expeditionen hinführten.
Allein schon die Beschreibung der Ausstellungsstücke ist so bildhaft, dass man meint, man nimmt an einer Führung teil. Vielleicht sollte man die Idee dieses fiktiven Museums aufgreifen und verwirklichen.

Carlotta Goldkorn und Gösta Johansson – zwei verwundete Seelen, um die es innerhalb von Sekunden geschehen war. Liebe auf den ersten Blick.
Dreh- und Angelpunkt ist das Gayette-Museum. Doch alle anderen Charaktere fügen sich spielerisch in die Handlung ein, die von Carlotta und Gösta angeführt wird. Die Liebesgeschichte in diesem Roman ist nicht zu dick aufgetragen bzw. kitischig.

"Die Liebe zu so ziemlich allem" war mein erstes Buch von der Autorin Christine Vogeley,  sicherlich nicht mein letztes. Für mich war das pure Unterhaltung, eine tolle Idee mit dem Museum, weg vom Alltagsstress, abtauchen und genießen.

Christine Vogeley, geboren 1953, Jazzerin, Kabarettistin und Kunsthistorikerin, lebt als freie Autorin in Berlin und an einem See in Brandenburg. Sie hat mehrere erfolgreiche Romane bei Fischer und Droemer Knaur veröffentlicht (u.a. "Sternschnuppensommer") und meldet sich nun nach längerer Schaffenspause, die sie u.a. ins Herz eines skurrilen Provinzmuseums führte, mit einem Roman über Farbe, Glück und Geheimnisse zurück.

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Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

2 Kommentare :

  1. Hallo Hanne,

    freut mich, dass dir "Die Liebe zu so ziemlich allem" auch so gut gefallen hat.

    Liebe Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, das war ein wahrhaft tolles Buch
      Liebe Grüße von einer "verseuchten" Hanne
      Nur Antibiotika hilft momentan
      LG

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