Träume, Liebe und der Erfindergeist einer Frau
Ostwestfalen, 1896: Katharina träumt von einem unbeschwerten Leben in der Stadt, denn als Tochter eines Landwirts weiß sie, was die täglichen Arbeiten auf dem Hof und für die Familie einer Frau abverlangen. Dann verliebt sie sich in den technikbegeisterten Carl, der mit ihrer Hilfe eine Milchzentrifuge entwickelt. Katharina erkennt als Erste, welches Potenzial in der Idee steckt. Doch Katharina und Carl müssen für ihr Glück und für den Erfolg ihres kleinen Betriebs kämpfen. Noch ahnen sie nicht, dass sie den Grundstein für eine bahnbrechende Erfindung gelegt haben, die das Alltagsleben von Millionen Frauen verändern wird …
Susanne von Berg
Eine große Erfindung - Die Zeit der Frauen
Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (15. Mai 2024)
Taschenbuch : 413 Seiten // ISBN-13 : 978-3746641195
€ 12,99/Gelesen 05-2024
Die neue Saga von Erfolgsautorin Susanne von Berg um die Geschichte des bekanntesten deutschen Waschmaschinenherstellers
M̲̲̅̅e̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅ ̲̲̅̅L̲̲̅̅e̲̲̅̅s̲̲̅̅e̲̲̅̅e̲̲̅̅i̲̲̅̅n̲̲̅̅d̲̲̅̅r̲̲̅̅u̲̲̅̅c̲̲̅̅k̲̲̅̅]
Die Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts und der Handlungsort ist in Ostwestfalen.
Mit der fast erwachsenen Tochter Katharina betreiben die Zumwinkels ihren Bauernhof. Theresa
die Frau des Bauern, leidet an einer Lungenkrankheit und hat zur Unterstützung die junge Magd Lina an der Seite. Diese hat sich in den neuen Knecht Thomas verguckt. Doch anscheinend hat der Bauer ihn für seine Tochter als Ehemann ausgesucht, damit die Nachfolge für den Hof gesichert ist. Denn Katharina war das einzige Kind der Zumwinkels. Doch diese hat kein Auge für den Knecht.
Da kommen Handwerker, um den neuen Stall zu bauen. Und mit ihm der Sohn des Meisters, Carl Thiele. Auch er soll einmal den Betrieb seines Vaters übernehmen. Die Mannschaft bleibt die gesamte Bauzeit auf dem Hof und darf im Haus schlafen. Sehr zum Verdruß von Thomas, den das ziemlich stört. So bleibt es denn nicht aus, dass sich Katharina und Carl näher kommen. Ihn interessieren viele Abläufe im Betrieb, und so sucht er nach Lösungen zur Arbeitserleichterung. Auch das ist Thomas ein Dorn im Auge. Er lässt nichts unversucht, um Carl in Mißkredit zu bringen. Doch Katharina und Carl arbeiten mit viel Eifer daran, die Milchzentrifuge neu zu erfinden.
Auch der Vater sieht schon das Potential, und irgendwann steht dem Glück nichts mehr im Weg.
Wirklich nicht?
Denn da ist noch immer Thomas.
Was genau alles passiert und bis sich letztendlich das Blatt wendet, müsst ihr halt schon selber lesen.
Fakt ist, dass mit der neuen Saga der Autorin Susanne von Berg - Pseudonym von Andreas Schmidt, der Leser erneut nach der "Kaufhaus Saga" uns hier eine großartige Geschichte eines sehr bekannten Waschmashcinenherstellers präsentiert. Alles angefangen mit der Erfindung der Milchzentrifuge.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und vorstellbar.
Das harte Leben der damaligen Zeit ist anschaulich geschildert. Und man kann sich schon vorstellen, wie die Menschen dort ihr Tagewerk verrichtet haben.
Wie schon in anderen Geschichten ist es hier eine mutige Frau, die sich nicht von ihrem Weg, ihrer Liebe abbringen lässt. Und mit dazu beiträgt, dass der Grundstein für weitere Erfindungen, bis in unseren heutigen Alltag, gelegt wird.
Die beiden Folgebände der Trilogie erscheinen auch schon bald, so dass das Warten, wie es weitergeht, sich gut aushalten lässt. ♥
Ich mag den Schreibstil des Autors und hoffe auf noch weitere interessante neue Geschichten in dieser Richtung.
Meine absolute Leseempfehlung.
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Verlag
Auftakt der Familiensaga - ein Stück Zeitgeschichte
Auftakt der Saga zur Geschichte eines bekannten deutschen Waschmaschinenherstellers
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