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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Montag, 3. Dezember 2012

Rezension (234) Kalt ist der Toten Hauch



 Kalt ist der Toten Hauch
Elizabeth Chandler


                                                                                      

Elizabeth Chandler
Kalt ist der Toten Hauch (Bd. 2)
Broschiert
304 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (9. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785571071
Vom Hersteller empfohlenes Alter:13 - 16 Jahre
Originaltitel: Legacy of Lies
€ 7,95





Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Verlagsinfo:
 
Die Vergangenheit des Städtchens Wisteria ist voller dunkler Geheimnisse. Sieben Jahre nachdem ihre Mutter dort ertrunken ist, kehrt Lauren in den kleinen Ort zurück. Doch unheimliche Vorkommnisse lassen ihre Reise zu einem Albtraum werden.
Es ist, als ob sich die Ereignisse von damals exakt wiederholten: Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand, Lauren hat einen Autounfall und wird schließlich in ein verfallenes Bootshaus gelockt.
War der Tod ihrer Mutter etwa gar kein Unfall? Erwartet Lauren das gleiche Schicksal?
Ihr bleibt nicht viel Zeit herauszufinden, wem sie vertrauen darf.

Statement:
„Kalt ist der Toten Hauch“ von der Autorin Elizabeth Chandler ist der Folgeband zu „Versteinerte Seelen“. Auch dieses Buch ist wieder in sich abgeschlossen, so dass es kein Muss ist, den Vorband gelesen zu haben. Allerdings empfehle ich, auch auf den ersten Titel zurückzugreifen.
Das Buch beginnt im ersten Kapitel vor sieben Jahren, als Lauren wie jeden Sommer ihre Ferien bei Tante Jules verbringt. Hier hat sie ihre Freunde, die Kinder ihrer Patentante, Nora und Holly und deren Freund Nick. Doch dieses Jahr ist es anders, denn ihre Mutter war mit nach Wisteria gekommen. Lauren und ihre Mom, Tochter und Frau eines bekannten Senators. Dieser Sommer ist anders, nicht so wie in den vergangenen Jahren. Und er wird Laurens Leben verändern.
Ihre Mutter kommt ums Leben. Von gespenstigen Vorfällen hatte Mom Lauren erzählt, dass sich Dinge bewegten, aber niemand diese berührt hatte.
Unheimlich ...
Erst nach sieben Jahren – nach dem Tod ihrer Mutter – kehrt Lauren auf Wunsch ihrer Patentante nach Wisteria zurück, in ihr Sommerkönigreich (S. 13), wie sie es nannte. Der Kontakt zu ihrer Patentante wurde in der Vergangenheit nur durch deren Besuche bei Lauren aufrechterhalten, von Nora und Holly nur wenig gesprochen und immer wieder vergaß die Tante angeblich Fotos von den beiden Mädchen. Das war schon sehr merkwürdig.

Was hatte sich seitdem geändert in Wisteria? Bei ihrer Ankunft trifft Lauren auf Nick, den Freund aus der alten Zeit. Allerdings dauerte es einen Moment, ehe sie ihn wieder erkannte.
Die Rückkehr in Tante Jules Haus ist fast wie ein Nachhausekommen, denn hier hat sich auf den ersten Blick so gut wie gar nichts verändert.
Das Aufeinandertreffen mit Nora und Holly hatte Lauren sich ebenso ganz anders vorgestellt.
Und dann geht es wieder los, Dinge bewegen sich, fallen herunter, aber niemand hatte sie berührt.
„Kalt ist der Toten Hauch“ ist in der Ich-Erzählperspektive von Lauren geschrieben. Von Beginn an hatte ich gleich ein so positives Gefühl beim Lesen, dass es mir wieder einmal sehr schwer fiel, dass Buch nicht in einem Rutsch zu lesen.
Die Charaktere sind gut beschrieben, sympathisch. Allerdings die eine oder andere Person zeigen sich zwar sehr offen, dann wiederum so abweisend, doch das ist das geheimnisvolle, was sich in der Geschichte verbirgt.
Vieles spricht dafür, dass sich die Geschehnisse von vor sieben Jahren wiederholen werden. Die Überraschung kommt am Ende der Geschichte. Mehr sei nicht verraten.

Fazit:
Das Jugendbuch „Kalt ist der Toten Hauch“ ist eine perfekte Mischung aus Mysterie, Spannung und trotzdem nicht zu unheimlich. Sicher werden auch erwachsene Leser ihren Lesegenuss daran haben, denn wie schon in „Versteinerte Seelen“ hat mir auch der zweite Band sehr gut gefallen, nein, ich war begeistert.
Ich gebe meine absolute Leseempfehlung.
Dank an den Loewe Verlag für das Leseexemplar.
Fünf schwebende Bücher
Nachwort zu meinen Rezensionen:
Manche Leser mögen meine Rezensionen, manche wiederum nicht.
Ich versuche eine gewisse Neutralität in die Berichte zu bringen, allerdings fließt auch viel aus meiner eigenen Sichtweise ein.
Das ist eben das Besondere von jedem/jeder einzelnen Leser/in, Rezensenten/in.
So möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden, denn Rezensionen können und sollten ein Hilfsmittel zum Buchkauf sein.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Rezension (233) Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig



Jando
Sternenreiter
Kleine Sterne leuchten ewig

Jando
Sternenreiter –
Kleine Sterne leuchten ewig

Gebundene Ausgabe: 131 Seiten
Verlag: Koros Nord
 (24. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3981486315
€ 13,95
llustrationen: Antjeca


Das Buch ist auch als eBook erhältlich
 Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig



Kurzbeschreibung (Verlagsseite) 
Wenn wir anfangen, auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erschienen.Mats glaubt nicht mehr an seine Träume - zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, dass Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen Sternenreiter, eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen.

Statement: 
„Sternenreiter – Kleine Sternen leuchten ewig“, dieses Buch zu lesen, war eine Reise, die ich nur jedem empfehlen kann. Ich habe es während einer etwas längeren Wartezeit beim Arzt gelesen, ohne vorher zu wissen, was da auf mich zukommt. Letztendlich war es so, als ich fast am Schluss angelangt war, den Patienten nach mir den Vortritt gab.
Ihr lächelt?
Worum geht es in „Sternenreiter“, der Geschichte von Mats, seiner Familie, seiner Frau Kerstin und den beiden Söhnen Ben und Björn?
Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Mats, erlebt der Leser am Anfang den Workaholic Mats, dessen Familienleben hierunter sehr leidet. Es fehlt ihm einfach die Zeit für die Kinder, für seine Frau.
Diese aber erinnert ihn an die Zeit, als sie sich in ihn verliebte. Erinnert ihn an seine Träume, seine Wünsche. Mats verspricht ihr, am kommenden Wochenende einen Ausflug in den Zoo und an die See zu unternehmen.
Doch alles kommt anders. Ein wichtiges Geschäft ruft, schon am Montag morgen muss alles präsent sein. Ein enormer Druck für Mats, doch was nutzen alle Lobeshymnen seines Chefs, wenn wieder einmal die Familie darunter leiden wird. Mats gibt nicht auf, beide muss klappen. Völlig überarbeitet, unaufmerksam, passiert es.
Der Ausflug an die Nordsee, nunmehr ein Aufenthalt im Krankenhaus am Meer für Mats.

Man versinkt völlig in die Geschichte, sie umgarnt dich, sie holt dich ab. Obwohl mir manches ein wenig zu viel war, zu ausladend, man überliest es, nimmt es nicht ganz so auf.

In kleinen Kapiteln, 131 Seiten, bis schließlich zum Epilog, erzählt der Autor den Aufenthalt von Mats im Krankenhaus am Rande des Meeres. Eine Begegnung zwischen einem Erwachsenen und einem Jungen. Doch die Weisheit des Jungen spricht für seine wahren Jahre, das Leben der Jahrhunderte. Die Erkenntnisse zu überbringen, das tiefe Empfinden und die Suche nach seinen Träumen, der Hoffnung, auf diesem Weg ist „Sternenreiter“ ein wunderbarer Begleiter.

Fazit:
 „Sternenreiter – Kleine Sterne leuchten ewig“ fasziniert nicht nur durch die Aufmachung des Buches, sein Cover, den Illustrationen, auch durch eine gewisse Einfachheit, dann wieder den sehr klugen und erwachsenen Zitaten.
Das Buch zaubert ein Lächeln ins Gesicht und bringt Wärme ins Herz.
Das Besondere, was „Sternenreiter“ dem Leser vermitteln möchte, wäre z. B. hier in diesem Zitat nachzulesen: „Wenn wir anfangen auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erscheinen.“ (S. 69)
Dieses ist nur ein Zitat von vielen, die sich in der Geschichte finden. Mach dich auf den Weg, erlebe dein persönliches Leseerlebnis mit „Sternenreiter – Kleine Sterne leuchten ewig“.
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

 Alle Rechte - Cover u. a. liegen beim Verlag und wurden mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht

Advent ... Advent ...


Wie schnell ist doch ein Jahr vorbei und wieder einmal fragt man sich, wo ist nur die Zeit geblieben.
Heute haben wir den 1. Advent und dazu passend habe ich euch ein Gedicht ausgesucht:

Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und weht dem Wint und wächst entgegen
der einen Nacht der Heiligkeit.
(R. M. Rilke)

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.
Hanne