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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 5. Mai 2013

Book Treasure || Kein schöner Land - Das große Buch unserer beliebtesten Volkslieder



Ich habe mal wieder in der Bücherkiste gekramt und dabei fiel mir dieses Buch in die Hand

"Kein schöner Land - Das große Buch unserer beliebtesten Volkslieder"

 Das Buch ist schon etwas älter, wie man anhand des Scans ersehen kann.


Gebundene Ausgabe
208 Seiten
Verlag: Bassermann, Edition (April 1993)
ISBN-13: 978-3809400011

Text lt. Buchrücken:
Diese Sammlung der 100 bekanntesten und beliebtesten Volkslieder ist mit wunderschönen farbigen Zeichnungen illustriert und wird allen an unserem LIedschatz Interessierten den persönlichen Zugang freudebringend erschließen.
Am linken Rand jedes Liedes findet sich der historische Text und gibt Auskunft über die verwendete Quelle.
Während ich diesen Post vorbereitet habe, bin ich dadurch sehr abgelenkt worden. Man sieht und liest heute doch vieles mit anderen Augen.

Vielleicht für den einen oder anderen von euch eine kleine Anregung - Singen macht Freude - auch wenn man meint, keine gute Stimme zu haben. Das macht doch gar nichts!

Samstag, 4. Mai 2013

Zusatzaufgabe Monat Mai zur " Ultimative SuB-Abbau-Challenge *2013*



Ich nehme ja an der Challenge "Ultimative SUB-Abbau Challenge 2013" von Anetts Bücherwelt teil. Übrigens eine Challenge, bei der ich bislang die meisten "Haken" setzen konnte.

Nun gibt es für den Monat Mai 2013 eine Zusatzaufgabe. Nun, da muss ich dann doch mal durch meine Bücher gehen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Wortlaut Anett:


Zusatzaufgabe Mai

Lese und rezensiere ein Buch mit einem weißen Cover (das Cover muss mind. 75% weiss sein!)

[Rezension] Elvancor - Das Land jenseits der Zeit - Aileen P. Roberts





Aileen P. Roberts
Elvancor –
Das Land jenseits der Zeit
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442478767
€ 12,99

Kauflink " Verlag "
oder bei einem Buchhändler Eures Vertrauens





© Cover & Infos von Verlagsseits  Zum Zeitpunkt der Rezensionsveröffentlichung

Vita:

Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der Autorin Claudia Lössl. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte sie vor einigen Jahren durch ihren Mann. Als dieser mit der Arbeit an einem Buch begann, beschloss sie, sich ebenfalls als Schriftstellerin zu versuchen. Seither hat sie bereits mehrere Romane im Eigenverlag veröffentlicht, 2009 erschien mit "Thondras Kinder" ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten "Weltennebel" und "Feenturm". Claudia Lössl lebt mit ihrem Mann in Süddeutschland.




Eine geheimnisvolle Höhle, ein fernes magisches Land und eine Liebe, stärker als der Tod – der Beginn einer wunderbaren fantastischen Reise


Statement:
„Elvancor – Das Land jenseits der Zeit“, der Beginn einer Reise, die Suche nach der Lösung eines Rätsels, das Geheimnis einer alten Liebe. Elvancor, allein der Name klingt schon so mysteriös, fantasievoll und nach der Weltennebel-Reihe, die ich von der Autorin gelesen hatte, war ich gespannt auf ein weiteres Buch von ihr. Mit Blick auf das Cover hat es den Anschein, den Leser erwartet wieder etwas Großes, Magisches und der Eindruck vertieft sich, wenn man den Buchdeckel aufklappt. Gleißende Lichtstrahlen, über einen Wasserfall in einer dunklen Höhle und dann ein Hinweis, der keltische Anhänger.
Die 18-jährige Lena hatte nach ihrem Abitur sich ihren Sommer ganz anders vorgestellt. Doch ihr jetziger Exfreund hatte nach einer Party Lena mit dem Auto ihres Vaters sie nach Hause gefahren. Mit seinem Hang zur Raserei und Angeberei fuhr er das Auto zu Schrott. Lena wiederum nahm alle Schuld auf sich, ohne die Folgen zu beachten. Von nun hat bekam sie es in ihrer Familie zu jeder passenden Gelegenheit zu hören, was für einen Mist sie gebaut hatte. Außerdem musste sie Sozialstunden in einem Seniorenheim leisten, für ihre Clique hatte sie so gut wie keine Zeit mehr. Wäre da nicht Oma Gisela, die einzige in der Familie, die für Lena Verständnis aufbrachte, war sie doch in ihrer Jugend alles andere als normal. Und Frau Winter im Seniorenheim, die ihr wundersame Geschichten zu den gemalten Bildern an den Wänden in ihrem Zimmer erzählt. Wären diese beiden nicht gewesen, Lena hätte nur zu gern die Wahrheit erzählt. Doch diese Geschichte von einem magischen Land und diesem Amulett, der der Schlüssel zu dem Reich, dem Land jenseits der Zeit sei, Lena ist es fast unheimlich, aber doch gefangen von der Erzählung. Und da wäre noch Ragnar, der Enkel von Frau Winter, aus Island ist er gekommen. Schon seit geraumer Zeit arbeitet er auf einem nahe gelegenen Reiterhof und verdingt sich dort als Pferdepfleger. Ja, von Pferden versteht er eine ganze Menge.
(Besonders berührend die Stelle mit dem Pferd Devera, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Derjenige, der das Buch gelesen hat, weiß was ich meine.)
Lena und Ragnar, über die Bilder und der Erzählung zu einem sagenhaften Schatz finden sie einen gemeinsamen Weg um das Rätsel, die fehlenden Teile zum Amulett zu finden. Es war der Herzenswunsch von Frau Winter, dass Lena mit Ragnar zusammen auf die Suche geht.
Zur Charaktere Lena habe ich mich ab und an gefragt, kann man sich wirklich so verhalten oder teils so unreif wirken? Mir kam es ab und an vor, als hätte sie sich nach dem Crash in eine Art Schneckenhaus zurückgezogen. Allerdings, man muss schon seine Füße etwas still halten, wenn man zu Hause wohnt, dem Ernährer das Auto zu Schrott fährt (bzw. zu Schrott fahren läßt), doch mir wurde das Verhalten der Eltern Lena gegenüber arg zu viel.
Ragnar, der geheimnisvolle Junge aus Island, ziemlich weltfremd dargestellt, keine Kenntnisse von der neuen Technik, gut, bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Doch wirklich angemessen, zeitgemäß? Fällt so einer denn nicht auf?
Außer dass Lena sich ihre Gedanken über ihn macht, überwiegen da wirklich seine Arbeitskraft und sein Umgang mit Pferden? Wobei hier dann gleich der nächste Kritikpunkt meinerseits kommt. In ihrem Jugendbuch hat die Autorin die Liebe zu Tieren, den Pferden sehr, sehr viel Platz gegeben. Ragnar auf dem Reiterhof, wollen wir ausreiten, lass uns dort hinreiten, da hin und dort hin, es war zuviel des Guten. Der eine mag es, der andere nicht. Doch mich hat es nach über zwei Drittel des Buches fast nur noch genervt. Auch wenn man im Nachhinein feststellt, dass sich manche Wege wohl schneller auf dem Rücken eines Pferdes bewältigen lassen, doch wie schon zuvor geschrieben.

Es ist ein langer Weg nach „Elvancor“, auch wenn sich nach einem gelösten Puzzlestück wieder ein neues Rätsel auftut. Oft sucht man ein Teil, es fehlt, doch „Das Land jenseits unserer Zeit“ wird sicher im zweiten Teil keine Lücken mehr aufweisen.
„Elvancor“, leider erhält der Leser im ersten Teil so ziemlich am Schluss einen Einblick.
Ein gutes Jugendbuch, gut zu lesen, anders als erwartet und trotz meiner Kritiken bin ich neugierig auf die Fortsetzung bzw. den Abschluss.
"Elvancor - Das Reich der Schatten" erscheint im August 2013.
" LINK" 
Wirklich gut gemeinte VIER Lesegenuss-Bücher.