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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Samstag, 13. Juli 2013

(Rezension) Die verborgenen Pforten - Jacobs Vermächtnis * Michelle Kaden *




Michelle Kaden

Die verborgenen Pforten

Jacobs Vermächtnis – Trilogie
Gebundene Ausgabe
212 Seiten
Verlag: PepperBooks; Auflage: 1 (14. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3943315059
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
€ 12,95

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar 


Kurzinfo
„Irgendetwas stimmt hier nicht “, murmelte Roger, als er langsam die Tür zum Haus öffnete. Aufmerksam ließ er seinen Blick durch den spärlich beleuchteten Flur schweifen. Äußerlich schien alles wie immer zu sein. Das Gemälde einer jungen Frau hing an der Wand. Ein bunter Läufer schmückte den Fußboden. Das leise Ticken einer Wanduhr drang zu ihnen hinauf. Bei ihrem letzten Besuch hatten sie den Duft von gebackenem Brot und das leichte Aftershave des alten Jakob wahrgenommen. Aber heute lag deutlich der Geruch fremder Menschen in der Luft. „Jemand anderes ist hier. Wir sollten lieber gehen“, flüsterte Roger und schlich dabei leise zurück zur Kammertür. Doch die andere Person war längst auf sie aufmerksam geworden...


Es war „Jakob-Tag“ für Leila, Roger, Vincent und Clara. Dass dieser Tag immer etwas Besonderes aber auch verboten war, schildert der erste Band der Trilogie „Die verborgenen Pforten – Jacobs Vermächtnis“ von Michelle Kaden. Es ist als Kinder-/Jugendbuch deklariert und hat mich von Anbeginn fasziniert. Zum einen durch die beschriebenen Charaktere als auch der Welt, in der diese Vier leben. Aber – es sind zwei Welten, auf die der Leser in der Handlung trifft, verbunden durch die geheimen Pforten, die nur durch ein ausgeklügeltes Symbolsystem und einem Schlüssel beidseitig geöffnet werden können. Doch da sind noch die Wächter der Pforten. Allerdings, nicht jeder Tag ist bestimmt zum Öffnen dieser Tür.
Als die Kinder in Haus vom alten Jacob ankommen, merken sie, dass etwas nicht stimmt. Jacob ist nicht da. Was sie erst später erfahren, ist dass dieser verstorben ist. Gerade frisch eingezogen seine Tochter Vanessa mit ihrem Sohn Janosch. Als die vier Janosch treffen, ist er erst mal sehr erstaunt, und versteckt sie im alten Gartenhäuschen. Doch Leila, Roger, Vincent und Clara wollen nur eins: wieder weg, zurück in ihre Heimat.
Clara, ein Werwolf, Roger, ein Vampir, Leila, die Prinzessin und Tochter des Königs sowie Vincent, der Zauberer. Auch wenn das Alter nicht genau aufgelegt wurde, spielt das aber keine wesentliche Rolle. Das Buch ist für ein bestimmtes Lesealter empfohlen und meiner Meinung nach passt das wunderbar. Die Sprache, das Leben auf einer Burg, das Leben in der Realität, Janosch, dessen Eltern sich getrennt hatten, alles lässt sich durch den Sprachstil der Autorin gut nachvollziehen, kindgerecht geschrieben; auch für mich als erwachsene Leserin. Jede Charaktere ist individuell und liebevoll beschrieben. Was ich bei einem Buch für das angesprochene Lesealter wichtig finde, ist dass es flüssig aber auch verständlich geschrieben ist. Mich hat die Geschichte von Anfang an überzeugt, sie ist leicht spannend, wobei auch dieser Begriff dehnbar ist, ich war neugierig, was sich nun wirklich hinter gewissen Dingen, wie z. B. dem alten Buch, verbarg.


 
„Die verborgenen Pforten – Jacobs Vermächtnis“ ist der Auftaktband einer Trilogie. Daher ist davon auszugehen, dass sich in den Folgebänden offene Fragen klären werden. Für mich kein Grund, das Buch runter zu bewerten, es ist auf jeden Fall lesenswert. Und was ganz klar aufgezeigt wird, ist die Bedeutung von Freundschaft.
Erwähnenswert ist das Lesebändchen – und vielleicht eine Anregung für andere Verlage, auf dieses Hilfsmittel wieder zurückzugreifen.
Ich gebe meine Leseempfehlung hierfür und freue mich schon auf den Folgeband. Auch ein Cover trägt meiner Meinung dazu bei, ob ein Buch gefällt oder nicht. Das Buch ist nicht nur für das empfohlene Lesealter, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene, die diesem Genre offen gegenüber stehen, geeignet. Ein gelungener Start der Autorin.

Ich gebe fünf Lesegenuss-Bücher

Donnerstag, 11. Juli 2013

(Rezension) Geistwandler - Wesen der Nacht - Brigitte Melzer


               
 Brigitte Melzer - Geistwandler
Wesen der Nacht
               

Brigitte Melzer
Geistwandler – Wesen der Nacht Bd. 1
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: cbt (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570308370
          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren           
€  12,99




Die Wesen der Nacht sind unter uns. Und sie haben viele Gesichter ...

Auf dem Nachhauseweg wird die 16-jährige Serena von jungen Männern überfallen und in ein Auto gezerrt. Sie kann sich gerade noch retten. Kurz darauf hört sie eine Stimme in ihrem Kopf – eine wohlbekannte Stimme, die sie lange erfolgreich verdrängt hat. Doch allmählich beginnt sie zu begreifen: Cale, der vermeintliche »unsichtbare Freund« aus ihrer Kindheit, ist in Wirklichkeit ein – sehr attraktives – Wesen aus einer anderen Welt. Er ist in Gefahr und nur sie kann ihm helfen. Hals über Kopf macht sie sich auf den Weg, ihn zu retten. Sie ahnt nicht, auf welches gefährliche Spiel sie sich einlässt …


„Anfang: Die Dunkelheit umgab ihn wie ein Leichentuch. Nur dass er ein Leichentuch hätte packen und zur Seite reißen können. Diese Dunkelheit jedoch war starr und unnachgiebig.“
Schon seit Jahren lebt Serena mit ihrer Mutter in London. Vor vielen Jahren waren sie aus den schottischen Highlands hierher gezogen. Zurück blieb der Vater, ihr Bruder kehrte nach einiger Zeit auch wieder heim. Heim, das war die Heimat, das waren die Highlands.
In jungen Jahren hatte Serena immer wieder die Stimme in ihrem Kopf gehört. Schließlich wurde sie für einige Monate in eine Klinik für psychisch Kranke (Schizophrene) eingeliefert. Das Buch ist in der Ich-Erzählperspektive von Serena geschrieben, und es gelingt der Autorin, mich erneut durch ihren Schreibstil, aber auch die Charaktere zu beeindrucken.
Was die Mutter ihr jahrelang verheimlicht hat, nun erfährt Serena es durch Gus Miller, dem Wachmann ihres Wohnblocks. Er ist ein Gestaltwandler und rettet Serena, als man versucht hat, sie nach der Schule zu entführen. Von Gus erfährt sie nun mehr.
Die Stimme aus der Kindheit, Cale, meldet sich sehr intensiv, so real. Er braucht ihre Hilfe. Er ist gefangen. Dank Pepper, eine auf Anhieb sympathischen Charaktere, gelingt es Serena nach Schottland zu fahren. Doch das Haus der Familie scheint leer zu sein. Es sieht aus, als habe man Hals über Kopf die Flucht ergriffen. Serena trifft dort auf den Freund ihres Bruders. Mit dem Wissen, dass der Vater Torwächter zum Jenseits ist, Cale ihre Hilfe benötigt, beginnt für Serena ein aufregendes, spannendes, und so manches Mal ziemlich gruselig geschrieben, Abenteuer.
Das Tor zum Jenseits, Torwächter, die einen wollen raus, die anderen müssen es verhindern, ein beliebtes Romanthema, welches ich schon in etlichen anderen Büchern ziemlich gut verpackt in eine Story gelesen habe. "Geistwandler - Wesen der Nacht" gehört zu den Büchern, die keine Langeweile aufkommen läßt.



Auf den ersten Blick scheint das Cover dumpf und düster, doch je länger man seinen Blick darauf verweilt, geht eine Faszination davon aus, die sich durch den gesamten Handlungsstoff zieht. Auf jeden Fall ein Blickfang für das Buchregal.
Dieses Buch hat alles: Sympathische Protagonisten,  es ist geheimnisvoll, mysteriös, magisch, spannend und auch ein bisschen absurd, auch gefühlsmäßig geht der Leser nicht leer aus, einfach wunderbar.
Ich gebe FÜNF Lesegenuss-Bücher


Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar  

Dienstag, 9. Juli 2013

Welches Buch habe ich gerade gelesen?

Welches Buch habe ich gerade gelesen und warum poste ich das?
Ach, weil es einfach eine wunderschöne Geschichte war, beruhigend und doch so schön.

Der Vogel auf dem Bild spielt eine wesentliche Rolle.

Das Buch ist im Bastei-Lübbe Verlag erschienen - die Autorin nicht unbekannt.
Nein - es gibt nichts zu gewinnen - diese Frage ist einfach mal so zwischendurch.

Nun, es waren grade mal 17 Aufrufe für diesen Post, so habe ich mich entschlossen, die Grafik wieder rauszunehmen, bevor es irgendwelchen Ärger gibt.
Es waren Kardinalvögel darauf abgebildet und in "Das Wunder von Lost River" von der Autorin, die auch "Grüne Tomaten" geschrieben hat, spielt Jack, der Kardinal eine wesentliche Rolle.
Naja, was soll's. Anscheinend sind solche Posts eben uninteressant. 
(10. 7. 2013)

Wünsch euch einen schönen Dienstag.
Endlich Sommer :-)