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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 8. September 2013

(Rezension) Big Sky Country - Das weite Land - Linda Lael Miller




LindaLaelMiller
Big Sky Country Das weite Land
Broschiert: 348 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag (10. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3862787432
Originaltitel: Big Sky Country
€ 8,99
auch als eBook erhältlich










Buchinfo:

Der erste Band der BIG SKY-Reihe von Linda Lael Miller!
Deutsche Erstveröffentlichung
Urplötzlich steht Sheriff Slade Barlows ruhiges Leben kopf. Erst vermacht ihm sein Vater, der ihn nie anerkannt hat, die Hälfte seiner riesigen Farm. Sehr zum Missfallen seines Halbbruders. Dann schneit die Teenagertochter seiner Exfrau bei ihm rein. Und schließlich taucht Joslyn Kirk wieder in Parable auf, ehemalige Cheerleaderin, Rodeo-Queen und Schönheitskönigin. Früher hat er sie nur von Weitem angehimmelt, inzwischen mutiger geworden, kommt er ihr jetzt erstaunlich nahe. Dass sie mit seinem Halbbruder befreundet ist, macht die Sache allerdings kompliziert...


Statement:
„Willkommen in Parable, Montana“, heißt es im Grußwort der Autorin Linda Lael Miller an ihre Leser.
„Bis Sky Country – Das weite Land“ ist der erste Band aus ihrer neuen Serie.
Im Vordergrund steht Sheriff Slade Barlow, für den sich sein Leben hier gründlich ändern wird. Slade, ein Mann wie aus einem Cowbowmagazin entsprungen, für den sein Beruf die Sicherung seiner Existenz, seines Lebens, bedeutet. Im Herzen jedoch träumt er von einer Ranch, Farmer zu sein, noch ist es ein Wunschgedanke. Doch nach dem Ableben seines Erzeugers erfährt er von der Anwältin Maggie Landers, dass ein Vater, der sich nie öffentlich zu ihm bekannte, dass John Carmody ihm die Hälfte des Besitzes von Whisper Creek vererbt hatte, sondern noch zusätzlich eine immense Summe „Million Dollars“.
Seinem Halbbruder Hutch passt das überhaupt nicht. Er rastet förmlich aus, und drängt Slade dazu, er solle ihm seine Hälfte verkaufen. Doch Slade ist die Ruhe selbst. Erst einmal muss er den Schock verdauen. Sicher, er wußte, dass John sein Vater war. Aber nie hatte er je in seinem bisherigen Leben irgendwie davon profitiert. Seine Mutter hatte ihn allein groß gezogen und unterhielt den Friseursalon „Curly-Burly“. Nein, einfach war es nicht gewesen. Und vor allem hatte er sehr unter der Nichtbeachtung von John Carmody gelitten, 35 Jahre lang.
Und nun das hier!
Doch die Tatsache, dass John Carmody schon zu Lebzeiten des Vaters von der Anwältin Maggie das Testament aufgesetzt hatte, sprachen andere Worte.
Sicherlich hatte John schon rechtzeitig erkannt, dass in Slade mehr Gene von ihm steckten als in Hutch.
Nach langen Jahren Abwesenheit kehrt Joslyn Kirk nach Parable, Montana, zurück und zieht erst einmal in das Gästehaus des Anwesens, welches früher einmal ihrer Familie gehört hatte, sie aufgewachsen war. Nun war ihre Freundin Kendra die neue Besitzerin. Kendra betrieb eine Immobilienfirma.
Joslyn kehrt mit gemischten Gefühlen in den Ort zurück, dort wo ihr Stiefvater viele Bewohner durch schlechte Anlagenberatung in den Ruin getrieben hatte. Wie zufällig hatten etliche von denen Schecks von einem Anwalt erhalten, eine Art Wiedergutmachung?
Dass hinter diesen Schecks Joslyn steckt, erfährt zunächst keiner. Sie hatte ihre gutflorierende Software-Firma verkauft. Der Erlös floss nun zurück nach Parable an die Leute, wenn sie noch lebten, die so schwer durch den Stiefvater geschädigt worden waren. Ihre Befürchtungen, dass die Leute in Parable ihr misstrauisch gegenübertreten würden, trifft schon zum Teil zu. Allerdings nicht alle.

Der eine gibt seine ganzen Millionen Dollar aus, um eine Schuld, die ein anderer verursacht hat, zu tilgen. (Joslyn)
Bei dem anderen fließen die Millionen nur so herein, ohne dass dieser damit gerechnet hat. (Slade)
Der andere besitzt Millionen und will alles. (Hutch)
Manchmal trifft es einen wie der Blitz und ist schneller verheiratet als man laufen kann. Doch wehe, der Ehegatte kommt aus dem britischen Adel und heiratet unstandesgemäß. Da geht es ziemlich schnell mit einer Scheidung und die Millionen fließen. (Kendra)
 
Das war mir dann doch irgendwie etwas too much, aber egal, es passte zum Gesamtpaket. Und ich will auch nicht immer nur kritisieren, warum dies und das.
Die Geschichte läßt sich richtig gut lesen. Ab und an war ich in Gedanken soweit, dass ich Slade einen unsichtbaren Tritt in den Hintern geben wollte, was Joslyn betraf. Denn das die beiden füreinander geschaffen waren, das zeichnete sich schon früh ab, oder nicht?
Was das Verhältnis zwischen Hutch und Slade betraf, so war die Einarbeitung des Hundes Jasper, der dem verstorbenen John Carmody gehörte, in die Handlung gut gelungen.  Jasper war seit dem Tod verschwunden und taucht nun plötzlich wieder auf. Einfach so sitzt er da und Joslyn kann sehen, was sie mit ihm macht. Und sie wohnt ja auch nur rein zufällig nebenan von Slade.
Es gibt dann noch die eine oder andere Diskussion um den Hund, doch da Jasper sich Slade als neuen Besitzer ausgesucht hatte, bleibt er auch dort.
Fazit:
„Big Sky Country“ ist ein Buch, bei dem man sich wörtlich in die Couch fallen lässt und nicht eher mit dem Lesen aufhören möchte, bis der Schlusspunkt kommt. Wer hier den typischen Westernromantik-Schnulz erwartet, wird enttäuscht werden. Die Autorin schreibt unkompliziert, locker und am Ende des Buches denkt man nur „schade“.
Ich möchte mehr von Parable, Montana, lesen, denn ich habe mich richtig wohl gefühlt in dieser Geschichte. Natürlich ist dort nicht nur Sonnenschein angesagt, aber ich muss ja nicht alles aus der Handlung verraten, oder!
Im Frühjahr 2014 geht es weiter und ich habe eine neue Lieblingsbuch-Serie!
 Ich lasse mir noch Luft für die Folgebände und vergebe 4 Lesegenuss-Bücher
Vielen Dank an den Mira Verlag für die Bereitstellung des Buches und an BloggdeinBuch für die Aktion.
http://www.mira-taschenbuch.de/
http://www.bloggdeinbuch.de/

Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Weitere Bände der Reihe:
BIG SKY Mountain - Der Berg der Sehnsucht:
ab Januar 2014 im Buchhandel erhältlich!
BIG SKY River - Am reißenden Fluss:
ab April 2014 im Buchhandel erhältlich!

Vita:
Linda Lael Miller wuchs in Washington, dem nordwestlichsten Bundesstaat der USA, auf. Ihre Karriere als Autorin, die 1983 begann, ermöglichte ihr, in England und Italien zu leben, bevor sie wieder in den weiten Westen zurückkehrte, dem bevorzugten Schauplatz ihrer Romane. Linda Lael Miller engagiert sich für den Tierschutz und ist Gründerin einer Stiftung zur Förderung von Frauenbildung.

[Rezension] Wie es dem Glück beliebt - Alissa Johnson





Alissa Johnson
Wie es dem Glück beliebt
Taschenbuch
Kartoniert mit Klappe
416 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (11. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3802589751
Originaltitel: As Luck Would Have It
€ 9,99






© Cover und weitere Infos  Verlag - 


Buchinfo:
Wenn eine Lady zur Spionin wird …
Nach abenteuerlichen Erlebnissen in Übersee kehrt Lady Sophie Everton nach London zurück. Noch auf der Schiffsreise erhält sie den Auftrag, ihren windigen Cousin Lord Loudor auszuspionieren. Dabei begegnet sie Alex, Herzog von Rockefort – dieser ist ebenfalls an den Machenschaften Loudors interessiert und gibt vor, Sophie den Hof zu machen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass die quirlige junge Frau sein Herz im Sturm erobert.


Statement:
Miss Sophie Everton, noch 24 Jahre jung, kehrt im Jahre 1811 nach England zurück.
Glück im Unglück hatte sie mehrfach auf dieser jahrelangen Weltreise zusammen mit dem Vater gehabt. In Südamerika hatte sie sich im Urwald verirrt, wurde von einen angetrunkenen Bogenschützen durch einen Pfeil verletzt und schließlich entdeckte sie einen bis dahin noch unbekannten Stamm Urwaldeinwohner. Dieser Bogenschütze vermachte ihr sein Stadthaus in einem hoch begehrten Stadtteil Londons. Auf dem Schiff, kurz vor dem Anlegen, wird sie von einem Herrn angesprochen, der ihr viel Geld dafür bietet, wenn sie im Namen der Krone ihren Cousin, Lord Loudor ausspioniert. Ebenfalls von diesem Unbekannten erfährt sie zum allerersten Mal, dass es finanziell ganz schlecht um das Anwesen der Familie steht, welches der Cousin für sie während der Abwesenheit verwaltet hat. Anscheinend hat Lord Loudor es in erhebliche Schwierigkeiten gebracht, so dass nur noch wenige Monate verbleiben würden, bis es unter den Hammer käme.
Vom Charakter her, den Eigenschaften, eignet sich Sophie sehr gut für diese Mission. Sie würde eh im Stadthaus bei dem Cousin leben, es war schließlich das Haus ihres Vaters. Nun kommt noch eine andere Person in die Handlung, die die gleichen Absichten verfolgt wie Sophie, Lord Loudor auszuspionieren. Lord Alexander von Rockefort, der über Sophie den Kontakt mit Loudor braucht. Es steht im Raum, dass Loudor für Frankreich spioniert.  Und so beginnt ein äußerst interessantes Spiel, nur es weiß keiner der beiden, weder Sophie noch Alex, dass sie die gleiche Absicht verfolgen.
Aber auch Loudor ist clever, bös intrigant und das allergrößte Problem taucht für Sophie noch auf. Bis zu ihrem 25. Lebensjahr muss sie verheiratet sein und das ist schon sehr bald. Die Zeit rennt ihr unter den Fingern weg, zudem will Loudor auch noch den Vater entmündigen. Sophie will aber unbedingt wieder zu ihm, aber es durfte auf keinen Fall geschehen, dass Loudor alles in die Hände fiel. Der Mann, der sie retten könnte, will aber nicht heiraten, Alexander von Rockefort.
„Wie es dem Glück beliebt“, ist ein Romantic History Roman. Die Idee ansich ist gut. Sowohl Sophie und Alex sind zwei Charaktere, die nicht zu aufdringlich sind. Da das Ganze um die Zeit von Napoleons Herrschaft in Frankreich spielt, seinen Kriegsabsichten, kann man sich gut hineinversetzen. Ich glaube, jeder der die Geschichte kennt, weiß was sich zur damaligen Zeit ablief. Es ist immer wieder äußerst interessant zu lesen, wie sich der Adel gegeben hat, ihren Snobismus, teils diese so herablassende Art. Hier hebt sich Sophie durch ihr Auftreten aus der Masse heraus.
Es braucht leider etwas Zeit, bis die Handlung wirklich interessant wird.
Liebe auf den ersten Blick, das genau passiert Alex und soll es im wahren Leben ja auch geben.
Fazit:
Liebe, Spionage, eine historische Story, mal wieder mit dem guten, alten britischen Adel, es liest sich gut, wenn auch mit einem etwas zu langgezogenen Anfang, das Buch „Wie es dem Glück beliebt“.
Wenn man über einige Kleinigkeiten hinwegsieht, ist das Buch gut und flüssig zu lesen. 
Halbe Punkte oder so zu vergeben ist nicht, also runde ich auf 
4 Lesegenuss-Bücher auf.


Vita:

Alissa Johnson lebt in den Ozark Mountains in der Mitte der USA. Mit ihren historischen Liebesromanen hat sie eine begeisterte Leserschaft gewonnen.

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Samstag, 7. September 2013

NEWS] 1, 2, 3 - Fragen an die Bloggerin Anka ♥ ankas geblubber ♥


Heute zu Gast:
 


http://ankas-geblubber.blogspot.de/


Sieben Tage ohne

 a)    Auto (Fahrrad, Bus oder sonstiges Fahrgestell), Bahn
 b)    Handy (auch kein Internet!)
 c)    Internet
 d)    Fernsehen
 e)    Fasten
 f)    leben, ohne Müll zu produzieren
 g)    Alkohol / Rauchen

Für was würdest du dich entscheiden?

Anka: "Ich entscheide mich für g)
            und verzichte sieben Tage auf Alkohol/Rauchen."
 
Warum hast du dich für  g) Alkohol/Rauchen entschieden?

Anka: "Ich trinke sehr sehr selten Alkohol. Meist nur zu besonderen Anlässen oder wenn ich abends mal unterwegs bin und nicht fahren muss. Da ich kein großer Fan von Alkohol bin, fällt mir der Verzicht sehr leicht. Geraucht habe ich noch nie, deshalb habe ich auch hier kein Problem damit, die Zigarettenschachtel im Supermarkt liegen zu lassen.."

Könntest du so eine Aktionswoche durchziehen?

Anka: " Du meinst solch eine „7 Tage ohne“-Aktionswoche? Klaro! Gerne und jederzeit! Ich liebe Herausforderungen. Wie wäre es mal mit „Eine Woche ohne Bücher“? Ob das bei unserem Leseverhalten überhaupt noch geht?"

Sieben Tage ohne – Bücher – vorstellbar oder nicht?

Anka: "Haha, da hatten wir wohl den gleichen Gedanken. Ich kann mir eine Woche ohne Bücher nicht mehr vorstellen. Da ich jeden Tag 2 Stunden mit der Bahn unterwegs bin, würde ich wohl vor Langeweile umkommen, hätte ich kein Buch dabei. Aber wie schon angedacht, einen Versuch wäre es wert, oder? Ich würde es gerne mal ausprobieren."

Ganz zum Schluss noch eine Frage:
Es gibt ja Bücher, die man gern lesen möchte, allerdings so ganz anders sind, was zum bisherigen Lesestoff gehörte. Ich hatte dir in meiner Mail ja von "meinem" Buch geschrieben. Hast du evtl. auch so ein Buch, welches du immer schon gern lesen wolltest aber es vor dir herschiebst?

Anka: "Hmmm, da muss ich jetzt mal nachdenken. Ja, tatsächlich. Solche Bücher gibt es. Auf meinem SuB liegen 2 Bücher, die mir mein Opa mal geschenkt hat. Auf der einen Seite bin ich neugierig auf den Inhalt, auf der anderen Seite sprechen mich beide Titel aktuell überhaupt nicht an. Trotzdem möchte ich sie irgendwann lesen. Die zwei SuB-Leichen heißen übrigens „Jauche und Levkojen“ und „Nirgendwo ist Poenichen“, beide von Christine Brückner."

* Ich habe beide o.g. Bücher in meinem Buchregal, gelesen, aber das ist doch schon etwas länger her. Eventuell werde ich sie mir mal bei Gelegenheit wieder hervorholen - und neu lesen. Mal schaun.*

Liebe Anka, vielen Dank für deine Offenheit in Beantwortung dieser doch nicht sonst so üblichen Fragen und deine Teilnahme! Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Freude mit deinem Blog :-)

 Alle bislang erschienenen Posts zu "1-2-3-Fragen an ..."