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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 20. Dezember 2013

Empfehlung - Leserunde auf Lovelybooks ...


Ab heute startet die Bewerbung zur Leserunde auf Lovelybooks zum Buch

"Es wird keine Helden geben" - Debütroman von Anna Seidl


Das Buch erscheint im Oetinger-Verlag und  werden 20 Leser gesucht, die Lust haben, das Buch gemeinsam in der Leserunde zu lesen und auch anschließend zu rezensieren.


Alle weiteren Informationen -
findet Ihr auf dem Thread von Lovelybooks

" klick hier "









Was gibt es noch - natürlich - Daumen drücken - ich würde es jedem einzelnen von euch wünschen, dass ihr das Buch lesen könnt!
Ich gehörte zu den Glücklichen es schon vorab lesen zu dürfen!

Freitags-Füller # 247





Nur noch wenige Tage und dann haben wir schon Weihnachten.
 
 Ein musikalischer Freitags-Füller :-) Könnt Ihr noch alle Weihnachtslieder auswendig?

1.  Leise rieselt der Schnee - still und starr ruht der See, allerdings in diesem Jahr wohl wieder nicht.
2.  Morgen - Kinder, wirds was geben, morgen werden wir uns freun.
3.  Oh Tannenbaum - oh Tannenbaum, wie pieksig sind deine Nadeln.
4. Süßer die Glocken nie klingen -   als zu der Weihnachtszeit. Das Lied höre ich sehr gern von Nana Mouskouri.
5.  Oh du fröhliche - jedes Jahr der gleiche Vorsatz vor Weihnachten - mal schauen, ob es im nächsten Jahr besser wird .
6.  Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft einsam wacht. 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf noch nichts geplant , morgen habe ich auch noch keine Idee und nichts geplant und Sonntag möchte ich einfach nur relaxen !


Wie immer kann jeder sich an dem Freitags-Füller beteiligen, alles ohne Zwang.

Hier der Link zu weiteren Infos " Barbaras Freitags-Füller".

 Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

[Rezension] Die Liebesnachricht - Maria Ernestam




Maria Ernestam
Die Liebesnachricht
Taschenbuch
416 Seiten
Verlag: btb Verlag (11. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442746576
Originaltitel: Daughters of the Marionettes
€ 9,99

© Rechte zum Zeitpunkt der Rezension:
Cover / Infos ~ Verlag ~





Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Buchinfo:
Drei Schwestern, eine schwedische Kleinstadt und ein geheimnisvoller Mann …
Mariana ist die älteste von drei Schwestern, die zusammen in einer schwedischen Kleinstadt leben. Der Vater, ein Schausteller, wurde vor Jahren tot auf seinem eigenen Karussell gefunden. Doch im Ort spricht niemand darüber. Bis der schöne und mysteriöse Amnon aus San Francisco auftaucht und plötzlich wieder Bewegung in die kleine Gemeinschaft kommt. Mariana wird zu Amnons Vertrauten, was einigen Leuten ganz und gar nicht zu gefallen scheint. Sie beginnt, das Geheimnis um ihre Familie aufzudecken, doch am Ende findet sie noch etwas viel Wichtigeres heraus: nämlich wie nah Liebe und Verzeihen beieinander liegen…

Statement:
Mariana hat von ihren Eltern das Geschäft übernommen. Sie liebt den Laden mit all den ganzen Spielwaren.
Ihre andere Schwester Elena betreibt eine kleine Bäckerei und die dritte im Bunde der Schwestern, Karolina, wird ihrem Beruf als Künstlerin nur bedingt gerecht. Mal hat sie eine kreative Phase, dann wiederum ist sie so abwesend, als sei sie in einer anderen Welt. Es ist gut dreißig Jahre her, als die damals 11 Jahre alte Mariana an einem merkwürdigen Tag ihren Vater tot auffindet, die Arme gefesselt, auf einem Holzpferd des Fahrkarussels der Familie.
Auf einer ihrer Einkaufsreisen war es, als Mariana den Schausteller Ivo kennenlernt. Er ist ihr momentaner Halt im Alltag, mit ihm teilt sie ihre Gedanken, ihre Sorgen. Sie fühlt sich wohl, auch wenn er nicht bei ihr ist. Um ihre Ehe ist es nicht gerade bestens bestellt. Ihr Mann Victor ist schon seit Monaten mit der gemeinsamen Tochter Teresa in den USA.
Über viele Umwege waren Marianas Eltern in Schweden ansässig geworden – und immer mit dabei das alte Karussel.

Da taucht Amnon Goldstein in der Stadt auf und richtet sich in dem alten, sehr renovierungsbedürftigen Bäckereigebäude ein.
Es passieren Dinge, die zum einen recht unheimlich sind.
Was aber ist der Grund, dass sich dieser Typ aus Amerika in der Stadt niedergelassen hat und für so viel Unruhe unter den Bewohnern sorgt? Der Journalist und Autor recherchiert vor Ort für ein neues Buch, welches er genau über diese Bewohner der Stadt schreiben will.
Auch wenn der Mord an dem Vater schon so lange her ist, immer wieder tauchen die Erinnerungen auf und jedes einzelne Familienmitglied hat es noch nicht verarbeitet.
Schweigen kann tödlich sein.
Die Charaktere Mariana ist es, die dem Leser aus ihrer Perspektive die Geschichte erzählt. Mit ihrem ruhigen Schreibstil, der sorgfältig und klar beschriebenen Charaktere, die jede sehr eigenständige Persönlichkeiten sind, hat die Autorin erneut mit ihrem Buch „Die Liebesnachricht“ einen guten Roman geschrieben. Von der Autorin ist bekannt, dass mehr als nur das geschriebene Wort steht, denn sie möchte dem Leser mit ihren Geschichten etwas vermitteln. Das ist es, was ich an Maria Ernestams Büchern liebe, das Gefühl zu haben, ihre Charaktere sprechen mit mir.

Fazit:
„Die Liebesnachricht“ ist ein Familienroman ohne große Spannung. Wer Romantik oder Leidenschaft erwartet, wird enttäuscht sein. Die Geschichte ist interessant, aber auch an manchen Stellen einfach zu ausführlich geschrieben.
Weniger ist oft mehr.




 
Vita
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene schwedische Zeitungen in Deutschland gearbeitet, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind sieben hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für "Die Röte der Jungfrau" erhielt sie den Französischen Buchhändlerpreis. "Der geheime Brief" und "Das verborgene Haus" waren in Skandinavien Bestseller und standen auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.