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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Sonntag, 12. Oktober 2014

シ Buchzuwachs im ☺ Oktober ☺



Das kommt dabei heraus: Bücher hin und her packen und dann beim fotografieren nicht sehen, dass die Titel verkehrt rum liegen. 
Nun ist es halt passiert.
Mit einem Klick auf den jeweiligen Titel geht es direkt zur Verlagsseite.
Hier nun meine Bücher, die in den ersten Oktobertagen den Weg zu mir fanden:

Jennifer Estep - Frostkiller - Mythos Academy VI 

Ist es wirklich schon das Finale? Ja, leider - so steht es auf der Verlagsseite. Ich kann es kaum glauben, aber diese Reihe ist einfach nur toll.

Lindsay Ribar  - Wunderbare Wünsche  

Jamie McGuire - Bound to You - Providence
Ich bin gespannt, wie mir ein weiteres Buch von McGuire gefällt. Beautiful Desaster hat ja fünf Lesegenuss-Bücher bei mir erhalten " Rezilink ".

Lars Simon - Kaimankacke
Vor kurzem habe ich ja "Elchscheiße" gelesen. Inzwischen ist es ein Wanderbuch innerhalb der Familie. (Überraschungsbuch)

Sarah Kuttner - Wachstumsschmerz - das Buch habe ich von Melissa vom Blog  EULENPOST ausgeliehen bekommen und links auf dem Foto eine wunderschöne Karte dazu. Mir hatte ihre Lesemeinung gefallen. Von daher bin ich sehr neugierig - auf mich selbst.

Frank Uhlmann - Brennen sollst du
(wieder ein Überraschungsbuch). Irgendwie bin ich wohl als Krimitante abgestempelt. Aber ich will ja nicht meckern. Es waren bislang echt einige gute Bücher dabei.

Aprilynne Pike - Die Liebe der Göttin 02
Endlich geht es weiter! Vor gut einem Jahr habe ich "Die Liebe der Göttin 01" gelesen. Nun hat das Warten ein Ende!

Elizabeth George - Whisper Island - Feuerbrandung
Nach "Sturmwarnung" und "Wetterleuchten" nun Band 3.
In 2011 erschien der erste Band, im letzten Herbst Teil 2. Das war eine lange Wartezeit dazwischen, aber jetzt ist es NUR ein Jahr. 

Gisa Pauly  - Sturm über Sylt - Die Insel-Saga

Sylt zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Eine dramatische Familiensaga um ein tödliches Geheimnis.
Ich wollte endlich mal ein Buch von der Autorin lesen.

Vielleicht ist ja wieder ein Buchtipp für euch dabei.
Habt einen schönen Sonntag.

Samstag, 11. Oktober 2014

(Rezension) "Die Chocolate Box Girls - Kirschenherz" (Bd. 1) - Cathy Cassidy


Cathy Cassidy
Die Chocolate Box Girls
Kirschenherz – Band 1
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbt (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570162828
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 11 Jahren
Originaltitel: Chocolate Box Girls
€ 14,99

Weitere Ausgaben:
» eBook






Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.

© Quelle cbt Verlag


Die Chocolate Box Girls – das sind Cherry und ihre neuen Schwestern Skye, Summer, Honey und Coco. So verschieden wie weiße und dunkle Schokolade. Doch eins haben sie gemeinsam: Ihr Leben ist wie eine Pralinenschachtel – voller zartbittersüßer Überraschungen

Endlich eine richtige Familie! Für Cherry geht ein Traum in Erfüllung, als ihr Dad sich neu verliebt und zu Charlotte und ihren vier Töchtern ans Meer zieht. Er will seine selbst kreierten Pralinen herstellen und verkaufen. Die Eröffnung des Ladens Chocolate Box, wird zu einem echten Familienprojekt. Skye, Summer und Coco freunden sich auch sofort mit Cherry an, nur Honey zeigt sich wenig begeistert von dem Familienzuwachs. Erst recht, als es zwischen Cherry und dem süßen Shay ganz schön knistert. Denn Shay ist schon vergeben – und zwar an Honey…

Meine Meinung:

Cherry Costello, 13 Jahre, die oft sich damit schwer tut, Wahrheit von Fiktion zu unterscheiden und dadurch irgendwie zu einer Außenseiterin wird. Ihr größter Traum ist, Teil einer richtigen Familie zu sein.
Coco Tanberry, 11 Jahre, ein aufgewecktes Kind, tierverliebt und von daher ist ihr Traum, einmal ein Lama, einen Esel und einen Papagei zu besitzen.
Skye Tanberry, 12 Jahre, Zwillingsschwester (eineiig) von Summer Tanberry. Ihr größter Traum wäre einmal in der Zeit zurückreisen um zu schauen, wie es wirklich in der Vergangenheit war.
Summer Tanberry, 12 Jahre, Zwillingsschwester von Skye. Waren die beiden wirklich eineiige Zwillinge, denn beide scheinen doch sehr gegensätzlich zu sein. Ihr größter Traum ist es, ihre Liebe zum Tanzen bzw. Ballett zum Beruf zu machen. Und vielleicht irgendwann einmal eine eigene Ballettschule zu betreiben.
Harvey Tanberry, 14 Jahre, ist die Dramaqueen unter den Schwestern. Bei ihr selbst sollte man sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen. Sie ist mitten in der Pubertät und muss mit den Veränderungen in ihrem Leben klar kommen. Ihr größter Traum hat mit Mode zu tun, evtl. möchte sie aber auch Schauspielerin werden.
Paddy Costello ist der alleinerziehende Vater von Cherry.
Charlotte Tanberry erzieht die vier Töchter allein, nachdem der Vater ihrer Kinder sie vor drei Jahren verlassen hat.

Cherry hat es nicht immer einfach im Leben, allerdings steht sie sich oft selbst im Weg. Ihre Mutter kennt sie nicht, nur wenige Stücke hütet sie wie einen kostbaren Schatz. Allerdings fällt sie auch noch durch ihr Aussehen auf. Cherrys Mutter Kiko war Japanerin.

Cherry lebt mit ihrem Vater in Glasgow, Schottland, wo dieser in der McBean Schokoladenfabrik arbeitet. Nun hat er seinen Job gekündigt und zu Beginn der Sommerferien zu Charlotte und den vier Mädchen ziehen. Das neue Zuhause liegt in Somerset, wo Charlotte ein Bed & Breakfast in einem großen, alten Haus betreibt.

Paddy und Charlotte hatten sich über das Internet kennengelernt. Eigentlich ja schon viel früher, aus Paddys Zeiten an der Kunsthochschule. Aber wie es eben so ist, aber das ist eine andere Geschichte. Er kreiert gern in seiner Freizeit an neuen Rezepten für handgemachte Biopralinen, sein Ausgleich zu der stumpfen Arbeit in der Fabrik. Und er hatte Träume, von seinen Pralinen.

So machten sich Cherry und Paddy also mit ihrem vollgepackten Van auf nach Tanglewood, dem viktorianischen Anwesen. Da Charlottes Großmutter den Familienbesitz nicht verkaufen wollte, überließ sie es ihr.
Würde hier Cherrys größter Wunsch in Erfüllung gehen?

Die fünf Mädchen, so verschieden sie auch sind, waren sie wie eine Packung Überraschungspralinen.
Auch wenn die Vater-Tochter-Beziehung nicht zu langatmig beschrieben ist, spürt man die enge Verbundenheit zwischen Paddy und Cherry. Die Autorin schreibt in der Sprache der Kids. Ihre Charaktere beschreibt sie über deren Gefühle und Gedanken, so dass man sich selbst ein Bild von ihnen machen kann. Man kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Alles in allem sehr glaubhaft geschrieben.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und jedes ist mit einer kleinen Reihe Törtchen verziert. Das Rezept für einen leckeren Kirsch-Schoko-Kuchen mit Schokosoße gibt es ganz zum Schluss. Einfach mal ausprobieren!

„Kirschenherz“ ist ein gelungener Start zur neuen „zuckersüßen“ Mädchenreihe „Die Chocolate Box Girls“. Es wird seine Leserschaft finden, davon bin ich überzeugt (ich mag es***)
 zuckersüße fünf Feen


Donnerstag, 9. Oktober 2014

(Rezension) Vulkantöchter - Steffanie Burow



Steffanie Burow
Vulkantöchter
Taschenbuch
480 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426639061
€ 9,99






 Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension


Exotisch, farbenprächtig, mystisch
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Meine Meinung:
Nur widerwillig folgt Alexandra ihrem Mann Martin in den Urlaub nach Malaysia. Diese Art von Adventure-Holiday lag ihr überhaupt nicht. Ob dies genau das Richtige war, um die eingefahrene Ehe der beiden wieder in Schwung zu bringen, zeigt sich vor Ort. Alexandra ist eine sehr launische Charaktere, was sie auch immer wieder zeigt. Ganz das Gegenteil Martin, der scheinbar eine Frohnatur ist. Von dem filmstarreifen Verhalten Alexandras ist sogar die Reisebegleiterin Birgit genervt. Doch dann verschwindet Martin einfach so, nachdem er zuvor mit der schönen Kellnerin Sien angebandelt hatte. Welche Bedeutung die Tätowierung auf Martins Brust hat, die auch bei den männlichen Bewohnern einer kleinen Insel vorkommt, hängt mit den Göttern zusammen. Es war Brauch auf der Rocheninsel, so nannte man diese, der Vulkangöttin Opfer zu bringen.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen um 1871, als ein Europäer von den Bewohnern der Rocheninsel gerettet wird. Dieser Seemann war über Bord gegangen und an an den Strand der Insel gespült worden. Doch trotz all der Pflege, die ihm zuteil wurde, beging er einen großen Vertrauensbruch. Dass zu dem Zeitpunkt die Vulkangöttin ihren Ärger Luft ließ, war Anlass für die Bewohner, es hing mit ihm zusammen. Ihr Glaube war tief verwurzelt.
Als Martin nun mit Sein fortgeht, schreibt er zwar vorher noch ein paar Zeilen an seine Frau. Dass er sich in große Gefahr begibt, ahnt er nicht. Denn Sien braucht ihn. Alexandra macht sich mit Birgit auf die Suche nach ihm.

Der Leser erfährt interessante Details, wunderbare Landschaftsbeschreibungen, als auch von der indonesischen Kultur. Die Autorin war mir leider nicht bekannt, von daher war es für mich eine überragende Reise an das andere Ende der Welt. Das liegt mit an dem flüssigen Schreibstil, den detaillierten Beschreibungen. So fließt viel von den Recherchearbeiten der Autorin mit in die Handlung ein, die teils auch vor Ort stattfanden.

„Vulkantöchter“ bezaubert nicht nur durch das ansprechende Cover, als auch durch die Geschichte der vier Protagonisten.
Es gibt keine Jahreszeit, in der man „Vulkantöchter“ nicht lesen kann.
Perfekt geschrieben und die Lesezeit ist wie ein bisschen Urlaub im fremden Land!