Steffanie Burow
Vulkantöchter
Taschenbuch
480 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426639061
€ 9,99
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Exotisch, farbenprächtig, mystisch
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur
und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig
abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt
sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über
ihre eigenen Grenzen hinaus.
Meine Meinung:
Nur widerwillig folgt
Alexandra ihrem Mann Martin in den Urlaub nach Malaysia. Diese Art von
Adventure-Holiday lag ihr überhaupt nicht. Ob dies genau das Richtige war, um
die eingefahrene Ehe der beiden wieder in Schwung zu bringen, zeigt sich vor
Ort. Alexandra ist eine sehr launische Charaktere, was sie auch immer wieder
zeigt. Ganz das Gegenteil Martin, der scheinbar eine Frohnatur ist. Von dem
filmstarreifen Verhalten Alexandras ist sogar die Reisebegleiterin Birgit
genervt. Doch dann verschwindet Martin einfach so, nachdem er zuvor mit der
schönen Kellnerin Sien angebandelt hatte. Welche Bedeutung die Tätowierung auf
Martins Brust hat, die auch bei den männlichen Bewohnern einer kleinen Insel
vorkommt, hängt mit den Göttern zusammen. Es war Brauch auf der Rocheninsel, so
nannte man diese, der Vulkangöttin Opfer zu bringen.
Die Handlung spielt auf
zwei Zeitebenen. Zum einen um 1871, als ein Europäer von den Bewohnern der
Rocheninsel gerettet wird. Dieser Seemann war über Bord gegangen und an an den
Strand der Insel gespült worden. Doch trotz all der Pflege, die ihm zuteil
wurde, beging er einen großen Vertrauensbruch. Dass zu dem Zeitpunkt die
Vulkangöttin ihren Ärger Luft ließ, war Anlass für die Bewohner, es hing mit
ihm zusammen. Ihr Glaube war tief verwurzelt.
Als Martin nun mit Sein
fortgeht, schreibt er zwar vorher noch ein paar Zeilen an seine Frau. Dass er
sich in große Gefahr begibt, ahnt er nicht. Denn Sien braucht ihn. Alexandra
macht sich mit Birgit auf die Suche nach ihm.
Der Leser erfährt
interessante Details, wunderbare Landschaftsbeschreibungen, als auch von der
indonesischen Kultur. Die Autorin war mir leider nicht bekannt, von daher war
es für mich eine überragende Reise an das andere Ende der Welt. Das liegt mit
an dem flüssigen Schreibstil, den detaillierten Beschreibungen. So fließt viel
von den Recherchearbeiten der Autorin mit in die Handlung ein, die teils auch
vor Ort stattfanden.
„Vulkantöchter“ bezaubert
nicht nur durch das ansprechende Cover, als auch durch die Geschichte der vier
Protagonisten.
Es gibt keine Jahreszeit,
in der man „Vulkantöchter“ nicht lesen kann.
Perfekt geschrieben und
die Lesezeit ist wie ein bisschen Urlaub im fremden Land!

Huhu :)
AntwortenLöschenEine schöne Rezension. Das Buch durfte ich letzten Monat auch lesen und mir hat es sehr gut gefallen. Gerade die Dastellung der Kultur, der Eingeborernen, finde ich sehr gelungen. Da merkt man wirklich, dass sich die Autorin hier Gedanken dazu gemacht und recherchiert hat.
Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende :)
Lieben Dank für deine Zeilen. Ich war erst einmal auf deinen Blog. Leider kannte ich ihn noch nicht, aber das hat sich jetzt geändert und ich folge dir ...
LöschenJa, das Buch ist wirklich toll......hach, was gibt es schon für klasse Bücher
Liebe Grüße