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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 17. Oktober 2014

๑ஐ•´¯`•Wochenend-Blogpause •´¯`•ஐ๑ und ein bisschen Plauderei



Am Wochenende steht eine kleine Reise an. Normalerweise kein Post wert. Allerdings werde ich vor der Abreise eine kleine Änderung zum Kommentieren vornehmen müssen. Die (englischen) anonymen Kommentatoren waren in der letzten Zeit manchmal ziemlich schreibfreudig. Aber aus dem Kurzurlaub wiederzukommen und dann einen vollen Spamordner zu löschen, da habe ich dann doch keine Lust zu.
Also für einen kurzen Zeitraum stelle ich das um auf Moderation.
Gibt es bald was Neues auf dem Blog?
Ja, die Frage kann ich bestätigen. Es wird nostalgisch.  Ihr wisst ja, dass ich gern Kinderbücher hin und wieder aus meinem Regal als “Buchschatz” vorstelle. Man kann, muss aber nicht immer nur auf hochgelobtes Neues zurückgreifen. Es gibt so tolle “alte” Bücher, die viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Ich denke mal, meine Sammleredition “Reprints” aus dem Verlag Julius Breitschopf wird vielleicht den einen oder anderen gefallen. Und – klar, habe ich mir dazu noch eine Überraschung ausgedacht. 
Habt ein schönes Wochenende - genießt das Wetter. 

๑ஐ•´¯`• •´¯`•ஐ๑

Dienstag, 14. Oktober 2014

(Rezension) Zeit der wilden Orchideen - Nicole C. Vosseler



Nicole C. Vosseler
Zeit der wilden Orchideen
Taschenbuch
512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442480067
€ 9,99








 Quelle Goldmann Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
 

Vorwort im Buch:
Für alle Träumer dieser Welt, deren Herz so tief und weit ist wie der Ozean.

Singapur um 1840. Das Tor zu den Schätzen Asiens. Ein Magnet für Schiffe und Menschen aus aller Welt. Hier lebt Georgina nach dem Tod ihrer Mutter weitgehend sich selbst überlassen. Im üppig wuchernden Garten am Meer kann das Mädchen mit den veilchenblauen Augen umherstreifen und ihre Einsamkeit eine Zeit lang vergessen. Eines Tages findet sie dort einen verletzten Jungen: Raharjo, der dem Volk der Orang Laut angehört, den „Meeresmenschen“. Wie vom Schicksal gelenkt, kreuzen sich ihre Wege über Jahrzehnte hinweg immer wieder, und diese Liebe, die nicht sein darf, verändert nicht nur ihrer beider Leben für immer ...

Meine Meinung:
Die junge Georgina lebt behütet auf dem Anwesen der Familie. Doch nach dem frühen Tod ihrer Mutter hatte sich der Vater immer mehr in der Arbeit verkrochen und kaum Zeit für sie. So wuchs sie in der Obhut der Bediensteten auf. Eines Tages findet Georgina in dem ziemlich abseits gelegenem Pavillon im Park einen verletzten Jungen und pflegt ihn heimlich. Raharjo gehört dem Volk der Orang Laut, den „Meeresmenschen“ an. Seine Verletzungen hatte er sich wohl bei einem Kampf auf See zugezogen und war über Bord gefallen.
Obwohl beide aus verschiedenen Nationen entstammen, sind sie sich nicht fremd. Eine unbekannte Vertrautheit herrscht zwischen den beiden Kindern.

Zitat S. 23:
Das Flüstern des Regens war verstummt. Die zarten Bänder aus Licht, die sich von draußen hereinstahlen, malten ein wechselhaftes Muster auf das Gesicht des Mädchens und ließen ihre Augen aufleuchten. Und er begriff, was an diesen Augen so seltsam war.
»Nila, flüsterte er. Saphir.

Allerdings trennen sich ihre Wege, als es Raharjo gesundheitlich wieder besser geht. Um Georgina die nötige Schulbildung und den Schliff für die Gesellschaft zukommen zu lassen, schickt der Vater das Kind nach England zu seiner Schwester. Bei ihrer Rückkehr ist sie eine junge Frau, den Kinderschuhen entwachsen. Und sie trifft Raharjo wieder. Aus ihrer Seelenverwandtschaft, ihrer Zuneigung zueinander, wird Liebe. Doch die gesellschaftlichen Grenzen sind ganz klar, zu groß ist der Standesunterschied zwischen beiden. Georginas und Raharjos Geschichte spielt um 1840, zu dessen Zeitraum Singapore zwar noch eine junge, aber sehr aufstrebende Kolonie ist. Der Leser erfährt sehr viel zur Geschichte und die einmalig, wunderbar beschriebenen Landschaftsbeschreibungen erzeugen Kopfkino. So manches, was evtl. früher im Geschichtsunterricht an einem vorbeigeplätschert war, hier wird es wieder neu erweckt und macht richtig Laune, das Buch zu lesen. Aber nicht nur das. Die Liebe zwischen Georgina und Raharjo bleibt nicht ohne Folgen und sie wird schwanger. Der Rettungsanker für sie ist Paul Bigelow, der seit geraumer Zeit beim Vater lebte. Er hatte sich Hoffnung auf Georgina gemacht und will sie nun nicht mit der Schande leben lassen. Sie heiraten und genau am Tag ihrer Hochzeit taucht Raharjo auf, der es inzwischen zu einem wohlhabenden Mann gebracht hat.

Eine Liebe, die nicht sein darf.
Eine Liebe, die alle Brücken überwindet, doch wie viel kann sie aushalten?

Es ist ein Wechselband der Gefühle, durch das nicht nur die geschaffenen Figuren gehen, nein der Leser erlebt sie ebenfalls „live“ mit.

Georgina und Raharjo, ein gutes halbes Jahrhundert dürfen wir sie begleiten. Eine Geschichte, in die uns die Autorin mit ihrem neuesten Werk entführt.
Man lebt mit den Protagonisten, geht als unsichtbarer Geist an ihrer Seite mit, atmet die Gerüche der Stadt, hört das Rauschen des Meeres und das Singen der Vögel. Eine verzauberte Welt der Fantasie, zu deren Eintritt es nicht viel braucht: Man muss all seine Sinne öffnen. Das Herzblut der Autorin steckt auch in dieser Geschichte.

Lieben Dank Nicole für die persönlichen Briefzeilen.
I appreciate it very much. :-)
VITA:
Nicole C. Vosseler, geboren 1972 in Villingen-Schwenningen, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit ihren Romanen „Unter dem Safranmond“, „Sterne über Sansibar“, „Der Himmel über Darjeeling“ und „Das Herz der Feuerinsel” feierte sie große Erfolge. Die Autorin lebt am Bodensee – mit mehr als zweitausend Büchern unter einem Dach.

"Buch Berlin 2014" die neue Berliner Buchmesse November 2014 + Eintrittskartenverlosung


© http://www.buchmesse-berlin.com

Für viele von euch ist die Frankfurter Buchmesse jedes Jahr das Highlight. 
"BuchBerlin 2014", davon hatte ich schon vor einiger Zeit auf FB gelesen und als "halbe" Berlinerin reizt es mich sehr, dort hinzufahren. Aber da waren erst mal einige Dinge abzuklären, ganz sicher ist es noch nicht. Ich arbeite daran.

Gestern erhielt ich die Pressemitteilung des PepperBooks-Verlages, die ich nachstehend veröffentliche. Gleichzeitig darf ich Eintrittskarten unter meinen Lesern für die Messe verlosen (3 x 2 Karten). 
Die Aktion lasse ich bis zum 26. 10. laufen. Karten kommen dann entweder direkt zu euch oder werden an der Kasse hinterlegt.
  Wer mag, vielleicht treffen wir uns ja :-)

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Leipzig tut es, Frankfurt tut es und Berlin tut es nun auch. Am 15. und 16. November 2014 findet die erste Buchmesse „BuchBerlin" statt.

Neben den rund 60 Verlagen aus ganz Deutschland steht der Leser im Mittelpunkt. „Uns hat der Ge-danke inspiriert, eine Messe ins Leben zu rufen, bei der Leseratten aller Altersgruppen wirklich mit Autoren und Verlegern ins Gespräch kommen können. Anders als in Frankfurt und Leipzig stehen in Berlin kleine Verlage im Vordergrund, die mit tollen und vielfältigen Büchern überraschen“, so Steffi Bieber-Geske, Initiatorin und Leiterin der „BuchBerlin“.
Das Interesse der Verlage war sehr groß und die Stände binnen kurzer Zeit ausgebucht. „Die Resonanz war beeindruckend und wir haben schon zahlreiche Interessenten für das nächste Jahr“, so Steffi Bieber-Geske.


Der letzte freie Stand wurde für einen guten Zweck reserviert: Von Freitag, den 15. Oktober, bis Frei-tag, den 22. Oktober, 18 Uhr, wird der 5,6 Quadratmeter große Stand auf der Facebook-Seite www.facebook.com/buchberlin zugunsten der Kindernothilfe versteigert. Das Mindestgebot ent-spricht der normalen Standgebühr in Höhe von 184,80 Euro. Teilnehmen dürfen alle noch nicht an-gemeldeten Verlage – unabhängig von Größe und Verlagsprogramm.
Die „BuchBerlin“ soll mit ihrem Gesamtkonzept junge, interessierte Leser und Familien ansprechen. „Es war uns wichtig, die Eintrittspreise so zu gestalten, dass alle Lesebegeisterten teilnehmen können“, sagt Steffi Bieber-Geske. „Erwachsene zahlen nur 2,50 Euro, Kinder, Schüler, Studenten und Auszubildende haben freien Eintritt.“ Neben speziellen Lesungen für die kleinen Besucher gibt es auch eine Spielecke und einen Bastelstand.


Umfassende Informationen zur Messe auf www.buchmesse-berlin.com und auf www.facebook.com/buchberlin.
 

1. Buch Berlin
Sa, 15. November, 10 bis 20 Uhr
So, 16. November, 10 bis 18 Uhr


Durchgängiges Leseprogramm für Kinder und Erwachsene auf zwei Bühnen Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
Treskowallee 8 (Mensagebäude)
10318 Berlin


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