Emil Ostrovski
Wo ein bißchen Zeit ist
Gebundene Ausgabe
304 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (24. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421609
Originaltitel: The
Paradox of Vertical Flight
€ 16,99
© Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Fischer FJB
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar
Drei Teenager und ein Baby - auf der Flucht vor der Polizei und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ein Roadmovie-Roman.
Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen.
Und so gerät alles aus den Fugen.
Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei.
Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack.
Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.
Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen.
Und so gerät alles aus den Fugen.
Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei.
Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack.
Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.
Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, dass das Buch „Wo ein bisschen
Zeit ist …“ als Überraschung bei mir ankam. Hierbei handelt es sich um den
Debütroman von dem 23-jährigen Emil Ostrovski.
Als der halbwüchsige Teenager Jack sich gerade mal wieder
mit Suizidgedanken trägt, erfährt er durch ein Telefonat, dass er gerade Vater
wird. Seine Exfreundin bringt seinen Sohn zur Welt, während die Adoptiveltern
schon im Hintergrund warten.
Was nunmehr folgt, erscheint erst mal wie eine
Kurzschlußhandlung. Im Krankenhaus sieht er sein Kind und einer Eingebung nach
muss er es unbedingt seiner dementen Großmutter zeigen, bevor sein Sohn zu den
Adoptiveltern kommt.
Sokrates, nach dem griechischen Philosophen, so nennt er
seinen Sohn. Wahrscheinlich nicht ohne Grund, denn aus dem philosophieren kommt
man während der ganzen Handlung kaum raus. Mit seinem Freund Tommy und
letztendlich auch der Mutter des Babys macht er sich auf den Weg zu seiner
Granny. Der Roadtrip beginnt – Auf der Flucht vor der Polizei.
Der sonst so voller Selbstzweifel geplagte Jack entwickelt
während der Reise eine ganz besondere Beziehung zu seinem Sohn. Er unterhält
sich mit ihm über Gott und die Welt, über den Sinn des Lebens. Tja, man könnte
denken, Jack hat irgendwie eine Macke.
Der Klappentext ist schon eine exakte
Inhaltszusammenfassung.
Sicher ist das Buch nicht ganz einfach zu lesen, denn bei
mir traten schon einige Fragen auf, die unbeantwortet blieben. Wie die
Jugendlichen mit dem Baby umgehen, irgendwie schon verrückt, aber immer ums
Wohlergehen besorgt, war schon rührend zu lesen.
Die Reise der drei Protagonisten und dem Baby ist gefühlvoll
und doch teils sehr widersprüchlich geschrieben. Die Handlung scheint
anspruchsvoll, und doch wurde die Sprache der Jugend nicht aus den Augen
verloren. Allerdings war der Schreibstil des Autors sehr gewöhnungsbedürftig.
Mit gemischten Gefühlen habe ich mich durch die Story
gelesen. Vielleicht lag es daran, dass es nicht ganz meiner Richtung entsprach.
Es hatte den Anschein, dass es auf einem sehr hohen Niveau geschrieben ist,
anspruchsvoll und nicht mal eben so gelesen. Ob es allerdings in die Kategorie
Jugendbuch passt bzw. für alle Jugendliche geeignet ist, da habe ich meine Zweifel. Wie hat mir das
Buch gefallen, diese Frage stellte sich zum Schluss. Eine klare Antwort kann
ich nicht geben. Wie es halt im Leben so ist, Geschmäcker sind verschieden.
Von daher erhält das Buch „Wo ein bisschen Zeit ist …“ von
mir sehr gute drei Lesegenuss-Bücher. Für vier hat es dann doch nicht gereicht.
Ein Buch, welches immer wieder von einer Stelle auf die
andere geschoben wurde. Ich hatte einige Stellen im Buch gelesen und irgendwie
war mir klar, dass kann ich nicht mal so lesen. Zeit und Muse mußte her!
Vita:
Emil Ostrovski ist 23, er emigrierte mit seiner Familie aus Russland in
die USA als er zwei Jahre alt war. Er mag Macarons, hat Philosophie
studiert und verbringt mehr als ein bisschen Zeit auf langen
Spaziergängen, beim Lesen von Kant und bei seinem
Creative-Writing-Studium. Dies ist sein erster Roman.



