► Hinweis - Blogposts ◄
Links in meinen Posts kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Diese Info erfolgt aufgrund der DSGVO. Diese können zu anderen Webseiten, sei es Verlags- oder Autorenseiten, Facebook oder andere Blogs führen. Ebenso Coverabbildungen. Mein Blog ist ein Hobbyblog. Von daher erfolgen diese Links ohne jedweden Auftrag oder eine Bezahlung. Ich habe keine Affiliate-Links in meinen Posts eingefügt. Rezensionsexemplare geben meinen persönlichen Leseeindruck wieder. Ich erhalte hierfür kein Geld oder jedweden anderen Obolus. Die Bücher werden gemäß §2 Nr. 5 TMG deklariert bzw. mit Danksagung an den Verlag für das Exemplar.
In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 12. Dezember 2014

(Rezension) Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel - Jonathan Stroud


Jonathan Stroud
Lockwood & Co.
Der wispernde Schädel
Gebundene Ausgabe
512 Seiten
Verlag: cbj (27. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570157107
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Lockwood & Co. 2
€ 18,99

© Quelle - Kauflink " Verlag "





Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension



Wenn Londons Geisterwelt erwacht
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.

Meine Meinung:

(Buchanfang):
„Ganz Großbritannien befindet sich in den Fängen einer Geisterepidemie.
Seit nunmehr fünfzig Jahren suchen die ruhelosen Seelen der Toten in ständig wachsender Zahl die Insel und ihre Bewohner heim – keiner weiß, wie oder warum.“

Ein neuer Auftrag für die Geisteragentur Lockwood & Co. Nach dem Erfolg im Fall der Seufzenden Wendeltreppe gehörte sie nunmehr zur bekanntesten Agentur in London. Die Stadt kommt nicht zur Ruhe, und so steigt das Team in einen wahrlich gruseligen Fall ein. Da geht es um das Verschwinden magischer Artefakte, dann wiederum verschwindet aus einem alten, eisernen Sarg der Inhalt. Also, das Übernatürliche trieb sein böses Spiel.
Erzählt wird die neue Geschichte um „Lockwood & Co.“ wieder aus Lucys Sicht in der Ich-Erzählperspektive. Und dieser Fall ist unheimlich, ja man kann sagen gruselig. Informationen aus dem ersten Band werden mit in diese neue Handlung eingeflochten. Schließlich geht es auch darum, was der uralte Wispernde Schädel im Archi der Agentur für eine Rolle spielt. Denn merkwürdigerweise kann nur Lucy mit ihm kommunizieren. Was aber hatte es mit dem Eisensarg auf sich und dann ist da noch ein Spiegel, alles Artefakte, die das Leben nicht nur des Trios bedrohen.
Geister in London, gruselige Momente, packendes Abenteuer, die Stadt London eignet sich hervorragend für solche Geschichten. Meine Empfehlung für den zweiten Band ist auf jeden Fall, vorher die „Seufzende Wendeltreppe“ zu lesen, auch wenn hier um Buch darauf eingegangen wird.
Das Team der Agentur Lockwood & Co. hat mir auch hier wieder gut gefallen. Durch die Erzählform von Lucy fühlt man sich in die Handlung versetzt und das Tempo, welches der Autor hier an den Tag legt, ist enorm. Ein Mädchen, das Geister hören kann, ich finde das sehr interessant. Die Vorstellung, wie sie mit dem Schädel spricht und dieser kann ihr einiges verraten, begeistert. Ebenso die Eigenschaft des Spiegels, wahrlich schauerlich. Eile ist geboten, diesen wiederzufinden, denn er ist ein todbringendes Artefakt.

Fakt ist, dass „Der wispernde Schädel“ eine spannend, schauerlich, teils gruselige Geschichte und und neugierig auf weitere Abenteuer macht.
„Lockwood & Co. – Der wispernde Schädel“, ein rundum gelungenes, spannendes und gruseliges All-Age-Buch.
Meine Rezension zum ersten Band "Die seufzende Wendeltreppe" »hier«



Neues, spannendes und unheimliches Abenteuer für das Geisterjäger-Trio!

Vita
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.
Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

(Rezension) Funkenflieger - Rita Falk



Rita Falk
Funkenflieger
Broschiert
320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423260190
€ 14,90
auch als EBOOK erhältlich

Quelle Verlag






Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

Elvira war viel zu jung, um selbst Kinder zu haben - und ihre Söhne Kevin, Robin und Marvin haben es nicht gerade leicht mit ihr. Als eines Tages herauskommt, dass Kevin seine große Liebe Aicha geschwängert hat, noch bevor beide ihren Schulabschluss in der Tasche haben, kommt es beinahe zur Katastrophe. Denn Aichas Eltern setzen alles daran, dass das Kind nicht zur Welt kommt. Was tun? Marvin hat einen irrwitzigen Plan. Und für einige Wochen wird ihrer aller Leben kräftig durcheinandergewirbelt …
“Funkenflieger” von Rita Falk ist mein erstes Buch von der Autorin, welches ich gelesen habe. In der Geschichte schreibt Rita Falk aus dem Leben von Elvira und ihren drei Söhnen. Elvira war noch sehr jung, als sie das erste Mal Mutter wurde. Umso betroffener macht es sie, als herauskommt, dass die minderjährige Freundin ihres ältesten Sohn Kevin schwanger ist. Elvira, alleinerziehend, alle drei Söhne von verschiedenen Vätern verschiedener Hautfarbe. Aicha, ein türkisches Mädchen. Dass das Probleme geben würde, war ziemlich klar. Doch was tun? die türkische Familie will ihre Tochter in die Türkei abschieben.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marvin, der jüngste von Elviras Söhnen. Aus seiner Sicht wird auch die Story erzählt. Man muss als Ganzes funktionieren, als Familie, damit Aicha und Kevin eine Zukunft mit dem Baby haben werden.
Es gibt einen guten Einblick in eine Familie, dessen Mutter total überfordert ist und sich im Prinzip aufgegeben hat. Ihr Umfeld, sprich die Söhne, hat sie komplett aus den Augen verloren. Elvira ist in einem lethargischen Zustand und sich nicht klar darüber, in welchen “Gewässern” ihre Söhne schwimmen. Marvin, auch Locke genannt, versteckt Aicha vor den Eltern in einem alten Casino. Als die Situation eskaliert und Robin zusammengeschlagen wird, Elvira ihn im Krankenhaus so vorfindet, keimt etwas Hoffnung auf. Aber nur mit Hilfe der Krankenschwester Annemarie gelingt es für den Moment, Struktur in die Familie zu bringen. Dass das nicht auf Gegenliebe aller Parteien stößt, ist verständlich. Doch sie müssen zusammenhalten, und weitere Hilfe erhalten sie von zwei weiteren Personen.
In “Funkenflieger” hat die Autorin mit Elvira und den drei Söhnen eine Familie geschaffen, mit sozialem Hintergrund, wie es auch in der Realität vorzufinden gibt. Sich nicht aufgeben, auch wenn der Weg sehr steinig ist, eine klare Botschaft.
Überzeugend und authentisch hat Rita Falk ihre Figuren zum Leben erweckt. Ebenso die Problematik der Familie, unsere Gesellschaft, ist ihr großartig gelungen.
Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar, bis auf ein paar Kleinigkeiten zum Schluss.
Sich nicht aufgeben und die schweren Hürden im Leben meistern, ist ein weiteres Resultat aus dem Roman.

Das Leben schreibt die Geschichten: beeindruckend und sehr authentisch.

Dienstag, 9. Dezember 2014

(Rezension) Kaimankacke - Lars Simon



Lars Simon
Kaimankacke
Taschenbuch
320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423215541
€ 9,95

auch als EBOOK erhältlich

Cover - Info etc.  - Verlag





Auch der zweite Comedy-Roman von Lars Simon fand ganz unverhoft vor einiger Zeit den Weg zu mir :-)

Lieber ' ne Piña Colada in der Karibik bei dreißig Grad im Schatten als stinkenden Fisch bei schwedischem Dauerregen. Dazu: Sonne, Aracaris, Bikinis und so weiter. Gedacht, getan. Kurzentschlossen bucht Torsten Flug und Club-Hotel, besorgt für alle Fälle noch schnell zwei Badehosen und fliegt über den Großen Teich, wo ihn neben seinen Gödseltorp-Kampfgenossen Rainer und Bjørn einige Überraschungen erwarten. Der Kaiman im Swimmingpool ist dabei erst der Anfang …
Nach “Elchscheiße” nun “Kaimankacke”.
Nein der Titel wundert mich nicht, nachdem ich ja das erstgenannte Buch gelesen habe. Und nun?
Mit einer kurzen Einführung bzw. Erklärung der lateinischen Wörter zum Buchtitel startet der neue Comedy-Roman. Dann erfolgt ein kurzer Rückblick, was bisher geschah.
Gödseltorp heißt das kleine Kaff in Mittelschweden, wo der Deutsche Torsten nunmehr sein neues Leben aufgebaut hat.
Nach dem Buch ist vor dem Buch und so schreibt er derzeit an seinem zweiten Roman. Eine Schreibblockade, das sollte für jeden Autor ein Fremdwort sein. Doch genau in dieser Phase steckt Torsten. Das neue Manuskript findet keinen Zuspruch beim Verlag und guter Rat ist teuer. Eine neue Idee, woher nehmen? Aber das ist nicht sein einziges Problem. Seine Freundin Linda macht ihm zusätzlich Stress.
Als Torstens Vater diesen nach Costa Rica lockt, kommt er ein bisschen in Urlaubsstimmung. Doch die Ernüchterung folgt der Euphorie auf den Fuß. In dem Clubhotel sind neben seinem Vater auch dessen esoterisch angehauchte Lebensabschnittsgefährtin Renate die Gödseltroper Kumpel Rainer und Björn.
Torsten gerät in Not, wie soll er bei diesem Chaos einen Roman fertig schreiben?

Caca del caimán – vulg. Zool.

Erzählt in der Ich-Perspektive von Torsten erlebt der Leser jede Faser seiner Emotionen. Ab und an schwächelt “Kaimankacke”, doch im Ergebnis ist es gute Unterhaltung mit viel Humor gewürzt. Allerdings, wenn man es mit seinem Vorgänger “Elchscheiße” vergleicht, bleibt er etwas auf der Strecke zurück.

All-Inclusive-Urlaub, Charaktere, die einen manchmal verzweifeln lassen, humoristisch gesehen, eine Freundin, die ihrem Ex eine zweite Chance geben will, ein “blockierter” Autor und das verrückte Drum-Herum in Costa-Rica, hier ist kurzweilige Unterhaltung angesagt.
Peng!
Und wie geht es mit Torsten und Linda weiter? Geht es überhaupt weiter? Das sollte gut überlegt sein.
 

► Es gilt der Hinweis unter dem Header! ◄
Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.