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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Freitag, 6. Februar 2015

(Kurzreport) Frickelbacher Kellergeister - Jahr und Nein - Lilly König


Lilly König
Jahr und Nein
Frickelbacher Kellergeister
Taschenbuch
304 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423215589
Comedy-Krimi
€ 9,95

  Infos  " VERLAG"


Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung 



Meine Meinung:
„Du machst mich wirklich krank.“ „Das will ich auch hoffen!“ Diese Sätze sind nur ein Beispiel aus dem Wortschatz, mit denen sich die beiden Zwillingsschwestern Helene und Beate, Ende Vierzig, beschimpfen. Aus irgendeinem Grund können sie sich nicht leiden, obwohl man das doch bei Zwillingen nicht vermutet. Nicht nur äußerlich sehr ähnlich, üben beide die gleiche Tätigkeit aus, sind verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder. Beide selbstständig mit einem Detektivbüro, wohnen sie in der gleichen Gegend, im Taunus. Zum Eklat kommt es am 75. Geburtstag ihres Vaters, welcher in dem kleinen Ort Frickelbach wohnt. Helene und Beate, das war so eine Sache für sich (Zitat S. 9).
„Jahr und Nein“, ist ein Comedy-Krimi von der Autorin Lilly König (Pseudonym). Als in Frickelbach durch eine Erdbewegung zwei Leichen im Kellergewölbe unter der Kirche freigelegt werden, heißt es gemeinsam zusammen zu arbeiten. An ihrer Seite der etwas schusselige Praktikant Frodo. Und die beiden Frauen „graben“ tief, decken Machenschaften auf und noch anderes. Mit überzeugender Darstellung der Charaktere wird dem Leser ein Regionalkrimi präsentiert, aufgelockert durch die hessische Mundart, den Streitigkeiten der beiden Schwestern, eben mal ganz anders.
Am Ende eine unterhaltsame, von der Grundidee gut, präsentiert sich die Geschichte.
„Jahr und Nein“, eine Stippvisite in den Taunus, von witzig bis frech, nachdenklich, teils auch spannend, unterhaltsam. Autoren sind in Genre, Schreibstil als auch ihrer Art verschieden. Hier hat mich auch das Cover angesprochen. Irgendwie witzig und originellen, realistischen Charaktere.  Etwas vorhersehbar war das Ende, aber das tat dem Lesen keinen Abbruch.
Aber alles in allem: Ein guter Comedy-Krimi, der sich schnell wegliest
Ich vergebe 4**** Lesegenuss-Bücher

Info:
Die Detektivinnen und streitbaren Zwillingsschwestern Helene Jahr und Beate Nein,  Ende vierzig, gehen sich lieber aus dem Weg. Doch dann gibt es einen Doppelmord – und  das ausgerechnet in Frickelbach, ihrem hessischen Heimatdorf! Ganz gegen ihre Gewohnheit ermitteln „Jahr und Nein“ gemeinsam, unterstützt von Praktikant Frodo, der nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein scheint. Die drei Spürnasen geraten in einen Strudel dubioser Machenschaften um superteuren Wein und noch ganz andere Delikatessen ...

Vita:
Lilly König ist das Pseudonym einer Schriftstellerin, die mit ihren Werken sehr erfolgreich ist. Sie lebt mit ihrem Mann in Hamburg....

Donnerstag, 5. Februar 2015

„МäŔČĤĔŃĤÁŦŤ ĔŔŴäĤĹŤ“


Vor einigen Tagen flatterte "märchenhafte" Post ins Haus.
Kein Absender :-(, hinten war der Briefumschlag versiegelt -wow.

Was konnte das sein? Märchenhafte Post - unbekannter Absender - die Überraschung war groß, als ich den Umschlag öffnete und dieser Inhalt zum Vorschein kam:


„Märchenhaft erwählt“ ist der erste von drei Bänden und enthält alles, was zu einem klassischen Märchen gehört: Romantik, Magie, Spannung, Abenteuer, das Gute und das Böse, eingehüllt in den leuchtendsten  Farben  der Phantasie.
 
Klappentext:

Es war einmal ein Prinz namens Lean, der seit seiner Geburt mit dem schrecklichen Fluch lebte, dass sein erster Kuss eines Tages großes Unheil über das Königreich Chòraleio bringen würde. Nur seine wahre Liebe kann ihn retten.
Die zwölf schönsten Mädchen des Landes werden bei einer großen Auswahl erwählt – eine von ihnen wird Prinz Lean heiraten. Doch bis dahin liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Es gilt Prüfungen zu bestehen, die den Mädchen alles abverlangen werden. Wie weit sind sie bereit für ein besseres Leben und die Chance auf die große Liebe zu gehen?
 
Ich hoffe, dass Ihr nun neugierig geworden seid und  » HIER « gibt es weitere Infos.
 
Macht mit beim Gewinnspiel und gewinnt einen von zehn Preisen.
 

Mittwoch, 4. Februar 2015

(Rezension) Der Engelsbaum - Lucinda Riley


Lucinda Riley
Der Engelsbaum
Taschenbuch
640 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (8. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442481354
Originaltitel: Not Quite an Angel
€ 9,99


 © Cover / Info VERLAG






Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension

 
Verlagsinfo:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...

Meine Meinung:
Das auf zwei Zeitebenen erzählte Drama  beginnt in der Gegenwart und zwar am Heiligabend 1985, Marchmont Hall, Marchmont Hall, Monmouthshire, Wales in England. Dorthin zurück kehrt Greta Marchmont, die seit über 20 Jahren an Amnesie leidet. An ihre Heimat kann sie sich nicht erinnern. Gretas Geschichte wird uns im Laufe der Handlung zurückführen in das Jahr 1945, als sie schwanger, von ihrem Freund verlassen, an diesen Ort eine neue Heimat findet. Ein alter Bekannter von Greta bringt sie nach Marchmont Hall in die Obhut seiner Mutter. Dort kommen auch die Zwillinge, ein Pärchen, zur Welt. Nur drei Jahre später stirbt der Junge.
Als sie bei einem Spaziergang 1985 das Grab eines Kindes entdeckt, kommen die Erinnerungen bruchweise zurück und das ist die Geschichte von „Der Engelsbaum“. Nur gut, dass Greta David an ihrer Seite hat, denn die damaligen Ereignisse bringen sie völlig aus der Fassung.
Die Wahrheit kann oft brutal sein und wenn ein Mensch seine Erinnerungen verloren hat, fehlt ihm ein wichtiges Detail, nämlich das Wissen um sein vergangenes Leben. Und genau damit wird Greta nunmehr konfrontiert.
Zu Beginn der Geschichte macht der Leser Bekanntschaft mit vielen Charaktere. Diese hat die Autorin wohl gut beschrieben, allerdings bleibt nicht so genügend Platz für die Protagonisten, dass sie sich und ihre Gefühle voll entfalten können. Doch im Lauf der Handlung erkennt man, welche Rolle sie in der Geschichte spielen. Der eine eben mehr, der andere weniger. So werden die Passagen aus der Gegenwart gut mit denen aus der Vergangenheit verwoben.

Das Buch „Der Engelsbaum“ hat die Autorin schon vor vielen Jahren geschrieben, aber erst jetzt veröffentlicht. Das Cover ist wieder einmal ein Highlight und gefällt mir ausgesprochen gut. Insgesamt ein gut aufgebauter Roman,  auch wenn nicht ganz perfekt ist, mich fesseln konnte.

So vergebe ich vier gute Lesegenuss-Bücher.
Vita:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.