Lucinda Riley
Der Engelsbaum
Taschenbuch
640 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (8. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442481354
Originaltitel: Not
Quite an Angel
€ 9,99
© Cover / Info VERLAG
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Verlagsinfo:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das
Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie
zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat
keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall
leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft
macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und
die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge
begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt
sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt
jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten
Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...
Meine Meinung:
Das auf zwei Zeitebenen erzählte Drama beginnt in der Gegenwart und zwar am
Heiligabend 1985, Marchmont Hall, Marchmont Hall, Monmouthshire, Wales in
England. Dorthin zurück kehrt Greta Marchmont, die seit über 20 Jahren an
Amnesie leidet. An ihre Heimat kann sie sich nicht erinnern. Gretas Geschichte
wird uns im Laufe der Handlung zurückführen in das Jahr 1945, als sie
schwanger, von ihrem Freund verlassen, an diesen Ort eine neue Heimat findet.
Ein alter Bekannter von Greta bringt sie nach Marchmont Hall in die Obhut
seiner Mutter. Dort kommen auch die Zwillinge, ein Pärchen, zur Welt. Nur drei
Jahre später stirbt der Junge.
Als sie bei einem Spaziergang 1985 das Grab eines Kindes
entdeckt, kommen die Erinnerungen bruchweise zurück und das ist die Geschichte
von „Der Engelsbaum“. Nur gut, dass Greta David an ihrer Seite hat, denn die
damaligen Ereignisse bringen sie völlig aus der Fassung.
Die Wahrheit kann oft brutal sein und wenn ein Mensch seine
Erinnerungen verloren hat, fehlt ihm ein wichtiges Detail, nämlich das Wissen
um sein vergangenes Leben. Und genau damit wird Greta nunmehr konfrontiert.
Zu Beginn der Geschichte macht der Leser Bekanntschaft mit
vielen Charaktere. Diese hat die Autorin wohl gut beschrieben, allerdings bleibt
nicht so genügend Platz für die Protagonisten, dass sie sich und ihre Gefühle
voll entfalten können. Doch im Lauf der Handlung erkennt man, welche Rolle sie
in der Geschichte spielen. Der eine eben mehr, der andere weniger. So werden
die Passagen aus der Gegenwart gut mit denen aus der Vergangenheit verwoben.
Das Buch „Der Engelsbaum“ hat die Autorin schon vor vielen
Jahren geschrieben, aber erst jetzt veröffentlicht. Das Cover ist wieder einmal
ein Highlight und gefällt mir ausgesprochen gut. Insgesamt ein gut aufgebauter
Roman, auch wenn nicht ganz perfekt
ist, mich fesseln konnte.
So vergebe ich vier gute Lesegenuss-Bücher.
Vita:
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als
Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den
Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und
Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das
Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das
Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten.
Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem
Haus in der Provence.


Das Cover ist so traumhaft schön <3
AntwortenLöschenAllein dies ist schon einer der Gründe, warum ich es unbedingt auch bald lesen möchte! Danke für deine schöne Rezi.
Fühl dich gedrückt,
Jasmin
Oh ja und gestern habe ich den ersten Band zur neuen Reihe "Die sieben Schwestern" erhalten. TRAUMHAFTES COVEr und die Story - Daumen hoch. Ich konnte nicht widerstehen und habe schon angefangen zu lesen...
Löschenxoxo Hanne