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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Mittwoch, 18. Februar 2015

DANKE für 200.000 Seitenaufrufe



Danke für diese tolle Zahl, die ich gerade auf meinem Blog gesehen habe.
Für den einen mag es wenig sein, für mich ist es eine fantastische Zahl.

Normalerweise fängt man eine Dankesrede mit "Sehr geehrte ... usw." an, und dann folgt ein endloser Text. Fühlt euch alle angesprochen, denn es kommt nicht darauf an, wie vielen mein Blog gefällt, sondern ihr erfreut mich alle micht euren Besuchen, euren Kommentaren. Ich werde auch in nächster Zukunft versuchen, weiterhin gute Posts online zu stellen und um ehrlich zu sein, mein allergrößter Wunsch wäre es, am Jahresende die 300.000 zu schaffen. Irgendwie ist man ja ehrgeizig ...




Dienstag, 17. Februar 2015

(Rezension) Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern - Jessica Spotswood


Jessica Spotswood
Töchter des Mondes  Schicksalsschwestern
Gebundene Ausgabe
384 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (15. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960261
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Sisters' Fate
€ 17,99

©  Info -
VERLAG


Die Trilogie:
1. Töchter des Mondes – Cate
2. Töchter des Mondes – Sternenfluch
3. Töchter des Mondes – Schicksalsschwestern

Die Prophezeiung
Die Verfolgung der Hexen in Neuengland nimmt weiter zu. Auch innerhalb des geheimen Hexenbundes scheinen Cate und ihre Schwestern nicht mehr sicher zu sein. Verrat und Intrigen spalten die einst eingeschworene Gemeinschaft. Und die Visionen, die Cates kleine Schwester Tess immer häufiger heimsuchen, lassen keinen Zweifel daran, dass sich die unheilvolle Prophezeiung erfüllen wird. Cates, Tess’ und Mauras vorherbestimmtes Schicksal scheint nicht aufzuhalten zu sein: Eine Schwester wird die andere vor Beginn des neuen Jahrhunderts töten …

Meine Meinung:
Im Nachwort schreibt die Autorin, dass mit dieser Trilogie für sie ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Die Idee basiert tatsächlich auf einen Traum, wie sie schreibt, in dem sie sich mit ihren beiden Schwestern um ein Zaubermedaillon der Mutter gestritten hat. Dies war ihre Inspiration für die Trilogie „Töchter des Mondes“.
Mit dem vorliegenden dritten Band „Schicksalsschwestern“ heißt es Abschied nehmen von Cate, Tess und Maura.
Ich gehe davon aus, dass der Leser die ersten beiden Bände „Cate“ und „Sternenfluch“ kennt. Der Einstieg in die Handlung ist mühelos, zumal die Autorin an das Ende von „Sternenfluch“ anknüpft. Der Anfang ist ruhig gehalten, aber dann geht es rasant und spannend los. Ungewohnt, denn beide vorherigen Bände sind ansich sehr ruhig gehalten.
Die Entwicklung der drei Protagonistinnen zu sehen, war überraschend. Hier hat die Autorin den Schwestern einen enormen Entwicklungsschub verpasst. Nicht negativ, sondern positiv.
Erzählt wird „Schicksalsschwestern“ in der Ich-Perspektive. Die Hauptlast liegt weiterhin bei Cate, denn Inez hat die Macht der Schwesternschaft ans ich gerissen und kennt keine Skrupel. Cate’s Schwester Tess Gabe als Seherin, die sie bislang vor der Schwesternschaft geheim halten konnte, ist aufgeflogen. Wie wird die sanfte Tess mit dem enormen Druck umgehen? Denn Inez schreckt vor nichts zurück, auch Maura und die anderen aufs äußerste zu manipulieren.  Steht Cate allein auf verlorenem Posten? Nein, sie bekommt Hilfe, soviel sei schon verraten.
Die Trilogie lebt von ihren Charaktere. Allerdings im Abschlussband dominiert Cate. Nachvollziehbar die Gefühlswelt als auch ihre Beweggründe für ihre Handlung. Gut gefallen hat mir die Kulisse der Zeit, die Jessica Spotswood lebendig und vorstellbar beschrieben hat.
„Schicksalsschwestern“, ein gelungener Abschluss der Trilogie „Töchter des Mondes“, welche zu meinen absoluten Lieblingsreihen gehört. Es ist das Gesamtpaket, der Inhalt als auch das Cover waren ausschlaggebend dafür. Wenn du den Buchumschlag abnimmst und das gebundene Buch ebenso zauberhaft, bildlich gestaltet ist (ohne Frauenkopf), das ist schon etwas Besonderes!
All good things must come to an end!

“Schicksalsschwestern”, ein perfekter Abschluss, eine fantastische, “hexen”-hafte Lesereise. Meine Leseempfehlung für Jung und Alt.
Ich vergebe 5 Lesegenuss-Bücher *****
  
Vita:
Jessica Spotswoods Leidenschaft fürs Schreiben und für Bücher begann schon in frühester Kindheit. Bis heute liebt sie romantische Geschichten und lässt sich von ihnen und ihren Figuren verzaubern. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Katze Monkey lebt die Autorin in Washington D.C.

Herzlichen Dank an den Verlag  für das Leseexemplar.
Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung  



Montag, 16. Februar 2015

Book Treasure || Buchreise durch ... Andersens Märchen in Farbe

 Buchreise "Andersens Märchen in Farbe"

Ein jeder, der Märchen liebt, kennt auch die Geschichten von Hans Christian Andersen.
Es gibt die sehr bekannten wie "Die Prinzessin auf der Erbse", "Die Schneekönigin", oder "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen", "Däumelinchen" und und und … als auch weniger bekannte bzw. sich nicht mehr erinnert.
Es ist etliche Jahre her, dass ich mir "Andersens Märchen in Farbe" gekauft habe. Das waren nicht nur die Illustrationen, die mich dazu verleiteten, sondern halt auch etliche im Inhaltsverzeichnis aufgelistete mir unbekannte Märchen.
1805 wurde Hans Christian Andersen in Dänemark geboren. Dass er die Lateinschule als auch Universität besuchen konnte, verdankte er dem Dänenkönig Friedrich IV. Seine Ideen für die Märchen holte Andersen sich aus den Erlebnissen seiner Reisen durch Europa.
Eine gute Auswahl an Märchen zeichnet dieses Buch aus - zum Selberlesen - zum Vorlesen - für die ganze Familie.
Insgesamt finden sich 46 Märchen in dem Buch wieder. Kleinere Motive wechseln  ganzseitigen Bildern und  runden die jeweilige Geschichte ab. Hier kann man wirklich sagen – Illustrationen und Geschichten ergänzen sich wunderbar. Mit kleinen Ausschnitten möchte ich euch mitnehmen auf die Buchreise durch die wunderbaren Märchen von Hans Christian Andersen.

Andersens Märchen in Farbe 

mit Illustrationen von Miloslav Disman 

Ravensburg FX. Schmid. 2001  
32 cm
320 S.
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3897827561

 Die Inhaltstexte sind nach der Vorgabe aus dem Buch wiedergegeben.
Die Prinzessin auf der Erbse
Es war einmal ein Prinz, und der wollte eine Prinzessin freien, aber es sollte eine durch und durch echte Prinzessin sein. Also reiste er durch die ganze Welt, weil er eine solche gern gefunden hätte, aber überall ging ihm etwas gegen den Strich. Prinzessinnen gab es zwar im Überfluß, aber ob es wirklich echte Prinzessinnen waren, konnte er nie ergründen, denn überall stimmte irgendeine Kleinigkeit nicht. Und so kehrte er ganz niedergeschlagen nach Hause zurück, denn er hätte ja so gern eine Prinzessin nach seinem Sinn gefreit.
Eines Abends zog ein schreckliches Gewitter auf. Es blitzte und donnerte, der Regen goß in Strömen, es war ganz schrecklich! Da klopfte jemand an das Stadttor, und der alte König machte sich auf, es zu öffnen.   … Und so merkten sie gleich, dass es eine wirkliche Prinzessin war, denn sie hatte die Erbse durch die zwanzig Matratzen und zwanzig Eiderdaunbetten hindurch gespürt …

Weiter geht es mit folgenden Märchen: "Das Feuerzeug", "Des Kaaisers neue Kleider", "Der standhafte Zinnsoldat", "Die kleine Seejungfrau", "Der fliegende Koffer", "Der Schweinehirt", "Die Nachtigall".
"Die Nachtigall" gehört mit zu meinen Lieblingsgeschichten … "bis an das blaue Meer hinab führte der kaiserliche Garten, so dass die großen Schiffe bis unter die über das Wasser hinaushängenden Äste und Zweige segeln konnten.
Hier wohnte eine Nachtigall, die sang so herrlich, dass selbst der arme Fischer, der doch so viel anderes zu tun hatte, still im Rudern einhielt und ihrem Gesang andächtig lauschte. "Ach Gott, wie ist das schön!" sagte er. 
 "Das hässliche junge Entlein", "Die glückliche Familie" erzählt von den letzten beiden uralten weißen Schnecken, die ganz tief in einem Klettenwald lebten. 
"Die Schneekönigin" ein Märchen in sieben Geschichten: Erste Geschichte - Von dem Spiegel und den Scherben; Zweite Geschichte: Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen; Dritte Geschichte: Der Blumengarten der Frau, die zaubern konnte;  Vierte Geschichte: Prinz und Prinzessin; Fünfte Geschichte: Das kleine Räubermädchen; Sechste Geschichte: Die Lappin und die Finnin; Siebente Geschichte: Von dem Schloss der Schneekönigin und was sich später dort ereignete.
 "Kay und Gerda sahen sich in die Augen; denn jetzt verstanden sie das alte Lied: "Röslein, du blühst, wirst wieder vergehen, wir werden das Christkindlein bald sehen!" 
Einzigartig sind die zauberhaften Illustrationen, das es eine wahre Freude ist, diese Märchen zu lesen.
 "Die Hirtin und der Schornsteinfeger", "Kindergeplauder" (wahre Worte!), "Der Schatten", "Der Tannenbaum", "Das Geldschwein", "Die Kröte", "Die wilden Schwäne" (muss man kennen), "Ole Lukoie" (war mir unbekannt), "Der kleine Klaus und der große Klaus", "Die Blumen der kleine Ida" (ich mag diese Geschichte sehr), "Die Nachbarfamilien", "Fünf in einer Schote", "Der Reisekamerad" (Textauszug: "Lieber Johannes, meine Zeit ist um. Ich habe nur meine Schuld bezahlt. Erinnerst du dich des Toten, dem böse Menschen Übles tun wollten? Du hast deinen ganzen Besitz hergegeben, um für ihn Ruhe im Grab zu erkaufen. Der Tote bin ich!" Und mit seinem letzten Wort war er verschwunden.
"Der letzte Traum der alten Eiche" - ein Weihnachtsmärchen (Anfang: In einem Wald in der Nähe der Meeresküste stand ein uralter Baum, eine Eiche, die dreihundertfünfundsechzig Jahre zählte. Für uns Menschen ist das eine undenkbar lange Zeit. Wir wachen am Tag und schlafen in der Nacht, ein Baum aber wacht drei Jahreszeiten hindurch und versinkt erst gegen Winter in Schlaf. Der Winter ist seine Nacht nach einem langen Tag, den wir Frühling, Sommer und Herbst nennen. 
"Der Schneemann", "Die alte Straßenlaterne", "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen", "Tölpel-Hans", "Suppe aus einem Wurstspeiler" - eine Geschichte, die man lesen sollte; "Etwas" handelt von fünf Brüdern, die alle etwas werden wollten, aber lest selbst; "Der Schnelläufer", "Guter Dinge", "Die Sonne erzählt", "Der Schmetterling" - von einem Schmetterling, der ein Hagestolz war; "Hofhahn und Wetterhahn", "Eine Rose vom Grabe Homers" "Feder und Tintenfass", "Die Schnecke und der Rosenstock", "Der Springer", "Was Vater tut ist immer gut" - die letztgenannten Märchen sind alle sehr kurz und sagen doch so viel aus.
    ""Der Marionettenspieler", "Das Gänseblümchen", "Der Flaschenhals", "Alles am rechten Platz" und das letzte Märchen heißt "Der Urgrossvater".


Tief im Inneren sind wir doch alle noch Kinder …

Lust auf einen kleinen Test? Dann klick "HIER".
Dort kannst du feststellen, wie alt du in deinem Inneren bist.
(Auszug aus meinem Ergebnis:
TIPP: Nimm dir mehr Zeit für dich. Denke nicht nur an deine Pflichen und probiere mal neue Hobbys aus.)

DANKE, dass du bis zum Ende gelesen hast. 
Rechte: Cover / Info - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim  Verlag