Kirsty Wark
Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
Taschenbuch
448 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426515174
Originaltitel: The
Legacy of Elizabeth Pringle
€ 9,99
Quelle Verlag
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Meine Meinung zu „Der Gesang
der Wellen nach dem Sturm“:
Im Januar 2006 schreibt die
auf der Insel Arran lebende fast 95 Jahre alte Elizabeth Pringle einen Brief an eine Mrs. Morrison
und teilt ihr mit, dass sie ihr das Haus „Homlea“ vermacht. Vor über 34 Jahren
hatte Anna Morrison ihr Interesse an diesem bekundet, falls Elizabeth es jemals
verkaufen würde. Viel Zeit ist seitdem vergangen und Anna inzwischen an Demenz
erkrankt, sodass ihre Tochter Martha Verfügungsberechtigte ist.
Verwundert folgt Martha der
Bitte eines Anwalts. Dieser eröffnet ihr, dass die Mutter nunmehr Besitzerin
des Hauses auf Arran sei. Martha muss entscheiden, was mit dem Haus passieren
soll. Behält sie es oder? Wenn nicht, dann tritt eine weitere Verfügung von
Elizabeth in Kraft. Martha erinnert sich an wunderbare Ferien während ihrer
Kindheit, die sie auf der Insel verbracht hatte. Also fährt sie nach Arran und
schaut sich das Haus an. Dort lernt sie zwei Menschen kennen, die Martha
zeigen, dass das Leben auf Arran ihr gefallen würde.
Es gibt einiges zu regeln,
bevor Martha endgültig Edinburgh verlässt. Ihren Job als Journalistin hatte sie
eh gerade verloren und war arbeitslos.
Dass das Haus auf Arran ein
Geheimnis hütet, stellt Martha während der Umbauarbeiten fest. Wer war diese
Elizabeth Pringle, die ihrer Mutter das Haus vererbt hatte?
„Der Gesang der Wellen nach
dem Sturm“, ein passender Titel für den Debütroman der Autorin Kirsty Wark. Der
Leser kann sich von Anfang an wie in einem Boot sitzend durch die Handlung
tragen lassen, ohne dass er durchgeschüttelt wird. Es ist eine eher ruhige
Geschichte, ohne stürmischen Seegang.
Die Kapitel werden zum einen
von Elizabeth, die ihre Lebensgeschichte mitteilt und von Martha in der
Gegenwart erzählt. Das Leben von
Elizabeth war nicht einfach. Der Krieg prägte halt damals die Menschen. Von
daher kann man sagen, dass die Handlung durch die Rückblenden von Elizabeth
getragen wird.
Die Beschreibungen vom Land,
der Insel wecken Sehnsüchte und manwünscht sich an den Ort, die Insel, um dort
noch einmal diese wunderbare Lesereise zu genießen. Das Gesamtwerk strahlt eine
Ruhe aus, die sich auf den Leser überträgt.
„Der Gesang der Wellen nach
dem Sturm“ – ein zauberhaftes Buch, eine Familiengeschichte um zwei Frauen, die
berührt. Wer Spannung sucht, wird diese hier nicht finden.
Vita:
Kirsty Wark wurde 1955 in Dumfries/Schottland geboren. Sie arbeitet als Journalistin undgehört in Großbritannien zu den bekanntesten TV-Moderatorinnen. Kirsty Wark ist mit dem TV-Produzenten Alan Clements verheiratet, mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat. "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" ist ihr erster Roman.


Schöne Rezi, liebe Hanne.
AntwortenLöschenNun bereue ich fast ein wenig, dass ich das Rezensions-Angebot vom Verlag nicht angenommen habe. Aber manchmal fehlt halt einfach leider die Zeit.
Herbstliche Grüße und schöne Lesestunden wünscht
Jasmin <3
Liebe Jasmine, vielleicht fragst du noch einmal? Ab und an geben sie noch mal Bücher raus.
LöschenUnd jepp, ich rufe auch oft ganz laut nach mehr Lesezeit....
Liebe Grüße Hanne