Jennifer
Estep
Frostfluch
Mythos
Academy 2
Gebundene Ausgabe
416 Seiten
Verlag: ivi (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492702485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
€ 14,99
Buchrücken:
„Hi, ich heiße Gwen Frost. Seit ich an der Mythos Academy
bin, steht mein Leben auf dem Spiel. Denn die Schnitter des Chaos haben mich zu
ihrem größten Feind erklärt. Jetzt muss ich alles daransetzen, um zu überlegen.
Das Problem ist nur: Von allen Wikingern, Amazonen und
Walküren wurde ausgerechnet der Spartaner Logan zu meinem Ausbilder erklärt.
Und obwohl ich finde, dass er zu den tollsten Kerlen an der Mythos Academy
gehört, werde ich das Gefühl nicht los, dass er mich lieber heute als morgen
umbringen will ...“
Buchanfang:
Logan Quinn wollte mich umbringen.
Der Spartaner verfolge mich schonungslos und schnitt mir
jedes Mal den Weg ab, wenn ich versuchte, mich an ihm vorbeizuschieben und
davonzurennen.
Statement:
Nach dem meiner Meinung nach wirklich guten Auftakt der
Reihe Mythos Academy geht es nun endlich weiter. Und wenn man oben
Geschriebenes liest, meint man wirklich, Logan Quinn will Gwen Frost umbringen.
Ich war neugierig auf den zweiten Band, zumal „Frostkuss“
für mich zu meinen persönlichen Highlights 2012 gehört. Bisher war es leider
bei den von mir gelesenen Trilogien so gewesen, dass der Mittelband meistens
der schwächste war. Innerlich hoffte ich auf das Gegenteil bei „Frostfluch“.
Mein Fazit ergibt sich durch das Lesen der Rezension, wobei ich betone, es gibt
meine persönliche Einstellung wieder.
Gwen Frost, das Gypsymädchen, wie sie u. a. von ihrem
Trainer Logan, dem Spartaner, genannt wird, natürlich hat sie überlebt. Doch
die Schnitter haben es weiter auf sie abgesehen. Sie muss sich nunmehr einem
harten Training unterziehen, Kampftraining, natürlich wer konnte das besser als
die Spartaner!
Zur Erinnerung aus Band 1 „Frostkuss“: Gwen besitzt die „Gypsy-Gabe“ – bei der eine
einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen
zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die
schlechten und die gefährlichen.
Die Hauptprotagonistin in „Frostfluch“ ist weiterhin Gwen
Frost. Ihre Aufgabe ist es, an ihrer Gabe weiter zu arbeiten und zu
beherrschen, dazu dient der Aufenthalt an der Mythos Academie.
Logan Quinn, der Spartaner, geheimnisvoll und nicht
gut durchschaubar. Er ist meine Lieblingscharaktere. Sein Geheimnis, nun ein
bisschen mehr erfährt der Leser schon in diesem Band.
Die Walküre Daphne,
schon aus dem ersten Band her wissen wir, dass sie Gwens Freundin
geworden ist. Es gäbe noch etliche Charaktere, die hier aufzulisten wären, doch
ich beschränkte es nur auf diese.
Auf dem jährlichen Winterkarneval, der außerhalb der Academy
im Wintersportort Powder stattfindet, lernt Gwen Preston kennen. Dieser junge
Mann kommt von der New Yorker Mythos Academy und Gwen ist von ihm fasziniert.
Kann Gwen die Zeit genießen oder wird sie auch dort
weiterhin von Jasmines Familie verfolgt, die es sich nach deren Tod auf die
„Fahne“ geschrieben hat, Gwen zu töten?
Alle Jugendlichen, die auf die Mythoas Academie gehen, haben
eine Gabe, waren auf ihre Art und Weise ein Krieger. Sie sind
die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und
verfügen über magische Kräfte. Und sie alle stammten von den Kriegern des
Pantheons ab. An der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen
und sie richtig einzusetzen.
Was mir in „Frostfluch“ besonders gefallen
hat, war die geschilderte Freundschaft zwischen Gwen und Daphne („Hello Kitty“
– Daphne liebt die Farbe Pink).
Auffällig waren doch etliche Wiederholungen,
was nicht so ganz einfach als „Mythos Academy“-Lesefan zu überlesen ist
„Frostfluch“ geschrieben aus Gwens Sicht, hat
28 Kapitel, jedes Kapitel hat so seine eigenen Überraschungen. Am Ende
teilt die Autorin Gwens Gedanken zum Zeitplan des Winterkarnevals und den
folgenden Seiten werden die Krieger und ihre Magie vorgestellt, die Autorin
lädt zu einer Führung über das Schulgelände sowie „Das Who ist Who der Mythos Academy“.
Als Bonus ganz zum Schluss das erste Kapitel aus dem nächsten Band. Es wird
spannend!
Mit ihrem wirklich hervorzuhebenden Schreibstil hat mich die
Autorin auch in diesem Band gepackt, sie ist sich selbst treu geblieben und so
lässt sich „Frostfluch“ wunderbar lesen.
Fazit:
Mit dem zweiten Teil „Frostfluch“ aus der Mythos
Academie-Reihe hat Jennifer Estep eine gute Mischung aus Mythologie, Magie,
Action, versehen mit einem Hauch Romantik, geschrieben. Bemerkenswertes Cover.
Obwohl mich „Frostfluch“ gut unterhalten hat und ich sehr
gespannt auf die Fortsetzung bin, gibt es Defizite. Am meisten haben mich die
sprachlichen Wiederholungen bzw. die etlichen Informationen aus dem ersten Buch
gestört. Außerdem hatte ich mir eine bessere Entwicklung der Charaktere Gwen
erhofft. Ein weiterer Punkt ist, dass der ganzen Handlung etwas Frisches, Neues
fehlte, und dazu gehört definitiv nicht die Schaffung der Charaktere Preston.
Auch in „Frostfluch“ steckt noch einiges an Potential.
Hoffen wir, dass die Autorin es im nächsten Band voll
ausnutzt.
Auch wenn es wohl vielleicht Bücher dieser Art mit sehr viel
mehr Spannung gibt, „Frostfluch“ ist etwas Besonderes, erfrischend, wie die
gesamte „verrückte“ Mythos Academy.
Allerdings gibt es für den zweiten Band keine sechs Punkte
wie für den ersten Band.

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