Margot S. Baumann
Die Frau in Rot
Taschenbuch
480 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3426509500
€ 9,99
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Herzlichen Dank die Autorin für das Leseexemplar.
Aktuelles Cover zum Zeitpunkt der Rezension
Cover © Knaur TB Verlag
Autoreninfo (© Verlagsinfo):
Margot S. Baumann wurde 1964 - unweit des
Handlungsschauplatzes dieses Buches - im Kanton Aargau, Schweiz geboren. Nach
zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Lyrik wechselte sie 2008 zum
Romanschreiben. Sie reist gerne, mag raue Küsten und träumt von einem Cottage
am Meer. Sie ist Mitglied des Berner Schriftstellervereins und lebt heute mit
ihrer Tochter zusammen im Kanton Bern.
Wenn die Zeit endet,
beginnt die Ewigkeit.
Anonymus
Statement:
Nach einem Unfall, bei der ihre Freundin tödlich verletzt
wurde, zieht sich Anouk, ein gefragtes Topmodel, zurück in ein kleines
Schweizer Dorf, in dem ihre Großtante lebt. Ihre Eltern hatten sie dazu
überredet, den Sommer dort zu verbringen. Eben auch schon mit dem
Hintergedanken, dass die kauzige Tante wohl unter Demenz litt und ehe ein Platz
in einem Heim frei war, sie Betreuung
brauchte. Auf der Zugfahrt trifft Anouk auf einen wildfremden Mann, den sie
später wiedertreffen wird. Ihr selbst würde diese Auszeit ebenfalls guttun,
denn ihre Narben, innerlich und äußerlich, waren noch nicht verheilt und
verhinderten derzeit die Ausübung in ihrem Job. Nur ein paar Tage später trifft
Anouk auf den Fremden. Es stellt sich heraus, dass es der Hausarzt ihrer Tante
ist. Er sucht den Kontakt zu Anouk, doch sie ist verwirrt. Kann sie sich ihm
anvertrauen? Sie fühlt sich, seitdem sie in dem kleinen Dorf angekommen ist,
verfolgt. Anscheinend aber sieht niemand anders als Anouk diese Frau in Rot.
Und was ist los mit ihrer Großtante Valerie Morlot, die aus dem Nichts auf
einmal Gedichte deklamiert, sich aber hinterher nicht daran erinnert? Ebenso
taucht dieses kleine Mädchen auf, wieder wird Anouk mit seltsamen Gedichtversen
konfrontiert.
Im 18. Jahrhundert wird die junge Bernhardine von Diesbach
zu einer Vernunftehe gezwungen. Für die damaligen Verhältnisse ja nicht
unüblich. Ihr grault davor und sie sucht immer wieder Trost in ihrem
Gedichtband. Bereits sehr schnell soll die Ehe geschlossen werden und so muss
sie sich nun auf den Weg nach Schloss Hallwyl machen.
Furchteinflössende Begegnungen mit Krähen wecken die Neugier
des Lesers und machen die Geschichte noch spannender, als sie eh schon ist.
Mit ihrem Debütroman „Die Frau in Rot“ hat die Autorin
Margot S. Baumann eine wahrhaft spannende Geistergeschichte geschrieben, in dem
sie zwei Frauenschicksale, Bernhardine aus dem 18. Jahrhundert, und Anouk aus
dem 21. Jahrhundert, miteinander verbunden hat. Was die beiden verbindet, was
hinter allem steckt, ist in der voller Rätsel steckenden Geschichte so fesselnd
geschrieben, dass man sich durch die tollen bildhaften Beschreibungen mitten in
die jeweiligen Zeiten versetzt fühlte.
Die immer wieder eingebundenen Gedichtverse lockern die
Spannung, lassen den Leser Luft holen, gleichzeitig wissend, dass diese eine
wichtige Rolle in der Handlung spielen.
Fazit:
„Die Frau in Rot“, eine spannende Geistergeschichte, die
Margot S. Baumann in zwei Zeiten spielen lässt. Die Verknüpfung der beiden
Frauenschicksale, gefühlvoll geschrieben, gelungene Charaktere, doch des
Rätsels Lösung ...
Sowohl die Geschichte als auch der Schreibstil von Margot S.
Baumann haben mir ausgesprochen gut gefallen. Dieses Buch kann man nicht so
einfach aus der Hand legen. Leseempfehlung
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Herzlichen Dank, Hannelore, fürs Lesen und Rezensieren. Freut mich, dass Dir meine Geschichte gefallen hat. :-)
AntwortenLöschenLiebe Grüsse aus der Schweiz!
Margot
Liebe Margot, ich habe dir zu danken für das Buch. Ich hatte eine tolle Lesereise :-)
LöschenLiebe Grüße Hanne
OH das klingt wirklich toll das Buch, ich glaub, das muss auf meine Wunschliste. Vielen Dank für die schöne Rezi!!
AntwortenLöschenFreut mich, dass dir die Rezi gefallen hat. Ich hatte heute wieder Arzttermin etc., und außerdem hat mich eine Idee gepackt, an der ich noch rumbastele. Ganz unten vom Blog zu sehen. Leider, wenn ich die Leiste oben habe, geht es noch nicht so wie ich das will. Aber das krieg ich noch hin
LöschenLG Hanne
Eine schöne Rezension!
AntwortenLöschenVielen Dank Olga :-) Ich freue mich über jeden Kommentar
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