Leah Bach
Insel der tausend Sterne
Taschenbuch
704 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442382309
€ 9,99
Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Am Ende der Savanne wartet das Meer ...
Berlin, 1913. Im Nachlass ihrer Mutter entdeckt die junge Paula von Dahlen ein vergilbtes Foto aus Deutsch-Ostafrika. Es könnte ihren Vater zeigen, den sie nie kennengelernt hat ... Mutig begibt sich Paula auf die weite Reise nach Daressalam und trifft im Gewimmel der Hafenstadt den jungen Journalisten Tom Naumann. Mit seiner Hilfe kommt Paula auf die Spur des Fotos – die sie bis zum Kilimandscharo und auf die Insel Sansibar führt. Doch in Europa bricht der Krieg aus, und während Tom an die Front zieht, ist Paula in der Wildnis auf sich allein gestellt …
Berlin, 1913. Im Nachlass ihrer Mutter entdeckt die junge Paula von Dahlen ein vergilbtes Foto aus Deutsch-Ostafrika. Es könnte ihren Vater zeigen, den sie nie kennengelernt hat ... Mutig begibt sich Paula auf die weite Reise nach Daressalam und trifft im Gewimmel der Hafenstadt den jungen Journalisten Tom Naumann. Mit seiner Hilfe kommt Paula auf die Spur des Fotos – die sie bis zum Kilimandscharo und auf die Insel Sansibar führt. Doch in Europa bricht der Krieg aus, und während Tom an die Front zieht, ist Paula in der Wildnis auf sich allein gestellt …
Meine Meinung:
„Insel der tausend Sterne“ beginnt im Berlin zur Kaiserzeit,
ein Jahr vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Paula arbeitete als
Sekretärin in einem kaiserlichen Ministerium. Das Geld war knapp. Doch ihr
Vorgesetzter im Reichskolonialamt, Ministerialdirektor Diederich, war ein
gutmütiger Mensch. Paula von Dahlems Mutter, die bislang mit den beiden Brüdern
auf dem hoch verschuldeten Gut der Familie in Brandenburg lebte, war verstorben
und die Kinder waren ansich gezwungen, es zu verkaufen. Zur Beerdigung reist
die Verwandte, Alice Burkhard aus Hamburg an. Tante Alice bietet den Kindern
an, dass Gut zu kaufen, doch das stößt auf Ablehnung.
Beim Aufräumen der Sachen findet Alice ein vergilbtes Foto,
auf dem ein fremder Mann unter einem Boababbaum zu sehen ist. Die Aufnahme war
in Deutsch-Afrika aufgenommen, einer kaiserlichen Kolonie. Tante Alice weiß
nur, das das wohl ein Verehrer ihrer Mutter war und Klaus hieß. Also, nicht ihr
Vater, der vor Jahren bei einem Jagdunfall ums Leben kam. Paula ist neugierig.
Welches Geheimnis barg dieses Foto? Als Paula eine Anzeige liest, bei der eine
Reisebegleitung nach Afrika gesucht wird, bewirbt sie sich und hat Glück. Tom
Naumann, Journalist, entscheidet sich für sie.
Es wird eine abenteuerliche Reise für Paula, und stellt sie
vor große Herausforderungen. Vor allem durch diese verwöhnte, arrogant wirkende
Frau, die nichts anderes zu tun hat, ihre Macken an den Angestellten
auszulassen. Doch Paula wäre nicht sie selbst, und verlässt heimlich diese
Gesellschaft.
„Insel der tausend Sterne“, es ist eine Lesereise, die im
damaligen Berlin beginnt, über Ost-Afrika bis hin nach Sansibar führt. Es ist
Paulas Reise auf der Suche nach Antworten. Wieder einmal war ich beeindruckt
von den Schilderungen der damaligen Zeit, den Lebensumständen sowohl im
damaligen Deutschland als auch in den kaiserlichen Kolonien.
Eine Frau geht ihren Weg, so könnte man Paulas Geschichte,
als auch die um das geheimnisvolle Foto, nennen.
Leah Bach hat einen bezaubernden Schreibstil und versteht
es, ihren Lesern einen Platz mitten in
der Geschichte einzuräumen.
Mit über 700 Seiten sicher nicht mal eben gelesen, etwas
Lesegenuss sollte immer bei einem Buch dabei sein und nicht verloren gehen. Und
der Blick auf das wunderbar gestaltete Cover lädt zum Träumen ein, Sehnsucht
kommt auf. Ein herrlicher Platz unter den Bäumen am Strand mit einem Buch ...
Hallo Hanne,
AntwortenLöschentolle Rezi, das Buch könnte mir auch gefallen.
Wünsche dir einen schönen Abend.
LG Sonja
Liebe Sonja, vielen Dank für deinen Kommentar. ICh freu mich immer, wenn jemand schreibt.
LöschenLG HANNE