Tom Moorhouse
River Singers Aufbruch ins Ungewisse
Gebundene Ausgabe
224 Seiten
Verlag: rororo (2. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499212239
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
€ 12,99
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© Rechte: Cover / Info - Rowohlt Rotfuchs Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!
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Buchinfo:
Etwas kam näher. Sylvan strengte alle Sinne an und lauschte.
Kein Zweifel: Irgendetwas war da in ihrem Bau. Da – ein leichtes Trippeln. Dann
ein Schnüffeln. Sylvans Nackenhaare stellten sich auf.
Sylvan und seine Geschwister sind voller Angst: Ein
unbekanntes Tier wildert in ihrem Territorium, und das Volk am Großen Fluss
droht zu verschwinden. Den vier Schermäusen bleibt nichts anderes übrig, als
den heimatlichen Bau zu verlassen und sich ein neues Territorium zu suchen.
Doch auf ihrer langen Reise entlang des Großen Flusses warten viele Gefahren
und Abenteuer auf sie. Wird es ihnen gelingen, ein neues Zuhause zu finden?
Meine Meinung.
Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Sylvan, Fern,
Aven und Orris. Es sind Schermauskinder, die an dem Großen Fluss leben. Das es
solche Mäuse gibt, war mir neu, aber man lernt dazu. Es gibt sie wirklich. Jede
Familie hat ihr eigenes Gebiet am Fluss. Mit einem Mal jedoch sind die Vier auf
sich selbst gestellt, und so muss sich fortan Sylvan um seine Geschwister
kümmern. Ein unbekanntes Tier wildert am Fluss und wahrscheinlich war die
Mutter ihm zum Opfer geworden. So verlassen sie ihren Bau, ihr Gebiet und
spannende Abenteuer warten auf sie.
Der Fluss ist ihr Lebenslauf, er singt ihnen ihr Lied. Noch
kurz zuvor hatte die Mutter es ihnen erzählt:
„Wir sind Fluss-Sänger, ein Wasservolk, die Kinder von
Sinethis. Wir leben, wie er es uns vorgibt. Er nimmt unsere alten und schenkt
uns Junge. Er stillt unseren Hunger und ernährt uns mit Gräsern. ... (S. 14)
Diese Worte sollten sie nie vergessen. Von Generation zu
Generation wurde das Lied weitergegeben.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Sylvan erzählt. Auf
ihrer Reise treffen sie die Ratte Fodur, der sich ihnen anschließt. Man muss
oft schmunzeln über dessen Aussprache, aber sie lockert die Geschichte auf. Es
gab zeitweise Stellen, an denen man mitlitt, helfen wollte, aber dann auch
wieder Absätze, die glücklich machten.
Der Autor hat mich mit seiner Geschichte verzaubert. Und da
ich „Der Wind in den Weiden“ als auch „Unten am Fluss“ kenne, lege ich euch
dieses Buch wirklich ans Herz.
Lest es. Es trägt eine Botschaft mit sich. Diese zu
erkennen, die Natur aus anderer Sicht zu sehen, dass Leben und Sterben
zusammengehören, macht das Buch menschlich und verständlich.
Der Autor hat seine Charaktere gut dargestellt und nein, man
muss sich nicht vor Mäusen oder Ratten ekeln. Sie gehören mit zu unserem
Lebensraum.
Fazit:
Mit sympathischen Charakteren, einer wunderbaren Geschichte,
aufgelockert durch einige Tierzeichnungen, erreicht der Autor seine Leser –
Jung und Alt. Mich hat Tom Moorhouse „River Singers – Aufbruch ins Ungewisse“
von Anfang an in den Bann gezogen.
Ich gebe fünf Kinderbuch-Feen.
Vita:
Tom Moorhouse lebt in Oxford, England, wo er den erfrischenden und
unaufhörlichen Regen genießt. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet er
als Ökologe an der Oxford University im Fachbereich Zoologie. Im Laufe
der Jahre hat er viele Wildtiere getroffen. Die meisten wollten ihn
beißen. Er wandert in den Bergen, spaziert durch Wälder, klettert und
verbringt seine Zeit gerne draußen. Bücherschreiben macht ihn sehr
glücklich.


Hm, davon könnte es noch mehr Bücher geben oder?
AntwortenLöschenLG..Karin
Oh ja Karin, sorry, dass ich dir so spät antworte.....
LöschenLiebe Grüße Hanne