Anja und Hanna Maier
Als Oma bist du ja ganz nett
Wie meine Mutter ein Enkelkind bekam
Taschenbuch
240 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492303774
€ 9,99
auch als Ebook erhältlich
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Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Gerade war man mit sich und dem eigenen Leben im Reinen,
erfreute sich als Frau im besten Alter am Erreichten und an den schönen Dingen
des Lebens, da ruft die eigene Tochter an "Mama, ich bin schwanger."
Denkt man da "Jetzt schon?" oder "Endlich!"? Anja und Hanna
Maier berichten witzig und warmherzig von Oma-Umstellungsschwierigkeiten, neuen
und alten Diskussionen über Namen, Erziehung und Eltern-Bohei und davon, wie
ein Enkelkind das Familienleben auf den Kopf stellt.
Statement:
Anja Maier und ihre Tochter Hanna erzählen jeweils aus ihrer
Perspektive, was es heißt, Mutter zu sein. Dies erklärt auch die beiden Titel.
Anja, Baujahr 1965, geboren in der ehemaligen DDR, wird mit
23 Jahren zum ersten Mal Mutter. Über 20 Jahre später erhält sie einen Anruf
von ihrer ältesten Tochter mit dem Satz „Mama, ich bin schwanger.“ Wie sich das
Leben doch wiederholt, so schreibt es die Autorin Anna Maier. Ich kann das als
Mutter zweier Mädchen nur bestätigen, denn auch in unserem Leben finden sich
Parallelen. Sind es die Gene oder wie kommt es dazu?
Die Thematik – u. a. Generationenkonflikt zwischen Mutter
und Tochter, eine Mutter-Mutter-Kind-Geschichte, mit klaren Worten erzählen die
beiden Frauen jeweils aus ihrer Sicht das vergangene Leben und heutige
Miteinander. Auch wenn mir der Schreibstil von Hanna Maier wirklich gut
gefallen hat, der Dialog zwischen den beiden Frauen sehr guten
Wiedererkennungswert besitzt, die Anna Maier sprach mich persönlich mehr an.
Aber das ist nur meine Sichtweise.
In 20 Kapiteln mit eigenen Untertiteln der beiden Frauen ist
das Buch sehr unterhaltsam, doch mit Hintergrund, und davon eine ganze Menge.
Thema Kinder sind erwachsen, nun komme ich als Mutter endlich dazu, mein Leben
zu führen, doch urplötzlich wird man von der Mutter zur Oma.
Was die beiden Frauen alles erleben, wie man vor zig
Jahrzehnten (1988) praktisch wegen Überfüllung der Kreißsääle mitten in den
Wehen kurzerhand umgefrachtet wird in eine andere Klinik, ist nur eine kleine
Episode aus den Erlebnissen. Auch die Funkstille zwischen Mutter und Tochter,
das so oft nicht Loslassen wollen von Müttern, irgendwie bekannt oder?
Fazit:
Ich fasse mich kurz und kann nur sagen, lest das Buch. Noch eins, man
sagt oft, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, trifft hier zu. Beide Frauen
haben ihren eigenen Schreibstil, sehr charmant, teils amüsant. Ich denke auch
von Hanna Maier wird man in Zukunft mehr lesen. Von daher kann ich nur meine
absolute Leseempfehlung geben.Vita:
Anja Maier, Jahrgang 1965, ist Journalistin bei der taz und lebt mit ihrem Mann im Berliner Umland. 2010 erschien von ihr "Die Pubertistin", 2011 der Bestseller "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter".
Hanna Maier, Jahrgang 1988, studiert nach ihrem Abschluss in Politikwissenschaften nun Journalismus in München. Sie ist Mutter einer Tochter.


Liebe Hanne,
AntwortenLöschenna da muss ich schmunzeln :)
Erlebe ich doch jeden Tag das Mutter- Tochter- Enkelin Ding.
Sicher ein Buch, welches ich auch lesen werden.
Herzliche Grüße
Carmen.
Liebe Carmen, ich bin mir sehr sicher, dass das ein Buch für dich ist... Wirklich gut geschrieben und etliches, wo ich mich selbst gesehen habe ***
LöschenLG HANNE
(Ich kann es dir gern ausleihen)
Sicherlich ein guter Verschenketipp an plötzlich werdende Omas.
AntwortenLöschenIch setzte es zumindest da mal drauf.
LG..Karin..
Mach das Karin, eben mal etwas anderes und doch gut zu lesen...
LöschenLG HANNE