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In den Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. (Thomas Carlyle)

Mittwoch, 9. April 2014

(Rezension) Das Mädchen mit den blauen Augen - Michel Bussi


Das Mädchen mit den blauen Augen


Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (17. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3352008764
€ 14,99


© Rechte Cover / Infos - Verlag

Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Buchinfo:
Ein Flugzeugabsturz - nur ein namenloses Baby überlebt.
Wer ist das kleine Mädchen, die einzige Überlebende einer Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen? Achtzehn Jahre nach dem Unglück bringt ein Privatdetektiv die Wahrheit ans Licht und bezahlt dafür mit seinem Leben.
Ausgezeichnet mit dem Prix Maison de la Presse

Statement:

Ein Tag vor Weihnachten 1980. Airbus 5403 war auf dem Weg von Istanbal nach Paris. Das Flugzeug stürzt ab und prallt gegen ein Bergmassiv. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten den Absturz nicht. Nein, stimmt so nicht ganz. Ein Baby überlebte wie durch ein Wunder. Da an Bord sich zu dem Zeitpunkt allerdings zwei Säuglinge im gleichen Alter befanden, war nicht klar, welches hatte nun überlebt. Man  bedenke, zu der damaligen Zeit steckte die Wissenschaft gerade mal in den Kinderschuhen. So begann ein zermürbender Streit um das Baby, welcher darin endete, dass es Emilie Vitral war, die überlebt hatte.
Achtzehn Jahre lang  hatte sich Credule Grand-Due mit diesem Fall beschäftigt.
Achtzehn Jahre lang Material gesammelt, archiviert. Sollte diese ganze Arbeit umsonst gewesen sein?
Achtzehn Jahre lang hatte Mathilda de Carville ihn bezahlt, um die wahre Identität des Babys herauszufinden.
Achtzehn Jahre lang glaubte sie, dass ihre Enkelin Lyse-Rose der überlebende Säugling war.
Achtzehn Jahre nach dem Unglück, kurz bevor der Grand-Duc seinem Leben selbst ein Ende setzen will, die Unterlagen dem Feuertod zum Opfer fallen sollen, fällt sein Blick auf die Ausgabe der Zeitung Est republicain, vom 23. Dezember 1980.
„Das Mädchen mit den blauen Augen“ erhält die Aufzeichnungen vom Grand-Due, der kurz nach seiner Entdeckung tot aufgefunden wird. Trotz der einfachen Verhältnisse, in der sie aufwuchs, macht die Geschichte so neugierig.
Wer hat den Geheimdetektiv ermordet? Wollte jemand, dass das Geheimnis nicht enthüllt wird?
Fragen über Fragen, doch die Handlung ist so gut aufgebaut, birgt manch Überraschung, sehr spannend. Der Autor hat mich mit seinem Erzählstil gefesselt, aber nicht nur das. Den Charakteren hat er seinen Atem eingehaucht, man kann es nicht anders beschreiben.
Wer ist nun das jetzt achtzehn Jahre alte Mädchen, Emilie oder doch Lyse-Rose?
„Das Mädchen mit den blauen Augen“, dessen Cover durch eine gewisse Bescheidenheit auffällt, aber in Wirklichkeit etwas ganz besonderes ausstrahlt.
Ein Familiendrama, zu der damaligen Zeit sicher eine Tragödie, heute aufgrund von DNATest sicher schnell lösbar.
Höchster Lesegenuss für alle, die diese gelungene Mischung von Familiengeschichte und Krimi mögen.


2 Kommentare :

  1. Du klingst begeistert! =) Mir hat der Erzählstil auch gut gefallen und es war wirklich spannend geschrieben, aber es hat auch seine Schwächen....trotzdem ein gutes Buch!
    LG Martina

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    1. Oh ja, mir hat es gut gefallen. Erst war ich sehr skeptisch, aber dann - ja es war mal wieder nach meinem Geschmack
      :-) LG HANNE

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