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Donnerstag, 14. Dezember 2017
Warum ich in diesem Jahr (fast) keine Weihnachtspost verschicke …
Es gibt Momente im Leben, da sucht man Stille, Geborgenheit, Schutz. Man möchte sich verstecken, vor allem, den Kopf in den Sand stecken. Doch oft ist uns das nicht möglich. Und schon gar nicht, wenn es darum geht, einen geliebten Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten.
Mein Entschluss, in diesem Jahr so gut wie gar keine Weihnachtspost, kleine Überraschungen zu verschicken, hat einen Hintergrund. Nicht persönlich, aber in direkter Nachbarschaft. Wenn man einen Menschen über 20 Jahre kennt, okay das ist nicht der richtige Ausdruck dafür; aber man pflegt Nachbarschaft, hilft sich, wie es eben so geht.
Gerade zu Weihnachten ist die Spendenbereitschaft besonders groß. Jeder wie er kann, versucht eine Sache zu unterstützen. Hospiz, wer das Wort hört, denkt natürlich an den Tod. Aber was genau erwartet dort den Menschen auf seinem letzten Weg. Das und vieles mehr, habe ich im Nachhinein erfahren. Denn es verändert sich ja nicht nur für den Schwerkranken etwas, sondern auch der Alltag für die Angehörige.
Es bedarf qualifizierter medizinischer und pflegerische Betreuung, ein Rundum-Wohlfühl-Paket würde ich sagen.
Jeder Tag ist kostbar.
Jeder Moment ist kostbar.
Jede Minute ist kostbar.
Auch wenn die Arbeit zu großen Teilen durch die Krankenkassen finanziert werden, es bedarf immer noch etwas mehr, um den hohen Anspruch, den so eine Einrichtung an sich selbst stellt.
Von daher geben wir von Herzen gern diese Weihnachtsspende an das "Hospiz zwischen Elbe und Weser".
Es ist eine kleine Insel, es ist die Erinnerung, die bleiben, es sind die Geschichten, die ein Gesicht haben.
Vertraue - denn du selbst bist deine kleine Insel auf dieser Welt.
Und allen, die normalerweise eine Weihnachtskarte von mir erhalten, seht es mir nach. Ich kann nur eine Sache "bedienen".
*♥☆♥*''*•.¸☆DANKESCHÖN☆¸.•*''*♥☆♥*
8 Kommentare :
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Kommentare zum Post
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Finde ich richtig toll von dir, genau diese Menschen haben sich eine große Freude nochmal richtig verdient. Mega schön, Respekt.
AntwortenLöschenHallo Anja,
Löschenvielen Dank für deinen Kommentar. Ja, ich wollte das einfach mal loswerden. Denn normalerweise schreibe ich zu Weihnachten eine ganze Menge, gerade an Bloggerinnen oder auch an den Verlagsansprechpartner, mit denen ich das ganze Jahr über Kontakt halte. Und ich kann halt aus finanziellen Gründen nicht zwei Sachen bedienen. Gerade solche Einrichtungen sind mir durch den Tod - wie oben beschrieben, schon wichtig. Man wird vielleicht auch mal in die "Verlegenheit" kommen, und so ist es gut
Liebe Grüße Hanne
Das ist eine sehr schöne und menschliche Idee!
AntwortenLöschenLG Susanne
Liebe Susanne,
Löschenvielen Dank auch dir für deinen Kommentar. So weiß man halt auch, das es gelesen und jemand sich die Zeit nimmt, ein paar Worte zu schreiben. Das ist leider heutzutage nicht mehr so selbstverständlich, das mit den Kommentaren. Mir war es einfach mal einen Blogpost wert.
Liebe Grüße Hanne
Huhu Hanne,
AntwortenLöschendas finde ich auch eine richtig schöne und so wertvolle Idee! Richtig klasse! Und dort ist es mit Sicherheit gut investiert und da verstehen es die Leute doch bestimmt auch, wenn mal weniger Weihnachtskarten geschrieben werden.
Liebe Grüße, Petra
Liebe Petra,
Löschenauch dir vielen Dank für deine Worte. Wie schon bei Anja geschrieben, finde ich so "analoge" Post immer sehr wichtig. Und nicht nur elektronisch, per Mail usw. Und hier war es halt aus Anlaß durch den Tod unsres Nachbarn mir auch wichtig, mal zu zeigen, es gibt Einrichtungen, die auch für eine kleine Spende dankbar sind.
Vielen lieben Dank Hanne
Hallo meine Liebe,
AntwortenLöschenDas finde ich eine richtig tolle Idee von dir. Ich weiß selbst, wie das ist, wenn man hilflos zusehen muss, wenn ein Mensch, den man liebt,nimmer mehr abbaut.
Liebe Grüße und eine schöne restliche Weihnachtszeit,
Melanie
Liebe Melanie,
AntwortenLöschenin Anbetracht dessen, das ich sehr viel von drüben (Nachbarn) mitbekommen habe und viele Gespräche mit ihr hatte, war mir das ein Bedürfnis. Obwohl ich schon ein paar Nachrichten von so doofen erhalten habe, wieso ich mich so wichtig nehme und darüber einen Post mache. Schei.. doch auf solche. Meine Güte.... Ich wünsch dir eine hoffentlich nicht zu stressige Arbeitszeit noch bis Weihnachten. Und nein, du kriegst keine Weihnachtskarte☺
Liebe Grüße Hanne